CFS mit einem warmen und eher feuchten Mai in Deutschland
Update 4.6.2024: Analyse und Prognosen: Schafskälte mit frischen Nächten in Deutschland. ECMWF bleibt bei vorerst kühlem Juni in Mitteleuropa.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen bleiben auch am 4.6.2024 vorerst weiter bei einem unterkühlten Juni 2024 in Mitteleuropa. Dabei sollen die 2m-Temperaturen in Deutschland bis zum 17.6.2024 (rechts) in einer andauernden Schafskältewelle bis zu -3°C unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen (blau). Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Mitteleuropa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) und die GFS-Prognosen (Mitte und rechts) zeigen am 4.6.2024 und an den Folgenächten zum 6. und 7.6.2024 die Schafskälte mit frischen Nächten in Deutschland mit gebietsweisen Temperaturen am Boden um 3°C kurz vor Bodenfrost. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschand mit Ergänzungen
Update 3.6.2024: Deutschland: Weiter angespannte Hochwasserlage vor allem im Süden und Osten – Mehrere Dämme und Deiche gebrochen – Tausende Menschen evakuiert. Bodensee: Alpen-Rhein mit Extrem-Wasserstand.
Zum Vergrößern anklicken. Bodensee.net meldet am 3.6.2024 Extrem-Wasserstand beim Alpenrhein. „Mit einem Anteil von über 60% ist der Alpenrhein der wichtigste Zufluss des Bodensees und somit hauptverantwortlich für den Bodensee Pegel.“ Quelle: Bodenseepegel.net mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Hochwasserlage in Deutschland bleibt auch am 3.6.2024 vor allem im Süden und Osten Deutschlands weiter angesapannt. In BaWü wird ein Jahrhunderthochwasser angezeigt (Warnkarte lila). In Bayern wurden bisher 3000 Menschen evakuiert. Quelle: Hochwasserportal Deutschland mit Ergänzungen
Update 2.6.2024: ECMWF/KI voerst weiter unsommerlich. Hochwasserlage in Süddeutschland bleibt angespannt – Fotostrecke. Sonnenaktivität im Mai 2024 auf neuem Monatshochstand im SC 25 – Maximum im November 2023? Auch GFS ohne Sommer in der ersten Junihälfte.
Zum Vergrößern anklicken. Wie ECMWF/KI rechnet auch das GFS-Meteogramm am 2.6.2024 in der ersten Junihäfte 2024 nicht mit Sommertagen von mindestens 25°C in KÖLN. Die Niederschläge werden allerdings deutlich geringer gerechnet als bei ECMWF. Quelle: WZ/GFS-Meteogramm KÖLN mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Mit einer internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN/Ri) von 171,7 (links) hat der Sonnenzyklus (SC) Nr. 25 einen neuen Monatshöchstwert erreicht. Damit hat sich die über 13 Monate gemittelte (smoothed) Sonnenflecken-Zahl für den November 2023 (rechts) auf den ebenfalls neuen Höchstwert von 127,8 gesteigert, der das bisherige Maximum des SC 25 anzeigt, das damit bereits ein halbes Jahr hinter uns läge, wenn nicht noch höhere Monatswerte folgen… Die Sonnenaktivität des SC 25 ist bisher um rund 11% stärker als im SC24 mit einer SSN von 115 im Maximum im Mai 2014 (rechts). Quellen: SIDC/SILSO sunspots und BOM Sunspots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die erwartete Vb- (röm. 5b) Wetterlage hat zu einem Jahrhunderthochwasser in Teilen Süddeutschlands geführt. Quellen: WO-Ticker Hochwasserlage Dauerregen und WDR-Text S. 191 mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das Meteogramm von ECMWF/KI (AISF/Artificial Intelligence/Integrated Forecasting System) rechnet am 1.6.2024 vorerst nicht mit sommerlichen Temperaturen von 25°C und mehr in KÖLN. Dabei soll es weitere Niederschläge, allerdings in begrenzter Stärke geben. Quelle: ECMWF/KI-Meteogramm KÖLN mit Ergänzungen
Update 1.6.2024: UWZ- und Hochwasser-Warnungen: Jahrhundert-Hochwasser in Süddeutschland droht. Hochwasser-Katastropenalarm in Günzburg/Bayern – 1300 Menschen in Meckenbeuren/Bodenseekreis sollen ihre Häuser verlassen. Zugspitze: Schwerer Wintereinbruch mit 65cm Neuschnee zum Sommeranfang – Panorama-Webcam. GFS mit kräftiger Schafskälte in Mitteleuropa. Damm- und Deichbruch bei Augsburg – Evakuierungen in Diedorf-Anhausen. CFS korrigiert Junitemperaturen in Deutschland kräftig nach unten.
