Oktober mild und nass oder ziemlich kalt?

Update 27.10.2022: Deutschland: Gasspeicher fast voll – Gaspreise im Keller. GFS: Erst noch sehr mild, dann zunehmend kälter.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen rechnen am 27.10.2022 zunächst mit einem Andauern der sehr milden Witterung, bevor die Temperaturen im November zunehmend fallen. Während die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über KÖLN bis Ende Oktober sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) bis Ende Oktober deutlich über dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2020 (fette rote Linie) liegen, fallen sie vor allem im OP-Hauptlauf im November bis unter das Mittel ab. Quelle: WZ/GFS-Prognosen T850 und Niederschläge mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Bundesnetzagentur berichtet am 26.10.2022 über mit 97,73% fast volle Gasspeicher in Deutschland (links oben), während die Gaspreise im Grosshandel mit einem Tiefpunkt von 27,90€ im Keller sind und weit unter dem Vorkrisenniveau von 68,96€ Mitte Februar 2022 liegen (rechts). Quelle: Bundesnetzagentur Gaslage Deutschland

Update 26.10.2022: GFS mit wiederholten Schneefällen Anfang November. Bauernregeln zum Oktober: „Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will“. NOAA-Reanalyse: Sehr kalter Winter in Europa nach sehr mildem und relativ trockenem Oktober in Mitteleuropa. Analyse: IPCC-Klimamodelle übertreiben Zunahme der US-Sommerwärme um fast das Doppelte.

Zum Vergrössern anklicken. Dr. Roy Spencer (UAH) hat die Prognosen (rote Säulen) von 36 IPCC/CMIP-6 Klimamodellen mit den von NOAA gemessenen 10-Jahres-Abweichungen der Sommertemperaturen der letzen 50 Jahre (blaue Säule ganz links) in den USA verglichen: Sämtliche IPCC-Klimammodelle waren zu warm und haben die in der Realität geringe Zunahme der Temperaturen im Mittel um fast das Doppelte überschätzt: „The official NOAA observations produce a 50-year summer temperature trend of +0.26 C/decade for the U.S., while the model trends range from +0.28 to +0.71 C/decade. Quelle: 50-Year U.S. Summer Temperature Trends: ALL 36 Climate Models Are Too Warm
Zum Vergrössern anklicken. Überarbeitete Version nur mit den drei sehr milden und gleichzeitig trockensten Oktobern in Deutschland seit 1991. Die Messreihen des deutschen Meteorologen Franz Baur wurden von der FU Berlin bis Juli 2022 fortgesetzt. In den Jahren mit einem besonders milden Oktober mit den „Abweichungen der Monatsmittel der Temperatur Mitteleuropas vom 210jährigen Mittelwert 1761-1970″ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur“ von mindestens +2C (links) und gleichzeitig den grössten negativen „Abweichungen der Monatsmengen des Niederschlags in Deutschland westlich der Oder in l/m², Mittel aus 14 Stationen, vom 120jährigen Mittelwert 1851 – 1970“ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur im Oktober (hier nicht dargestellt) ergibt sich in der NOAA-Reanalyse (rechts) ein sehr kalter Winter in grossen Teilen Europas. Der Oktober 2022 ist bisher in Mitteleuropa sehr mild, dazu liegt er in Deutschland bei den Niederschlägen mit knapp 80% vom Monatsmittel und bleibt bei erwarteten geringen Niederschlägen unter dem WMO-Klimamittel 1991-2020. Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert beim Winter die Eingabe des Jahres des letzen Monats, also des Februars. Quellen: NOAA-Reanalyse TA2m Oktober/Winter Global mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 26.10.2022 mit wiederholten Schneefällen Anfang November 2022 im Alpenraum und in Süddeutschland. Da könnte man doch glatt mit der AIDAcosma vom 28.10. bis 20.11.2022 von Barcelona nach DUBAI fahren… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland

Update 25.10.2022: DWD nur noch mit wenig Oktober-Niederschlag in Deutschland – Kalter Winter in Mitteleuropa? GFS: Der Winter rückt vor mit Frost und Schnee auf der NH. Neue Berechnung: Kalter Winter in Europa folgt auf einen sehr milden und relativ trockenen Oktober in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Überarbeitete Version ohne das Jahr 2016. Die Messreihen des deutschen Meteorologen Franz Baur wurden von der FU Berlin bis Juli 2022 fortgesetzt (Dank an Christian Freuer 🙂 ). In den Jahren mit einem besonders milden Oktober mit den „Abweichungen der Monatsmittel der Temperatur Mitteleuropas vom 210jährigen Mittelwert 1761-1970″ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur von mindestens +2C (links) und gleichzeitig den negativen „Abweichungen der Monatsmengen des Niederschlags (Mitte) in Deutschland westlich der Oder in L/m², Mittel aus 14 Stationen, vom 120jährigen Mittelwert 1851 – 1970“ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur im Oktober ergibt sich in der NOAA-Reanalyse (rechts) ein kalter Winter in grossen Teilen Europas. Der Oktober 2022 ist bisher in Mitteleuropa sehr mild, dazu liegt er in Deutschland bei den Niederschlägen mit knapp 78% vom Monatsmittel und bleibt bei erwarteten geringen Niederschlägen unter dem WMO-Klimamittel 1991-2020. Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert beim Winter die Eingabe des Jahres des letzen Monats, also des Februars. Quellen: NOAA-Reanalyse TA2m Global NH-Winter mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Analyse (links) zeigt am 25.10.2022 eine verbreitete Schneedecke in Sibirien sowie Schneeflächen in Nordkanada und in NO-Europa. Die GFS-Prognosen (Mitte und rechts) erwarten eine weitere deutliche Ausbreitung bis zum 10.11.2022 vor allem in Kanada und in China. Quelle: GFS-Prognosen Schneebedeckung NH mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse (links) zeigt am 25.10.2022 bisher Niederschlagsmengen von rund 79% des Oktober-Monatsmittels in Deutschland. Die DWD-Prognosen vom 25.10.2022 (rechts) rechnen im Gebietsmittel Deutschlands nur noch mit Regenmengen um 3mm bis zum Monatsende. Damit dürfte der Monat Oktober 2022 in Deutschland bei den Niederschlägen deutlich unter dem WMO-Klimamittel 1991-2020 bleiben. Zusammen mit den sehr milden Mittelemperaturen in Deutschland und in Mitteleuropa steht statistisch nach den Zeitreihen des deutschen Meteorologen Franz Baur ein kalter Winter vor der Tür. Quellen: Analyse Wetter Deutschland und Kachelmannwetter DWD-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen

Update 24.10.2022: Nach ungewöhnlich starken Regenfällen im September und reichlich Regen auch im Oktober 2022 gibt es in Deutschland kaum noch „Dürre“ im Oberboden. NOAA-Reanalyse nach Franz Baur: Kalte Winter nach sehr mildem Oktober in Mitteleuropa und relativ trockenem Deutschland. Tages-Gaspreise fallen im Grosshandel unter das Vorkrisenniveau.

Zum Vergrössern anklicken. Die Tages-Gaspreise fallen im Grosshandel mit Stand vom 21.10.2022 mit 40,79€/MWh deutlich unter das Vorkrisenniveau von 68,97€ Mitte Februar 2022. Der „Future“ (Spekulationspreis) ist mit 114,99€ zwar noch deutlich über 72,60€ Mitte Februar 2022, fällt aber weiter kräftig seit der Spitze nahe 340,-€ Ende August 2022. Ursachen dieser guten Entwicklung dürften vor allem die gut gefüllten Gasspeicher und die anhaltend milde Witterung mit wenig Heizbedarf sein. Quelle: Bundesnetzagentur Gaslage Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Messreihen des deutschen Meteorologen Franz Baur wurden von der FU Berlin bis Juli 2022 fortgesetzt (Dank an Christian Freuer 🙂 ). In den Jahren mit einem besonders milden Oktober mit den „Abweichungen der Monatsmittel der Temperatur Mitteleuropas vom 210jährigen Mittelwert 1761-1970″ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur von mindestens +2C (links) und gleichzeitig den negativen „Abweichungen der Monatsmengen des Niederschlags in Deutschland westlich der Oder in L/m², Mittel aus 14 Stationen, vom 120jährigen Mittelwert 1851 – 1970“ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur im Oktober ergibt sich in der NOAA-Reanalyse (rechts) ein kalter Winter in grossen Teilen Europas. Der Oktober 2022 ist bisher in Mitteleuropa sehr mild und könnte in Deutschland bei den Niederschlägen und aktuell knapp 74% des Monatsdurchschnitts mit einer geringen negativen Abweichung zum WMO-Klimamittel 1991-2020 enden… Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert beim Winter die Eingabe des Jahres des letzen Monats, also des Februars. Quellen: NOAA-Reanalyse TA2m Global NH-Winter mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach einem ungewöhnlich nassen September 2022 in Deutschland hat es auch im Oktober verbreitet reichlich geregnet (links). Dadurch gibt es im Oberboden bis 25cm verbeitet ausreichend Wasser für die Pflanzen (Mitte) und kaum noch „Dürre“ (rechts). Quellen: Wetter-Analyse Uni Karlsruhe Regenmengen und Dürremonitor Deutschland mit Ergänzungen

Update 23.10.2022: Wird der Oktober 2022 in Deutschland rekordmild? Gasspeicher in Deutschland füllen sich trotz milder Witterung nur langsam weiter. Statistik: Folgt auf einen sehr milden Oktober in Deutschland ein sehr kalter November – und ein knackig kalter Winter? Blitzortung: Gewitterlinien arbeiten sich von Frankreich nach Deutschland vor.

