Update 4.11.2023: Analyse: Gebietsweise Frost und Bodenfrost in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 4.11.2023 örtlichen Frost in Deutschland (links) und verbreitet Bodenfrost (MItte). Auch in NRW gab es Bodenfrost (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen
Update 3.11.2023: Analysen: Arktische Meereisflächen im Oktober auf Fünfjahreshoch stabil seit 2007. Erneuter Wintereinbruch in den Alpen – Glatte Autobahnen bis auf 1000m runter. Auf Orkan“EMIR“ folgt morgen schon Orkan „FRED“.
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen (links) rechnen am 3.11.2023 mit dem neuen Orkantief „FRED“ mit Kern südlich von Irland am 4.11.2023. Das neue Sturmfeld (rechts) erreicht auch Westdeutschland schon morgen Mittag. In der Nacht zum Sonntag wird es vor allem in der Südhälfte Deutschlands stürmisch. Quellen: WO/GFS DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Windböen Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat es in den Alpen erneut geschneit, dieses Mal bis 1000m runter. „In den Alpen ist der Winter angekommen. Viele Ortschaften in mittleren Höhenlagen ab 1500 Metern zeigen sich in einem weißen Kleid. Regional ist der Schnee sogar ab rund 1000 Metern Höhe liegen geblieben. Pässe schneebedeckt oder gesperrt: Aufgrund des Wintereinbruchs mussten diverse Alpenpässe aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Einige verabschieden sich damit direkt in die Wintersperre. Die noch offenen Pässe sind zum Teil schneebedeckt. Streckenweise gilt Schneekettenpflicht.“ Quelle: WO-Bericht Alpen: Glatte Autobahnen bis aur 1000m runterZum Vergrößern anklicken. Die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) sind Ende Oktober 2023 zusammen mit dem Vorjahr auf einem stabilen Fünfjahreshoch (links). Die DMI-Analyse (rechts) zeigt im Oktober 2023 gegenüber den beiden Vorjahren eine leichte Abnahme, hat aber seit 2007 einen positiven Trend. Quellen: NSIDC/MASIE Arktis Meereisplots und DMI Arktis Meereisplots mit Ergänzungen
Update 2.11.2023: CFS mit kräftigem Wintervorstoß nach Mitteleuropa Ende November 2023. Sonnenaktivität im Oktober 2023 stark rückläufig – Sonnenmaximum schon überschritten? GFS bleibt weiter bei Wintereinbruch in Deutschland Mitte November. Extrem-Orkan „EMIR“ (intern. Ciaran) tobt über Westeuropa. Norditalien: Comer See läuft über – Mailand unter Wasser.
Zum Vergrößern anklicken. Nach den starken Oktoberniederschlägen auch in Norditalien ist der Comer See am 2.11.2023 weiter überfüllt und läuft über. Die unterhalb liegende Großstadt Mailand ist seit Tagen überflutet, weil der Fluss „Seveso“ über die Ufer getreten ist. Quelle: Home Page – Laghi Mappa
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Analyse zeugt den Extrem-Orkan „EMIR“ (intern. Ciaran) am 2.11.2023, 06.00 Uhr MEZ mit Kern bei Südengland. Die Küsten Westeuropas erleben einen der stärksten Orkane der letzten Jahre, was auf den weit nach Süden verlagerten Polarjet und die daraus folgenden starken Luftmassengegensätze zwischen weit nach Süden vorstoßenden Polarluftmassen in die Subtropen zurückzuführen ist. Quelle: WO/GFS-Analyse Bodendruck und Windböen EuropaZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen bleiben auch am 2.11.2023 weiter bei einem Wintereinbruch in Deutschland Mitte November mit Schneefällen vor allen in höheren Lagen, zeit- und gebietsweise auch bis in tiefere Lagen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Mit einer internationalen Sonnenfleckerealtivzahl (SN/Ri) von nur noch 99,4 (rechts) ist die Sonnenaktivität im Oktober 2023 stark rückläufig und auf dem zweitniedrigsten Stand des Jahres 2023. Die höchsten Monats-Werte wurden mit 160,5 und 159,1 im Juni und Juli 2023 erreicht. Ob damit auch schon in diesem Jahr das über 13 Monate gemittelte Sonnenmaximum des aktuellen Sonnenzyklusses (SC) Nr. 25 erreicht wurde, können wir erst zum Jahreswechsel erfahren. Quellen: SICD/DILSO sunspots und BOM Solar mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die naturgemäß noch sehr unsicheren experimentellen numerischen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 1.11.2023 mit einem kräftigen Wintervorstoß nach Mitteleuropa ab dem 24.11.2023 (links), der sich bis zum 29.11.2023 weiter verschärft (rechts). Quelle: WZ/CFS-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Update 1.11.2023: Kaiser-Winterwetter auf der Zugspitze – Panorama-Webcam. Analyse: Der Winter hat Nordeuropa und Nordamerika in der letzten Oktoberwoche 2023 schon fest im Griff – Eisiger Start in den November mit bis zu -22°C in Nordeuropa und Nachtfrost in Nordamerika von Kanada über die Südstaaten der USA bis Mexiko. GFS bleibt bei Wintereinbruch Mitte November 2023 in Deutschland. Lesenswert: Der „Schwachsinn“ des Helmholtz-Dürremonitors. Prognose: Bodenseepegel steigen deutlich über Mittelwasser. Russischer Vulkan KLYUCHEVSKOY mit Aschewolke bis in die Stratosphäre. Analyse: Schneeflächen der NH Ende Oktober 2023 auf Rekordkurs.
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse zeigt Ende Oktober 2023 die Ausdehnung der Schneeflächen der NH mit und 30 Millionen km² auf Rekordkurs. Quelle: WMO Global Cryosphere Watch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ist der Vulkan KLYUCHEVSKOY am 1.11.2023 in einer Kette von Ausbrüchen massiv explodiert und hat laut der Flugsicherung VAAC Tokyo eine Aschwolke bis auf mehr als 14km (Flight Level 470) Höhe ausgestoßen. Damit ist schwefelhaltige Asche bis in die Stratosphäre gelangt, was je nach Menge und Dauer dort zur Bildung von feinen Schwefelsäuretröpfchen führen kann, die als Schleier Sonnenwärme aufnehmen und zu einer leichten globalen Abkühlung beitragen können. Quelle: VAAC Tokyo mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Am 1.11.2023 wird eine weiterer Anstieg des Bodenseepegels bei Konstanz auf mehr als 360cm ab dem 11.11.2023 erwartet. Bei Eintreffen dieser Prognose läge der Pegelstand deutlich über dem Mittleren Wasser von 332cm. Quelle: Bodenseepegel Konstanz mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Während der Helmholz-Dürremonitor Ende Oktober 2023 in Brandenburg gebietsweise „Dürre“ für die oberen 25cm Boden zeigt (links), hat es im Oktober 2023 dort überall mehr als 150% des Monatsniederschlags gegeben und der Boden ist von 0 bis 60cm Tiefe nass (rechts): Klimaalarm ohne Sinn und Verstand, also Schwachsinn… 🙂 Quelle: Der „Schwachsinn“ des Helmholtz-DürremonitorsZum Vergrößern anklicken. GFS bleibt auch am 1.11.2023 weiter bei einem Wintereinbruch Mitte November mit gebietsweisen Schneefällen bis in tiefere Lagen in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 1.11.2023 einen eisigen Start in den November mit Nachtfrost bis zu -22°C in Nordeuropa (links) und Nachtfrost in Nordamerika von Kanada über die Südstaaten der USA bis nach Mexiko (rechts). Quelle: WO-Analyse Tmin Europa und NordamerikaZum Vergrößern anklicken. Die Analyse zeigt am 1.11.2023 tiefen Winter in Nordeuropa (links) und in großen Teilen Nordamerikas in der letzten Oktoberwoche. Die 2m-Temperaturen liegen deutlich unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (blaue und lila Farben), im Grenzgebiet zwischen den USA und Kanada bis zu -16°C. Quelle: 7/-Tage-Rückblick TA2m Europa und USA48Zum Vergrößern anklicken. Die Zugspitze lockt mit Kaiser-Winterwetter mit 25cm Schnee, Frost um -5°C und fast wolkenlosem Himmel am 1.11.2023 zum Besuch. Quelle: Zugspitze Panorama-Webcam
Update 31.10.2023: GFS: Der Polarjet setzt sich im November über SW-Europa fest und bringt weiter reichliche Niederschläge. Wintereinbruch in den Alpen – oberhalb 1800m tief verschneit – Video. Bergfex-Prognose: Reichlich November-Schnee in den Alpen bis zum 7. November. Übrigens: Der Gardasee-Pegel ist Ende Oktober 2023 auf einem mehrjährigen Hochstand.