Zum Vergrößern anklicken. Das experimentelle Langfristmodell NOAA/CFSv2 hat am 1.6.2024 die Abweichungen der 2m-Temperaturen für Deutschland von warmen +2°C (links, rot) auf 0°C (rechts, weiß) kräftig nach unten korrigiert. Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. “ Im schwäbischen Landkreis Augsburg sind ein Deich und ein Damm gebrochen. Das teilte das Landratsamt mit. Bewohner in bestimmten Straßenzügen in dem Ort Diedorf müssen ihre Wohnhäuser verlassen. Aufgrund der hohen Wassermassen werde eine Evakuierung im Diedorfer Ortsteil Anhausen vorbereitet. „Es ist nicht mehr ausreichend, sich in höhere Stockwerke zu begeben“, hieß es vom Landratsamt. In Burgwalden sei ein Damm gebrochen und ein Deich am Anhauser Weiher gab nach. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Bereiche sollten sich unverzüglich innerhalb der nächsten Stunde selbstständig in die Diedorfer Schmuttertalhalle begeben. Die Behörden riefen auch auf, sich von Bahnunterführungen fernzuhalten. Teils könnten Fluten dort abfließen. Es bestehe Lebensgefahr.“ Quelle: ARD Tagesschau Unwetter-LiveBlog Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 1.6.2024 mit einer kräftigen Schafskälte in Mitteleuropa um den 8.6.2024. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (links, 850hpa) über Norddeutschland in den Frostbereich fallen. Über Deutschland sollen dabei die Temperaturen (rechts) in dieser Höhe bis zu -8°C unter das weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020 sinken (blau). Quellen: WO/GFS-Prognosen T850 Deutschland und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet gibt es am 1.6.2024 zum Sommeranfang einen schweren Wintereinbruch in den Alpen mit mindestens 65cm Neuschnee bei -4°C auf der Zugspitze. Die Schneehöhe liegt heute um 08.00 Uhr bei 440cm und ist damit deutlich höher als im Vorjahr mit 300cm. Ein weiteres sicheres Zeichen für die „Erderhitzung“ à la HABECK… 🙂 Quelle: WO-Liveticker Dauerregen Süddeutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Hochwasseralarm in Günzburg/Bayern und im Bodenseekreis/BAWÜ. Quelle: Tagesspiegel Hochwassergefahr in Deutschland Zum Vergrößern anklicken. Die UWZ (links) warnt auch am 1.6.2024 weiter vor ergiebigem Dauerregen bis zu mehr als 100mm in großen Teilen Süddeutschlands. Das Hochwasserportal (rechts) befürchtet ein Jahrhunderthochwasser im Einzugsgebiet der Bodensee-Zuflüsse. Quellen: UWZ-Warnungen vor Starkregen und Hochwasserportal Deutschland Warnungen mit Ergänzungen
Update 31.5.2024: ELWIS-Prognose: Rhein-Hochwasser zum Sommeranfang. CFSv2 mit weniger warmen Rechnungen für den Juni 2024 in West- und Mitteleuropa. Analyse: Bodenseepegel seit 30 Tagen stetig steigend. DMI-Analyse: Grönlandeis mit kräftigem Wachstums-Endespurt: 23 Milliarden Tonnen Zuwachs in den letzten sechs Tagen. Analyse: Das Jahr 2024 ist in Köln-Bonn bisher relativ mild, aber sehr nass mit weniger Sonne. Rhein, Donau, Neckar: Hochwassergefahr durch Dauerregen. ECMWF mit einem eher kühlen Sommer in Mitteleuropa bis Mitte Juli. Markanter Wintereinbruch: Bergorte und Alpenpässe tief verschneit.
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat es in den Alpen durch einen markanten Wintereinbruch zum Sommeranfang bis auf 1500m runter kräftig geschneit. Dies ist eine weiterer sicherer Beweis für die „Erderhitzung“ à la HABECK... 🙂 Quelle: WO-Bericht Markanter Wintereinbruch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 31.5.2024 mit einer eher unterkühlten ersten Sommerhälfte 2024 in Mitteleuropa. Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland im Juni zunächst unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen (blau) und dann bis Mitte Juli im Mittel liegen (weiß). Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Mitteleuropa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Durch die anhaltenden und ergiebigen Niederschläge in der Vb- (röm. 5b) Wetterlage steigt die Hochwassergefahr vor allem in Süddeutschland an Rhein, Donau und Neckar zum Sommeranfang an. Quelle: WO-Bericht Hochwassergefahr durch DauerregenZum Vergrößern anklicken. Die WetterKontor-Analyse zeigt das Jahr 2024 von Januar bis Ende Mai am Flughafen Köln-Bonn bisher mit einer Mitteltemperatur von 9,6°C relativ mild, mit 172% Niederschlagsüberschuss sehr nass und mit nur 83% der durchschnittlichen Sonnenscheinstunden zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 eher weniger sonnig. Quelle: WetterKontor Wetteranalyse Köln-Bonn mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt am 31.5.2024 einen kräftigen Wachstums-Endspurt beim Grönlandeis: In den letzten sechs Tagen sind die Eismassen um 23 Milliarden Tonnen (23 Giga-Tonnen/Gt) gewachsen (rechts oben) und liegen mit rund 540 Gt Zuwachs seit 1.9.2023 nahe am veralteten (eisreicheren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (rechts unten). Im Laufe des Monats Juni setzt die jährliche kurze sommerliche Schmelzsaison ein, die schon im August wieder endet. Quelle: DMI-Polarportal Massebilanz Grönlandeis mit ErgänzungenZum Vergößern anklicken. Die Analyse zeigt den Bodensee-Pegel Konstanz seit 30 Tagen stetig steigend (oben). Im Jahresgang (unten) liegt der Pegel (blaue Linie) seit Jahresbeginn über dem Mittelwasser (lilafarbene Linie). Quelle: Bodenseepegel KonstanzZum Vergrößern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen des NOAA-Modells CFSv2 rechnen am 31.5.2024 mit einem vor allem in West- und Mitteleuropa weniger warmen Juni 2024 (rechts) als noch vor 10 Tagen (links). Statt einer Überwärmung bis zu 2°C auch in Deutschland (links, rot) sollen die Temperaturen nun im weltweit gültigen WMO-Mittel 1991- 2020 zwischen -0,5 und +1°C liegen (rechts, weiß und orange). Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ELWIS-Prognosen (rote Punkt-Linie) erwartet am 31.5.2024 erneutes Hochwasser am Rheinpegel Köln zum Sommeranfang. Am 3.6.2024 soll die Hochwassermarke 1 von 620cm überschritten werden. Quelle: ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit Ergänzungen
Update 30.5.2024: WARNUNGEN: Ab heute weiter verbreitet Starkregen und Gewitter in Deutschland bis in den Juni. Wieder eine frische Mainacht in Teilen Deutschlands. DWD-Prognose: Auf Vb-Tief folgt die frühe Schafskälte in Mitteleuropa. Vergleich: Fake-Dürre gegen reale Niederschläge im Osten Deutschlands. Hochwasserportal Deutschland: Überflutungen statt Dürre auch im Osten. Übrigens: Der Oroville-Stausee in Kalifornien läuft wieder über.