Zum Vergrössern anklicken. Aktuell arbeiten sich am 23.10.2022, 17.50 Uhr, mehrere Gewitterlinien von Frankreich nach Deutschland vor: Orkantief „HELGARD“ bei der Arbeit. Quelle: Blitzortung Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt in Jahren mit einem sehr milden Oktober in Deutschland (Mitteltemperaturen ab 11°C und wärmer) und Mitteleuropa und einem folgenden kalten November einen knackig kalten Folgewinter in grossen Teilen Europas. Der Oktober 2022 in Deutschland ist auf dem Weg, mit einer Mitteltemperatur von mehr als 12,5°C rekordmild zu werden. Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert beim Winter die Eingabe des Jahres des letzen Monats, also des Februars. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Winter Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt in Jahren mit einem sehr milden Oktober in Deutschland (Mitteltemperaturen ab 11°C und wärmer) und Mitteleuropa (links) einen folgenden sehr kalten November (rechts). Der Oktober 2022 in Deutschland ist auf dem Weg, mit einer Mitteltemperatur über 12,5°C rekordmild zu werden. Wie sagt der Volksmund: „Spare (Gas) in der (milden) Zeit, dann hast Du (Gas) in der (kalten) Not“… 🙂 Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Global Oktober November mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GIE-Tages-Tabelle zeigt mit Stand vom 21.10.2022 trotz der milden Witterung nur einen geringen Zuwachs um geschätzte 0,06%-Punkte der Gasspeicher in Deutschland. Quelle: GIE Gasspeicher Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse (links) zeigt den Oktober 2022 bis zum 22. mild mit einer Mitteltemperatur von 12,01°C und einer Abweichung von 1,98°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020. Der bisher mildeste Oktober in Deutschland war im Jahr 2001 mit einer Mitteltemperatur von 12,5°C. Die GFS-Prognosen vom 23.10.2022 (rechts) rechnen für die kommenden sieben Tage für Deutschland wegen einer milden „stehenden Welle“ vor Westeuropa in einer andauernden milden südwestlichen Strömung mit einem Mittelwert von rund 6,6°C über dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010. Bei Eintreffen dieser sehr milden Prognose kann der Oktober 2022 in Deutschland mit einer höheren Mitteltemperatur als die 12,5°C vom Oktober 2001 abschliessen. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und GFS-Sieben-Tage-Prognose TA2m Europa mit Ergänzungen

Update 22.10.2022: Tief „HELGARD“ bringt übermorgen verbreitet Gewitter nach Deutschland. Australien: Warnungen vor weiteren schweren Regenfällen – mehrere Städte evakuiert. Orkan „HELGARD“ wütet über Spanien und Portugal.

Zum Vergrössern anklicken. Die ARD berichten am 22.10.2022 über weitere Warnungen vor Überflutungen mit Evakuierungen im Osten Australiens durch anhaltende schwere Regenfälle (links). Die australische Wetterbehörde BOM warnt am 22.10.2022 weiter vor schweren Überflutungen (Major Flooding) an Flüssen. La Niña wütet im dritten Jahr in Folge weiter in Australien: Zum dritten Mal in diesem Jahr gibt es statt der vor Jahren angesagten zunehmenden Dürre in Australien wiederholte Überflutungen. Vor 18 Jahren hatte Australiens Klima-Kommissar und Klimaaktivist Tim Flannery prophezeit, das Australiens Stauseen wegen des durch den angeblichen Klimawandel (Synonym für die fehlende globale Erwärmung) ausbleibenden Regens nicht mehr gefüllt werden können… Seitdem gibt es eine Serie von Überflutungen in Australien vor allem in La Niña-Jahren. Die BOM-Analyse zeigte schon im März 2021 rekordverdächtigen Regenfälle in grossen Teilen Australiens mit Regenmengen bis zu 800mm. Dabei wurden neue Niederschlagsrekorde besonders im Osten Australiens aufgestellt, die zu einer teils verheerenden Jahrhundertflut aufliefen mit überlaufenden Staudämmen im Raum Sydney. Aber auch grosse Teil des „Outbacks“ in Zentralaustralien um den „Ayers Rock“ erhielten weit über dem Durchschnitt liegende Regenmengen, die selbst in der Wüste zu Überschwemmungen führten. Besonderer Witz am Ende: Jetzt ist der „Klimawandel“ schuld an den Überschwemmungen und nicht mehr an der ausbleibenden Tim Flannery-Dürre … 🙂 Quellen: ARD-Text S. 143 und BOM-Warnungen vor Überflutungen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. WO warnt am 22.10.2022 vor vebreiteten Gewittern am 24.10.2022 in Deutschland (links). Auslöser der gewittrigen Wetterlage ist die Kaltfront des Tiefs „HELGARD“, die am Sonntag über Frankreich liegt (rechts) und im Laufe des Montags Deutschland von Westen überquert. Quellen: WO-Warnungen Gewitter Deutschland und WO/DWD-Frontenprognosen Europa

Update 21.10.2022: CFS mit extremer Winterwetterlage schon Mitte November – Schnee von Sibirien bis Spanien? GFS-Strat.-Prognose: „Stehende Welle“ vor Westeuropa führt bis in den November milde Luft nach Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Analyse (links) zeigt am 21.10.2022 einen kräftigen Trog des arktischen Polarwirbels in rund 16km Höhe (100hPa, untere Stratosphäre) westlich der Britischen Inseln. Auf seiner Vorder- (Ost-) Seite werden aktuell seit einigen Tagen mit einer SW-Strömung subtropisch milde Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Nach den GFS-Prognosen vom 21.10.2022 (Mitte und rechts) soll sich diese Grosswetterlage bis weit in den November erhalten, so dass die „stehende Welle“ genannte Wetterlage zunächst andauert. Bei einer Verlagerung des Troges nach Osteuropa käme Mitteleuropa auf die kalte Rückseite mit früher Einwinterung, wie sie von CFS gerechnet wird. Quelle: GFS-Analyse/Prognosen Geo 100hPa NH
Zum Vergrössern anklicken. Mit einer frühen extremen Winter-Wetterlage rechnet das naturgmäss noch sehr unzuverlässige experimentelle Langfristmodell CFSv2 von NOAA am 20.10.2022 für Mitte Novemver in Europa. Ein umfangreiches Tiefdrucksystem über dem Mittelmeer steht einem ebenso umfangreichen Hochdruckgebiet über dem Nordmeer und Skandinavien gegenüber (links). Dabei werden Kaltluftmassen aus Nordosteuropa nach Mitteleuropa geführt, auf die grossräumig warme Mittelmeerluft aufgleitet und verbreitet Schneefälle auslöst, die zu einer frühen Schneedecke von Sibirien bis nach Spanien führen sollen (rechts). Quelle: CFSv2-Prognosen Wetterlage und Schneedecke Europa mit Ergänzungen