Zum Vergrößern anklicken. Der Pegelstand des Gardasees ist Ende Oktober mit 112cm auf einem mehrjährigen Hochstand. Wir erinnern uns an den dramatischen Dürrealarm von Anfang 2023… 🙂 Quelle: Gardasee Pegelstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GeoSphere Austria/bergfex-Prognosen vom 31.10.2023 rechnen mit einer verbreitet kräftigen Neuschneeauflage um 40 bis 90cm bis zum 7.11.2023 in den Alpen. Quelle: Bergfex Alpenschnee-Prognosen mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Der Wintereinbruch Ende Oktober 2023 zeigt die Alpen oberhalb 1800m tief verschneit. Quelle: WO-VideoZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 31.10.2023 damit, daß sich der Polarjet um den 11.11.2023 über SW-Europa abschnürt und festsetzt (links). Deshalb werden nach dem nassesten Oktober seit mehr als 20 Jahren in Deutschland auch im November weiter verbreitet kräftige Niederschläge in großen Teilen Europas erwartet (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Europa mit Ergänzungen
Update 30.10.2023: In dieser Woche klopft der Winter in den Hochlagen an die Tür. Gasspeicher in Deutschland und in der EU Ende Oktober 2023 zu 99% gefüllt. GFS: Der arktische Polarwirbel zieht bis Mitte November 2023 von Kanada nach Europa. CFS mit einem winterlichen Dezember und verbreitet weißen Weihnachten 2023 in Europa. ECMWF mit einem zunehmend unterkühlten November in West- und Mitteleuropa. GFS mit Wintereinbruch Mitte November in Mitteleuropa.
Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 30.10.2023 mit einem Wintereinbruch Mitte November in Mitteleuropa. Dabei soll es gebietsweise bis in tiefe Lagen Schneefall geben, während die Höhenlagen reichlich Schnee bekommen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 30.10.2023 mit einem zunehmend unterkühlten November in West- und Mitteleuropa. Dabei sollen die 2m-Temperaturen in der Zeit vom 6. bis 13.11.2023 im Alpenraum bis zu -5°C unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen. Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Mitteleuropa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die naturgemäß zu diesem frühen Zeitpunkt noch sehr unsicheren experimentellen numerischen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 30.10.2023 mit einem winterlichen Dezember in Mitteleuropa mit einer frühen Schneedecke (links), die zu Weihnachten (rechts) von Sibirien über Ost- und Mitteleuropa bis nach Frankreich und GB reichen soll. Quelle: WeatherOnline CFSv2-Prognosen Schneedecke Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen rechnen am 30.10.2023 damit, daß der arktische winterliche stratosphärische Polarwirbel in rund 22km (30hPa, mittlere Stratosphäre) von Kanada (links) über Grönland (Mitte) bis Mitte November (rechts) nach Europa zieht. Mit ihm verlagern sich hochreichende polare Luftmassen nach Eurasien, so daß mit zunehmend winterlichem Wetter auch in Europa zu rechnen ist. Quelle: Netweather GFS-Charts Geo30/NH mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Gasspeicher in Deutschland und in der EU sind am 30.10.2023 mit 99% fast randvoll. Quelle: Europäische Gasagentur AGSIE/GIE mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Auch in den Hochlagen der deutschen Mittelgebirge klopft in dieser Woche der Winter an. In diesem Herbst ein weiterer Beweis für die „Erderhitzung“ à la HABECK… 🙂 Quelle: WO-Bericht Winter in den Hochlagenmit Ergänzungen
Update 29.10.2023: GFS-Trend: Die Erde kühlt ab in der kommenden Woche. Köln: Erste Hochwasserschutzmaßnahmen erwartet ab 450cm am Rheinpegel. CFS mit kräftigem Wintervorstoß nach Mitteleuropa um den 8. November 2023 – extreme Kälte vor und an Weihnachten?
Zum Vergrößern anklicken. Die naturgemäß zu diesem frühen Zeitpunkt noch sehr unsicheren experimentellen numerischen Langfristprognosen NOAA/CFSv2 rechnen am 29.10.2023 mit extremer Kälte in Mitteleuropa vor (links) und an Weihnachten (rechts). Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis auf -20°C abstürzen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 EuropaZum Vergrößern anklicken. Die experimentellen numerischen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 29.10.2023 mit einem frühen kräftigen Wintervorstoß nach Mitteleuropa um den 8.11.2023 (links), der sich bis zur Eröffnung der Karnevalssession am 11.11.2023 (rechts) noch verschärfen soll. Es wird mit Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -10°C und -14°C gerechnet, was auch in Meereshöhe winterliche Verhältnisse mit Frost und Schnee bedeutet. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ELWIS-Prognosen rechnen am 29.10.2023 mit einem weiteren Ansteigen des Rheinpegels bei Köln auf über 450cm am 1.11.2023. Das löst in Köln die ersten Hochwasserschutzmaßnahmen aus. Bereits am 30.10.2023 wird das Mittlere Wasser (MW) von 297cm überschritten. Quelle: ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 29.10.2023 im Sieben-Tage-Trend (Prognosetag 7 minus Prognosetag 1) mit einer globalen Abkühlung um -0,16°C. Quelle: GFS-Prognose-Trend T2m/global mit Ergänzungen
Update 28.10.2023: ECMWF erwartet in den Alpen bis zu drei Meter Neuschnee bis Anfang November.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognosen erwarten am 28.10.2023 bis zu drei Meter Neuschnee in den Alpen bis zum 7.11.2023. Das sieht nach einem frühen Start in die Skisaison aus… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Schweiz mit Ergänzungen
Update 27.10.2023: Europa im Jahr 2023 bisher verbreitet nass und oben recht kalt. Wintergrüße aus den Alpen – bis 20cm Neuschnee – Fotostrecke. See im Death Valley entstanden – nach Hurrikan Hillary vor zwei Monaten. CFS mal wieder mit weißen Weihnachten in Mitteleuropa.