Zum Vergrößern anklicken. Der Oroville-Stausee in Kalifornien (links oben und rechts) ist am 30.5.2024 wieder mal randvoll und läuft über. Im Februar 2017 kam es durch Mängel am Staudam und dem Hauptüberlauf zu schweren Schäden durch Überflutungen. Es mußten 188.000 Menschen evakuiert werden. Auch die übrigen Stauseen in Kalifornien sind aktuell statt angesagter „unendlicher Dürre“ alle über dem historischen jahreszeitlichen Mittel gut gefüllt. Quelle: Kalifornien Füllstand StauseenZum Vergrößern anklicken. Das Hochwasserportal Deutschland zeigt am 30.5.2024 Hochwassergebiete und vor allem im Osten Deutschlands (Mitte) und Gebiete mit Vorwarnungen vor allem in BW (Mitte). Mit weiteren Starkniederschlägen (rechts oben) vor allem im Süden und Osten Deutschlands wird die Hochwasserlage zum Sommeranfang verstärkt. Quelle: Hochwasserportal Deutschland Warnungen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der Vergleich zeigt die Fake-Dürre (links) im Osten Deutschlands im Oberboden bis 25cm der letzten 30 Tage bis zum 28.5.2024. Die NOAA-Reanalyse (rechts) zeigt bei den Niederschlagsraten der letzten 30 Tage vom 28.4. bis 27.5.2024 in diesem Gebiet einen deutlichen Überschuss an Niederschlägen bis zu 3mm TÄGLICH. Zu erwähnen ist noch, daß es dort wie auch im restlichen Deutschland bereits seit Oktober 2023 einen deutlich Überschuß gibt. Quellen: NOAA-Reanalyse Abweichungen der Niederschlagsraten DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen rechnen am 30.5.2024 mit dem Aufzug des niederschlagsreichen Vb- (röm. 5b) Tiefs am 31.5.2024 (links) von Norditalien über Österreich Richtung Polen am 1.6.2024 (Mitte). Auf der Rückseite des nach NO abziehenden Systems wird der Weg frei für polare Meeresluftmassen von NW (rechts), die zum Sommeranfang wie von den Strat.-Modellen erwartet mit mehreren Kaltfronten die frühe Schafskälte nach Mitteleuropa bringen. Quelle: WO/DWD-Frontenprognosen EuropaZum Vergrößern anklicken. Zum 30.5.2024 gab es erneut eine frische Mainacht in Teilen Deutschlands mit Temperaturen um 6°C am Boden wie im Norden (links) und im Westen sogar bis 3°C (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. UWZ (links) und WO (rechts) warnen am 30.5.2024 weiter vor verbreitetem Starkregen und vor Gewittern in Deutschland bis in den Sommeranfang am 1.6.2024. Der Mai 2024 dürfte mit über 100mm Niederschlag einer der nassesten Maimonate seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881 werden… Quellen: UWZ-Warnungen vor Starkregen und Gewitter Deutschland und WO-Warnungen vor Starkregen Deutschland
Update 29.5.2024: ECMWF mit einem eher kühlen Juni in Deutschland. Alpen: Gutes Schneepolster für den Sommer. Sonnenzyklen neu gedacht: Neues physikalisches Modell stärkt Planetenhypothese – Blogbeitrag von 2015. ECMWF und GFS weiter mit kräftigen Sommerniederschlägen in Mitteleuropa. Deutschland: Mai 2024 auf dem Weg unter die 10 nassesten Maimonate seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Analyse: Jahr 2024 bisher ungewöhnlich niederschlagsreich in großen Teilen Europas.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt große Teile Europas von Januar bis Ende Mai 2024 ungewöhnlich niederschlagsreich (blau und lila). Besonders viel Überschuss zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 gab es bisher in Deutschland, im Alpenraum einschließlich Norditalien und in SW-Europa mit Portugal und Spanien. Quelle: NOAA-Reanalyse Niederschlagsraten EuropaZum Vergößern anklicken. Die Analyse (links) zeigt am 29.5.2024 die Niederschläge im Mai 2024 in Deutschland bei 94,1mm oder eund 138% vom Monatsmittel. Die GFS-Prognosen (rechts) rechnen am 29.5.2024 bis Ende Mai noch verbreitet Niederschlagsmengen um 20mm, so dass im Bundesmittel am Ende des Monats mehr als 100mm gefallen sein dürften. Damit läge der Mai nach der DWD-Statistik unter den neun nassesten Maimonaten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Mal sehen, wann der DWD wie im Vorjahr (falschen) Dürre-Sommer-Alarm ausruft… 🙂 Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. ECMWF/AISF ( A rtificial I ntelligence/Integrated F orecasting S ystem) und GFS rechnen auch am 29.5.2024 weiter mit verbreitet kräftigen Sommerniederschlägen in Mitteleuropa bis Mitte Juni. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-/GFS-Prognosen Niederschläge Mitteleuropa mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. „Mal schauen, ob die Alpengletscher dieses Jahr besser durch den Sommer kommen. „daswetter.com“ mit einer Analyse der Schneebedingungen in den Alpen Ende Mai 2024″: “Nach den teils katastrophalen Gletscherbilanzen der letzten Jahre, weisen in diesem Jahr alle untersuchten Gletscher eine deutlich mächtigere Schneebedeckung auf. Der “Schneeüberschuss” verglichen mit der Referenzperiode 2010-2020 lag bei allen 14 vermessenen Gletschern zwischen 12 und 60%. Die aktuelle Messung weist die zweitbeste Bilanz der vergangenen 20 Jahre auf, teilweise gab es sogar Rekordwerte. … Was bedeutet das für den kommenden Sommer? Die massive Schneedecke ist zunächst einmal ein gutes Polster für den Gletscher, das ihn vor der Solarstrahlung schützt und so ein Schmelzen des Eises verhindert.” Quelle: KlimaNachrichten Schneepolster für den SommerZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 29.5.2024 mit einem eher kühlen Juni 2024 in Deutschland. Zu Beginn des Monats (links in Vergrößerung) sollen die 2m-Temperaturen zunächst bis zu -3°C unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen (blau). Danach liegen sie bis Anfang Juli 2024 meist im Durchschnitt (weiß). Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Mitteleuropa mit Ergänzungen
Update 28.5.2024: DWD mit sehr nasser Vb-Wetterlage zum Sommeranfang. ECMWF/KI mit bis zu 250cm Neuschnee in den Alpen.
