Februar 2024 nach mildem Start ziemlich eisig in Mitteleuropa?
Update 25.2.2024: Modelle mit Märzwinter in Deutschland. Analyse: Wieder eine verbreitet frostige Nacht in Deutschland. Winterendspurt mit Schnee in den Mittelgebirgen – Winterberg mit 8 geöffneten Pisten. Schneechaos in Kärnten bei 80cm Neuschnee – Video. Analyse: La Niña unter Wasser auf dem Vormarsch an die Oberfläche.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Analyse (links) zeigt die Temperaturen der oberen 300m im äquatorialen Pazifik zwischen 100 und 180°W seit Ende Januar 2024 mit einer negativen Abweichung (blau) zum welteit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020. Die BOM-Analyse (rechts) zeigt die Entwicklung unter Wasser von November 2023 bis zum 24.2.2024: Die global kühlende La Niña ist auf dem Vormarsch an die Oberfläche. Quellen: NOAA-Analyse Equatorial Upper-Ocean Heat Anomalies und BOM-Analyse 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat es in den letzten Tagen in den Alpen kräftig geschneit, was in Kärnten am 24.2.2024 bei 80cm Neuschnee zu einem Schneechaos geführt hat. Quelle: WO-Video Schneechaos in Kärnten mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat es auch in den Mittelgebirgen Deutschlands um den 24.2.2024 geschneit. Auf dem Kahlen Asten fielen 6cm Neuschnee, um Winterberg sind 8 Skilifte und Pisten mit Kunstschnee weiter in Betrieb. Quelle: WO-Bericht Schnee in den Mittelgebirgen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links und Mitte) zeigt auch am 25.2.2024 erneut eine verbreitet frostige Nacht in Deutschland, auch in NRW (rechts) gab es wieder Bodenfrost. Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GEM (links) und GFS (rechts) rechnen am 25.2.2024 mit verbreiteten bzw. gebietsweisen Schneefällen um den 5.3.2024. Wird der März 2024 kälter als der sehr milde Februar in Deutschland? Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 24.2.2024: Wintereinbruch mit 15cm Schnee in Südbayern – Video. Analyse: Eine verbreitet frostige Nacht in Deutschland. Prognose: Der Februar endet nachtfrostig in Deutschland. GFS-Strat.-Prognosen mit kräftiger Stratosphärenerwärmung über der Arktis zum Monatswechsel. GFS mit Märzwinter und Schnee nicht nur in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen (links) rechnen am 24.2.2024 mit einem Wintereinbruch mit Schneefällen bis in tiefe Lagen Deutschlands um den 10.3.2024. Dabei bildet sich zeit- und gebietsweise eine Schneedecke (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland und Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen rechnen am 24.2.2024 mit einer kräftigen Stratosphärenerwärmung über der Arktis in rud 32km Höhe (10hPa, obere mittlere Stratosphäre) vom 24.2. (links) bis zum 6.3.2024 (rechts). Während die kräftigste Erwärmung um bis zu +40°C nicht für ein Major Warming (mehr als +50°C) reicht, steigt vor allem über NW-Sibirien der Luftdruck kräftig an (lila und rote Farben), während der eisige Polarwirbel Richtung Nordeuropa verdrängt wird (blaue Farben). Stratospärenerwärmungen über der Arktis führen bis ins NH-Frühjahr zeitversetzt um etwa 10 bis 14 Tage zu Ausbrüchen polarer Luftmassen in die mittleren Breiten auch in Europa. Quelle:WZ/GFS-Prognosen T10hPa NH mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 24.2.2024 mit einem frostigen Februar-Finale in Deutschland: In den Nächten bis zum 29.2.2024 soll es mal mehr und mal weniger verbreitet Bodenfrost geben. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analysen (links und Mitte) zeigen am 24.2.2024 eine verbreitet frostige Nacht in Deutschland. In NRW (rechts) gab es verbreitet Bodenfrost. Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Der erwartete Wintereinbruch hat am 23.2.2024 auch Südbayern mit 15cm Neuschnee erreicht und am Brenner ein Schneechaoas mit Sperrungen ausgelöst. Quelle: Wintereinbruch mit 15cm Schnee in Südbayern – WO-Bericht mit Video Wintereinbruch in Südbayern mit Ergänzungen
Update 23.2.2024: Riesiger Sonnenfleck erzeugt mit X6.3 größte Sonneneruption des aktuellen Sonnenzyklusses Nr. 25. ECMWF mit Schnee und Graupel bis in tiefe Lagen in Deutschland am Wochenende. Starke Schneefälle mit Schneechaos in den Alpen: Brennerautobahn gesperrt.
Zum Vergrößern anklicken. Die erwarteten starken Schneefälle haben am 23.2.2024 zum Schneechaos in den Alpen geführt, der Brennerpass ist wegen liegengebliebener LKW von beiden Seiten gesperrt. Ein weiterer sicherer Beweis für die „Erderhitzung“ à la HABECK… 🙂 Quelle:WO-Bericht Schneechaos in den Alpen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. ECMWF rechnet am 23.2.2023 mit Schnee- und Graupelfällen bis in tiefe Lagen vor allem in der Westhälfte Deutschlands am kommenden Wochenende. Dabei soll sich zeit- und gebietsweise eine dünne Schneedecke mit Glätte ausbilden können. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der riesige Sonnenfleck 3590 (links) erzeugte nach zwei vorangegangenen X-Flares in der Nacht zum 23.2.2024 mit einem X6.3-Flare (rechts) die bisher größte Sonneneruption des aktuellen Sonnenzyklusses Nr.25. Originaltext: „The ultraviolet afterglow of yesterday’s X6.3-class solar flare. Credit: NASA/SDO.“ Interessanterweise trat bei der Explosion kein Coronaler Masseauswurf (CME) auf. Die Sonnenaktivität insgesamt ist bei nur zwei Sonnenfleckengruppen auf der Nordhälfte der erdzugewandten Seite der Sonne mit einer internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN/Ri) von 46 recht gering. Quelle: spaceweather.com 23.2.2024
Update 22.2.2024: CFS mit winterlicher Kältewelle in Mitteleuropa von Mitte März bis Anfang April 2024. Gaspreise im deutschen Großhandel im Keller. Hochwasserlage in Deutschland dauert an. Orkantief „WENCKE“ (intern. „LOUIS“) kommt mit Sturm und Starkregen – Schneesturm in den Hochlagen.