Update 20.10.2022: Deutschland: Erst Frost, dann Regen. Australien: La Niña sorgt für weitere Überschwemmungen – ganze Städte unter Wasser. GFS mit kräftigen Schneefällen im Alpenraum zum Monatswechsel. UWZ-Warnungen vor Starkregen in SW-Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ warnt ab heute, 20.10.2022 bis morgen Abend vor Starkregen in Teilen SW-Deutschlands mit Regenmengen bis zu 35l/m² binnen 24 Stunden. Quelle: UWZ-Warnungen vor Starkregen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 20.10.2022 mit kräftigen Schneefällen im Alpenraum zum Monatswechsel. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. La Niña wütet im dritten Jahr in Folge weiter in Australien: Zum dritten Mal in diesem Jahr gibt es statt der vor Jahren angesagten zunehmenden Dürre in Australien wiederholte Überflutungen. Vor 18 Jahren hatte Australiens Klima-Kommissar und Klimaaktivist Tim Flannery prophezeit, das Australiens Stauseen wegen des durch den angeblichen Klimawandel (Synonym für die fehlende globale Erwärmung) ausbleibenden Regens nicht mehr gefüllt werden können… Seitdem gibt es eine Serie von Überflutungen in Australien vor allem in La Niña-Jahren. Die BOM-Analyse zeigte schon im März 2021 rekordverdächtigen Regenfälle in grossen Teilen Australiens mit Regenmengen bis zu 800mm. Dabei wurden neue Niederschlagsrekorde besonders im Osten Australiens aufgestellt, die zu einer teils verheerenden Jahrhundertflut aufliefen mit überlaufenden Staudämmen im Raum Sydney. Aber auch grosse Teil des „Outbacks“ in Zentralaustralien um den „Ayers Rock“ erhielten weit über dem Durchschnitt liegende Regenmengen, die selbst in der Wüste zu Überschwemmungen führten. Besonderer Witz am Ende: Jetzt ist der „Klimawandel“ schuld an den Überschwemmungen und nicht mehr an der ausbleibenden Tim Flannery-Dürre … 🙂 Quelle: WO-Bericht Überschwemmungen in Australien
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet gab es in der Nacht zum 20.10.2022 verbreitet Bodenfrost vor allem in der Osthälfte Deutschlands und östlich davon (links), auch in NRW gab es erneut Bodenfrost (Mitte). Danach folgt ab dem 20.10.2022 von Westen Regen, der sich am 21.10.2022 über ganz Deutschland ausbreitet (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen

Update 19.10.2022: Wieder gebietsweise frostige Oktober-Nächte – nicht nur – in Deutschland. GFS: Mild und nass bis weit in den November? Übrigens: Schwache Aktivitäten auf der ganzen Sonne. Wintereinbruch in den USA – heftige Schneefälle in Michigan.

Zum Vergrössern anklicken. Wie von Joe Bastardi in Jahren mit einem späten Hurrikan-Landfall in den USA erwartet gibt es einen frühen heftigen Wintereinbruch in den USA in Michigan. Quelle: WO-Bericht heftige Schneefälle in Michigan
Zum Vergrössern anklicken. Die SILSO-Grafik (links) zeigt Anfang Oktober 2022 eine kräftige Sonnenfleckenaktivität mit Werten um 150, die aber bis zum 19.10.2002 auf eine niedrige Internationale Sonnenfleckenrelaltivzahl (SN/Ri) von nur noch 41 kräftig abfällt. Auf beiden Seiten der Sonne herrscht eine auffällige Flaute (rechts), wobei auf der erdabgewandten Seite (Farside) der Sonne überhaupt keine (dunklen) Sonnenflecken zu sehen sind. Die Sonne dreht sich in rund 27 Erd-Tagen einmal von links nach rechts um sich selbst (Bartels-Rotation). Quellen: SILSO-Plots und Gong farside maps mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 19.10.2022 rechnen für KÖLN mit einem milden und nassen Verlauf bis weit in den November 2022. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) durchweg über dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegen. Lediglich der Kontrolllauf (fette blaue Linie) taucht ab Ende Oktober zeitweise unter das Mittel ab: Da kann wohl einiges an Heizenergie eingespart werden… 🙂 Quelle: WZ-GFS/ENS-Prognosen T850 und Niederschläge mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt in der Nacht zum 19.10.2022 vereinzelt Bodenfrost in NRW (links), der in der Realität in NRW viel verbreiteter ist, wie der WDR zeigt (Mitte). Die WO/GFS-Prognosen (rechts) rechnen in der Nacht zum 20.10.2022 mit verbreitetem Bodenfrost in der NO-Hälfte Deutschland und weiter östlich. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 18.10.2022: Grönland: Mehr als 7 Milliarden Tonnen Eiszuwachs an einem Tag durch „Schneebombe“. Statistik: Kalter Winter in Europa nach kräftig negativer PDO im September. Bundesnetzagentur: Tages-Gaspreise im Grosshandel fallen auf Vorkrisenniveau.

Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik der Bundesnetzagentur zeigt am 18.10.2022, dass die Tages-Gaspreise (gelbe Linie) unter das Vorkrisenniveau Ende Februar 2022 gefallen sind (dunkelgrüne Linie ganz links unten). Die FUTURE-Preise (blaue Linie) fallen ebenfalls deutlich, liegen aber noch über dem Vorkrisenniveau. Ein Grund für die fallenden Preise dürfte der hohe Füllstand der europäischen Gasspeicher sein, Deutschland liegt aktuell bei 96,03%. Das bedeutet stark nachlassende Nachfrage…, bis die erste Winter-Kältewelle kommt… Quelle: Bundesnetzagentur Gaslage Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der 2m-Temperaturen zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 in Europa im Winter nach einem September mit einem negativen PDO-Index unter -2 seit 1956. Der September 2022 hat einen Wert von -2,27. Die Folgewinter waren durchweg kalt in Europa (rechts, blaue Farben), wobei der Dezember (links) besonders kalt war (blau und lila). Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert für den Winter die Eingabe der Jahreszahl des letzten Monats, also des Februars. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Grafiken zeigen am 17.10.2022 einen Massezuwachs von mehr als 7 Milliarden Tonnen beim Grönlandeis (blaue Linien links unten und rechts oben). Der Zuwachs seit 1.9.2022 beträgt rund 120 Milliarden Tonne (rechts unten) und liegt damit deutlich über dem veralteten (eisreicheren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (rechts unten, blaue Linie deutlich über fetter dunkelgrauer Durchschnittslinie). Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz

Update 17.10.2022: GIE: Die wundersame Füllung der deutschen Gasspeicher auf nun wieder über 95% über das Wochenende. Modelle weiter mit verbreitet kräftigen Oktober-Niederschlägen in Deutschland. GFS mit einer nassen und teils frostigen Woche in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 17.10.2022 mit einer nassen (links und rechts) und teils frostigen Woche (Mitte) in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge und Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links) und Australien (rechts) bleiben auch am 17.10.2022 weiter bei kräftigen Oktober-Niederschlägen in Deutschland bis zum 27.10.2022, dabei sollen verbreitet um 30mm fallen, womit das Niederschlagsdefizit des Sommers 2022 in Teilen Deutschlands nach den ungewöhnlich starken Septemberniederschlägen weiter ausgeglichen wird. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-/Australien-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GIE-Seite zeigt mit Stand vom 16.10.2022 auf wundersame Weise nun über das Wochenende mehr als geschätzten 95% Füllstand der deutschen Gasspeicher an, nachdem mit Stand vom 13.10.2022 gemessene unter 90% angegeben wurden. Seltsam, seltsam… Quelle: GIE Gasspeicher Europa mit Ergänzungen

Update 16.10.2022: Einseitig warme Berichterstattung des WDR unterschlägt eisige Kälte. Erste Oktoberhälfte in Deutschland durchschnittlich mild – GFS mit kräftiger Abkühlung in Europa. Warme und kalte Seiten der meridionalen Grosswetterlage auf der Nordhemisphäre und in Europa. GFS: Kommende Woche wird es wieder frostig.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 16.10.2022 nach einem kurzen Warmluftvorstoss um den 17.10.2022 erneut mit Bodenfrost in der Nacht zum 20.10.2022 vor allem in der Nordosthälfte Deutschlands. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 16.10.2022 rechnen mit einer stark meridionalen (Nord-/Süd-) Grosswetterlage auf der NH am 17.10.2022 (links). Dabei strömen auf den Vorderseiten der kräftigen kalten Polarwirbeltröge subtropische Luftmassen nach Norden, während auf den Rückseiten polare Luftmassen weit nach Süden vorstossen. Während West- und Mitteleuropa am 17.10.2022 auf der warmen Vorderseite liegen (links), strömen später auf der Rückseite kalte Luftmassen nach Mitteleuropa (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Polarjet NH und Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse (links) zeigt Deutschland in der ersten Oktoberhälfte 2022 mit 0,8°C Abweichung zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 im oberen milden Durchschnittsbereich. Die GFS-Prognosen (rechts) rechnen im Sieben-Tage-Trend (Prognosetag 7 minus Prognosetag 1) mit einer kräftigen Abkühlung in Europa (blaue Farben). Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und GFS Sieben-Tage-Prognose TA2m Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der WDR-Text vom 16.10.2022 berichtet zutreffend über eine von den Modellen angesagte ungewöhnlich warme Wetterlage für Teile Europas und das von nur wenigen Menschen bewohnte Grönland am Montag, 17.10.2022, unterschlägt aber die ebenfalls angesagte eisige Kälte über Teilen Nordamerikas mit Temperaturen bis zu mehr als -12°C unter dem Mittel (dunkellila) sowie die niedrigen Temperaturen im Nordatlantik und im Nordpazifik sowie im Mittelmeer und in Nordafrika (blaue Farben), die durch dieselbe grossräumig meridionale (Nord-/Süd-//Süd/Nord-) Gross-Wetterlage auf der Nordhalbkugel ausgelöst werden. Klimaalarm durch einseitige Berichterstattung…? 🙂 Quellen: WDR-Text S. 191 und WZ/GFS-Prognosen TA850 NH