Update 27.5.2024: Nach Überflutungen im Norden UWZ heute mit neuen Warnungen vor Gewittern und Starkregen in Deutschland. GFS mit einem ungewöhnlich nassen Start in den Sommer in Europa. GFS-Prognose: Zugspitze mit Frost und Schnee in den Sommer. Strat.-Modelle mit kaltem Polartief über Mitteleuropa zum Sommeranfang.
Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-Prognosen von ECMWF (links) und GFS (rechts) rechnen am 26./27.5.2024 mit einem kalten Polartief in der unteren Stratosphäre über Mitteleuropa zum Sommeranfang am 1.6.2024. Das sieht nach einem nassen und kalten Start in den Sommer aus: Die Schafskälte kommt früh… Quellen: FU Berlin ECMWF-Strat.-Prognosen 150hPa NH und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen (rechts) rechnen am 27.5.2024 mit andauerndem Winterwetter mit Frost und Schnee auf der Zugspitze bis in den meteorologischen Sommer ab 1.6.2024. Die Schneehöhen (links) sind am 27.5.2024 mit rund 370cm deutlich höher als im Vorjahr. Quelle: WO/GFS-Wettertrend Zugspitze mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 27.5.2024 mit einen ungewöhnlich niederschlagsreichen Start in den Sommer 2024 in Europa. Sogar in Südeuropa (Mitte) werden bis Mitte Juni Niederschlagsmengen um 50mm wie in Spanien und Italien erwartet. In den Hochlagen der Alpen können es erneut mehr als zwei Meter Neuschnee werden, worüber sich nicht nur die sommerlichen Wintersportler, sondern auch die Alpengletscher sehr freuen würden… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschlagsmengen Europa mit ErgänzungenZum Vergößern anklicken. Nach Unwettern mit Starkregen sind am 26.5.2024 in Teilen Norddeutschlands Straßen überflutet worden und Keller vollgelaufen (links). UWZ (rechts) warnt am 27.5.2024 in großen Teilen Deutschlands vor weiteren Gewittern und vor Starkregen. Quellen: Sat1 Regional und UWZ-Vorwarnungen und Warnungen
Update 26.5.2024: Warnungen: Heute und morgen verbreitet weitere Gewitter in Deutschland. Analyse: Wieder eine frische Mainacht in Deutschland mit Bodenfrost im Erzgebirge. Nun auch ECMWF mit Kaltstart in den deutschen Sommer.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 26.5.2024 nun auch mit einem Kaltstart in den deutschen Sommer wie schon vorgestern GFS. In der Woche vom 27.5. bis 3.6.2024 sollen die 2m-Temperaturen in Deutschland (wie auch in Frankreich und Nordspanien) bis zu -3°C unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen. Das sieht nach einer frühen Schafskälte aus… Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Mitteleuropa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken.Wieder eine frische Mai-Nacht zum 26.5.2024 in Deutschland (links) mit regionalen Bodentemperaturen um oder unter 5°C wie auch in NRW (Mitte). An der privaten Wetterstationn in Kühnhaide/Erzgebirge (rechts) wurde in rund 723m über NHNerneut Bodenfrost gemessen. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge it ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. WO (links) und UWZ (rechts) am 26.5.2024 mit Vorwarnungen vor verbreiteten Gewittern in Deutschland bis morgen, 27.5.2024. Quellen: WO-Warnungen Gewitter Deutschland und UWZ-Vorwarnungen Gewitter Deutschland
Update 25.5.2024: Verbreitet weitere Gewitter in Deutschland – Tief „NORA“ kommt mit Kaltfront. GFS mit Kaltstart in den Sommer in West- und Mitteleuropa – frühe Schafskälte…?
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 25.5.2024 mit einem Kaltstart in den Sommer in großen Teilen West- und Mitteleuropas. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen in der Nacht am 1.6.2024 (links, Sommeranfang) auch in Deutschland verbreitet auf Werte um oder unter 5°C fallen. Am 6.6.2024 (rechts) soll es über Teilen Westeuropas in dieser Höhe sogar Frost geben. Ob das schon die vorgezogene Schafskälte ist…? Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/850 Deutschland und Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. WO warnt am 25.5.2024 vor weiteren verbreiteten Gewittern in Deutschland bis Montag, 27.5.2024 (links). Die DWD-Frontenprognosen (rechts) rechnen am 25.5.2024 mit einer Kaltfront des Tiefs „NORA“ über Deutschland in der Nacht zum 27.5.2024. Quellen: WO-Warnungen vor Gewittern in Deutschland und WO/DWD-Frontenprognosen Europa mit Ergänzungen
Update 24.5.2024: Unwetter in Oberbayern – Hagelmassen und vollgelaufene Keller. Analyse: Eine frische Mainacht in Teilen Deutschlands – Bodenfrost im Erzgebirge. GFS mit einem kühlen und nassen Start in den Sommer 2024 in Mitteleuropa. Analyse: An Sibirien grenzende Meereisflächen auf Fünf-Jahres-Hoch.