Zum Vergrößern anklicken. Die naturgemäß noch sehr unsicheren Prognosen des experimentellen numerischen NOAA-Langfristmodells CFSv2 rechnen auch am 27.10.2023 mal wieder mit weißen Weihnachten in Mitteleuropa. Quelle: WeatherOnline CFSv2-Prognosen Schneedecke EuropaZum Vergrößern anklicken. „Im Tal des Todes im US-Bundesstaat Kalifornien sind die Auswirkungen von Hurrikan HILARY auch nach mehr als zwei Monaten immer noch zu erkennen. In dem 86 Meter unter dem Meeresspiegel liegende Badwater Basin, einer großen Senke innerhalb des Tals, befindet sich nun ein großer See. Üblicherweise ist dieser Teil des Nationalparks komplett trocken. Auch an weiteren Orten des Death Valley gibt es kleine Teiche zwischen Sträuchern und Dünen zu entdecken. Der See wird wohl nur noch wenige Wochen existieren, da er allmählich wieder austrocknet. Der Park wurde erst am 15. Oktober wieder geöffnet, da wegen Überflutungen durch HILARY sämtliche Straßen gesperrt waren. Mehr Regen als im gesamten Jahr: Der ehemalige Hurrikan HILARY war Mitte August mit sintflutartigen Regenfällen über den Süden Kaliforniens gezogen. Im Death Valley kamen rund 56 Liter Regen pro Quadratmeter an nur einem Tag zusammen – ein neuer Rekord. Das ist mehr als durchschnittlich in einem gesamten Jahr…“ Quelle: WO-Berciht See im Death ValleyZum Vergrößern anklicken.Wie erwartet hat es in den Alpen auch am 27.10.2023 bis auf 2000m runter geschneit. Quelle: WO-Fotostrecke Neuschnee AlpenZum Vergrößern anklicken. Das Jahr 2023 in Europa ist bis zum 24.10.2023 bisher verbreitet überdurchschnittlich nass (links) und in rund 12km Höhe (200hPa, rechts) auch recht kalt. Quelle: NOAA-Reanalyse TA200 und Anomalie der Niederschlagsrate Europa mit Ergänzungen
Update 26.10.2023: Analyse/Prognose: Der Herbst in Deutschland wird immer nasser und kühler. ELWIS-Prognose: Rheinpegel Köln über Mittlerem Wasser erwartet.
Zum Vergrößern anklicken. Die ELWIS-Prognosen erwarten am 26.10.2023 den Anstieg des Rheinpegels bei Köln über den Mittleren Wasserstand von 297cm am 29.10.2023: Gut für die Energietransporte auf dem Rhein vor dem anstehenden Winter… 🙂 Quelle: ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse (links) zeigt bis zum 26.10.2023 einen sehr nassen Oktober in großen Teilen Deutschlands. Das GFS-Meteogramm (rechts) rechnet für KÖLN am 26.10.2023 mit weiteren kräftigen Niederschlägen bis zum 9.11.2023 und mit weiter sinkenden Temperaturen unter Tmax 10°C. Quellen: Wetter Deutschland aktuell und GFS-Meteogramm KÖLN mit Ergänzungen
Update 25.10.2023: GFS mit verbreitetem Nachtfrost vom Nordkap bis Südfrankreich – Zeit für Frostschutz? GFS weiter mit Wintereinbruch und Schnee Anfang November. Sonniges Oktober-Winterwetter auf der Zugspitze – Panorama-Webcam. Modelle weiter mit Starkniederschlägen in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognosen (links) und die GFS-Prognosen (rechts) rechnen am 25.10.2023 mit weiteren Starkniederschlägen nicht nur in Deutschland bis in den November. Dabeo sollen in Deutschland weitere um die 40mm bis zu 100mm fallen. Quelle: Kachelmannwetter Moell-Prognosen Niederschlagsmengen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Am 25.102023 herrscht sonniges Oktober-Winterwetter mit Frost und Schnee auf der Zugspitze. Die aktuelle Schneehöhe beträgt 10cm. Quelle: Zugspitze Panorama-Webcam mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS bleibt auch am 25.10.2023 weiter bei einem Wintereinbruch in Europa Anfang November 2023 (links). Dabei soll es auch in Deutschland gebietsweise bis in tiefe Lagen Schnee geben (rechts). Zwischen einem blockierenden Hoch bei den Britischen Inseln und einem kräftigen Tief über NO-Europa strömen von Norden hochreichende polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa und Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 25.10.2023 mit verbreitetem Nachtfrost vom Nordkap über Mitteleuropa bis nach Südfrankreich (rechts) in der Nacht zum 9.11.2023 wie auch in Deutschland (links). Zeit für den Frostschutz in der Scheibenwaschanlage…? Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland und Europa
Update 24.10.2023: GFS-Analyse/Prognose: Der Winter breitet sich im Norden Europas aus. GFS mit einer verregneten Oktoberwoche in Deutschland. GFS mit Kältewelle Anfang November in Deutschland und mit kräftigen Schneefällen.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 24.10.2023 mit einem frühen Wintereinbruch Anfang November in Deutschland. Dabei soll es am 3. und 4.11.2023 vor allen im Südwesten und Süden Deutschlands kräftige Schneefälle bis in tiefe Lagen geben. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 24.10.2023 mit einer Kältewelle Anfang November – nicht nur – in Deutschland. Vom 3.11. (links) bis zum 6.11.2023 (rechts) sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -10°C unter das weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020 fallen. Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 24.10.2023 mit einer verregneten Oktoberwoche bis zum 27.10.2023 in Deutschland. Bis heute Morgen ist in Deutschland das monatliche Niederschlagsmittel im Oktober bereits zu 100% erreicht und wird am Ende deutlich überschritten. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die Analyse (links) zeigt am 24.10.2023 im Rückblick der letzten sieben Tage ein unterkühltes Nordeuropa (blaue Farben), das sich in den kommenden sieben Taggen deutlich ausweitet (rechts). Dabei sollen die 2m-Temperaturen verbreitet unter das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: Analyse und Prognose TA2m Europa mit Ergänzungen
Update 23.10.2023: Sonnenaktivität im Oktober weiter kräftig fallend. Joe Bastardi: Harter Winter in Nordamerika und in Eurasien?
Zum Vergrößern anklicken. In seiner Samstags-Zuammenfassung (The Saturday Summary) vom 21.10.2023 befürchtet der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi einen harten Winter 2023/24 in Nordamerika und in Eurasien. Die Vergleichsjahre zeigen dort verbreitet negative Abweichungen (blau und lila) von Dezember bis Februar. Hinweis: Das NOAA-Tool erfordert für den Winter die Eingabe der Jahreszahl des jeweils letzten Wintermonats, also des Februars. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Global NH-Winter mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Sonnenfleckenaktivität ist im Oktober weiter kräftig von einer anfangs mit einer hohen internationalen Sonnenfleckenrealtivzahl (SN/Ri) um 170 auf 36 am 23.10.2023 gefallen (links). Auch auf der erdabgewandten Seite der Sonne (farside, rechts) ist wenig Aktivität zu sehen. Die Sonne dreht sich in 27 Tagen einmal um sich selbst von links nach rechts in einer Bartelsumdrehung. Quelle: SIDC/SILSO sunspots und GONG sunspots farside mit Ergänzungen
Update 22.10.2023: Wintereinbruch mit Frost und Schnee auf der Zugspitze – Panorama-Webcam. Modelle weiter mit reichlichen Oktober-Niederschlägen nicht nur in Deutschland. DWD mit Tiefdruckeinfluß in Mitteleuropa bis Ende Oktober.
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 22.10.2023 rechnen mit anhaltendem Tiefdruckeinfluß bis Ende Oktober in Mitteleuropa. Quelle: WO/DWD-Frontenprognosen EuropaZum Vergrößern anklicken. Die Modellprognosen von GFS (links) und von ECMWF (rechts) rechnen am 22.10.2023 weiter mit verbreitet kräftigen Oktober-Niederschlägen um 30 bis 40mm bis zum Monatsende nicht nur in Deutschland. In den ersten beiden Monatsdekaden fielen im Oktober in Deutschland bereits rund 94% des Monatsmittels der Niederschläge. Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Niederschlagsmengen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet ist die Zugspitze am 22.10.2023 durch einen Wintereinbruch mit Frost und Schnee bis unter 2000m weiß. Quelle: Zugspitze Panorama-Webcam mit Egänzungen
Update 21.10.2023: Grönland: Schneebomben lassen Eismassen in vier Tagen um rund 34 Milliarden Tonnen wachsen. Erste zwei Oktoberdekaden in Deutschland recht sonnig, deshalb warm und außerdem sehr nass. DWD mit einem durchschnittlichen Winter 2023/24 in Deutschland. Echt irre: Claudia Kemfert beklagt Pinguinsterben in der ARKTIS. Rekordhochwasser an der Ostseeküste nach 1904 – Video.