Zum Vergrößern anklicken. UWZ warnt am 22.2.204 vor Sturm- und Orkanböen vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands, dazu Starkregen im Westen und Südwesten. In den Hochlagen der Mittelgebirge ist bei sinkender Schneefallgrenze auf Höhen um 600m Schneesturm zu erwarten. Quelle: UWZ-Warnungen vor Sturm- und Orkanböen DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Am 22.2.2024 dauert die Hochwasserlage in Deutschland in den meisten Bundesländern an. Quelle: Hochwasserportal Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Gaspreise im deutschen Großhandel sind am 22.2.2024 mit rund 24EUR/MWh im Keller (rechts). Das Vorkriegsniveau lag im Februar 2022 um 70EUR/MWh (links), also fast dreimal so hoch. Eine Megawattstunde sind 1000 Kilowattstunden, 1 KWh kostet also 0,024Euro oder 2,4 Euro-Cent im Einkauf. Wer eine KWh für 24 Euro-Cent verkauft, hat einen Bruttogewinn von 1000%, bei 36 Euro-Cent sind es 1500%. Quelle: Bundesnetzagentur Wochenbericht zur Gaslage mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die experimentellen CFS-Langfrist-Prognosen rechnen am 22.2.2024 mit einer winterlichen Kältewelle von Mitte März (links) bis Anfang April 2024 (rechts) in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland verbreitet und anhaltend um -14°C liegen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Update 21.2.2024: Sonnenaktivität stark schwankend nach Maximum im Sommer 2023 – Starker Sonnenzyklus unwahrscheinlich. UWZ-Vorwarnungen vor Starkregen bei mit 95% recht voller Großer Dhünn-Talsperre. UWZ-Vorwarnungen vor schweren Sturmböen in Deutschland ab Donnerstag – Schneesturm in den Hochlagen. GFS mit nur kurzem Wintergastspiel in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 21.2.2024 mit einem nur kurzen Wintergastspiel mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland vom 24.2. bis 26.2.2024. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 21.2.2024 mit Sturm in Deutschland ab Donnerstag, 22.2.2024 (rechts). Die UWZ mit Vorwarnungen vor schweren Sturmböen von Westen ab Donnerstagabend (rechts): Sturmtiefs „VIVIENNE“ und „WENCKE“ kommen mit ihren Kaltfronten und mit Wintereinbruch und Schneesturm besonders in den Hochlagen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Windböen Deutschland und UWZ-Vorwarnungen vor Sturm mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Während die UWZ am 21.2.2024 vor kräftigen Regenfällen bis zu 40l/m² warnt, ist die zweitgrößte Trinkwassertalsperre in Deutschland, die Große Dhünn-Talsperre bei Kürten/NRW mit 95% Füllstand mal wieder fast randvoll. Bei einem Reststauraum von 3,54 Mio m³ werden bei einem Einzugsbereich von 89 Mio m² bis zu 40l/m² erwartet, also rund 3,56 Mio. m³. Bei den starken Niederschlägen in den letzten Monaten sind die Böden gesättigt und der größte Teil der Regenmengen dürfte in die Talsperre fließen. Mal sehen, wann wieder ein sehr verspäteter starker und Hochwasser erzeugender Ablass in die Dhünn erfolgt… Quellen: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre Füllstand und UWZ-Vorwarnungen vor Starkregen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Sonnenfleckenaktivität ist in den letzten Tagen bis zum 21.2.2024 kräftig zurückgegangen, nachdem sie Anfang Februar 2024 recht hoch war (links). Die kräftigen Schwankungen in diesem Jahr sind auch im Zeitraum nach dem monatlichen Maximum im letzten Sommer (rechts) gut zu erkennen. Insgesamt scheint der Sonnenzyklus (SC) Nr. 25 bei abnehmender Aktivität ähnlich schwach sie sein Vorgänger zu werden und bleibt damit im Rahmen der schwachen Erwartungen. Daraus: („Nachtrag: Anmerkung: Maximale monatliche Sonnenfleckenzahl also bei einer Standardabweichung vom Mittelwert (1 Sigma/σ, 65% Vertrauen) zwischen 201 und 167, bei zwei Standardabweichungen vom Mittelwert (2 Sigma/σ, 95% Vertrauen) zwischen 247 und 121.Das bedeutet, dass auch ein schwacher Sonnenzyklus (SC) 25 weiterhin möglich ist… (siehe Grafik oberhalb, blaue Linien).“ Schon im Sommer 2022(!) schrieb ich: „Hohe Sonnenaktivität erwartet: Experten auf der falschen Fährte?“ Quelle: SIDC/SILSO sunspots mit Ergänzungen
Update 20.2.2024:Hagelunwetter zerstört riesigen Solarpark in Nebraska/USA. GFS mit mehr als 2m Neuschnee in den Alpen bis Ende Februar 2024. Am kommenden Wochenende wieder verbreitet frostig in Deutschland. DWD-Warnungen vor Schneeglätte am Alpenrand in Bayern. DWD mit stürmischem Übergang zu Winterwetter in Deutschland am Donnerstag – WO-Sturmwarnungen.
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen (links) rechnen am 20.2.2024 mit den Fronten des Sturmtiefs „VIVIENNE“ über Deutschland am Donnerstag, 22.2.2024. Hinter den Mischfronten strömen erwärmte polare Meeresluftmassen nach Deutschland und leiten mit stürmischem Wind (rechts) eine winterliche Periode mit teils gewittrigen Graupelschauern bis in tiefe Lagen und Schneefällen in den Hochlagen um 600m sowie Nachtfrost am Wochenende ein. In den Hochlagen der Alpen werden bis Ende Februar 2024 mehr als 2m Neuschnee erwartet. Bei Eintreffen dieser Prognosen setzt sich mit dem Ende der aktuellen milden Phase das bisherige Wintermuster fort. Quellen: und WO-Sturmwarnungen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der DWD warnt am 20.2.2024 vor leichtem Schneefall mit verbreiteter Straßenglätte oberhalb 1000m am Alpenrand in Bayern. Quelle: DWD-Warnungen vor Schneefall mit GlätteZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 20.2.2024 wieder mit einem verbreitet frostigen Wochenende in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin und Tmin/Boden DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen (links) rechnen am 20.2.2024 mit weiteren und teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland bis Ende Februae 2024. Dabei sollen in den Alpen bis zu über 2m Neuschnee fallen. Die Temperaturen (rechts) sollen in rund 1500m (850hPa) um 0°C liegen, so daß mit Schneefällen bis unter 1500m zu rechnen ist. Aktuell liegen in den Hochlagen der Alpen bereits mehr als 400cm Schnee. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland undT850 Europa mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Ein Hagelunwetter hat im Sommer 2023 einen riesigen Solarpark mit 14.000 Solarpanels in Nebraska zerstört, das Projekt kostete eine Milliarde Dollar. Günstiger Solarstrom…? Quelle: Hagelunwetter zerstört riesigen Solarpark in Nebraska/USA.
Update 19.2.2024: Kaltluft lauert noch: Kommt der Winter noch einmal zurück? Strat.-Modelle einig über Wintervorstoß nach Mitteleuropa Ende Februar.
Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphärenprognosen von ECMWF (links) und GFS (rechts) sind sich am 19.2.2024 einig über einen eisigen Trog des arktischen Polarwirbels über Mitteleuropa um den 28.2.2024. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung werden polare Meeresluftmassen herangeführt, in denen es bis in den März zu Schneefällen bis in tiefe Lagen auch in Deutschland kommen kann. Quellen: FU Berlin ECMWF-Strat.-Prognosen 150hPa NH und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Quelle: WO-Bericht: Kommt der Winter noch einmal zurück?
Update 18.2.2024: ECMWF mit zunehmender Einwinterung Ende Februar nicht nur in Deutschland. Bergfex mit viel Schnee im Alpenraum zum nächsten Wochenende. ECMWF mit Märzwinter und Schnee Anfang April in Europa. Deutschland: Warnungen vor mittlerem bis schwerem Hochwasser in mehreren Bundesländern.
Zum Vergrößern anklicken. Das Hochwasserportal Deutschland warnt am 18.2.2024 in mehreren Bundesländern vor mittlerem bis schwerem Hochwasser vor allem im Osten Deutschlands. Der völlig sinnfreie Dürremonitor zeigt auch in den überfluteten Gebieten im Osten schwere Dürre bis 1,8m Tiefe an… 🙂 Quelle: Hochwasserportal Deutschland Warnungen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi hat in seiner „The Saturday Summary“ am 17.2.2024 die ECMWF-Langfristprognosen für die Abweichungen des Geo-Potentials im März 2024 (links, Luftdrucks) der NH in rund 5500m (500hPa) und der Schneehöhen in Europa Anfang April 2024 (rechts) vorgestellt. ECMWF erwartet im März 2024 hohen Luftdruck über der Arktis (gelb und orange) und tiefen Luftdruck von Nordamerika über den Nordatlantik bis nach Europa (blau). In den blauen Bereichen dürften unterdurchchnittliche Temperaturen herrschen, da Polarluft durch den hohen Druck über der Arktis in die mittleren Breiten verdrängt wurde. Als Folge dieses Märzwinters auch in Europa wird mit einer verbreiteten Schneedecke noch Anfang April 2024 gerechnet (rechts in cm). Quelle: Joe Bastardi The Saturday Summary 17.2.2024 mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Bergfex-Prognosen rechnen am 18.2.2024 mit reichlich Schnee im Alpenraum zum nächsten Wochenende. Dabei sollen binnen 24 Stunden bis zu 90cm Neuschnee fallen. Quelle: Bergfex-Prognosen Alpenschnee mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognosen rechnen am 18.2.2024 mit zunehmender Einwinterung mit Schnee nicht nur in Deutschland ab dem 24.2.2024 (links). Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 17.2.2024: Der Gardasee ist fast randvoll und nahe am Maximum. GFS weiter mit gebietsweisem Schnee Ende Februar 2024 in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 17.2.2024 weiter mit gebietsweisen Schneefällen in Deutschland Ende Februar um den 24. (links) und verbreiteter um den 29.2.2024 (rechts). Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der größte See Italiens, der Gardasee in Norditalien, ist am 17.2.2024 mit einem Pegelstand um 133cm und 98,6% Füllstand (blaue Linie) fast randvoll und nahe am jahreszeitlichen Maximum (rote Linie). Der Füllstand liegt mit 138,5% zum Mittel 1950-2015 (grüne Linie) fast auf Rekordniveau für diese Jahreszeit. Quelle: laghi.net Gardasee mit Ergänzungen
Update 16.2.2024: ECMWF und GFS mit Schnee in Deutschland Ende Februar. GFS erwartet starke Niederschläge in Südeuropa bis Anfang März 2024 – Stauseen in NW-Spanien regional schon zu 100% gefüllt.