Update 15.10.2022: GFS weiter mit viel Regen und mit Schnee im Oktober in Deutschland. GIE: Die wundersame Entleerung deutscher Gasspeicher unter 90%. GEM rechnet mit kräftigen Oktober-Schneefällen im Alpenraum und sogar mit etwas Schnee in den Hochlagen deutscher Mittelgebirge. GFS mit kaltem Oktober-Finale – nicht nur – in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 15.10.2022 mit einem kalten Oktober-Finale – nicht nur – in Deutschland. Um den 29.10.2022 soll ein mächtiger kalter Trog des Polarwirbels in rund 9000m (300hPa) über West- und Mitteleuropa liegen (links). Dabei fallen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis auf Werte um 0°C ab (Mitte) und liegen damit bis zu -8°C unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (rechts). Quellen: WO/GFS-ProgWO/GFS-Polarjet NH und Europa und T850 Europa und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GEM-Prognosen vom 15.10.2022 rechnen bis zum 25.10.2022 mit kräftigen Schneefällen im Alpenraum (links), dabei können Schneehöhen bis zu knapp 90cm auftreten. Auch in den Hochlagen einiger deutscher Mittelgebirge (rechts) kann es eine Schneeauflage geben. Quelle: Kachelmannwetter GEM-Prognosen Schneehöhen Schweiz und Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach knapp 95% Füllstand der deutschen Gasspeicher am 11.10.2022 ist der Füllstand auf wundersame Weise über Nacht nach Angaben von GIE (Gas Infrastructure Europe) zum 12.10.2022 unter 90% gesunken…??? Laut Bundesnetzagentur beträgt der Füllstand am 13.10.2022 95,14%. Quelle: GIE Gasspeicher Europa
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet auch am 15.10.2022 weiter mit kräftigen Niederschlägen bis Ende Oktober in Deutschland (links) und mit Schneefällen im Alpenraum (rechts). Quelle: WO/nGFS-Prognosen Niederschläge und Schnee Deutschland

Update 14.10.2022: UWZ mit Warnungen vor Starkregen im Süden und Südwesten Deutschlands bis zu 80mm. Gasspeicher in Deutschland zu mehr als 95% gefüllt. Zugspitze: Seit vier Wochen Winter mit Schnee statt WDR-Klimamärchen. CFS mit eisigem Wintervorstoss zu Weihnachten.

Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unsicheren Langfristprognosen des experimentellen NOAA-Modells CFSv2 rechnen am 14.10.2022 mit einem eisigen Wintervorstoss zu Weihnachten 2022 auch nach Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Deutschland bis auf -16°C fallen. Quelle: Meteociel/CFS-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken– Am 14.10.2022 herrscht auf der Zugspitze seit vier Wochen Winter mit Schnee auf der Zugspitze. Damit ist das WDR-Klimamärchen vom 18.9.2022 widerlegt: „…Meist taut der erste Schnee aber wieder ab.“ Quelle: Webcam Zugspitze
Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ warnt am 14.10.2022 vor Starkregen im Südwesten und Süden Deutschlands (links). Dabei sollen bis Samstagabend, 15.10.2022 bis zu 80mm (l/m²) fallen (rechts). Da werden sich der Bodensee, der Rhein und die Donau aber freuen… 🙂 Quelle: UWZ-Warnungen Starkregen

Update 13.10.2022: Modelle mit sehr viel Niederschlag im Oktober in Deutschland. GFS mit Heizkosten sparender Prognose für Oktober. Bundesnetzagentur: „Seit dem 12.10.2022 wird am Grenzübergangspunkt in Medelsheim Erdgas von Frankreich nach Deutschland importiert – Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 94,97 %.“

Zum Vergrössern anklicken. Nach einem bisher eher kühlen Oktober 2022 mit wiederholten Frostnächten in Deutschland und einer frühen Heizperiode mit überdurchschnittlichem Gasverbrauch seit September rechnen die GFS-ENSemble-Langfrist-Prognosen am 12.10.2022 mit einem sehr milden und nassen weiteren Verlauf bis Ende Oktober 2022 in KÖLN. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in wenigen Tagen sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im END-Mittel (fette weisse Linie) deutlich über das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) steigen. Dabei können in Meereshöhe Tmax über 20°C erreicht werden: Das könnte eine Menge Heizkosten sparen. 🙂 Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T850 und Niederschläge
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS- (links) und die ECMWF-Prognosen (rechts) rechnen am 13.10.2022 mit verbreitet kräftigen Niederschlägen im Oktober 2022 in Deutschland. Bei Eintreffen dieser Prognosen gibt es nach einem aussergewöhnlich nassen September trotz eines regional sehr trockenen Sommers kein Dürrejahr 2022 in Deutschland. Quelle: Kachelmannwetter GFS-/ECMWF-Prognosen Niederschläge Deutschland

Update 12.10.2022: GFS weiter mit Einwinterung in NO-Europa. Analyse: Erneut eine verbreitet frostige Oktobernacht in Deutschland mit mässigem Bodenfrost in NRW. GFS: Ab morgen wird es wieder nasser in Deutschland. Gasspeicher in Deutschland trotz hohen Haushaltverbrauchs bei anhaltender Kälte mit 94,67% gut gefüllt – Aus diesen Ländern kommt das Erdgas nach Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik zeigt die Herkunfts-/Transportländer der Importe nach Deutschland bis Anfang Oktober 2022. Quelle: Augsburger Zeitung
Zum Vergrössern anklicken. Trotz anhaltender Kälte und dadurch überdurchschnittlichem Gasverbrauch auch in den privaten Haushalten (rechts) sind die Gasspeicher in Deutschland mit Stand vom 12.10.2022 mit 94,67% gut gefüllt (links) und erreichen den Zielfüllstand vom 95% deutlich vor dem geplanten 1.11.2022. „Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs.“ Ein Kubikmeter Erdgas entspricht je nach L- oder H-Gas um 10KWh (8,4 bis 13,1KWh). Eine Gigawatt-Stunde/GWh entspricht 1000 Megawatt-Stunden/MWh (einer Million Kilowatt-Stunden/KWh) oder einer Milliarde Watt-Stunden oder rund 100.000m³ Gas. Quellen: ZDF-Text Seite 130 und Bundesnetzagentur Gaslage Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 12.10.2022 erwarten ab morgen, 13.10.2022 wieder mehr Regen – nicht nur – in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt auch in der Nacht zum 12.10.2022 weiter gebietsweise Frost in Deutschland und verbreitet Bodenfrost (Mitte), in NRW (rechts) sogar mässigen Bodenfrost im Sauerland und in der Eifel. Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP/GFS-Prognosen vom 12.102022 (links) rechnen weiter mit verbreiteter Einwinterung mit Frost und mit Schnee (rechts) in Nordost-Europa im Laufe des Oktobers 2022. Dies ist eine gute Voraussetzung für ein frühes Einsetzen der russischen „Kältemaschine“ und damit für einen kalten Winter auch in Mitteleuropa. Quellen: Temperatur-Prognosen Europa und GFS-Prognosen Schneebedeckung Europa mit Ergänzungen

Update 11.10.2022: Deutschland: Oktober 2022 bei Temperaturen und Niederschlägen bisher im Durchschnitt. Weiter gebietsweise frostige Oktober-Nächte – nicht nur – in Deutschland. GFS-Prognose mit Oktober-Schneedecke in NO-Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 11.10.2022 rechnen mit einer geschlossenen Schneedecke in Nordosteuropa um den 24.10.2022. Dies ist eine gute Voraussetzung für ein frühes Einsetzen der russischen „Kältemaschine“ und damit für einen kalten Winter auch in Mitteleuropa. Quelle: GFS-Prognosen Schneebedeckung Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) und die WO-GFS-Prognosen (Mitte) zeigen weiter gebietsweise Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. Die Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge meldet am 11.10.2022 mit -3,1°C Bodenfrost ein Andauern der Serie von Frostnächten seit September 2022. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und Wetterstation Kühnhaide mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der sehr zuverlässigen Wetterseite von Bernd Hussing zeigt am 11.10.2022 mit Daten des DWD ein durchschnittliches erstes Drittel des Monats Oktober 2022 in Deutschland sowohl bei den Temperaturen (links, 0,32°C Abweichung vom Monatssmittel) als auch bei den Niederschlägen (rechts, 29,3% vom Monatsmittel). Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland

Update 10.10.2022: Gasspeicherfüllstand in Deutschland mit Anstieg um 0,43%-Punkte auf geschätzte 94,07% fast am Ziel. Die Nächte sind und bleiben regional frostig. Statistik mit frühem November-Winter und mit kaltem Winter in Europa. GFS mit frühen Oktober-Schneefällen in den Nittelgebirgen. Woher kommt aktuell das Gas nach Deutschland?