Zum Vergrößern anklicken. Die MASIE-Analyse zeigt die an Sibirien grenzenden arktischen Meereisflächen (fette grüne Linien, extent/Ausdehnung) am 24.5.2024 auf einem Fünf-Jahres-Hoch. Quelle: NSIDC/MASIE Arktis Meereisplots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS (links) rechnet am 24.5.2024 mit einem kräftigen kalten Trog des Polarjets in rund 9km Höhe (300hPa) zum Sommeranfang über Mitteleuropa. Am Beispiel KÖLN (rechts) fallen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) um den 3.6.2024 auf Null Grad Celsius und deutlich unter das weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020 (fette rote Linie). Während der Kontrolllauf mitmacht (fette blaue Linie), bleibt das ENSemble-Mittel (fette weiße Linie) im Durchschnitt. Im gesamten Zeitraum bis zum 9.6.2024 wird mit täglichen Niederschlägen gerechnet: Ein kühler und nasser Start in den Sommer 2024… Quelle: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WZ/GFS-ENS-Prognosen T850m und Niederschläge Köln mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt vor allem im Norden eine frische Mainacht in Deutschland mit Werten um 5°C am Boden. Auch in NRW (Mitte) war es am Boden mit Temperaturen bis 3°C sehr frisch. Den Kältevogel abgeschossen hat Kühnhaide im Erzgebirge auf 723m über NHN (rechts) mit Bodenfrost bis -1,5°C. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Eine kräftige Gewitterstörung über Oberbayern hat am 23.5.2024 Unwetter mit starken Gewittern und Hagelmassen ausgelöst. „In Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim fuhren Autos durch einen überschwemmten Bereich, ein Fahrzeug blieb im Wasser stecken. In München wurde eine extreme Blitzintensität mit einer Frequenz von unter 10 Sekunden registriert. In kurzer Zeit fielen bis zu 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Auch Hagel ging nieder. Größere Einsätze oder Verletzte wurden bisher nicht gemeldet.“ Quelle: WO-Bericht Hagelmassen und vollgelaufene Keller in Oberbayern
Update 23.5.2024: Nach viel Regen im Norden weitere Starkregenfälle und Gewitter in Deutschland. Modelle weiter mit Starkregen in Deutschland bis in den Juni. DWD-Prognose: Gewittertief „MAXINE“ mit Konvergenzlinie und erneutem Starkregen ab morgen über Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen rechnen am 23.5.2024 mit dem neuen Gewittertief „MAXINE“ am 24.5.2024 über Ostdeutschland (links), das mit seiner Konvergenzlinie quer über Deutschland bis zum 25.5.2024 langsam nach WNW zieht (rechts). Dabei fallen verbreitet erneut große Regenmengen mit Überflutungsgefahr in großen Teilen Deutschlands. Quelle: WO/DWD-Frontenprognosen EuropaZum Vergrößern anklicken. Die UWZ warnt am 23.5.2024 vor weiteren verbreiteten Starkregenfällen bis zum 24.5.2024 (links). ECMWF und GFS rechnen mit weiteren Starkregenfällen bis in den Juni (Mitte und rechts). Quellen: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Niederschlagsmengen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Nach viel Regen im Norden (links) weitere Warnungen vor Starkregen und Gwittern in großen Teilen Deutschlands bis zum Wochenende (rechts). Quellen: WO-Bericht Viel Regen im Norden und WO-Warnungen Gewitter Deutschland
Update 22.5.2024:Gewittertief „LISA“ mit viel Regen in Deutschland – Überflutungen im Raum Wuppertal/Solingen und in der Oberpfalz Modelle mit weiteren kräftigen Niederschlägen bis in den Juni in Deutschland. Bodenseepegel Konstanz weiter über Mittelwasser.
Zum Vergrößern anklicken. Der Bodenseepegel bei Konstanz ist am 22.5.2024 weiter steigend (links) und über dem Mittelwasser (rechts). Quelle: Bodenseepegel KonstanzZum Vergrößern anklicken. Mehrere Modelle erwarten am 22.5.2024 weitere kräftige Niederschläge in Deutschland bis Ende Mai (links und Mitte) sowie bis in den Juni 2024 (rechts). Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Niederschlagsmengen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat Gewittertief „LISA“ Deutschland mit kräftigen und teils unwetterartigen Niederschlägen überquert (links). In Bayern und in NRW kam es zu örtlichen Überflutungen wie in Wuppertal und Solingen sowie in der Oberpfalz. Die Analyse (rechts) zeigt die teils riesigen Regenmengen in Teilen Deutschlands im Mai bis zum 22.5.2024. Quellen: WO-Bericht Gewittertief „LISA“ und Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen
Update 21.5.2024: UWZ-Warnungen vor Starkregen und Gewittern. Unwetter-Fahrplan für heute: Gewittertief „LISA“ zieht von Süden auf.
Zum Vergrößern anklicken. Wo zeigt den Unwetterfahrplan (links) für heute, 21.5.2024. Die KNMI-Frontenprognosen (rechts) rechnen für heute Mittag mit einem komplexen Tiefdrucksystem über West-, Mittel- und Südeuropa um das Gewittertief „LISA“, das über Frankreich nach Norden zieht. Dabei werden die stärksten Niederschläge im Bereich einer Konvergenzzone über der Mitte Deutschlands erwartet. Quellen: WO-Bericht Unwetter-Fahrplan und WO/KNMI-Frontenprognosen EuropaZum Vergrößern anklicken. Die UWZ warnt am 21.5.2024 vor Starkregen und Gewittern besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands. Quelle: UWZ-Warnungen vor Starkregen und Gewittern Deutschland
Update 20.5.2024: Nun doch Rhein-Hochwasser bei Köln – Prognosen haben Regenmengen kräftig unterschätzt. Modelle weiter mit viel Mai-Regen in Deutschland – Hochwasserlage bleibt angespannt. Vorwarnungen vor verbreiteten Gewittern von heute bis Mittwoch in Deutschland. WO-Bericht: Schlammige Fluten im Nahetal/Rheinland-Pfalz.