Zum Vergrößern anklicken. Die Stauseen in NW-Spanien sind Mitte Februar 2024 regional schon zu 100% gefüllt (rechts, Vergrößerung von Bildausschnitt links). Komisch: Kein Wort davon in den MSM, obwohl bei weiteren Starkniederschlägen dort Überflutungen statt Dürre drohen… Quelle: Talsperren Spanien Füllstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 16.2.2024 erwarten starke Niederschläge in Teilen Südeuropas bis Anfang März 2024. Im Grenzgebiet zwischen NW-Spanien und Nordportugal sollen sintflutartige Regenmengen um 300mm (l/m²) fallen, was u.a. der großen und mit aktuell rund 68% überdurchschnittlich gut gefüllten Almendra-Talsperre in Spanien sicher gefallen dürfte… Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Neiderschläge Südeuropa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. ECMWF (links) und GFS (rechts) rechnen am 15.2.2024 mit gebietsweisen Schneefällen in Deutschland um den 25. und 27.2.2024. Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 15.2.2024: Deutschland: Februar 2024 in der ersten Hälfte sehr mild, sehr nass mit wenig Sonne. Zugspitze Anfang Februar 2024 mit doppelter Schneehöhe zum Vorjahr. ECMWF mit Major Warming in der Stratosphäre über der Arktis – Video. Übrigens: Unverfälschte globale Temperaturen der letzten 10 Jahre -0,26°C unter dem Mittel der letzten 30 Jahre.
Zum Vergrößern anklicken. Die unverfälschten globalen Temperaturen der letzten 10 Jahre liegen bis Januar 2024 bei einer Abweichung von -0,26°C vom Mittel der letzten 30 Jahre: Von „Erderhitzung“ à la HABECK keine Spur… 🙂 Quelle:Zum Vergrößern anklicken. Nach Darstellung von WO am 14.2.2024 erwarten die ECMWF-Prognosen in den nächsten Tagen eine Plötzliche Stratosphärenerwärmung (SSW) in Form eines Major Warming, bei dem die Temperaturen in rund 22km (30hPa) über der Arktis in wenigen Tagen um mehr als 50°C ansteigen. Dies führt zu einer Verlagerung/Deformation oder sogar Teilung (Split) des arktischen Polarwirbels mit zeitversetzten Ausbrüchen polarer Luftmassen in die mittleren Breiten. Quelle: WO-Video Major WarmingZum Vergrößern anklicken. Anfang Februar 2024 (oben) lag mit 320cm doppelt so viel Schnee wie Anfang Februar 2023 (unten) mit 160cm. Quelle: WO-Wetterrückblick Zugspitze Schneehöhen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse der sehr zuverlässigen privaten Wetterseite von Bernd Hussing zeigt den Februar 2024 in Deutschland mit Daten des DWD in der ersten Häfte sehr mild (links), sehr nass (Mitte) und mit wenig Sonne (rechts). Die Temperaturen liegen mit 5,3°C über dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020, die Niederschlagsmengen erreichen schon fast 100% des Monatsmittels und die Sonnenstunden zeigen mit knapp 24% nicht einmal die Hälfte vom Mittelwert (50%). Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland mitErgänzungen
Update 14.2.2024: Modelle mit Schnee bis in den März 2024 in Deutschland. Strat.-Modelle einig über Rückkehr des Winters nach Mitteleuropa. Übrigens: Temperaturen im Nordatlantik vor Europas Küsten im Februar 2024 bisher völlig normal. Arktis: Meereisflächen mit über 15 Mio. km² auf Rekordjagd. NASA mit Super-La Niña im Herbst 2024? Heftiger Schneesturm über New York City – 1000 Flüge gestrichen.
Zum Vergrößern anklicken. Ein heftiger Schneesturm über der Ostküste der USA ist ein weiterer sicherer Beweis für die „Erderhitzung“ à la HABECK… 🙂 New York liegt übrigens südlicher als Rom, nämlich ungefähr auf dem 40. Breitengrad. Das ist in etwa derselbe Breitengrad wie Neapel. Quelle: WO-Bericht Heftiger Schneesturm über New York City mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die NASA/GMAO-ENSO-Prognosen rechnen am 14.2.2024 mit einer global kühlenden Super-La Niña im Herbst 2024 mit Werten kälter als -2°C Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4. Quelle: NASA/GMAO-ENSO-Prognosen mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die MASIE-Analyse zeigt die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) am 14.2.2024 mit 15 Millionen km² auf Rekordjagd weit über den Vorjahren. Quelle: NSIDC/MASIE Arktis Meereisplots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Entgegen einigen aktuellen (Falsch-) Meldungen von einem „zu warmen“ Nordatlantik zeigt die NOAA-Reanalyse die Meeresoberflächentemperaturen (SST) vor Europas Küsten bisher im Februar 2024 völlig normal, sie liegen im Durchschnitt zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (weiß). Quelle: NOAA-Reanalyse SSTA NordatlantikZum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-Prognosen von ECMWF (links) und GFS (rechts) sind sich am 14.2.2024 einig über eine kräftige Störung des arktischen Polarwirbels bis hin zum Polarwirbelsplit ab dem 21.2.2024. Es haben sich mehrere Teilwirbel gebidet, wobei beide Modelle einen kräftigen eisigen Trog über Mitteleuropa sehen, der mit einer nördlichen Strömung polare Meeresluftmassen heranführt. Dabei entsteht über Mitteleuropa eine winterliche Großwetterlage. Quellen: FU Berlin ECMWF-Strat.-Prognosen 150hPa NH und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. ECMWF (links) und GFS (rechts) rechnen am 14.2.2024 mit gebietsweisen Schneefällen von Ende Februar bis Anfang März 2024 – nicht nur – in Deutschland. Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 13.2.2024: Analyse: Eine verbreitet frostige Nacht in Deutschland. GFS nun wieder mit Februar-Schnee in Deutschland ab dem 20.2.2024 – Winterliches Februar-Finale nicht nur in Deutschland. Lesenswertes Manifest zum Klimawandel : „Die Deutschen haben eine Besessenheit, jede Sache so weit zu treiben, bis etwas Böses daraus geworden ist (George Bernard Shaw)“. CFS weiter mit kräftiger Kältewelle bis in den März in Mitteleuropa. ECMWF mit historischem Märzwinter 2024 in Europa?
Zum Vergrößern anklicken. Der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi hat in seiner „The Saturday Summary“ vom 11.2.2024 die ECMWF-Langfristprognosen (links) für die Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) in rund 5500m (500hPa) von 25.2. bis 26.2.2024 auf der Nordhalbkugel vorgestellt. Während über der Arktis kräftige positive Abweichungen (gelb und orange) zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 zu sehen sind, gibt es einen Gürtel mit negativen Abweichungen von Nordamerika über den Nordatlantik bis nach Europa (blau). Die Vergleichsjahre (rechts) zeigen in der Reanalyse ebenfalls kräftige Abweichungen in rund 100m (1000hPa) in den sehr kalten Monaten Februar und März dieser Jahre. Droht ein eisiger historischer Märzwinter in Nordamerika und in Teilen Europas? Quelle: Joe Bastardi The Saturday Summary 11.2.2024 mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. CFSv2 bleibt auch am 13.2.2024 weiter bei einer kräftigen Kältewelle von Ende Februar bis Anfang März 2024 in Mitteleuropa. Dabei sollen auch die Temperaturen über Deutschland in rund 1500m (850hPa) bis auf -20°C abstürzen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 13.2.2023 zum Februar-Finale mit verbreiteten Schneefällen nicht nur in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland Zum Vergrößern anklicken. Am 13.2.2024 rechnet GFS nun doch wieder mit Schnee in Deutschland ab dem 20.2.2024 (links), der sich bis Ende des Monats weiter ausbreiten soll (Mitte und rechts). Bei Eintreffen dieser Prognosen könnte sich das bisherige Wintermuster in Mitteleuropa nach vier milden Wochen zeitgerecht mit zwei kalten Wochen fortsetzen. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 13.2.2024 eine verbreitet frostige Nacht vor allem am Boden in Deutschland (Mitte), aber auch in NRW (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text Seite 189/2 mit Ergänzungen
Update 12.2.2024: GFS vertagt Schneefälle in Deutschland auf Ende Februar. CFS bleibt bei kräftiger Kältewelle in Mitteleuropa nach Mitte Februar bis in den März.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/VFSv2 bleiben auch am 12.2.2024 weiter bei einer kräftigen und andauernden Kältewelle in Mitteleuropa vom 19.2.2024 (links) bis in den März (Mitte und rechts). Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850 hPa) auch über Deutschland bis auf hochwinterliche -18°C fallen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. GFS vertagt am 12.2.2024 die Schneefälle in Deutschland auf Ende Februar. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 11.2.2024: CFS bleibt bei Wintereinbruch in Mitteleuropa um den 20. Februar. ELWIS-Analyse/Prognose: Karnevalshochwasser am Rheinpegel KÖLN heute auf Höhepunkt. Übrigens: Stromerzeugung in Deutschland in den letzten 30 Tagen mit mehr als 37% durch Kohle und Erdgas – Wind und Sonne mit knapp 32%. Große-Dhünntalsperre erhöht Wasserabgabe in die Dhünn/Wupper/Rhein um 43% über Hochwasser-Warnstufe 1.