Zum Vergrössern anklicken. Die Bundesnetzagentur berichtet im werktäglichen „Lagebericht GAS“ auch über die Mengen der Gasimporte in GWh und deren Herkunftsländer sowie über die deutschen Gasexporte (hier nicht dargestellt) unter „Gasflüsse“: „Die Grafik zeigt die gemessenen Gasflüsse, die nach Deutschland importiert worden sind (ohne inländische Gasproduktion). Die erfasste Importmenge beinhaltet auch mögliche Ringflüsse. So werden grenzüberschreitende Gasflüsse bezeichnet, die Deutschland an einem Grenzübergangspunkt (GüP) verlassen und an anderer Stelle wieder nach Deutschland zurückgeleitet werden. Die Daten werden täglich aktualisiert. Technische Beschränkungen, die zu einem verringerten Gasfluss führen, können etwa Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten an der betreffenden oder vorgelagerten Gasinfrastruktur sein.“ Quelle: Bundenetzagentur Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet auch am 10.10.2022 weiter mit frühen Oktober-Schneefällen im Alpenraum und in den deutschen Mittelgebirgen bis zum 24.10.2022. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi hat in seiner neuesten „The Saturday Summary“ vom 8.10.2022 eine Analog-Serie der Jahre mit einem späten Hurricane-Landfall in den USA vorgestellt. Er geht von einem frühen Wintereinbruch in den USA aus, der auch in Europa nach einem unterkühlten November 2022 und einem mässig kalten Dezember 2022 (links) mit zunehmenden Unterkühlungen im im Januar und Februar 2023 (rechts, blaue und lila Farben) auch für grosse Teile Europas sichtbar wird. Quellen: NOAA-Reanalyse TA2m Winter Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi hat in seiner neuesten „The Saturday Summary“ vom 8.10.2022 eine Analog-Serie der Jahre mit einem späten Hurricane-Landfall in den USA wie in diesem Jahr vorgestellt. Er geht von einem frühen Wintereinbruch in den USA aus, der nach einem durchschnittlich temperierten Oktober (links) mit deutlichen Unterkühlungen im November (rechts, blaue und lila Farben) auch für grosse Teile Europas sichtbar wird. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Oktober November
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse vom 10.10.2022 (links) zeigt weiter regionalen Bodenfrost in Deutschland ebenso wie die WO/GFS-Prognosen für den Mittwoch, 12.10.2022 (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Mit einem Gasspeicherfüllstand von geschätzten 94,07% hat Deutschland das Ziel von 95% Mitte November schon in dieser Woche weit vorzeitig erreicht. Quelle: AGSI Gas Infrastructure Europe

Update 9.10.2022: Wieder einer frostige Oktobernacht – nicht nur – in Deutschland. Gasspeicherfüllstand in Deutschland steigt um 0,48%-Punkte auf geschätzte 93,64% bei einem Zielfüllstand von 95% Mitte November 2022. NOAA-Prognose: AO- und NAO-Index auf dem Weg nach unten. DWD: Die Kaltfronten geben sich über Deutschland die Klinke in die Hand. Übrigens: Bodenseepegel Konstanz aktuell höher als im sehr nassen Vorjahr.

Zum Vergrössern anklicken. Der Bodenseepegel ist am 9.10.2022 höher als im nassen Vorjahr (rechts, dunkelblaue Linie 2022 über hellblauer Linie 2021). Quelle: Bodenseepegel Konstanz
Zum Vergrössern anklicken. Wie in der letzten Woche rechnen die DWD-Prognosen auch in der kommenden Woche mit weiteren Kaltfronten über Deutschland: Die insgesamt kühle Wetterlage mit wiederholten Nacht- und Bodenfrösten dauert zunächst an. Ob es auf der Vorderseite des neuen Atlantiktiefs zum nächsten Wochenende wieder wärmer wird, bleibt abzuwarten. Quelle: WO/DWD-Frontenprognosen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/GEFS-Prognosen rechnen am 9.10.2022 mit einem kräftigen Abfall der AO (links) gegen Null und einem leichten Rückgang der NAO (rechts) leicht unter Null. Die beiden Tendenzen bedeuten im Winterhalbjahr eine eher kühle Wetterlage für Europa. Quelle: NOAA-Teleconnections AO und NAO mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Trotz früher Kälte und gegenüber vier Vorjahren erhöhtem Gasverbrauch durch private Haushalte wegen verstärkter Heizung sind die Gasspeicher bei weiterer leichter Zunahme am 7.10.2022 mit geschätzten 93,64% gut gefüllt. Mitte November 2022 sollen 95% erreicht werden, was offenbar deutlich früher zu erwarten ist. Quelle: GIE-Gasspeicherfüllstand Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 9.10.2022 erneut örtlichen Oktoberfrost (links) und verbreiteten Bodenfrost (Mitte) – nicht nur – in Deutschland. Im Erzgebirge setzt die Serie frostiger Oktobernächte erneut mit mässigem Bodenfrost von -6,4°C fort (rechts oben). Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und Wetterstation Kühnhaide mit Ergänzungen

Update 8.10.2022: Analyse Europa: Kalter Herbst und kühler Winter mit Triple-La Niña. Gasspeicher in Deutschland füllen sich bei kaltem Wetter und hohem Verbrauch vor allem der Haushalte nur langsam auf immerhin 93,34%. GFS rechnet weiter mit einem unterkühlten Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 8.10.2022 weiter mit einem unterkühlten Deutschland bis in die kommende Wochenmitte. Dabei sollen die 2m-Temperaturen morgens um 08.00 Uhr verbreit um -3°C unter dem Mittel (vermutlich 1981-2010) liegen. Quelle: Ventusky GFS-Prognosen TA2m Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Reanalyse zeigt die 2m-Temperaturabweichungen im Oktober/November (links) und im folgenden Winter (rechts) in Europa nach drei Jahren in Folge mit ONI-La Niña-Bedingungen wie in diesem Jahr im Juli/August/September. Während die Temperaturen im Oktober/November deutlich unter dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 lagen (blau/lila), waren sie im folgenden Winter verbreitet im Mittel wie auch in Deutschland (weiss). Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert für den Winter die Eingabe der Jahreszahlen des letzten Monats, also Februar. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Herbst und Sommer Europa

Update 7.10.2022: Weiter verbreitet frostige Nächte – Mässiger Bodenfrost bis -7°C im Erzgebirge: Die frühe Heizperiode in Deutschland dauert an. GFS rechnet weiter mit kräftigen Oktober-Schneefällen im Alpenraum.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet auch am 7.10.2022 weiter mit einem kräftigen Trog des eisigen Polarwirbels über Mitteleuropa (links) und mit kräftigen Schneefällen im Alpenraum (rechts) um den 18.10.2022. Quelle: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und Schneefall Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Serie mit frühen Frostnächten im Erzgebirge setzt sich in der Nacht zum 7.10.2022 mit mässigem Bodenfrost bis zu -7°C fort (unten links). Quelle: Wetterstation Kühnhaide mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 7.10.2022 ausser in Süddeutschland verbreitet Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. In NRW (Mitte) gab es in der Nacht Bodenfrost bis zu -5°C, was in der WO-Analyse leider nicht dargestellt wird, dort sind es minimal -2°C… Die WO/GFS-Prognosen (rechts) rechnen in der Nacht zu Sonntag, 9.10.2022 erneut mit verbreitetem Bodenfrost: Die frühe Heizperiode dauert an. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 6.10.2022: ARD: Studie bestätigt städtischen Wärmeinseleffekt – Städte erwärmen sich weltweit schneller als das Umland. Australien: Rekordregenfälle statt endloser Dürre. Bundesnetzagentur schlägt Alarm: Deutsche verbrauchen zuviel Gas – Private Haushalte in Deutschland verbrauchen derzeit zehn Prozent mehr Gas als in den Vorjahren.