Zum Vergrößern anklicken. Rekordhochwasser an der deutschen Ostseeküste durch Oststurmtief „Wolfgang“ mit dem höchsten Wasserstand nach 1904. Der Begriff Sturmflut ist für die Ostsee unpassend, weil es dort kaum Gezeiten (Ebbe und Flut) gibt… Quelle: WO-Bericht Rekordhochwasser OsteseeküsteZum Vergrößern anklicken. Die Klimaaktivistin (Claudia Kemfert ist Mitglied von Scientists for Future und gehört zu den Erstunterzeichnern auf Seite 5) und Energieberaterin Claudia Kemfert beklagt allen Ernstes, daß durch den Klimawandel die Pinguine in der ARKTIS gestorben sind… Sie ist ein gutes Beispiel dafür, daß KI gebraucht wird, weil die menschliche Intelligenz selbst bei Akademikern nicht ausreicht, um simple Sachverhalte zu erfassen, nämlich, daß es in der ARKTIS noch nie Pinguine gab… 🙂 Quelle: KlimaNachrichtenZum Vergrößern anklicken. Der DWD-Jahreszeitentrend zeigt am 21.10.2023 einen duchschnittlich temperierten Winter 2023/24 in Deutschland (links) mit durchschnittichen Niederschlagsmengen (rechts). Die schraffierten Flächen zeigen allerdings keine guten Vorhersagen in der Vergangenheit… Quelle: DWD-Jahreszeitentrend Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse der privaten Wetterseite von Bernd Hussing zeigt am 21.10.2023 die ersten beiden Oktoberdekaden mit Daten des DWD in Deutschland mit rund 73% der monatlichen Sonnenstunden recht sonnig besonders in der Südhälfte (links), deshalb mit rund 2,3°C über dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 noch recht warm (Mitte) und mit rund 94% des Monatmittels ungewöhnlich nass besonders in der Nordhälfte (rechts). Damit steht jetzt schon fest, dass die trockenen CFSv2-Prognosen für den Oktober 2023 in Deutschland von Anfang Oktober(!) völlig falsch sind. Richtig waren dagegen die GFS-Prognosen von Anfang Oktober 2023, die kräftige Oktober-Niederschläge bis zum 21.10.2023 ansagten. Quelle: Wetter Deutschland aktuell mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt am 21.10.2023 ein rasantes Wachstum der Eismassen auf Grönland. Vom 17.10. bis zum 20.10.2023 sind die Eismassen um rund 34 Milliarden Tonnen (34Gt) angewachsen (blaue Linien links und rechts). Seit dem 1.9.2023 beträgt der Massezuwachs nun rund 126 Milliarden Tonnen (rechts unten) und liegt damit deutlich über dem veralteten (eisreicheren) Klimamittel 1981-2010 (rechts unten, fette dunkelgraue Linie). Quelle: DMI-Polarportal Massebilanz Grönlandeis mit Ergänzungen
Update 20.10.2023: Heute schwere Ost-Sturmflut an der Ostsee – Sturmebbe an der Nordseeküste. GFS mit weiteren großen Niederschlagsmengen im Oktober in Deutschland und großen Teilen Europas. Ungewöhnlich tiefer Luftdruck über West- und Mitteleuropa – Polarjet über Spanien. Meterhohe Gischt – erste Bilder von der Ostsee – Video.
Zum Vergrößern anklicken.Sturmtief „Wolfgang“ bei der Arbeit am 20.10.2023. Quelle: WO-Video: Schwere Sturmflut an der OstaseeZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Analyse zeigr am 20.10.2023 einen kräftigen Trog des Polarjets in rund 9000m (300hPa) weit südlich über Spanien (links). Das Trogtief „Wolfgang“ (rechts) wurde dadurch von seiner eigentlichen Lage bei Island ebenfall weit südlich nach Westeuropa und mit seinem Kern über die Biskaya geführt. Quellen: WO/GFS-Analyse Polarjet Europa und WO/GFS-Analyse Bodendruck Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anlicken. Das Islandtief hat sich am 20.10.2023 nach Frankreich verlagert – ungewöhnlich tiefer Luftdruck durch Sturmtief „Wolfgang“ mit einem Kerndruck von 974hPa über West-, Südwest- und Mitteleuropa. Ursache ist das weit südliche Ausgreifen des Polarjets bis nach Spanien. Quellen: WO/DWD-Frontennalyse Europa und WO-Analyse Luftdruck Euroopa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 20.10.2023 mit weiteren kräftigen Oktober-Niederschlägen in Deutschland (links) und in großen Teilen Europas (rechts). In den Hochalpen werden große Schneemengen erwartet. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland und Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Sturmtief „Wolfgang“ bringt heute Abend eine schwere Ost-Sturmflut an den deutschen Ostseeküsten, während an der Norseeküste eine Sturmebbe mit ungewöhnlich flachem Küstenwasser entsteht. Quelle: WO-Bericht Schwere Ost-Sturmflut an der Ostsee mit Ergänzungen
Update 19.10.2023: Sturmtiefs „Viktor“ und „Wolfang“ mischen das Wetter in Mitteleuropa auf. GFS: Der Winter kommt mit Oktober-Schneestürmen auf die Zugspitze.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 19.10.2023 auf der Zugspitze mit einem Wintereinbruch und wiederholten Schneestürmen vom 20.10. bis zum 26.10.2023. Quelle: WO/GFS-Prognosen Wetter Zugspitze mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken . Die beiden Sturmtiefs „Viktor“ und „Wolfgang“ (links) mischen das Wetter mit Sturm und Niederschlägen in Mitteleuropa am 19.10.2023 auf, „Wolfgang“ macht am 20.10.2023 alleine weiter (rechts). Quelle: WO/DWD-Frontenanalyse/-prognose Europa
Update 18.10.2023: Eine verbreitet frostige Oktober-Nacht nicht nur in Deutschland. GFS nun ohne verbreiteten Schneefall – Buienradar noch mit Schneefall am Wochenende. GFS mit Oktober-Schneemassen in den Alpen.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 18.10.2023 rechnen mit großen Oktober-Schneemassen in den Hochlagen der Alpen (links). Bei Temperaturen um oder unter 0°C (rechts) sollen bis zu mehr als vier Meter Neuschnee vor allem in den Südalpen fallen. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschlagsmengen und T2m Alpenraum mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Während GFS (links) seine Schneefallprognosen für das kommenden Wochenende weitgehend zurückgenommen hat, rechnet Buienradar (rechts) weiter mit verbreitetem Schneefall an einer Luftmassengrenze (LMG) über Deutschland. Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten DeutschlandSneeuw-Radar EuropaZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt die Nacht zum 18.10.2023 verbreitet frostig (links), am Boden sogar im Osten mäßigen Bodenfrost von -5°C und kälter (Mitte). Auch in NRW (rechts) gab es örtlich schon mäßigen Bodenfrost. Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen
Update 17.10.2023: Gasspeicher in der EU und in Deutschland mit 98% fast randvoll. GFS bleibt bei Luftmassengrenze mit anhaltendem Oktober-Schneefall am Wochenende. Sonnenaktivität lässt im Oktober nach.