Zum Vergrößern anklicken. Die Große Dhünn-Talsperre, die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands, erhöht am 11.2.2024 in einer verbreiteten Hochwasserlage in Deutschland die Wasserabgabe in die Dhünn (und damit in die Wupper und in den Rhein) auf 14,33m³/s und damit um 43% über die Hochwassermarke von 10m³/s. Die Große Dhünn-Talsperre ist aktuell durch Fehlplanung mit 96% fast randvoll und muss stark entlastet werden, um einen unkontrollierten Zwangsüberlauf zu vermeiden. Der Ruhrverband zeigt im Gegensatz zum Wupperverband ein erfolgreiches Hochassermanagement. Quelle: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre Füllstand und Abgabemengen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Stromerzeugung in Deutschland hatte am 11.2.2024 in den letzten 30 Tagen einen Anteil von mehr als 37% durch Grundlaststrom aus Kohle und Erdgas, Wind und Sonne kamen auf knapp 32% Flatterstrom-Anteil. Rund 17% wurden teuer aus dem Ausland dazugekauft, vor allem Atomstrom aus Frankreich und Wasserstrom über Dänemark aus Skandinavien… Quelle: Electricity maps Europa mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die ELWIS-Analyse zeigt das Karnevalshochwasser am Rheinpegel Köln am 11.2.2024 mit 657cm (blaue Linie) auf seinem Höhepunkt. Die Hochwassermarke I bei 620cm wurde überschritten, der Schiffsverkehr ist eingeschränkt. Quelle: ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WZ/CFS-Prognosen bleiben auch am 11.2.2024 bei einem Wintereinbruch in Mitteleuropa um den 20.2.2024 (links). Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zum 28.2.2024 bis auf unter -20°C fallen (rechts). Quelle: WZ/CFSv2-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Update 10.2.2024: NOAA-Vorwarnungen vor schwerem Wintersturm in Kalifornien und Arizona – Starker Schneesturm in den Bergen – Überflutungen im Tiefland und an den Küsten erwartet. Analyse/Prognose: Februar 2024 in Deutschland sehr niederschlagsreich. ECMWF bleibt bei deutlicher Abkühlung in Mitteleuropa. Vergleich Ruhrverband und Wupperverband: Erfolgreiches und weniger erfolgreiches Hochwassermanagement. GFS mit Einwinterung in Deutschland nach Mitte Februar.
Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 10.2.2024 mit zunehmender Einwinterung in Deutschland ab dem 18.2.2024 (links), wobei sich die Schneedecke von SO (Mitte) bis zum 26.2.2024 (rechts) weiter über Deutschland ausbreiten soll. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der Vegleich der beiden größten Talsperren des Ruhrverbandes (links) und des Wupperverbandes (rechts) zeigt am 10.2.2024 in einer bundesweiten Hochwasserlage ein erfolgreiches Hochwassermanagement des Ruhrverbandes mit einem Füllstand von 85% mit ausreichendem Schutzraum und einem weniger erfolgreichen Wupperverband mit einem Füllstand von 96% mit fast verschwundenem Schutzraum. Quellen: Talsperren-Leitzentrale Ruhrverband und Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre Füllstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen bleiben auch am 10.2.2024 bei einer deutlichen Abkühlung in Euopa nach dem 18.2.2024. Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland von positiven Abweichungen bis zu 6°C (links) auf durchschnittliche Werte um 0°C Abweichung (rechts) vom eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre fallen. Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse (links) zeigt den Februar am 10.2.2024 mit rund 74% des Monatsmittels sehr niederschlagsreich. An einigen Stationen wurden bereits mehr als 100% das gesamten Monatsmittels gemessen. Die GFS-Prognosen (rechts) rechnen mit weiteren kräftigen Niederschlagsmengen bis Ende des Monats. Damit dürften die hohen CFS-Niederschlagsprognosen für den Februar 2024 in Deutschland eintreffen. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die amerikanische Wetterbehörde NOAA warnt am 10.2.2024 vor einem erneuten schweren Wintersturm zum Ende kommender Woche in Kalifornien und Arizona. Nach den heftigen Schneefällen in den Bergen und Überflutungen im Tiefland an den Küsten am letzten Wochenende in Kalifornien droht nun eine Ausweitung der Folgen des „Ananas Express“ (atmosphärischer Fluss) auch auf Arizona. Erst im letzten Winter hatten in Kalifornien massive Stürme zu Rekordschneehöhen geführt. Auch damals waren atmosphärische Flüsse die Ursache. Der „Pineapple Express“ gilt als Kaliforniens berüchtigtste Unwetterlage. Quelle: NOAA-Vorwarnungen Wintersturm mit Ergänzungen
Update 9.2.2024: CFS bleibt bei kräftigem Winterwetter in Mitteleuropa vom 20. Februar bis 5. März. ECMWF mit Einwinterung in Deutschland ab dem 18. Februar. Analyse/Prognosen: AO und NAO winterlich negativ. Kalifornien: „Ananas-Express“ bringt Wintersturm mit Schneemassen und Überschwemmungen. GFS mit Wintereinbruch und Schnee in Deutschland um den 20. Februar. Analyse: Aktuell sehr strenger Frost um -20°C in Nord- und Osteuropa. WO-Analyse: Februar in Deutschland bisher sehr nass.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt den Februar 2024 bis zum 9.2.2024 sehr nass, regional fiel mit mehr als 60mm bereits der gesamte durchschnittliche Monats-Niederschlag. Quelle: WO-Bericht sehr nasser Februar mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 9.2.2024 sehr strengen Frost mit Temperaturen um -20°C in Nord- und Osteuropa (links), in Norddeutschland liegt Schnee (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 9.1.2024 mit einem Schneetief um den 20.2.2024, das von NW nach SO über Deutschland zieht. Durch ein blockierendes Nordmeerhoch werden mit einer nordöstlichen Strömung kalte Luftmassen aus NO-Europa nach Mitteleuropa geführt, in denen es zu verbreiteten Schneefällen bis in tiefe Lagen kommt. GFS ist nach CFS und ECMWF heute das dritte Modell, das mit einem Wintereinbruch um den 20.2.2024 in Deutschland rechnet. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die Extremwetterlage „Ananas-Express“ (atmosphärischer Fluss) bringt aktuell in Kalifornien einen schweren Wintersturm mit Schneemassen in den Hochlagen und Überschwemmungen in den Tieflagen. Quelle:WO-Bericht „Ananas-Express“ mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Analyse zeigt am 9.2.2024 sowohl die Arktische Oszillation (AO, links) als auch die Nordatlantische Oszillation (NAO, rechts) im negativen Bereich (schwarze Linien). Während die AO aktuell und in den Prognosen (links, rote Linien) weiter deutlich in einer negativen Phase bleibt, zeigt sich die NAO (rechts, rote Linien) nur knapp im negativen Bereich. Eine negative NAO bedeuet für Europa zu dieser Jahreszeit winterliche Verhältnisse wie Ende November/Anfang Dezember 2023 und Mitte Januar 2024. Quelle: NOAA AO- und NAO Analyse und Prognosen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognosen rechnen am 9.2.2024 mit einer Einwinterung in Deutschland ab dem 18.2.2024 (links). Dabei soll es verbreitet bis in tiefe Lagen Schnee geben. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die experimentellen CFSv2-Langfristprognosen bleiben auch am 9.2.2024 weiter bei kräftigem Winterwetter in Mitteleuropa vom 20.2. (links) bis zum 5.3.2024 (rechts). Auch über Deutschland sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) deutlich unter -5°C fallen und sogar bis auf -15°C zurückgehen. Diese Wetterlage dürfte mit verbreiteten Schneefällen verbunden sein und entspricht dem bisherigen Wintermuster mit zwei kalten Wochen nach vier milden Wochen. Quelle: WZ/CFS-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Update 8.2.2024: Ein frostiger Start in den Straßen-Karneval in der Mitte und im Norden Deutschlands. Hochwassererzeugung statt Hochwasserschutz: Große Dhünn-Talsperre erhöht Wasserablass in die Dhünn um das 56-fache. Warnungen vor Karnevalshochwasser in Deutschland weiten sich aus. CFS mit kräftiger Kältewelle in Mitteleuropa in der letzten Februar-Dekade.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen CFS-Langfristprognosen rechnen am 8.2.2024 mit einer kräftigen winterlichen Kältewelle in Mitteleuropa in der letzten Februar-Dekade. Auch über Deutschland sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) ab dem 19.2.2024 bis zum 28.2.2024 bis auf -16°C abstürzen. Bei Eintreffen dieser Prognosen bliebe das bisherige Wintermuster erhalten. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Am 8.2.2024 weiten sich die Warnungen vor einem Karnevalshochwasser in Deutschland aus (links). In fast allen Bundesländern (außer MeckPom) besteht gebietsweise Gefahr von Hochwasser (orange) oder großem Hochwasser (rot). Der Rheinpegel bei Köln (rechts) soll am Karnevalswochenende die Hochwassermarke I von 620cm überschreiten. Quellen: Hochwasserportal Deutschland Warnungen und ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der Wupperverband hat in der Nacht zum 8.2.2024 die Abflussmenge der Großen Dhünn-Talsperre von bisher 0,19m³/sek auf nun 10,62m³/sek um das 56-fache erhöht und damit in der Dhünn die Hochwassermarke 1 von 10m³/sek überschritten: Hochwassererzeugung statt Hochwasserschutz! Ursache für den völlig verspäteten massiven Ablass ist offensichtlich eine grobe Fehleinschätzung bei der mit über 93% fast randvollen Talsperre und fehlendem Stauraum bei angesagtem ergiebigem Dauerregen bis 80l/m². Quelle: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre Füllstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links und Mitte) zeigt am 8.2.2024 einen verbreitet frostigen Start in den Straßenkanrneval in der Mitte und im Norden Deutschlands wie auch in NRW (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2
Update 7.2.2024: Schnee in der Nordhälfte Deutschlands – Hochwassergefahr steigt auch am Rhein. Brandenburg: Pegel am Parsteiner See 10cm höher als im Vorjahr. Heute reger Skibetrieb bei Frost und Schneefall um Winterberg – Panorama-Webcams.