Zum Vergrössern anklicken. Die Bundesnetzagentur schlägt am 6.10.2022 Alarm: Deutsche verbrauchen zu viel Gas. Trotz der hohen Gaspreise haben die privaten Haushalte in Deuschland in der letzten Woche zehn Prozent mehr Gas verbraucht als im Mittel der vier Vorjahre. Die Appelle der Bundesregierung zum Gassparen greifen offenbar bei vielen Verbrauchern noch nicht. Auch der Verbrauch der Industriekunden lag laut Bundesnetzagentur in der vergangenen Woche mit 1370 Gigawattstunden nur noch gut 2 Prozent unter dem Niveau der Vorjahre. Die Bundenetzagentur teilt heute mit: „…Es wird weiter eingespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 92,75 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 79,57 %. Der wöchentliche Verbrauch der Haushalts- und Gewerbekunden ist weiter angestiegen und liegt über dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten 4 Jahre…“ Da haben wohl zu viele den Schuss noch nicht gehört oder nicht verstanden, dass Putin Krieg gegen uns führt und Europa ein Kriegsherbst und ein Kriegswinter bevorsteht… Es gilt: Hirn ein- und Heizung runter schalten. 🙂 Quelle: Bundesnetzagentur Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Das Jahr 2022 wird in Australien das rekordnasseste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1858. Die Ursache für die wiederholten Überschwemmungen in den Jahren 2020, 2021 und 2022 ist das beharrliche Wetterphänomen La Niña, dass Australien oft nasse und kühle Monate und Jahre beschert und zudem die gesamte Erde seit 2016 abkühlt. Die BOM-Analyse zeigte schon im März 2021 rekordverdächtigen Regenfälle in grossen Teilen Australiens mit Regenmengen bis zu 800mm. Dabei wurden neue Niederschlagsrekorde besonders im Osten Australiens aufgestellt (rechts), die zu einer teils verheerenden Jahrhundertflut aufliefen mit überlaufenden Staudämmen im Raum Sydney. Aber auch grosse Teil des „Outbacks“ in Zentralaustralien um den „Ayers Rock“ erhielten weit über dem Durchschnitt liegende Regenmengen, die selbst in der Wüste zu Überschwemmungen führten. Wegen falscher Dürre-Propheten hat man wohl den Hochwasserschutz in Australien vernachlässigt und damit Tote und immense Sachschäden verursacht. Vor 16 Jahren hatte Australiens Klima-Kommissar und Klimaaktivist Tim Flannery prophezeit, das Australiens Stauseen wegen des durch den angeblichen Klimawandel (Synonym für die fehlende globale Erwärmung) ausbleibenden Regens nicht mehr gefüllt werden können: Klimawahn ist tödlich! Irrwitz am Rande: Nun ist der Klimawandel schuld an den Überschwemmungen statt an der ausbleibenden Dürre. 🙂 Quellen: WO-Bericht Nassestes Jahr seit 1855 in Sydney und BOM-Analyse Niederschläge Australien 2022
Zum Vergrössern anklicken. Mit Grüssen an den DWD: Eine Studie der Nanjing University in China hat festgestellt, dass sich die Innenstädte schneller erwärmen als die ländliche Umgebung. Damit wird der sogenannten Städtische Wärmeinseleffekt (UHI – Urban Heat Island) wissenschaftlich bewiesen. Länder wie in Asien, aber auch in Europa und auch Deutschland mit einer hohen Bevölkerungsdichte in grossen städtischen Ballungräumen werden also deutlich weniger durch die CO2-„Erderhitzung“ à la HABECK, sondern durch die veränderte Umgebung der Messtellen erwärmt. Die rechte Grafik zeigt die NOAA-Reanalyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen vom weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 im Jahr 2021. Quelle: ARD-Text S. 149 und NOAA-Reanalyse TA2m Global Jahr 2021 mit Ergänzungen

Update 5.10.2022: Wiederholt Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. GFS mit weiteren Kaltluftvorstössen nach Mitteleuropa im Oktober. Alpen: Frühe Kältewelle mit Schneefällen stoppt Gletscherschmelze. Aktuelle Gasspeicher-Füllstände Europa. Blackout-Vorsorge: Diesen Notfallvorrat sollte jeder zu Hause haben.

Zum Vergrössern anklicken. Das Bundesamt für den Zivilschutz empfiehlt einen Notfallvorrat mit diesen Materialien für einen möglichen Blackout bei Strom und Gas. Diese Gegenstände könnten im Notfall knapp und teuer werden… Quelle: Blackout-Vorsorge
Zum Vergrössern anklicken. Die frühe Kältewelle nach Mitte September 2022 stoppt mit wiederholten Schneefällen die Gletscherschmelze in den Alpen, die ersten Skigebiete sind geöffnet. Ist das die „Erderhitzung“ à la HABECK? 🙂 Quelle: WO-Bericht Ende der Gletscherschmelze
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 5.10.2022 nach wiederholten Nächten mit gebietsweisem Bodenfrost in Deutschland bis zum 10.10.2022 (links) mit weiteren Kaltluftvorstössen vom 15.10. bis zum 20.10.2022 (Mitte links bis ganz rechts), wobei die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Deutschland zeit- und gebietsweise unter 0°C fallen sollen (blaue Farben): Die frühe Heizperiode seit September in Deutschland dauert an! Quellen: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen T850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt in der Nacht zum 5.10.2022 erneut gebietsweisen Bodenfrost im Südosten Deutschlands (links). Die WO/GFS-Prognosen haben das Auftreten von nächtlichem Bodenfrost über den 7.10.2022 (Mitte) hinaus bis zum 9.10.2022 verlängert (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 4.10.2022: Die Nächte – nicht nur – in Deutschland sind und bleiben gebietsweise frostig am Boden. GFS mit viel Regen und mit Schnee im Oktober. CFS mit frühem November-Wintereinbruch und Schneedecke in Europa – aktueller Füllstand der Gasspeicher in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die GIE-AGSI-Liste zeigt die Füllständer der Länder in Europa mit Stand vom 3.10.2022. Die Gasspeicher in Deutschland sind mit geschätzten 92,08% mit weiter leicht steigender Tendenz gefüllt, Mitte November 2022 sollen 95% erreicht sein. Quelle: AGSI Gas Infrastructure Europe
Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle und naturgemäss noch sehr unsichere Langfrist-Modell CFSv2 von NOAA rechnet am 4.10.2022 mit einem frühen Wintereinbruch Anfang November 2022 in grossen Teilen Europas. In einer extremen Wetterlage mit einem Hoch von Grönland über die Britischen Inseln bis Nordafrika und einer Tiefdruckrinne von der Arktis bis Mitteleuropa (links) strömen arktische Meeresluftmassen ein und bringen eine Schneedecke von Sibirien bis Deutschland (rechts). Da kann man doch nur hoffen, dass CFS falsch liegt, oder…? Quelle: CFS-Prognosen Wetterlage und Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 4.10.2022 mit verbreitet kräftigen Niederschlägen in Deutschland bis zum 20.10.2022 (links). In den Höhenlagen am Alpenrand (Mitte) und auch in den Hochlagen der Mittelgebirge (rechts) fallen die Niederschläge zeitweise als Schnee. Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland und WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt wie erwartet in der Nacht zum 4.10.2022 vor allem in der Süfhälfte Deutschlands Bodenfrost, ebenso wie in NRW (Mitte). Die Aussichten sind weiter frostig (rechts). Damit dauert die frühe Heizperiode in Deutschland zunächst an, auch wenn die Temperaturen tagsüber kurzfristig etwas ansteigen. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 3.10.2022: Wiederholt gebietsweise Bodenfrost in dieser Woche. ARD: Viele Menschen in Deutschland heizen schon seit September wegen anhaltender Kälte. GFS mit Polarwirbeltrog und Kaltlufteinbruch Mitte Oktober in Mitteleuropa – Schneefall in den Hochlagen Süddeutschlands. UAH: Globale Abkühlung seit 2016 dauert im September 2022 an.

Zum Vergrössern anklicken. Die UAH-Grafik zeigt den Verlauf der unverfälschten globalen monatlichen Temperaturen seit 1979 mit Schwerpunkt um 1500m (TLT). Mit 0,24°C Abweichung zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 liegen sie im September 2022 etwas niedriger als im Vormonat und als im Vorjahrsmonat auf Rang 7: Damit dauert die globale Abkühlung mit einem negativen Trend seit 2016 an. Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Global Temperature
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen (links) rechnen am 3.10.2022 mit einem kräftigen kalten Trog des schon kräftigen winterlichen stratosphärischen arktischen Polarwirbels in rund 16km Höhe (100hPa) über Mitteleuropa. Der Polarjet in rund 9km (Mitte, 300hPa), der polare von subtropischen Luftmassen trennt, liegt über den Alpen. Durch die Zufuhr polarer Meeresluftmassen kommt es auch über Deutschland zu verbreiteten Niederschlägen, die in den Höhenlagen Süddeutschlands als Schnee fallen (rechts). Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH und WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Viele Menschen vor allem im Homeoffice in Deutschland heizen schon seit September, wie die ARD am 3.10.2022 mitteilt (links). Ursache ist die frühe Herbst-Kälte seit September in Deutschland (rechts), die in den letzen sieben Tagen Temperaturen von rund -1,7°C unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 aufweist. Die negativen Abweichungen zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 sind für September in Deutschland noch um rund -0,3° C kälter. Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland sind Ende September 2022 auch wegen des erhöhten Gasverbrauchs erstmals gefallen. Quellen: ARD-Text S. 165 und 2m-Temperaturen 7-Tage-hindcast Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 3.10.2022 wiederholt mit gebietsweisem Bodenfrost in Deutschland in dieser Woche. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Nach einem unterkühlten und äusserst nassen September 2022 in Deutschland – laut DWD unter den neun nassesten seit 1881 – sehen die Modelle einen eher durchschnittlich temperierten und ebenfalls recht nassen Oktober.