Zum Vergrößern anklicken. Die SILSO-Analyse zeigt die Sonnenfleckenaktivität im Oktober deutlich abnehmend (links). Die internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SN/Ri) lag Anfang Oktober noch bei rund 170 und ist am 17.10.2023 auf 71 zurückgefallen. Die GONG-Analyse (rechts) lässt Nachschub von links von der erdabgewandten Seite (farside) vorerst nicht erwarten. Quellen: SIDC/SILSO-Analyse Sunspots und GONG Farside Map mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen bleiben auch am 17.10.2023 bei einer Luftmassengrenze (LMG) mit anhaltendem Schneefall über Deutschland am kommenden Wochenende. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die Gasspeicher in der EU sind mit rund 98% fast randvoll, Deutschland liegt mit 98,38% sogar noch etwas darüber. In der Ukraine sieht es mit knapp 39% Füllstand deutlich schlechter aus. Quelle: GIE/AGSI Gas Infrastructure Europe
Update 16.10.2023: Erster Schnee in den Mittelgebirgen – Video. Modelle einig: Verbreitet Oktober-Schnee in Deutschland. Analyse/Prognose: Verbreitet frostiger Oktober nicht nur in Deutschland. Analyse: Erste Oktoberhälfte in Deutschland sonnig, warm und im Norden sehr nass, im Süden trocken. GFS-Trend: Kräftige Abkühlung in Europa. Norwegische Regierungs-Studie: CO2 ist nicht Ursache der globalen Erwärmung der letzten 200 Jahre. GFS06 bleibt bei seltenem Oktober-Schnee bis ins Rheinland.
Zum Vergrößern anklicken. GFS bleibt auch am 16.10.2023 weiter bei seltenem Oktober-Schneefall bis ins Rheinland um den 21.10.2023. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der Vorabdruck einer Studie der norwegischen staatlichen Statistikbehörde von September 2023 kommt zu dem Schluß, daß die globale Erwärmung der letzten 200 Jahre nicht durch den Anstieg des CO2-Gehaltes in der Erdatmosphäre erklärt werden kann, da die Korrelation zwischen Temperaturverlauf und CO2-Verlauf aller weltweit untersuchten Wetterstationen zu gering ist, wie z.B. auch in BERLIN. „Wetter und Temperaturen schwanken auf eine Art und Weise, die schwer genau zu erklären und vorherzusagen ist. In diesem Artikel überprüfen wir Daten zu Temperaturschwankungen in der Vergangenheit sowie mögliche Gründe für diese Schwankungen. Anschließend überprüfen wir die wichtigsten Eigenschaften globaler Klimamodelle und statistische Analysen anderer zur Fähigkeit der globalen Klimamodelle, historische Temperaturen zu verfolgen. Diese Tests zeigen, dass Standard-Klimamodelle durch Zeitreihendaten zu globalen Temperaturen abgelehnt werden. Schließlich aktualisieren und erweitern wir frühere statistische Analysen von Temperaturdaten (Dagsvik et al., 2020). Mithilfe theoretischer Argumente und statistischer Tests finden wir, wie bei Dagsvik et al. (2020), dass der Effekt der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen nicht stark genug zu sein scheint, um systematische Veränderungen der Temperaturschwankungen während der letzten 200 Jahre zu verursachen…“ Quellen: KlimaNachrichten und Studie mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 16.10.2023 zeigen im Siebentage-Trend (Prognosetag 7 minus Prognosetag 1) eine kräftige Abkühlung in großen Teilen Europas, besonders in Ost- und in Südwest-Europa, im Südosten wird es wärmer. Quelle: GFS-Trend-Prognosen T2m Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse der sehr zuverlässigen Wetterseite von Bernd Hussing zeigt die erste Oktoberhälfte mit Daten des DWD in Deutschland sonnig (links), deshalb recht warm (Mitte) und im Norden sehr nass, im Süden trocken. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt eine verbreitet frostige Nacht zum 16.10.2023 nicht nur in Deutschland. In Süddeutschland gab es mäßigen Bodenfrost von -5°C und kälter (MItte). Auch in der Nacht zum Mittwich, 18.10.2023 (rechts) soll es verbreitet Bodenfrost geben: Die Heizperiode beginnt früh! Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Am 16.10.2023 sind sich die Modelle von GFS, GEM und Swiss einig über ungewöhnlich frühe verbreitete Oktober-Schneefälle nicht nur in Deutschland am kommenden Wochenende. Dabei soll sich vor allem in der Mitte und in der Nordhälfte Deutschlands eine kräftige Schneedecke von 15cm bis 20cm ausbilden. Quelle: Kachelmannwetter Modellprognosen Schneedecke Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet fiel am Sonntg, 15.102.2023 der erte Schnee in den Mittelgebirgen wie hier im Erzgebirge. Quelle: WO-Video Schneefall im Erzgebirge mit Ergänzungen
Update 15.10.2023: Modelle mit gebietsweisem Oktober-Schnee in Deutschland. Zugspitze mit Temperatursturz in den Winter – Panorama-Webcam. NAO negativ bis Ende Oktober mit Wintertrend von Norden. Analyse: Europanahe Barentssee mit ungewöhnlich großen Meereisflächen. Swiss mit schwerem Wintereinbruch am nächsten Oktober-Wochenende in der Nordhälfte Deutschlands. Analyse/Prognosen: Die Nächte werden frostiger. Nun auch GEM mit viel Oktober-Schnee in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Nach mehreren anderen Modellen rechnet nun auch GEM am 15.10.2023 mit verbreiteter Oktober-Schneedecke in Deutschland um den 22.10.2023. Da scheint ja wirklich eine ungewöhnliche frühe weiße Überraschung unterwegs zu sein… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter GEM-Prognosen Schneedecke Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt in der Nacht zum 15.10.2023 ersten Bodenfrost vor allem in der Mitte Deutschlands wie auch in NRW (Mitte). Die WO/GFS-Prognosen (rechts) rechnen für die folgende Nacht eine deutliche Ausweitung des Bodenfrostes in der Mitte und im Süden Deutschlands. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die Swiss-Prognosen rcehnen am 15.10.2023 mit einem ungewöhnlich frühen und schweren Wintereinbruch in der Nordhälfte Deutschland am nächsten Oktober-Wochenende. Dabei sollen im Münsterland/NRW bis zu 20cm Schnee liegen bleiben. Quelle: Kachelmannwetter Swiss-Prognosen Schneedecke Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NSIDC/MASIE-Analyse (rechts) zeigt am 15.10.2023 mit um die 30.000 km² ungewöhnliche große Meereisflächen (extent/Ausdehnung) vor den Nordküsten Europas in der Barentssee (links), in einigen Vorjahren gab es dort Mitte Oktober überhaupt kein Eis. Mal sehen ob und wie sich das auf den Herbst und den kommenden Winter in Mitteleuropa auswirkt… 🙂 Quelle: NSIDC/MASIE NH Sea Ice Plots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NAO-Prognosen vom 15.10.2023 (links) rechnen mit negativen Werten bis Ende Oktober. Eine negative NAO begünstigt zu dieser Jahreszeit Vorstöße polarer Luftmassen nach Nord-, Mittel- und Osteuropa (rechts), die von Norden für zunehmend winterliche Verhältnisse und Temperaturen unter dem (kalten) Klimamittel 1901-2000 führen (rechts unten, blaue Farben). Quellen: NOAA NAO-Analysen und -Prognosen und Temperaturen Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat die Kaltfront am 15.10.2023 einen Temperatursturz in den Winter auf der Zugspitze ausgelöst. Quelle: Zugspitze Panorama-Webcam mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS (links) und DWD (rechts) rechnen am 15.10.2023 mit gebietsweisem Oktober-Schnee um den 22.10.2023. Quelle: Kachelmannwetter GFS-/DWD-Prognosen Schneedecke Deutschland mit Ergänzungen
Update 14.10.2023: Erste Schneeflocken und Graupel auf den Gipfeln der Mittelgebirge bis auf 700m runter.
Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 14.10.2023 mit ersten Schneeflocken und Graupel in den Hochlagen von Harz und Erzgebirge am 15.10.2023 um 700m. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Update 13.10.2023: Verbreitet frostige Nächte ab Montag. Modelle mit Oktober-Schnee in Mitteleuropa.
Zum Vergrößern anklicken. Swiss (links) und GEM (rechts) rechnen am 13.10.2023 mit einer gebietsweisen Oktober-Schneedecke nicht nur in Deutschland um den 22. und 23.10.2023. Quelle: Kachelmannwetter Swiss-/GEM-Prognosen Schneedecke Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Nach Durchzug einer markanten Kaltfront am Samstag, 14.10.2023 rechnet GFS am 13.10.2023 mit frostigen Nächten nicht nur in Deutschland ab Montag, dem 16.10.2023. Verbreitet tritt bis zum 18.10.2023 Bodenfrost auf. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Update 12.10.2023: Lesenswert: Auf der Suche nach der Erwärmung in 2023. ECMWF mit kräftig unterkühltem Oktober in Europa. GFS mit kräftiger Oktober-Kältewelle in großen Teilen Europas. ECMWF mit heftigem Wintereinbruch in Osteuropa Ende nächster Woche. Übrigens: Trotz des global rekordwarmen Septembers 2023 im Trend keine globale Erwärmung seit NH/Sommer 2015. GFS: Der Frühwinter kommt schon im Oktober mit Frost und Schnee nach Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 12.10.2023 mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland am 16.10.2023 (Mitte) und weiter mit Schneefall von Süden um den 21.10.2023 (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WFT-Analyse zeigt die Entwicklung der unverfälschten globalen Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) von Juli 2015 bis September 2023: Trotz eines rekordwarmen Septembers 2023 und der ebenfalls warmen Monate Juli und August 2023 gibt es bisher keinen positiven linearen Trend (grüne Linie), also keine globale Erwärmung seit 8 Jahren. Quelle: WFT UAH-Trends Global mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Strat.-Prognosen (links) rechnen am 11.10.2023 mit einem kräftigen kalten Trog des Polarwirbels in rund 14km Höhe (150hPa, untere Stratospäre) über Osteuropa. Zwischen einem blockierenden Hoch über der Nordsee und Skandinavien und dem Polarwirbeltief über Osteuropa strömen um den 21.10.2023 hochreichende winterliche Luftmassen nach Osteuropa mit Schwerpunkt über der Ukraine, die auch ins östliche Mitteleuropa übergreifen. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei bis zu mehr als -12°C unter das weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020 abstürzen. Quellen: ECMWF-Strat.-Prognosen 150hPa NH FU Berlin und WZ/ECMWF-Prognosen TA850 Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 12.10.2023 mit einer kräftigen Oktober-Kältewelle in großen Teilen Europas (blau und lila). Dabei sollen die Temperaturen auch über Deutschland in rund 1500m (850hPa) vom 15.10. (links) bis zum 21.10.2023 (rechts) auf bis zu -12°C unter das weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020 abstürzen. Dabei kann es zu einem frühen ersten Wintereinbruch mit Schnee bis in tiefe Lagen kommen. Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen. Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 12.10.2023 weiter mit einem kräftig unterkühltem Europa vom 16. bis 23.10.2023 (blaue Farben), Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland bis zu -6°C unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen. Quelle: ECMWF-Charts TA2m Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. „Es geht durch die Medien: Im September 2023 ist ein Wärmerekord erreicht. Viele spekulieren über die Ursachen. Selbst der Leiter des europäischen Klimadienstes „Copernicus“ spricht von „unfassbaren Werten“. Wir wollen uns die Zahlen anschauen seit dem letzten starken ElNino 2015.“ „Die globale SST-Verteilung (in °C Abweichung) im September 2015 (oben rechts) und im September 2023 (unten rechts). Die Abbildung wurde mit dem KNMI Climate Explorer erzeugt.“ Zur linken Grafik: „Die Entwicklung der SST im fraglichen Seegebiet des NW-Pazifiks seit 2015: Von Mai bis September 2023 (im letzten Monat allein um rund 1,2°C) sind die Meeresoberflächentemperaturen da um über 2°C, vorher um ca. 0,6 °C in 85 Monaten angestiegen, mit typischen Monatsänderungen von nur 0,2°C! Es ist ein Wasservolumen von ca. 200.000 km³ Wasser der oberen ca. 20 m („Mixed Layer“ im Sommer dort), das da in so kurzer Zeit erwärmt wurde. Das ist nicht durch sich langsam steigernde kumulative Antriebe wie Treibhausgase zu erklären. Mögliche Lösungen wären Änderungen im Wetter und/oder kurzfristige Steigerung der Sonneinstrahlung durch reduzierte Wolkenbedeckung in niedrigen Höhen, wie hier schon analysiert. Oder ein Datenfehler? Klima ist immer Langzeitwirkung und -beobachtung. Ein einzelner Monat, ein einzelnes Jahr sortieren sich stets in einen Langfristzusammenhang. Wenn also bestimmte Medien einen Hype lostreten mit „unfassbaren Werten“, so spielen sie mit dem Wetter und kurzen Ausschlägen, die in aller Regel eine natürliche Ursache haben. Das Maß für die Klimaempfindlichkeit „TCR“, aus verlässlichen Langzeituntersuchungen abgeleitet, führt dazu, dass wir auch mit dem realistischsten Emissions-Szenario SSP 245 das 2°C Ziel für 2100 nicht dramatisch verfehlen werden: 2°C ist keine Katastrophe, aller geschürten Panik zum Trotz.“ Quelle: KlimanNachrichten Suche nach der Erwärmung mit Ergänzungen
Update 11.10.2023: GFS mit ungewöhnlich frühem Wintereinbruch in Deutschland mit verbreiteten Schneefällen von Süden um den 20.10.2023 – Schneedecke von München bis Hamburg? Analyse: Erste Oktober-Dekade in Deutschland sehr sonnig, warm und nur im Nordosten naß.