Zum Vergrößern anklicken. „Heftige Gewitter mit Starkregen haben am Pfingstsonntag in Teilen von Rheinland-Pfalz für Überschwemmungen gesorgt. Besonders betroffen war Kirn im Nahetal. In Kirn-Sulzbach wälzten sich am späten Nachmittag während eines Unwetters Wasser- und Schlammmassen durch den Ort. Die Regenfluten verwandelten Straßen und Wege in reißende Ströme…“ Quelle: WO-Bericht Schlammige FlutenZum Vergrößern anklicken. UWZ (links) und WO (rechts) am 20.5.2024 mit Vorwarnungen vor verbreiteten Gewittern in Deutschland ab heute bis Mittwoch, 22.5.2024. Quellen: UWZ-Vorwarnungen Gewitter Deutschland und WO-Vorwarnungen Gewitter DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Mehrere Wettermodelle rechnen am 20.5.2024 mit verbreiteten weiteren kräftigen Mai-Niederschlägen um 50mm bis zum Monatsende in Deutschland. Damit bleibt die Hochwasserlage vor allem im Westen Deutschlands angespannt. Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Niederschlagsmengen DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Entgegen den Prognosen vom 18.5.2024 hat der Rhein am Pegel KÖLN bereits am 19.5.2024 die Hochwassermarke 1 von 620cm überschritten und geht am 20.5.2024 Richtung 700cm und darüber… Die Hochwassermarke 2 von 830cm (grüne Linie) wird aber ziemlich sicher vorerst nicht überschritten: Sie würde die Einstellung der Rheinschifffahrt bedeuten. Quelle: ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit Ergänzungen
Update 19.5.2024: Neues Unwettertief mit viel Regen in Sicht. GFS mit reichlichem Mairegen in großen Teilen Europas. Anlyse: Jahr 2024 in Köln-Bonn bisher sehr nass, mild und dunkel. Swiss mit Sintflut im Berg. Land/NRW. DMI-Analyse: Temperaturen in der Zentralarktis mit -7°C im vieljährigen Mittel.
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt am 19.5.2024 die Temperaturen in der Zentralarktis (nördlich 80°N) mit -7°C im (kalten) Mittel der Jahre 1958-2002. Quelle: DMI Temperaturen Zentralarktis mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die SWISS-Prognosen rechnen am 19.5.2024 im Laufe der kommenden Woche mit sintflutartigen Regenfällen im Bergischen Land mit bis zu mehr als 160mm. Da wird sich aber die mit mehr als 98% fast randvolle Große Dhünn-Talsperre freuen, wenn sie innnerhalb einer Woche die Niederschlagsmengen von zwei Monaten aufnehmen soll… Quelle: Kachelmannwetter SWISS.Prognosen Niederschläge NRW mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse zeigt am 19.5.2024 am Flughafen Köln-Bonn ein bisher mit 2°C über dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 mildes, mit 149% der Niederschläge sehr nasses und dunkles Jahr mit nur 77% der mittleren Sonnenscheindauer. Quelle: WetterKontor Analyse Wetter mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 19.5.2024 in großen Teilen Europas einschließlich Südeuropa von Spanien über Italien bis nach Griechenland wie auch in Mittel- und Westeuropa bis zum Monatsende mit weiteren kräftigen Mai-Niederschlägen. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschlagsmengen SüdeuropaZum Vergrößern anklicken. DieWO/GFS-Prognosen rechnen am 19.5.2024 mit einem weiteren Unwettertief in der kommenden Woche über Deutschland (links). Dabei sollen erneut große Niederschlagsmengen fallen, in den Alpen bis zu mehr als zwei Meter Neuschnee (rechts). Quellen: WO-Bericht Unwettertief und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Update 18.5.2024: Meteogramme: ECMWF mit künstlicher Intelligenz (AISF) im Vergleich mit GFS. Dramatisches Hochwasser: Ausnahmezustand im Saarland – Video. Prognosen und Warnungen: Über Pfingsten verbreitet Gewitter und noch viel Mairegen in Deutschland. Zugspitze: Winter bis in den Sommer – Panoramawebcam. Analyse: Mai-Sintflut im Südwesten Deutschlands. Kräftige Pfingst-Rheinwelle bis sechs Meter bei Köln erwartet.
Zum Vergrößern anklicken. Die ELWIS-Prognosen rechnen am 18.5.2024 mit einer kräftigen Rheinwelle bis zu 600cm am Pegel KÖLN über Pfingsten. Dabei soll die Hochwassermarke 1 von 620cm allerdings knapp verfehlt werden, so dass keine Einschränkungen für die Schifffahrt zu befürchten sind. Quelle: ELWIS Rheinpegel Analyse und Prognosen mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 18.5.2024 in den letzten drei Tagen bis zu 142mm Niederschlag im SW Deutschlands. Die Analyse der Mainiederschläge (rechts) zeigt am 18.5.2024 in großen Teilen West- und Südwestdeutschlands Sintflut mit bis zu fast dreifachen Monatsmengen (277%). Quellen: WO-Analyse Niederschlagssummen Deutschland und Aktuelles Wetter DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die Zugspitze (links) zeigt auch am 18.5.2024 weiter winterlich mit 380cm Schnee bei -4°C. Die Aussichten (rechts) sind bis zum Sommeranfang weiter winterlich mit wiederholten Schneefällen bei Temperaturen um 0°C. Quellen: Zugspitze Panoramawebcam und 14-Tage-Wetter Zugspitze mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. WO warnt am 18.5.2024 vor verbreiteten Gewittern über Pfingsten in Deutschland (links). GFS rechnet am 18.5.2024 mit weiteren starken Regenfällen bis Ende Mai (rechts). Quellen: WO-Warnungen Gewitter Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die erwarteten extremen Niederschläge haben am 17./18.5.2024 zu einem dramatischen Hochwasser und zum Ausnahmezustand im Saarland geführt. Quelle: WO-Video dramatisches Hochwasser im SaarlandZum Vergrößern anklicken. Das GFS-Meteogramm für KÖLN (oben) im Vergleich zum neuen ECMWF-Prognosemodell (unten) mit künstlicher Intelligenz (AISF/Artificial Intelligence/Integrated Forecasting System). Auffällig ist die im Zeitraum bis zum 1.6.2024 (bei unterschiedlicher Skalierung) deutlich größere Anzahl der Tage mit Niederschlägen bei ECMWF/AISF für KÖLN. Schau`n wir mal… Quelle: WZ/Meteogramme GFS und ECMWF/AISF mit Ergänzungen
Update 17.5.2024: GFS: Viel Mai-Regen mit Überflutungen in Deutschland. Überflutungen und Hagelmassen – Fotostrecke. Modelle mit viel Mai-Regen in Mitteleuropa. UWZ mit höchster Warnstufe „Violett“ vor Starkregen für SW-Deutschland. DWD/GFS: Tief „KATINKA“ flutet Mitteleuropa. Australien mit krassen Klima-Fehlprognosen: Drei Jahre Regenüberschuß statt angesagter Dauer-Dürre. Schwere Unwetter in Italien – Vororte von Mailand unter Wasser – Video.