Bei den experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 sieht das aktuell so aus:

Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 2.10.2022 mit einem durchschnittlich temperierten (links) und überdurchschnittlich nassen Deutschland (rechts) im Oktober 2022. Die dargestellten Abweichungen beziehen sich im Gegensatz zum DWD auf das aktuelle weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020. Quelle: CFSv2-Prognosen Oktober 2022 Europa

Erstaunlich sind die relativ kühlen Rechnungen der Warmrechner von ECMWF für die erste Oktoberhälfte 2022 in Deutschland und in Teilen Europas.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognosen rechnen am 2.10.2022 mit geringen Abweichungen der Wochen-Temperaturen in Deutschland (weisse Farben) vom eigenwilligen und weltweit nicht üblichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre, also 2001-2020 für die erste Oktoberhälfte. Quelle: ECMWF-Charts TA2m Europa

Die verlängeren Langfristprogosen von GFS sehen einen durchwachsenen Oktober 2022 im Westen Deutschlands mit durchschnittlichen Temperaturen und wiederholten Niederschlägen.

Zum Vergrössern anklicken. Die verlängerten GFS-ENSemble-Prognosen vom 1.10.2022 rechnen mit einem durchwachsenen feuchten Oktober 2022 in KÖLN mit wilden Temperatursprüngen in der ersten Monatshälfte vor allem im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) und bis zum Monatsende im Kontrolllauf (fette blaue Linie), wobei die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) hier meist deutlich über oder unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel (fette rote Linie) liegen sollen. Das ENS-Mittel (fette weisse Linie) macht die wilden Sprünge nicht mit und liegt meist nahe am WMO-Mittel. Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge

Die aktuellen Mittelfristprognosen von ECMWF und GFS rechnen mit mehreren Kaltlufteinbrüchen im Oktober 2022 in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF- (inks) und die GFS-Prognosen (Mitte und rechts) rechnen am 2.10.2022 mit Kaltlufteinbrüchen um den 12. und um den 16.10.2022 in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen auch in Deutschland in rund 1500m (850hPa) bis zu -12°C unter das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: WZ/ECMWF-/GFS-Prognosen TA850 Europa

Die Entwicklung der Temperaturen im Jahr 2022 ist eingebettet in das tiefste Sonnenminimum der letzten 200 Jahre…

Zum Vergrössern anklicken. Die SILSO-Grafik zeigt den Verlauf der über 13 Monate gemittelten internationalen Sonnenfleckenzahlen von 1700 bis 2021. In Zyklen von niedrigen und hohen Werten zeigt sich die Sonne aktiver und weniger aktiv. In den Zeiten mit niedriger Aktivität liegt die Kleine Eiszeit mit dem Maunderminimum und zuletzt mit dem Daltonminimum. Es folgte eine Zeit mit hoher Aktivität und dem modernen globalen Temperaturmaximum. Seit etwa 2016 hat eine erneute natürliche Phase der globalen Abkühlung begonnen, die sich nach dem bisherigen zyklischen Verhalten der Sonnenaktivität als „Grand Sonnenminimum“ bis zum Ende dieses Jahrhunderts fortsetzen sollte. Quelle: SILSO-Sonnen-Grafiken

…und das Andauern des global kühlenden Wetter-Phänomens La Niña, das bis ins Jahr 2023 reichen soll.

Zum Vergrössern anklicken. Die ENSO-Modelle rechnen am 20.8.2022 durchweg weiter mit der global kühlenden La Niña im äquatorialen Pazifik im massgeblichen Gebiet Nino 3.4. Quelle: NASA/GMAO ENSO-Prognosen Vergleich (Comparison) mit Ergänzungen

Seit knapp acht Jahres gibt es keine globale Erwärmung bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH.

Quelle: Zum Vergrössern anklicken. Die WUWT-Grafik zeigt mit den unverfälschten globalen Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) keine globale Erwärmung von Oktober 2014 bis August 2022: Seit knapp acht Jahren gibt es keine globale Erwärmung. Globale Wetterkapriolen in dieser Zeit wie Kälte, Hitze, Dürre, Überschwemmungen, Stürme oder fehlende Stürme können nicht an einer „Erderhitzung à la la la HABECK“ liegen… 🙂 Quelle: WUWT The New Pause

Dazu kommt der gewaltige Ausbruch des Tonga-Vulkans im Januar 2022, der mit seiner bis zu 19km hohen SO2-Wolke ebenfalls zu einer globalen Abkühlung beiträgt.

Die Eismassen der Arktis sind zum Ende des Sommers 2022 sowohl auf Grönland als auch im arktischen Ozean deutlich grösser als in den Vorjahren, dass Grönlandeis ist sogar extrem gewachsen.

Zum Vergössern anklicken. Die DMI-Gafiken zeigen am 31.8.2022 eine mehr als 8 Gt-Schneebombe auf Grönland am 30.8.2022, die die Eismassen an einem Tag in einem rasanten Endspurt erneut um mehr als 8 Milliarden Tonnen wachsen lässt (links), nachdem bereits einen Tag zuvor rund 7 Milliarden Tonnen Eiszuwachs berechnet wurden. Das Jahreswachstum seit 1.9.2021 beträgt nun rund 105 Milliarden Tonnen über dem veralteten (eisreicheren) WMO-Mittel 1981-2010 (rechts unten, blaue Linie weit über dunkelgrauer Durchschnittslinie). Gegenüber dem durch dunkle Vulkanasche ausgelösten starken Schmelzjahr 2011/2012 (rote Linie) beträgt die Differenz satte 435 Milliarden Tonnen oder 435 Kubikkilometer (km³) Eiszuwachs: Da schmilzt nix, auch wenn der IPCC-Klimaaktivist Jason E. Box (er ist einer der Verfasser des Vierten, Fünften und Sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarates IPCC) in einer bestellten Studie anderes behauptet und unsere MSM wie das ZDF dem gequirlten Unsinn wieder mal willig folgen. 🙂 Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) haben um den 16.9.2022 mit 4,52 Millionen km² ihr diesjähriges sommerliches Minimum erreicht und wachsen seit dem 17.9.2022 wieder leicht an. Die Meereisflächen sind grösser als im Mittel der 2010er Jahre mit 4,37 Millionen km²: Die arktischen Meereisflächen wachsen! Da is nix mit den Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis, wie es die beiden Klimalügenbarone John Kerry und Al Gore im Jahr 2009 schon für den Sommer 2014 prophezeit hatten. 🙂 Quelle: Vishop Artic Sea Ice Extent

Ist das die „Erderhitzung“ à la HABECK? 🙂

Herzlich euer

Schneefan2015

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20 Gedanken zu “Oktober mild und nass oder ziemlich kalt?

  1. Hi schneefan,
    gibt es einen Zusammenhang zwischen der schwachen Hurrikan Aktivität und dem zu erwartenden Winter? Geben die historischen Daten was her?
    Grüße
    Ein schneefan Fan

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    1. Hi schneefan Fan, 🙂

      Du schriebst: „…gibt es einen Zusammenhang zwischen der schwachen Hurrikan Aktivität und dem zu erwartenden Winter? Geben die historischen Daten was her?“

      Der amerikanische Senior-Meteorologe hat u.a. dazu Anfang September 2022 etwas in seiner ersten vorläufigen Wintereinschätzung geschrieben.

      Seitdem hat sich die bis dahin sehr schwache Hurrikanaktivität im Nordatlantik u.a. durch Major Hurricane „IAN“ normalisiert und liegt aktuell in ACE bei 97% .