Zum Vergrößern anklicken. Reger Skibetrieb bei Frost und Schneefall in Winterberg am 7.2.2024. Quelle: Panorama-Webcams WinterbergZum Vergrößern anklicken. Die Analyse zeigt den Pegelstand des Parsteiner Sees (1003ha) in Brandenburg am 7.2.2024 mit 21cm um 10cm höher als Anfang Februar 2023. Quelle: Pegel Parsteiner See mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NL-Prognosen (links) rechnen am 7.2.2024 mit einer verbreiteten Schneedecke in der Nordhälfte Deutschlands am 8.2.2024 (Altweiberfastnacht). Wegen der ergiebigen Dauer-Niederschläge wird der Anstieg des Rheinpegels bei KÖLN (rechts) an Karneval über die Hochwassermarke I von 620cm erwartet. Quellen: Kachelmannwetter NL-Prognosen Schneehöhen Deutschland und ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit Ergänzungen
Update 6.2.2024: ECMWF-Prognosen mit winterlich negativer AO und NAO bis in den März. DWD-Unwetterwarnungen vor ergiebigem Dauerregen und starken Windböen. Talsperren im Wupperverband vor dem Überlaufen? Wupperverband mit groben Fehleinschätzungen? Analyse/Prognosen: Hochwasserlage in Deutschland verschärft sich.
Zum Vergrößern anklicken. Das Hochwasserportal Deutschland zeigt am 6.2.2024 eine Hochwasserlage in mehreren Bundesländern, die sich in den kommenden Tagen verschärft. Quelle: Hochwasserzentralen DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die Situationsanalyse des Wupperverbandes vom 6.2.2024 erscheint angesichts der Füllstände der Talsperren mit Bezug auf die erwarteten Regenmengen bis zu 80mm (l/m²) grob falsch. Weder haben die Talsperren wie die Grosse Dhünn-Talsperre bei einem aktuellen Füllstand von 93,5% genügend Reserven (von 4,67 Mio m³), um zufließende Abflußmengen (bis zu 7,1 Mio. m³) abzupuffern, noch besteht (beim Überlaufen der Talsperren) keine generelle oder konkrete Hochwassergefahr: Das Gegenteil ist richtig! Quelle: Wupperverband Startseite mitErgänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die zweitgrößte Trinkwassertalsperre in Deutschland, die Grosse Dhünn-Talsperre im Bergischen Land in NRW ist am 6.2.2024 mit knapp 94% fast randvoll. Seit Tagen werden von den Wettermodellen starke Niederschläge angesagt. Der DWD warnt aktuell vor Regenmengen bis zu 80l/m² im Bergischen Land. Bei einem Einzugsgebiet von 89km² oder 89 Millionen m² bedeutet das bis zu 7,12 Mio. m³ Zulauf bei gesättigten Böden und einem Rest-Stauraum von nur noch 4,67 Mio. m³. Wo bleibt da der Hochwasserschutz…? Quelle: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre Füllstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der DWD warnt am 6.2.2024 vor ergiebigem Dauerregen im Westen Deutschlands und vor starken bis stürmischen Windböen in der Nordhälfte Deutschlands. Dabei sollen im Bergischen Land/NRW von kommender Nacht bis Freitagmorgen, 9.2.2024 bis zu 80l/m² fallen. Da werden sich die Talsperren des Wupperverbandes im Begischen Land bei einem aktuellen Füllstand um 93% sicher auf einen möglichen Zwangs-Überlauf freuen… Quelle: DWD-Unwetterwarnungen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. In seiner „The Saturday Summary“ vom 3.2.2024 stellt der amerikanische Senior-Meteorologe Joe Bastardi die ECMWF-Langfristprognosen für die Arktische Oszillation (AO, links) und für die Nordatlantische Oszillation (NAO, rechts) vor. Beide sollen bis in den März 2024 negativ bleiben, was sowohl für Nordamerika als auch für Europa eisiges Winterwetter bedeutet. Auf den Zusammenhang mit einer Stratosphärenerwärmung über der Arktis und einem folgenden Polarwirbelsplit hatte ich bereits gestern hingewiesen. Quelle: Joe Bastardi The Saturday Summary 3.2.2024 mit Ergänzungen
Update 5.2.2024: UWZ mit Vorwarnungen vor Starkregen von Mittwoch bis Freitag. DWD: Luftmassengrenze mit Schnee im Norden und Westen Deutschlands an Karneval. GFS mit Schnee an Weiberfastnacht von NRW bis Sachsen. GFS mit sauberem Polarwirbelsplit und Winter in Europa und Nordamerika nach Mitte Februar. Übrigens: Die Stauseen im Norden Spaniens sind wie im Vorwinter überdurchschnittlich gut gefüllt – Reichliche Herbst- und Winterniederschläge in Europa. 42-Tage-Wettertrend Hamburg: Eisiger Winter bis in den März.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt für die Summe aus Herbst- und Winterniederschlägen vom 1.9.2023 bis 2.2.2024 in großen Teilen Europas wie auch in Spanien weit überdurchschnittliche Niederschlagsraten (blau, lila) zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020: Da is nix mit Dürre in großen Teilen Europas… 🙂 Quelle: NOAA-Reanalyse Niederschläge Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Talsperren in Nordspanien (links) sind Anfang Februar 2024 wie im Vorjahr (rechts) mit einem Füllstand über 80% überdurchschnittlich gut gefüllt. Von Wassernotstand dort keine Spur. Notwendig sind sicher Ausgleichsleitungen in den Osten und Süden Spaniens… Quelle: Stauseen Spanien Füllstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen rechnen am 5.2.2024 mit einer sauberen Teilung des Polarwirbels in rund 22km (30hPa, mittlere Stratosphäre). Nach Mitte Februar 2024 entstehen je eine kräftiger Teilwirbel über Kanada und über Nordosteuropa. Bewirkt wird der Polarwirbelsplit durch eine großräumige Stratosphärenerwärmung mit Druckanstieg über Alaska und Ostsibirien und über die Zentralarktis bis in den Nordatlantik (links), die weiter andauert (rechts) und zu einer nördlichen winterlichen Höhenströmung sowohl nach Mitteleuropa als auch nach Kanada und in die USA führt. Quelle: Netweather GFS-Charts Geo30/NH mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 5.2.2024 mit einer quer über Deutschland verlaufenden Luftmassengrenze über Deutschland zur Eröffnung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht am 8.2.2024 mit Schnee von NRW bis Sachsen. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der WO-Bericht vom 4.2.2024 (links) rechnet mit einer Luftmassengrenze und Schneefällen im Norden Deutschlands über Karneval. Die DWD-Prognosen (rechts) rechnen am 5.2.2024 mit Schnee im Norden und Westen Deutschlands am Rosenmontag, 12.2.2024. Quellen: WO-Bericht Luftmassengrenze mit Schnee im Norden und Kachelmannwetter DWD-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. UWZ am 5.2.2024 mit Vorwarnungen vor Starkregen in der Mitte Deutschlands von Mittwoch, 7.2.2024 über Weiberfastnach am 8.2.2024 bis Freitag, 9.2.2204. Dabei sollen 50 bis 70mm Niederschlag fallen, die in den nördlichen Warnbereichen auch zeitweise als Schnee fallen können (hier nicht dargestellt). Quelle: UWZ-Vorwarnungen Starkregen Deutschland mit Ergänzungen