Zum Vergrößern anklicken. Während die großen Seen in Norditalien seit Tagen überlaufen, stehen nun am 16. und 17.5.2024 auch die Vororte von Mailand unter Wasser. „Zwei Flüsse verlaufen durch die Stadt: der Olona im Westen und der Lambro im Osten. Mittelalterliche Kanäle, die Navigli, verbinden Mailand mit den oberitalienischen Seen und den lombardischen Flüssen und waren bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts von maßgeblicher Bedeutung für die lokale Wirtschaft.“ Die Pegel in der unterhalb Mailands liegenden Po-Ebene erreichen heute die ersten Warnstufen. Quelle: WO-Bericht Mailand unter WasserZum Vergrößern anklicken. Die BOM-Analyse zeigt am 17.5.2024 die Dürre (links) in Australien in den letzten 36 Monaten nahe Null. Stattdessen liegen die Niederschlagsmengen in großen Teilen Australiens in den letzten 36 Monaten über bis sehr weit über dem weltweit güligen WMO-Klima-Mittel 1991-2020 (rechts, blaue Farben): Einundzwanzig Jahre nach Australiens offizieller permanenter Dürre ist die Dürre auf einem historischen Tiefpunkt. Quelle: BOM-Analysen Dürre und Niederschläge Australien mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen (links und Mitte) rechnen am 17.5.2024 damit, daß sich Tief „KATINKA“ bis zum 21.5.2024 über Mitteleuropa kreisend festsetzt und große Teile von Mitteleuropa bis zum 24.5.2024 weiter flutet (rechts, GFS). Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschläge DeutschlandZum Vergrößern anklicken. UWZ am 17.5.2024 mit höchster Warnstufe „Violett“ vor Starkregen bis 120mm in SW-Deutschland. Quelle: UWZ-Warnungen vor Starkregen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Einige Modelle rechnen am 17.5.2024 mit weiteren kräftigen Mai-Niederschlägen in Mitteleuropa. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschlagsmengen Mitteleuropa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Unwetter haben am 16.5.2024 vor allem in Süddeutschland Starkegen und Hagelmassen verursacht. Quelle: WO-Fotostrecke Überflutungen und HagelmassenZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 17.5.2024 mit starken Regenfällen und Überflutungen vor allem im Westen und Süden Deutschlands bis zum 22.5.2024. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Update 16.5.2024: Analyse: Erste Maihälfte in Deutschland recht mild und im Westen sehr nass, in großen Teilen aber sehr trocken. DWD-Vorwarnungen vor Stark- und Dauerregen in SW-Deutschland. WO- und UWZ-Warnungen vor Gewittern und Starkregen. Hochwasser: Gardasee und Lago Maggiore laufen über.
Zum Vergrößern anklicken. Der größte See Italiens, der Gardasee (unten rechts) ist am 16.5.2024 mit 100,7% überfüllt und läuft über ebenso wie der Lago Maggiore seit mehreren Tagen und heute mit einem weiter steigenden Füllstand bei 124,6%, Tendenz bei beiden Stauseen: Steigend. Die Pegel in der PO-Ebene steigen Richtung Hochwasser. Quelle: laghi.net MAPPA Stauseen Norditalien mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. WetterOnline (WO, links) und die UWZ (rechts) warnen am 16.5.2024 vor verbreiteten Gewittern und vor Starkregen in großen Teilen Deutschlands. Quellen: WO-Warnungen Gewitter Deutschland und UWZ-Warnungen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Der DWD am 16.5.2024 mit Vorwarnungen vor heftigem/ergiebigem Regen bis zu mehr als 50mm in 12 bis 24 Stunden ab der kommenden Nacht im Südwesten Deutschlands. Quelle: DWD-Warnungen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse zeigt am 16.5.2024 die erste Maihälfte in Deutschland mit einer Abweichung von 2,6°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 recht mild (links) und im Westen mit Niederschlägen von bis zu 121% der Monatsmenge sehr nass (rechts), in großen Teilen aber recht trocken. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen
Update 15.5.2024: GFS: Richtung Pfingsten kühler und nasser in großen Teilen Deutschlands. Ungeheure Schnee- und Regenmengen im Alpenraum bis Ende Mai – bis zu vier Meter Neuschnee. Analyse: Gardasee fast randvoll nahe am Allzeit-Maximum. Gotthard-Pass: Öffnung im Mai 2024 fraglich bei acht Metern Schnee und bis zu vier Metern Neuschnee.