      Auszug aus Bastardis Text: „…Notes and Asides

      The mystery of October hurricanes and the (early) winter continues. The theory I have is that the pattern that produces the needed upward motion patterns for U.S. hurricane hits in October is MJO-related to some degree. Since the MJO is a 40-60 day cycle, it may show up again right in time for later November and December…“

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  2. Hallo Schneefan

    Wie siehst Du das mit der NOAA, sieht ja aus als wenns hinkommt mit den positiven Abweichungen oder. Wird wieder wärmer Oktober …

    Grüße Skywalker

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    1. Hallo Skywalker,

      Du schriebst: „Wie siehst Du das mit der NOAA, sieht ja aus als wenns hinkommt mit den positiven Abweichungen oder. Wird wieder wärmer Oktober …“

      In den aktuellen GFS-Prognosen ja, bei den teleconnections eher nicht:

      Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/GEFS-Prognosen rechnen am 9.10.2022 mit einem kräftigen Abfall der AO (links) gegen Null und einem leichten Rückgang der NAO (rechts) leicht unter Null. Die beiden Tendenzen bedeuten im Winterhalbjahr eine eher kühle Wetterlage für Europa. Quelle: NOAA-Teleconnections AO und NAO mit Ergänzungen

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  3. Meine Frage wäre, da hier sehr detailliert auf die Gasspeicher eingegangen wird, woher kommt eigentlich jetzt das Gas nach Deutschland, und auf welchem Weg gelangt es in die Speicher? Also z.B. wenn da aus den USA mit Schiffen Gas kommt, dachte ich muss erst jede Menge investiert werden, und aus Russland scheint ja nichts zu kommen. Herzlichen Dank Matthias Hofmann

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    1. @Matthias Hoffmann

      „Meine Frage wäre, da hier sehr detailliert auf die Gasspeicher eingegangen wird, woher kommt eigentlich jetzt das Gas nach Deutschland,…“

      Die Bundesnetzagentur veröffentlicht dazu in ihrem täglichen Lagebericht „GAS“ Grafiken unter „Gasflüsse“.

      Zum Vergrössern anklicken. Die Bundesnetzagentur berichtet im werktäglichen „Lagebericht GAS“ auch über die Mengen der Gasimporte in GWh und deren Herkunftsländer sowie über die deutschen Gasexporte (hier nicht dargestellt) unter „Gasflüsse“: „Die Grafik zeigt die gemessenen Gasflüsse, die nach Deutschland importiert worden sind (ohne inländische Gasproduktion). Die erfasste Importmenge beinhaltet auch mögliche Ringflüsse. So werden grenzüberschreitende Gasflüsse bezeichnet, die Deutschland an einem Grenzübergangspunkt (GüP) verlassen und an anderer Stelle wieder nach Deutschland zurückgeleitet werden. Die Daten werden täglich aktualisiert. Technische Beschränkungen, die zu einem verringerten Gasfluss führen, können etwa Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten an der betreffenden oder vorgelagerten Gasinfrastruktur sein.“ Quelle: Bundenetzagentur Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland

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  4. Für die Leser wäre es interessant auf die Spalte „Stock/Cons“ hinzuweisen. Das ist der Quotient von Speicherkapazität zu Jahresbedarf. Da steht bei Deutschland eine Zahl von knapp unter 25%. Also die zu 89,9% gefüllten Speicher decken ca. 25% des Jahresbedarfs ab. Der eigentliche Punkt ist: Im Winter werden 75 Prozent des Jahresbedarfs verbraucht und damit haben wir für ein Drittel des Winters Gas und zwar maximal. Nämlich wenn der Inhalt von dem Speicher Deutschland wirklich gehören würde. So kann er aber auch an andere Länder verkauft werden, wenn die mehr zahlen.

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    1. Michael,
      genau dieses habe ich versucht, einigen Leuten zu erklären, um auf die Gasmangellage und Blackoutgefahr hinzuweisen. Es interessiert die Leute einfach nicht, weil es von der Politik nicht bzw. anders kommuniziert wird. „Die Speicher sind voll und der Gaspreisdeckel (für 80%) kommt“. Also so schlimm wird es schon nicht.
      Ich hoffe nur, dass gewisse YouTuber (Stefan S.), die auf diversen Fernsehkanälen unterwegs sind, dieses Thema in die öffentliche Diskussion einbringen.

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  5. Lieber Schneefan,
    zu deiner heutigen Aktualisierung (23.10.) Vielleicht kennst du die berühmte Statistik-Regel Nr. 82 von Prof. Franz Baur. Sie besagt: „Wenn in Mitteleuropa der Oktober um mehr als 2 Grad zu warm und gleichzeitig auch zu trocken ausfällt, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein kalter oder extrem kalter Januar in ME zu erwarten“.
    Nun ja, mild und gleichzeitig trocken kommt im Oktober nicht oft vor. Mildes Wetter kann es eigentlich nur bei Wind geben, also bei einem Einfluss von Tiefdruckgebieten, die aber auch Regen mitbringen. Hochdrucklagen, und seien sie in höheren Schichten noch so warm, sorgen für Nebel und Inversionen im Flachland. Dabei kann es nicht sehr mild sein.
    Fazit: Sehr mild und gleichzeitig trocken ist aber doch ab und zu vorgekommen, im vorigen Jahrhundert etwa 10 mal. IN ALLEN 10 FÄLLEN IST DIESE REGEL EINGETROFFEN! Das heißt nicht, dass das diesmal auch so sein muss, aber es lässt sich folgende Aussage treffen: Sollte es in den letzten Oktober-Tagen keinen Unwetter-Regen mehr geben (im Flächenmittel! Danach sieht es nicht aus), dann besteht eine sehr hohe statistische Wahrscheinlichkeit fürt einen (sehr) kalten Winter bei uns!
    Lieber Schneefan, du bist doch Meister im Aufspüren von Dingen im Internet. Vielleicht kannst du ja mal schauen, ob du weitere Oktober-Monate im vorigen Jahrhundert findest.
    MfG

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      1. Hallo Schneefan,

        nein, ich habe leider keinen Link zu seiner Arbeit. Baur hat seine Regeln schon in den 1960er Jahren zusammen gestellt, so weit zurück geht die Digitalisierung nicht.

        Ich habe aber einen Beitrag des Vereins „Berliner Wetterkarte“ aus dem Jahr 1996 gefunden (PDF), und zwar hier:

        Klicke, um auf BAUR_Beil_2022_07.pdf zuzugreifen

        MfG

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      2. Hallo Christian,

        danke für den sehr interessanten Link, da habe ich gleich mal gebastelt…: mal sehen ober der Oktober 2022 in Deutschland ausreichend „trocken“ wird 🙂

        Zum Vergrössern anklicken. Die Messreihen des deutschen Meteorologen Franz Baur wurden von der FU Berlin bis Juli 2022 fortgesetzt (Dank an Christian Freuer 🙂 ). In den Jahren mit einem besonders milden Oktober mit den „Abweichungen der Monatsmittel der Temperatur Mitteleuropas vom 210jährigen Mittelwert 1761-1970″ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur von mindestens +2C (links) und gleichzeitig den negativen „Abweichungen der Monatsmengen des Niederschlags in Deutschland westlich der Oder in L/m², Mittel aus 14 Stationen, vom 120jährigen Mittelwert 1851 – 1970“ für den Zeitraum ab 1975 nach F. Baur im Oktober ergibt sich in der NOAA-Reanalyse (rechts) ein kalter Winter in grossen Teilen Europas. Der Oktober 2022 ist bisher in Mitteleuropa sehr mild und könnte in Deutschland bei den Niederschlägen und aktuell knapp 74% des Monatsdurchschnitts mit einer geringen negativen Abweichung zum WMO-Klimamittel 1991-2020 enden… Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert beim Winter die Eingabe des Jahres des letzen Monats, also des Februars. Quellen: NOAA-Reanalyse TA2m Global NH-Winter mit Ergänzungen

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    1. Hab mal beim DWD die Oktober-Temperaturen und Niederaschläge ab 1881 geladen und mit den darauf folgenden Winter zusamman gestellt. Komme auf elf Oktober die >= 11 °C sind aber nur 5 darauf folgende Winter waren zu kalt. Hab Ihnen die Zusammenstellung gemailt.
      Gruß Matthias

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      1. Da habe ich mich wohl etwas unvollständig ausgedrückt. Prof. Baur wies ausdrücklich darauf hin, dass der Oktober um MEHR ALS 2 K ZU WARM SEIN MUSS! Darauf bezog sich auch mein Komentar oben, dass diese Kombination in einem Oktober nicht sehr häufig auftreten kann.
        Ein etwas zu warmer Oktober darf keinesfalls für eine solche Sta´tistik herangezogen werden.
        MfG

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  6. Klasse die NOAA immer wärmer, da hoffe ich mal das dies nicht so kommt … Winter ade und wird immer nach hinten geschoben !
    So schlecht lag sie möchte ich behaupten nicht, der Kälteeinbruch wurde ja auch herausgerechnet …

    Mist 😦

    Skywalker

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