Update 4.2.2024: Modelle mit Schnee an und nach Karneval in Deutschland. GFS: Immer wieder montags kommt der Schnee… Prognose: Eisiger Polarwirbel über Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen (links) rechnen am 4.2.2024 mit einem um den 20.2.2024 stark gestörten (Tripol mit Ansatz zum Split) und nach Eurasien verdrängten eisigen Polarwirbel mit Schwerpunkt über Nordeuropa. Mit einer nördlichen Höhenströmung auch in rund 9000m (Polarjet 300 hPa, Mitte) werden polare Luftmassen nach Mitteleuropa gesteuert, die die Temperaturen in rund 1500m (8500 hPa, rechts) auch über Deutschland auf winterliche bis zu -8°C fallen lassen. Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH und WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 4.2.2024 immer wieder montags mit verbreiteten Schneefällen in Deutschland wie am Rosenmontag, 12.2.2024 (links) und am folgenden Monatag, 19.2.2024 (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Swiss (links) und GFS (Mitte) bleiben auch am 4.2.2024 bei Schnee am Rosenmontag, GFS auch noch am 200.2.2024 (rechts). Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 3.2.2024: GFS weiter mit Rosenmontag im Schnee. NOAA/NCEP: Der Winter kommt zurück nach Mitteleuropa und bleibt.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen rechnen am 3.2.2024 mit der Rückkehr des Winters nach Mitteleuropa ab Karneval (unten). Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland im Mittel bis auf Werte um -4°C fallen. Quelle: NOAA/NCEP-Prognosen T2m Europa mit Ergänzungen Zum Vergrößen anklicken. GFS bleibt auch am 3.2.2024 bei einem Rosenmontag mit Schnee vor allem in der Nordhälfte Deutschlands und auch in NRW. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland und Kachelmannwetter GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Update 2.2.2024: Rosenmontagszüge im Rheinland mit dem Pferdeschlitten? GFS mit Polarwirbel-Dipol und eisigem Februar 2024 in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen rechnen am 2.2.2024 mit einer Dipol-Bildung des dominanten winterlichen arktischen stratosphärischen Polarwirbels um den 18.2.2024. Dabei bildet sich je ein Zentrum des eisigen Polarwirbels über Sibirien und über Südskandinavien. Durch Druckanstieg (Erwärmung) über Kanada entsteht eine Höhenströmung von Sibirien über die Arktis nach West- und Mitteleuropa, die eine hochwinterliche Phase einleitet. Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa NH und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Modellprognosen vom 2.2.2024 rechnen vor allem bei GEM (links) mit einer kräftigen Schneeauflage auch im Rheinland am Rosenmontag, 12.2.2024: Da könnten für die Umzüge Pferdeschlitten eingesetzt werden… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Nach einem durchschnittlich temperierten Januar 2024 in Deutschland mit milden und eisigen schneereichen Phasen im Wechsel und mit vielen Niederschlägen und sehr viel Sonne erwarten einige Modelle einen anfangs milden, dann aber ziemlich eisigen Februar 2024 in Mitteleuropa.
Die experimentellen numerischen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen heute mit einer kräftigen Kältewelle in Mitteleuropa ab Karneval fast durchgehend bis zum Ende des Monats und weiter bis in den März.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen numerischen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 1.2.2024 mit einer kräftigen winterlichen Kältewelle ab Karneval in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland am Rosenmontag (links) auf Werte bis zu -8°C fallen und bis zum 17.2.204 (Mitte) sogar bei bis zu -16°C abstürzen, bevor sich die Kältewelle um den 22.2.2024 (rechts) wieder auf die Anfangswerte abschwächt. Voraussetzungen für das Eintreffen dieser kalten Prognosen sind das Verhalten der MJO (nahe 180° am Äquator), der NAO (negativ) und des Polarwirbels (über Nordeuropa). Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Nach kurzer Milderung geht es weiter.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 1.2.2024 mit einer kräftigen winterlichen Kältewelle ab Karneval in bis in den März 2024 in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland vom 25.2.2024 (links) bis zum 6.3.2024 (rehts) verbreitet auf Werte bis zu -16°C fallen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Auch die Langfristprognosen von ECMWF sehen eine winterliche Phase mit einem unterkühlten Mitteleuropa bis in den März 2024.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 31.1.2024 nach eine milden Start in den Februar 2024 in Mitteleuropa (hier nicht dargestellt) nach Mitte Februar mit einer winterlich unterkühlten Phase bis in den März (blaue Farben). Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland verbreitet bis zu -3°C unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen. Bei diesen kalten Aussichten erscheint eine Große Winterreise mit der AIDAmar in die Karibik für sechs Wochen von Ende Februar bis in den April 2024 recht angenehm… 🙂 Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Europa mit Ergänzungen
Die CFSv2-Monats-Prognosen rechnen dagegen wie so oft mit einem eher durchschnittlichen bis milden und sehr niederschlagsreichen Februar 2024 vor allem in Mitteleuropa.
Zum Vergrößern anklicken. Die CFS-Langfristprognosen rechnen am 1.2.2024 mit einem verbreitet milden Februar 2024 in Europa (links), der besonders in Mitteleuropa ungewöhnlich niederschlagsreich sein soll (rechts). Dabei sollen auch in Deutschland die Abweichungen der 2m-Temperaturen bis zu 2°C über dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 liegen (links, rot), während die Niederschlagsmengen das Monatsmittel weit bis zum Ende der Abweichungsskala (rechts, dunkelblau) überschreiten sollen, was mindestens in den Höhenlagen große Schneemengen bedeuten könnte… Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m und Niederschläge Europa Februar 2024 mit Ergänzungen
Wenn sich das bisherige Wintermuster kalt – mild – kalt – mild in Mitteleuropa weiter forstsetzt, ist nach Mitte Februar 2024 wieder Winter angesagt.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt am 25.1.2024 das bisherige Wintermuster in Mitteleuropa mit kalt mild – kalt von Ende November 2023 (links) bis Ende Januar 2024 (rechts). Wenn sich dieses Muster fortsetzt, ist milde Witterung bis Mitte Februar 2024 mit einem eisigen Februar-Finale angezeigt. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Europa mit Ergänzungen
Die aktuelle Entwicklung der Temperaturen in Deutschland und Europa ist eingebettet in eine globale Erwärmungspause von September 2014 bis Juni 2023.
Zum Vergrößern anklicken. Die vom IPCC in seinen Weltklimaberichten verwendeten neuesten CMIP6-Klima-Modelle liegen um 282% über der gemessenen unverfälschten Realität der Satellitendaten von UAH von Januar 1990 bis Juni 2023. Quelle: WUWT The New Pause Remains At 8 Years 10 Months mit Ergänzungen
Seit Juli 2023 haben die globalen Temperaturen einen seltsamen Temperatursprung gemacht, der bis November 2023 andauert, im Dezember 2023 leicht zurückgeht und teilweise auf El Niño zurückzuführen sein dürfte; für den Januar 2024 ist ein weiterer Rückgang zu erwarten.
Die unverfälschten Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) zeigen für den Dezember 2023 mit einer Abweichung von 0,83°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 einen leichten Rückgang im stabilen El-Niño-Niveau zu den Vormonaten November, (0,91), Oktober (0,92) und September (0,90). Seit dem letzten El Niño-Ereignis 2015/16 gibt es bisher einen leichten positiven Trend (fette güne Linie) im laufenden 13-Monatsmittel (fette rote Linie). Quelle: Dr. Roy Spencer UAH global temperatures mit Ergänzungen
Allerdings wird die Sonnenaktivität im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren seit etwa 2004 schwächer und die Erde ist in die Entwicklung einer kälteren Phase eingetreten.
Zum Vergrößern anklicken. Die Sonnennaktivität ist seit etwa 2004 schwächer geworden. Das zeigt sich in der geomagnetischen Aktivität in der Erdatmosphäre in Form des AP-Indexes (links) und des aa-Indexes (rechts). „Die Veränderung des Charakters des Ap-Index gegenüber der modernen Warmzeit setzt sich fort. Die durchschnittliche Aktivität ist geringer, aber die große Veränderung ist die Amplitude. Dieser geomagnetische Index hätte seinen Ursprung in der Tachokline der Sonne.“ „Der aa-Index ist auf das Niveau der letzten 65 Jahre der Kleinen Eiszeit gesunken.“ Die Erde kühlt ab. Quelle: Solar Update Januar 2024
…sowie die mächtige Aschewolke des Shiveluch im April 2023 bis in die Stratosphäre in eine Höhe von etwa 20km, die eine global kühlende Wirkung haben und die Erwärmung durch El Niño abschwächen könnte.