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der sehr zuverlässigen Wetterseite von Bernd Hussing zeigt die erste Oktober-Dekade in Deutschland mit Daten des DWD sehr sonnig (links), folglich recht warm (Mitte) und ebenso folglich verbreitet trocken (rechts) außer im Nordosten, wo in einem breiten Streifen von Schleswig Holstein bis Sachsen kräftige Niederschläge fielen. Die Prognosen rechnen zum Wochenende mit einem kräftigen Temperatursturz in den Herbst und einem frühen Wintereinbruch: Der goldene Oktober ist dann vorbei, er könnte am Ende insgesamt unterkühlt sein… Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 11.10.2023 mit einer ungewöhnlich frühen Schneedecke von München bis Hamburg am 21.10.2023: Zeit für Winterreifen von O (Oktober) bis O (Ostern)… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneedecke Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Zeit für die Winterreifen! Die GFS-Prognosen rechnen am 11.10.2023 weiter mit einem Temperatursturz um bis zu -15°C in den Herbst um den 14.10.2023 in KÖLN (links) und in der Folge einen ungewöhnlich frühen Winereinbruch um den 20.10.2023 in Deutschland (Mitte und rechts) mit verbreiteten Schneefällen bis in tiefe Lagen von Süden. Quellen: GFS/ENS-Prognosen T850 und Niederschläge und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Update 10.10.2023: Polarluft mit Temperatursturz in den Herbst im Anmarsch – nächste Woche örtlich Frost und verbreitet Bodenfrost in Deutschland. GFS mit frühem Wintereinbruch Ende Oktober mit Schnee bis in tiefe Lagen. ECMWF mit Oktober-Kältewelle in Mitteleuropa. GFS mit frühem Wintereinbruch mit Schneedecke im Alpenraum, in SO-Europa und in der Ukraine.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 10.10.2023 rechnen mit einer frühen Schneedecke um den 20.10.2023 im Alpenraum, in Kroatien, Serbien, Ungarn sowie in Rumänien und in der Ukraine, dort im Westen bis zu mehr als 50cm. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneedecke SüdeuropaZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 10.10.2023 mit einer Oktober-Kältewelle ab dem 16.10.2023 in Mitteleuropa. Dabei sollen die 2m-Temperaturen um -3°C bis -6°C vom eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre abweichen. Quelle: ECMWF-Charts TA2m Mittel-Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 10.10.2023 mit einem frühen Wintereinbruch in Deutschland um den 26.10.2023. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (rechts, 850hPa) deutlich unter 0°C fallen und verbreitet soll es im Südosten Deutschlands bis in tiefe Lagen Schneefall geben (links). Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall und T850 Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 10.10.2023 in der kommenden Woche mit örtlichem Frost (Mitte) und mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland (links und rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin und Tmin/Boden Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen (links) rechnen am 10.10.2023 mit der Kaltfront eines umfangreichen Skandinavientiefs über Deutschland am 14.10.2023. Zwischen dem Tief und einem kräftigen Hoch westlich von Irland werden von Norden hochreichende polare Meeresluftmassen auch nach Deutschland geführt, die laut GFS verbreitet teils kräftige Niederschläge auslösen und zu einem Temperatursturz in den Herbst mit Tmax um 10°C in KÖLN führen (rechts). Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WZ/GFS-Meteogramm Köln mit Ergänzungen
Update 9.10.2023: Grönlandeis mit kräftigem Wachstum – an zwei Tagen mehr als 13 Milliarden Tonnen durch starke Schneefälle. ECMWF rechnet mit dem eisigen Polarwirbel über Nord- und Mitteleuropa Mitte Oktober.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Strat.-Prognosen rechnen am 8.10.2023 mit der Verlagerung des eisigen stratospärischen Polarwirbels in rund 14km Höhe (150hPa, untere Stratosphäre) um den 15.10.2023 nach Nordeuropa (links) mit der Ausbildung eines kräftigen kalten Troges nach Mitteuropa um den 17.10.2023 (rechts). Bei Eintreffen dieser kalten Wetterlage ist mit der Zufuhr hochreichender Polarluftmassen vom Nordmeer nach Mitteleuropa zu rechnen. Quelle: ECMWF-Strat.-Prognosen 150hPa NH FU Berlin mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt auf Grönland am 9.10.2023 durch starke Schneefälle (links) ein kräftiges Wachstum am 7. und 8.10.2023 um 13,4 Miliarden Tonnen (13,4 Gt, rechts oben). Die Massebilanz (rechts unten, blaue Linie) liegt damit seit 1.9.2023 im veralteten (eisreicheren) WMO-Mittel 1981-2010 (fette dunkelgraue Linie). Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen
Update 8.10.2023:Vorläufige Winterprognose: Joe Bastardi erwartet einen kalten und schneereichen Winter in den USA und in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Der Multivariante ENSO-Index (links, MEI) liegt mit den Sommerwerten im Jahr 2023 nahe bei den Werten der Jahre 1991 und 2009. Die NOAA-Reanalyse (rechts) zeigt die nachfolgenden Winter 1991/92 und 2009/10 besonders kalt in den USA und in Eurasien mit verbreiteten Temperaturabweichungen von -1°C bis -3°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 im Zusammenhang mit einem erwarteten El Niño-Modoki, einem nach Westen verschobenen El Niño im äquatorialen Pazifik. Quellen: Vorläufige Winter-Vorhersage USA und NOAA-Reanalyse Winter TA2m mit Ergänzungen
Update 7.10.2023: GFS mit Wintereinbruch in Osteuropa – morgen Schneefall in Moskau.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 7.10.2023 mit einem frühen Wintereinbruch in Osteuropa mit Schneefall auch in Moskau am 8.10.2023 (links). Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (rechts, 850hPa) in Nord- und Nordosteuropa verbreitet unter -5°C fallen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa und WO/GFS-Prognosen T850 Europa
Update 6.10.2023: Analyse: Verbreitet Bodenfrost im Süden Deutschlands und Frost im Erzgebirge. GFS mit kaltem Streifschuß im Norden und Osten zum Sonntag – weitere Kaltluftvorstöße nach Mitteleuropa und reichliche Oktober-Niederschläge in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 6.10.2023 rechnen mit weiteren Kaltluftvorstößen nach Mitteleuropa um den 13.10.2023 (links) und um den 20.10.2023 (Mitte). Bis zum 22.10.2023 sollen verbreitet kräftige Niederschläge in Europa fallen (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen T850 Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen (links) rechnen am 6.10.2023 mit einem kalten Streifschuß des Polarjets in rund 9000m (300hPa) am 8.10.2023, der im Norden und Osten Deutschlands in der Nacht zum 9.10.2023 verbreitet Boden-Temperaturen um 0°C bringt (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt in der Nacht zum 6.10.2023 verbreitet Bodenfrost in Süddeutschland. Im Erzgebirge (rechts) gab es in Kühnhaide auf 723m über NHN neben Boddenfrost auch Frost bis -2°C. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge mit Ergänzungen
Nach einem ungewöhnlich milden September 2023 nicht nur in Deutschland erwarten einige Modelle auch einen milden Oktober.
Die Langfristprognosen von CFS rechnen mit einem verbreitet milden und teils trockenen Oktober in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die Prognosen des experimentellen Langfristmodells NOAA/CFSv2 erwarten am 4.10.2023 einen verbreitet relativ milden Oktober in Europa (links) mit überdurchschnittlichen Niederschlägen in der Nordhälfte (rechts) und weniger Niederschlag in der Südhälfte einschließlich Mitteleuropa. Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m und Niederschläge Oktober 2023 Europa mit Ergänzungen
Die IRI-Prognosen sehen ebenfalls einen eher milden weiteren Verlauf des Herbstes 2023 bis Dezember in Europa, wobei durchschnittliche Niederschläge erwartet werden.
Zum Vergößern anklicken. Die IRI-Prognosen von September 2023 rechnen mit einem verbreitet milden weiteren Verlauf des Herbstes in großen Teilen Europas bis Dezember (links) und erwarten insgesamt duchschnittliche Niederschlagsmengen (rechts). Quelle: IRI-Prognosen Witterung Europa mit Ergänzungen
Auch der DWD rechnet in seinem Jahreszeitentrend von September 2023 mit einem milden und normal nassen weiteren Herbstverlauf in Europa bis Dezember.
Zum Vergrößern anklicken. Der DWD-Jahreszeitentrend von September 2023 rechnet mit einem milden weiteren Verlauf des Herbstes in Europa bis Dezemeber 2023 (links) bei verbreitet normalen Niederschlägen (rechts). Allerdings weisen die schraffierten Flächen auf schlechte Prognosen in der Vergangenheit hin… Quelle: DWD-Jahreszeitentrend Europa
Im Gegensatz zu den milden Herbstrechnungen für Europa steht die NOAA-Reanalyse für vergleichbare El Niño-Jahre, die einen insgesamt unterkühlten Herbst 2023 erwarten lassen.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Grafik (links) zeigt den Verlauf der MEI-Werte des Jahres 2023 bis August 2023 im Vergleich mit ähnlich verlaufenden Jahren mit (erwarteten) El Niño-Werten. Die NOAA-Reanalyse (rechts) zeigt die Abweichungen der 2m-Temperaturen vom weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 in Europa im folgenden Herbst: Europa ist weitgehend unterkühlt. Quelle: NOAA/MEI und NOAA-Reanalyse TA2m Europa mit Ergänzungen
Wenn man die letzten drei El Niño-Start-Jahre als Vergleich nimmt, gibt es ein etwas anderes Bild, allerdings ist der Oktober dabei der kälteste Monat.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse (links) zeigt die Abweichungen der Temperaturen in Europa zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 in den letzten drei Startjahren von El Niño, die vergleichbar mit diesem Jahr sind. Der Oktober war auch in Mitteleuropa deutlich kälter als im Mittel, die Monate Oktober bis Dezember (rechts) lagen dagegen eher im Mittel. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Europa und global
Die aktuellen GFS-Prognosen rechnen mit zunehmenden und verbreitet kräftigen Oktober-Niederschlägen in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 5.10.2023 mit verbreiteten kräftigen Oktober-Niederschlögen um 50mm bis zum 21.10.2023 in Deutschland, im Südwesten werden bis zu mehr als 150mm erwartet. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Die aktuelle Entwicklung der Temperaturen in Deutschland und Europa ist eingebettet in eine globale Erwärmungspause von September 2014 bis Juni 2023.
Zum Vergrößern anklicken. Die vom IPCC in seinen Weltklimaberichten verwendeten neuesten CMIP6-Klima-Modelle liegen um 282% über der gemessenen unverfälschten Realität der Satellitendaten von UAH von Januar 1990 bis Juni 2023. Quelle: WUWT The New Pause Remains At 8 Years 10 Months mit Ergänzungen
Seit Juli 2023 haben die globalen Temperaturen einen seltsamen Temperatursprung gemacht, der bis September 2023 andauert und teilweise auf El Niño zurückzuführen sein dürfte.
Zum Vergrößern anklicken. „Da der nahende El Niño einen langfristigen Erwärmungstrend überlagerte, wurden im September 2023 zahlreiche Höchsttemperaturrekorde aufgestellt. Die globale durchschnittliche Temperaturanomalie der unteren Troposphäre (LT) der Version 6 für September 2023 betrug +0,90 Grad C Abweichung vom Mittelwert 1991-2020. Dies liegt über der Anomalie vom August 2023 von +0,70 Grad. C und stellt einen neuen monatlichen Höchsttemperaturrekord seit Beginn der Satellitentemperaturüberwachung im Dezember 1978 auf. Der lineare Erwärmungstrend seit Januar 1979 liegt immer noch bei +0,14 °C/Jahrzehnt (+0,12 °C/Jahrzehnt über den weltweit gemittelten Ozeanen und +0,19 °C/Jahrzehnt über den weltweit gemittelten Landflächen). Regionale Hochtemperaturrekorde für September 2023: Aus unserem jeden Monat generierten globalen Gridpoint-Datensatz gibt es 27 regionale Durchschnittswerte, die wir routinemäßig überwachen. In so vielen dieser Regionen wurden im September 2023 Rekordtemperaturanomalien (Abweichungen von den saisonalen Normen) verzeichnet, dass es einfacher ist, alle Regionen aufzulisten und zu zeigen, wie der September im 538-Monats-Satellitenrekord abschneidet:
Globus: #1
Globales Land: #1
Globaler Ozean: #1
N. Hemisphäre: #2
N. Hemisphärenland: #1
N. Hemisphäre Ozean: #4
S. Hemisphäre: #1
S. Hemisphärenland: #1
Südhalbkugel-Ozean: Nr. 1
Tropen: #6
Tropisches Land: #2
Tropischer Ozean: #8
N. Extratropics: #2
N. Außertropisches Land: #1
N. Extratropischer Ozean: #4
S. Extratropics: #1
S. Außertropisches Land: #1
S. Außertropischer Ozean: #1
Arktis: #11
Arktisches Land: 7 Arktischer Ozean: 65
Antarktis: 15 Antarktisches Land: 26
Antarktischer Ozean: 14 USA48: 144 USA49: 148 (mit Alaska)
Australien: 12″
Die folgende Grafik zeigt die räumliche Verteilung der globalen T-Abweichungen im September 2023.
Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Global Temperature September 2023 mit Übersetzung
…sowie die mächtige Aschewolke des Shiveluch im April 2023 bis in die Stratosphäre in eine Höhe von etwa 20km, die eine global kühlende Wirkung haben und die Erwärmung durch El Niño abschwächen könnte.
Zum Vergrößern anklicken. Nach neuesten Informationen soll die Aschewolke des mächtigen Vulkanausbruchs des Shiveluch auf der russischen Halbinsel Kamtschatka am 10.4.2023 eine Höhe bis zu 20km und damit weit in die untere Stratosphäre erreicht haben. Damit ist die Bildung eines ausgedehnten Schleiers aus Schwefelsäuretröpfchen sehr wahrscheinlich. Da es in der Stratopshäre keine Niederschläge gibt, kann der Schleier mehrere Jahre um die Erde kreisen und das Sonnenlicht durch Aufnahme von Sonnenwärme abschirmen und so die unteren Luftschichten vor allem der NH abkühlen und dadurch zu einer messbaren globalen Abkühlung führen. Quelle: Klimanachrichten und Tagesschau mit Ergänzungen
Die globalen Temperaturen hatten sich seit 2016 und nach drei Jahren La Niña und nach dem mächtigen Ausbruch des Tonga-Vulkans Ende Januar 2022 weiter abgekühlt.
Zum Vergrößern anklicken. Drei Jahre La Niña von NH-Sommer 2020 bis NH-Frühjahr 2023 haben die Erde nach El Niño 2015/16 abgekühlt, wie die Grafik mit den unverfälschten Satellitendaten von UAH mit dem globalen Abkühlungstrend seit Januar 2016 bis April 2023 zeigt (lila-farbene Trendlinie). Man kann vermuten, dass der gewaltigste Vulkanausbruch der Neuzeit Ende Januar 2022 bei den Tonga-Inseln mit einer Eruptionssäule bis in die Mesosphäre in rund 57km Höhe diese Abkühlung ab dem NH-Frühjahr 2022 verstärkt hat (kurze steile blaue Trendlinie unten rechts). Quelle: WFT UAH-Trends Global
Die Meereisflächen in der Arktis sind im August 2023 kurz vor dem im jährlichen Eisminimum seit 16 Jahren stabil, seit 11 Jahren mit positivem Trend…
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im August 2023 mit einem leichten Rückgang gegenüber den beiden Vorjahren. Die Meereisflächen sind allerdings seit 2007 stabil und haben einen positiven Trend nach einem Tiefpunkt im Jahr 2012. Da is mit mehr als 6 Millionen km² Eisfläche nix mit einer sommerlich eisfreien Arktis, wie sie die beiden Klimalügenbarone John Kerry und Al Gore im Jahr 2009 für das Jahr 2014 prophezeit hatten… 🙂 Quelle: DMI Arctic Plots Icevover mit Ergänzungen
…und die Eismassen auf Grönland wachsen sicher zur Überraschung vieler „Experten“ im dritten Jahr in Folge weiter überdurchschnittlich an.
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt im dritten Jahr in Folge ein überdurchschnittliches Wachstum der Eismassen auf Grönland. Wie schon 2020/21 und 2021/22 liegt auch 2022/23 die jährliche Massebilanz vom 1.9. bis zum 31.8. des Folgejahres über dem veralteten (eisreicheren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (unten rechts, blaue Linie über der dunkelgrauen Durchschnittslinie). Der Eiszuwachs Ende August 2023 liegt bei 400 Milliarden Tonnen (400 Gt), das sind etwa 40 Milliarden Tonnen (40 Gt) über dem Mittel: Da schmilzt nix… 🙂 Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen
Da darf man doch weiter gespannt sein, wie sich die globalen Temperaturen im tiefsten Sonnneminimum seit 200 Jahren in diesem Jahr und in den kommenden Jahren weiter entwickeln werden… 🙂
17 Gedanken zu “El Niño und ein milder Oktober?”
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