Zum Vergrößern anklicken. Nach neuesten Informationen soll die Aschewolke des mächtigen Vulkanausbruchs des Shiveluch auf der russischen Halbinsel Kamtschatka am 10.4.2023 eine Höhe bis zu 20km und damit weit in die untere Stratosphäre erreicht haben. Damit ist die Bildung eines ausgedehnten Schleiers aus Schwefelsäuretröpfchen sehr wahrscheinlich. Da es in der Stratopshäre keine Niederschläge gibt, kann der Schleier mehrere Jahre um die Erde kreisen und das Sonnenlicht durch Aufnahme von Sonnenwärme abschirmen und so die unteren Luftschichten vor allem der NH abkühlen und dadurch zu einer messbaren globalen Abkühlung führen. Quelle: Klimanachrichten und Tagesschau mit Ergänzungen
Die globalen Temperaturen hatten sich seit 2016 und nach drei Jahren La Niña und nach dem mächtigen Ausbruch des Tonga-Vulkans Ende Januar 2022 weiter abgekühlt.
Zum Vergrößern anklicken. Drei Jahre La Niña von NH-Sommer 2020 bis NH-Frühjahr 2023 haben die Erde nach El Niño 2015/16 abgekühlt, wie die Grafik mit den unverfälschten Satellitendaten von UAH mit dem globalen Abkühlungstrend seit Januar 2016 bis April 2023 zeigt (lila-farbene Trendlinie). Man kann vermuten, dass der gewaltigste Vulkanausbruch der Neuzeit Ende Januar 2022 bei den Tonga-Inseln mit einer Eruptionssäule bis in die Mesosphäre in rund 57km Höhe diese Abkühlung ab dem NH-Frühjahr 2022 verstärkt hat (kurze steile blaue Trendlinie unten rechts). Quelle: WFT UAH-Trends Global
Allerdings sehen die ENSO-Prognosen ein rasches Ende des global wärmenden El Niño schon im kommenden NH-Frühjahr.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen am 22.12.2023 mit dem global kühlenden Wetterphänomen La Niña schon im kommenden NH-Sommer. Dabei sollen die Abweichungen der Meeresoberflächentemperatuen (SSTA) im äquatorialen Pazifik im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4 wieder unter -0,5°C fallen. Quelle: NOAA CFS-Prognosen Nino SSTs mit Ergänzungen
Die Eismassen auf Grönland wuchsen sicher zur Überraschung vieler „Experten“ im dritten Jahr in Folge weiter überdurchschnittlich an.
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt im dritten Jahr in Folge ein überdurchschnittliches Wachstum der Eismassen auf Grönland. Wie schon 2020/21 und 2021/22 liegt auch 2022/23 die jährliche Massebilanz vom 1.9. bis zum 31.8. des Folgejahres über dem veralteten (eisreicheren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (unten rechts, blaue Linie über der dunkelgrauen Durchschnittslinie). Der Eiszuwachs Ende August 2023 liegt bei 400 Milliarden Tonnen (400 Gt), das sind etwa 40 Milliarden Tonnen (40 Gt) über dem Mittel: Da schmilzt nix… 🙂 Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen
In der Aktis sind die Meereisflächen im Januar 2024 auf Höchststand nach 2009 mit einem positiven Trend seit 2010.
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt am 1.2.2024 die arktischen Meeeisflächen (extent/Ausdehnung) im Januar 2024 auf einem Höchststand nach dem Januar 2009 mit einem positiven Wachstumstrend seit 2010. Quelle: DMI Arctic Plots Sea Ice Extent mit Ergänzungen
Da darf man doch gespannt sein, wie sich die globalen Temperaturen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln und ob man die globale Abkühlung auf -2°C begrenzen kann… 🙂
Anmerkung zum Eintrag vom 06.02.24 zum Wupperverband und der Großen Dhünntalsperre.
Da hat sich offenbar ein kleiner Fehler eingeschlichen. 89 Quadratkilometer sind nicht 89 Milliarden sondern 89 Millionen Quadratmeter.
Die Annahme, dass ein Niederschlag von 7,1 Millionen Kubikmeter im Einzugsbereich der Talsperre zu einem Überlaufen führt wenn nur noch ein Stauraum von 4,7 Millionen Kubikmeter vorhanden ist mit Vorsicht zu genießen. Es impliziert, dass jeder Tropfen Regen, der im Einzugsbereich fällt unmittelbar in der Talsperre landet. Selbst bei annähernd gesättigten Böden nehmen diese immer noch einen Teil der Niederschläge auf, ein Teil bleibt auch in Pfützen und Senken stehen und versickert im Laufe der Zeit. Ausserdem wird der weiter entfernt fallende Regen Tage benötigen bis er die Tslsperre erreichen Kann. Schließlich wird auch permanent Wasser aus der Talsperre abgelassen, was ebenfalls ein Überlaufen unwahrscheinlicher macht. Jede Talsperre in Deutschland hat einen genehmigten Betriebsplan, der u.a.den zulässigen Einstau zu bestimmten Jahreszeiten vorgibt. Ausserdem sitzen beim Wupperverband Profis, die dich schon seit längerem mit diesen Dingen beschäftigen. Denen sollte man vertrauen können.
„Anmerkung zum Eintrag vom 06.02.24 zum Wupperverband und der Großen Dhünntalsperre.
Da hat sich offenbar ein kleiner Fehler eingeschlichen. 89 Quadratkilometer sind nicht 89 Milliarden sondern 89 Millionen Quadratmeter…“
Danke für den Hinweis, habe ich korrigiert.
An den Zulaufmengen in m³ ändert das allerdings nix.
„…Die Annahme, dass ein Niederschlag von 7,1 Millionen Kubikmeter im Einzugsbereich der Talsperre zu einem Überlaufen führt wenn nur noch ein Stauraum von 4,7 Millionen Kubikmeter vorhanden ist mit Vorsicht zu genießen. Es impliziert, dass jeder Tropfen Regen, der im Einzugsbereich fällt unmittelbar in der Talsperre landet…“
Na ja, zwei von drei Tropfen reichen… 🙂
M.E. sollte der Schutzraum der Talsperren so groß gehalten werden, daß bei gesättigten Böden der Hochwasserschutz gewährleistet werden kann, ohne daß bei verspätetem Ablassen wie aktuell Hochwassermarken überschritten werden müssen, um ein Überlaufen zu verhindern… 🙂
Schneefan, nur an wenigen Pegeln unterhalb der Talsperre ist gerade mal die Hochwassermeldeschwelle 1 leicht überschritten worden. Die besagt lediglich, dass ein Fluss- oder Bachbett bordvoll gefüllt ist. Erst wenn das Wasser weiter steigt käme es zu Ausuferungen und Überflutungen. Zunächst von Au- und Überschwemmungsflächen und nach Überschreiten der Hochwassermeldeschwelle 2 würde das Wasser den Deichfuss erreichen. Schon am Pegel Manfort liegt der aktuelle Wasserstand deutlich unter der Meldeschwelle 1 und wird auch dort bleiben.
Beim aktuellen Zulauf der Talsperre von etwa 12,5 Qm pro Sekunde und einem Ablauf von knapp 11 Qm/s verbleibt gerade mal 1,5 Qm/s im Stausee. Das wären bei gleichem Zu- und Ablauf 130000 Qm pro Tag. Damit ist ein Überlaufen der Talsperre ausgeschlossen. Zudem reduziert sich der Zulauf stetig.
Der Wupperverband hat die Lage unter Kontrolle. Jederzeit. Er ist natürlich im Zwiespalt. Einerseits muß er für den Hochwasserschutz sorgen und andererseits hat er die Verantwortung mit Hilfe der Talsperre etwa 1 Million Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Ständig und auch in trockenen Sommern. Da wird er bemüht sein möglichst jeden Tropfen Niederschlag zu speichern. Aber wie ich schon schrieb machen die das professionell und die kennen Einzugsgebiet, Talsperre und Fluss ganz genau und wissen was wann und wo geschieht.
„…nur an wenigen Pegeln unterhalb der Talsperre ist gerade mal die Hochwassermeldeschwelle 1 leicht überschritten worden…“
Die Überschreitungen kommen ausschließlich durch das verspätete und nun übermäßige Ablassen großer Wassermengen aus der Talsperre. Dadurch werden die Dhünn-, die Wupper- und die Rheinpegel in einer Hochwassersituation vermeidbar erhöht.
„…Der Wupperverband hat die Lage unter Kontrolle. Jederzeit…“
Na ja, das mit der Einwinterung ab 18. Februar in Mitteleuropa ist nach den aktuellsten Karten des ECMWF schon wieder Makalatur. Lediglich in Nordeuropa soll es nach wie vor kalt bleiben bis weit in den März.
Studie warnt: Kohlendioxid verursacht keine Klimakrise!
Drei Wissenschaftler, darunter der weltbekannte Atmosphärenforscher Yi Huang von der kanadischen McGill Universität, haben eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Kohlendioxid nicht die sogenannte „Klimakrise“ verursacht.
Sie analysierten Daten, die häufig für die „Net Zero“-Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF) verwendet werden.
Genauso ist es!
Sobald ein echter wissenschaftlicher Diskurs nicht mehr stattfinden darf und als Verschwörung oder als Fake News bezeichnet wird und andere Meinungen mit fast allen Mitteln unterdrückt werden,muss man sich fragen,cui bono?
Wem nutzt es?
Und dazu fällt einem doch einiges ein!
Die Hysterie auf Wetter.de läuft weiter…
https://www.wetter.de/cms/klimawandel-in-den-meeren-2024-bringt-schon-im-februar-neuen-rekord-bei-temperatur-der-meeresoberflaechen-weltweit-5075906.html
Nebenbei, lese schon eine ganze Weile deine Artikel, immer sehr interessant und verständlich, Danke! Weiter so!
LikeLike
Danke. 🙂 Interessant auch: https://www.wetter.de/cms/42-tage-wettertrend-eisiger-winter-mit-schnee-noch-im-februar-kaelte-haelt-sich-bis-in-den-maerz-4548149.html
LikeLike
Anmerkung zum Eintrag vom 06.02.24 zum Wupperverband und der Großen Dhünntalsperre.
Da hat sich offenbar ein kleiner Fehler eingeschlichen. 89 Quadratkilometer sind nicht 89 Milliarden sondern 89 Millionen Quadratmeter.
Die Annahme, dass ein Niederschlag von 7,1 Millionen Kubikmeter im Einzugsbereich der Talsperre zu einem Überlaufen führt wenn nur noch ein Stauraum von 4,7 Millionen Kubikmeter vorhanden ist mit Vorsicht zu genießen. Es impliziert, dass jeder Tropfen Regen, der im Einzugsbereich fällt unmittelbar in der Talsperre landet. Selbst bei annähernd gesättigten Böden nehmen diese immer noch einen Teil der Niederschläge auf, ein Teil bleibt auch in Pfützen und Senken stehen und versickert im Laufe der Zeit. Ausserdem wird der weiter entfernt fallende Regen Tage benötigen bis er die Tslsperre erreichen Kann. Schließlich wird auch permanent Wasser aus der Talsperre abgelassen, was ebenfalls ein Überlaufen unwahrscheinlicher macht. Jede Talsperre in Deutschland hat einen genehmigten Betriebsplan, der u.a.den zulässigen Einstau zu bestimmten Jahreszeiten vorgibt. Ausserdem sitzen beim Wupperverband Profis, die dich schon seit längerem mit diesen Dingen beschäftigen. Denen sollte man vertrauen können.
LikeLike
@Theodor Heinrich
„Anmerkung zum Eintrag vom 06.02.24 zum Wupperverband und der Großen Dhünntalsperre.
Da hat sich offenbar ein kleiner Fehler eingeschlichen. 89 Quadratkilometer sind nicht 89 Milliarden sondern 89 Millionen Quadratmeter…“
Danke für den Hinweis, habe ich korrigiert.
An den Zulaufmengen in m³ ändert das allerdings nix.
„…Die Annahme, dass ein Niederschlag von 7,1 Millionen Kubikmeter im Einzugsbereich der Talsperre zu einem Überlaufen führt wenn nur noch ein Stauraum von 4,7 Millionen Kubikmeter vorhanden ist mit Vorsicht zu genießen. Es impliziert, dass jeder Tropfen Regen, der im Einzugsbereich fällt unmittelbar in der Talsperre landet…“
Na ja, zwei von drei Tropfen reichen… 🙂
M.E. sollte der Schutzraum der Talsperren so groß gehalten werden, daß bei gesättigten Böden der Hochwasserschutz gewährleistet werden kann, ohne daß bei verspätetem Ablassen wie aktuell Hochwassermarken überschritten werden müssen, um ein Überlaufen zu verhindern… 🙂
LikeLike
Schneefan, nur an wenigen Pegeln unterhalb der Talsperre ist gerade mal die Hochwassermeldeschwelle 1 leicht überschritten worden. Die besagt lediglich, dass ein Fluss- oder Bachbett bordvoll gefüllt ist. Erst wenn das Wasser weiter steigt käme es zu Ausuferungen und Überflutungen. Zunächst von Au- und Überschwemmungsflächen und nach Überschreiten der Hochwassermeldeschwelle 2 würde das Wasser den Deichfuss erreichen. Schon am Pegel Manfort liegt der aktuelle Wasserstand deutlich unter der Meldeschwelle 1 und wird auch dort bleiben.
Beim aktuellen Zulauf der Talsperre von etwa 12,5 Qm pro Sekunde und einem Ablauf von knapp 11 Qm/s verbleibt gerade mal 1,5 Qm/s im Stausee. Das wären bei gleichem Zu- und Ablauf 130000 Qm pro Tag. Damit ist ein Überlaufen der Talsperre ausgeschlossen. Zudem reduziert sich der Zulauf stetig.
Der Wupperverband hat die Lage unter Kontrolle. Jederzeit. Er ist natürlich im Zwiespalt. Einerseits muß er für den Hochwasserschutz sorgen und andererseits hat er die Verantwortung mit Hilfe der Talsperre etwa 1 Million Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Ständig und auch in trockenen Sommern. Da wird er bemüht sein möglichst jeden Tropfen Niederschlag zu speichern. Aber wie ich schon schrieb machen die das professionell und die kennen Einzugsgebiet, Talsperre und Fluss ganz genau und wissen was wann und wo geschieht.
LikeLike
Theodor Heinrich,
„…nur an wenigen Pegeln unterhalb der Talsperre ist gerade mal die Hochwassermeldeschwelle 1 leicht überschritten worden…“
Die Überschreitungen kommen ausschließlich durch das verspätete und nun übermäßige Ablassen großer Wassermengen aus der Talsperre. Dadurch werden die Dhünn-, die Wupper- und die Rheinpegel in einer Hochwassersituation vermeidbar erhöht.
„…Der Wupperverband hat die Lage unter Kontrolle. Jederzeit…“
Ist das so…?
LikeLike
Hi Schneefan. Dann hoffen wir mal, dass das mit der Einwinterung in der letzten Februardekade etwas wird. Gruss.
LikeLike
Na ja, das mit der Einwinterung ab 18. Februar in Mitteleuropa ist nach den aktuellsten Karten des ECMWF schon wieder Makalatur. Lediglich in Nordeuropa soll es nach wie vor kalt bleiben bis weit in den März.
LikeLike
Studie warnt: Kohlendioxid verursacht keine Klimakrise!
Drei Wissenschaftler, darunter der weltbekannte Atmosphärenforscher Yi Huang von der kanadischen McGill Universität, haben eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Kohlendioxid nicht die sogenannte „Klimakrise“ verursacht.
Sie analysierten Daten, die häufig für die „Net Zero“-Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF) verwendet werden.
Hier ist die Originalstudie:
https://journals.ametsoc.org/view/journals/clim/36/18/JCLI-D-22-0708.1.xml
und hier der Bericht dazu in dem kritischen Schweizer Nachrichtenmagazin:
https://uncutnews.ch/studie-warnt-kohlendioxid-verursacht-keine-klimakrise/
Wieder ein Puzzlestück näher an der Wahrheit,leider ohne Konsequenzen!
LikeLike
Num merkt es sogar der Gesundheitsminister. Sollte das eintreten, kann er seine Hitzeschutzpläne in die Tonne treten und wir bald „Servus Sommerhitze“ sagen. Wenn er es auf X veröffentlicht, muss was dran sein.
https://www.nius.de/wetter/lauterbach-mit-neuer-klima-studie-europa-koennte-bis-zu-30-grad-kaelter-werden/b7f2fc7a-e768-4fa1-a95c-d31cfbd51e18
LikeLike
@Hubertus Albers
Siehe dazu auch: Schlechte Nachrichten für das Klimasystem und für die Menschheit?
Falscher Klimaalarm aus dem unfähigen Modell…
Dem Gesundhitsminister sollte man sagen: „Schuster bleib bei Deinem Leisten: Lies nur Studien, die Du verstehst…“ 🙂
LikeLike
Gedankenexperiment enthüllt: Das Klima als politisches Machtinstrument Quelle: Künstliche Intelligenz
LikeLike
Genauso ist es!
Sobald ein echter wissenschaftlicher Diskurs nicht mehr stattfinden darf und als Verschwörung oder als Fake News bezeichnet wird und andere Meinungen mit fast allen Mitteln unterdrückt werden,muss man sich fragen,cui bono?
Wem nutzt es?
Und dazu fällt einem doch einiges ein!
LikeLike
https://www.heise.de/news/Dunkelflauten-Elektrolyseure-sind-der-Flaschenhals-9631094.html
Thema Dunkelflauten und benötigte Energiespeicher. Eine Dunkelflaute kommt selten allein.
LikeLike