Zum Vergrößern anklicken. Ob der Gotthard-Pass Ende Mai 2024 bereits wie geplant geöffnet werden kann, hängt vor allem von den erwarteten starken Schneefällen bis zu vier Meter ab. Derzeit sieht es eher nach einer Öffnung erst im Juni 2024 aus… Quelle: WO-Bericht Schneeräumung am Gotthard-PassZum Vergrößern anklicken. Der größte Stausee Italiens ist am 15.5.2024 mit einem Pegelstand von 131cm und mit einem Füllstand von 97% fast randvoll und nahe am Allzeit-Maximum (links). Der Lago Maggiore läuft bereits über und es werden sintflutartige Regen- und Schneefälle in der Region erwartet:Eine Katastrophe bahnt sich an! Quellen: laghi.net Gardasee und Wasserstand GardaseeZum Vergrößern ankklicken. Die GFS-Prognosen (links) rechnen am 15.5.2024 mit einem Mittelmeer-Höhentief um den 24.5.2024 in rund 9000m (300hPa), wobei der kalte Polarjet weit nach Süden bis Nordafrika ausgreift. Bei dieser extremen Wetterlage treffen polare und subtropische Luftmassen vor allem über dem Alpenraum aufeinander und führen bis Ende Mai zu sintflutartigen Niederschlägen bis zu 400mm (rechts), in den Alpen können bis zu vier Meter Neuschnee fallen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anlicken. Die GFS-Multi-OP-Prognosen rechnen am 15.5.2024 Richtung Pfingsten mit Abkühlung (oben) und mit zunehmenden Niederschlägen (unten) in KÖLN. Quelle: WZ/GFS-Multi-OP-Prognosen
Update 14.5.2024: Frühe Eisheilige mit schwere Frostschäden an der Mosel – Weinbau durchlebt Katastrophe – Video.
Zum Vergrößern anklicken. Die frühen Eisheiligen haben an der Mosel zu katastrophalen Schäden im Weinbau geführt. Ein weiteres sicheres Zeichen für die „Erderhitzung“ à la HABECK… 🙂 Quelle: WO-Video Frostschäden Weinbau Mosel
Update 13.5.2024: Stauseen in Spanien weiter überdurchschnittlich gut gefüllt. Norditalien: Große Stauseen randvoll – Lago Maggiore läuft über. GFS-Prognosen mit Überflutungen in Norditalien.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 13.5.2024 mit sintflutartigen Niederschlägen in Norditalien. Dabei sollen in der Lombardei bis zu 270mm Niederschlag fallen. Bei bereits teilweise randvollen und überlaufenden Stauseen ist in Norditalien mit Überflutungen und Erdrutschen zu rechnen. Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschlagsmengen Norditalien mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse zeigt die großen Stauseen am 13.5.2024 in Norditalien wie den Gardasee mit einem Füllstand von 97,1% (rechts) und den Lago Maggiore mit einem Überlauf bei 104% (links) randvoll. Quelle: Norditalien Stauseen Füllstand mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Stauseen in Spanien sind auch im Mai 2024 weiter überdurchschnittlich gut gefüllt (links, rote Linie über blauer Mittellinie). Vor allem die Stauseen in der Nordwesthälfte Spaniens sind bis zu über 90% gefüllt (rechts). Quelle:Stauseen Spanien Füllstand mit Ergänzungen
Update 12.5.2024: Zugspitze: GFS mit Winter bis Ende Mai. Das ZDF und die PISA-Studie: Redaktion verwechselt östlich und westlich bei den Hurrikanprognosen. GFS mit viel Regen ab morgen bis Pfingsten – in den Alpen viel Mai-Schnee.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 12.5.2024 ab morgen (links) mit von Südwesten aufkommenden Niederschlägen in Deutschland, die bis über Pfingsten andauern sollen (Mitte und rechts). Dabei können in den Alpen mehr als 170cm Neuschnee fallen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Während die CFSv2-Prognosen die Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA, links) für den NH-Sommer 2024 im ÖSTLICHEN Pazifik unterkühlt mit La Niña-Bedingungen sehen (blau), werden warme Bedingungen im SÜDWESTLICHEN Nordatlantik (Karibik, rot) gerechnet, was auf eine sehr aktive Hurrikansaison im Nordatlantik vom 1.6. bis 31.10.2024 schließen lässt. Die möglicherweise PISA-geschädigte Redaktion des ZDF (rechts) vertauscht in völliger Sachunkenntnis die beiden Regionen und verlegt sie in völlig entgegengesetzte Richtungen… 🙂 Quellen: CFSv2-Prognosen SSTA global und ZDF-Text S.147 mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen (rechts) rechnen am 12.5.2024 mit anhaltendem Winter bis Ende Mai auf der Zugspitze. Bei Temperaturen um 0°C soll wiederholt Schnee fallen. Ursache ist die wiederholte Verlagerung des Polarjets (links, 300hPa, 9000m) bis in den Alpenraum. Die aktuelle Schneehöhe beträgt 390cm. Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und 14-Tage-Wetter Zugspitze mit Ergänzungen
Update 11.5.2024: Spektakuläre Polarlichtnacht in ganz Deutschland – Fotostrecke – Der Sonnensturm ist nicht vorbei! Analyse: Eisheiliger Mamertus mit örtlich vierter Frostnacht in Folge in Deutschland. Modell-Prognosen: Höhentief mit reichlichen Mai-Niederschlägen in Europa. Gasspeicher Deutschland mit hohen Verlusten an Füllstand.
Zum Vergrößern anklicken. Die Gasspeicher in Deutschland melden in dieser Woche hohe Verluste beim Füllstand: Allein am 7.5.2024 wird von der Bundesnetztagentur ein Rückgang um 5%-Punkte gemeldet. Ursache dürfte ein kräftiger Schwund bei den großen EWE-Gasspeichern um knapp 78% sein, wie die GIE AGSI heute meldet (auf Germany klicken)… Möglicherweise hat es größere Abgaben ins Ausland gegeben… Quelle: Bundenetzagentur Wochenbericht zur Gaslage mit ErgänzungenZum Vergößern anklicken. Die ECMWF-Strat.-Prognosen (links, 150hPa, 14km, untere Stratosphäre) rechnen am 11.5.2024 mit einem abgeschlossenen kalten Höhentief über West- und Mitteleuropa sowie mit einem ausgeprägten kalten Trog des Polarwirbels über Osteuropa. GFS (rechts) erwartet folgerichtig am 11.5.2024 verbreitet kräftige Mai-Niederschläge bis zum 27.5.2024 in Europa, auch in Südeuropa von Portugal/Spanien über Italien bis Griechenland. Quellen: FU Berlin ECMWF-Strat.-Prognosen 150hPa NH und WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt den Eisheiligen Mamertus am 11.5.2024 örtlich mit der vierten Frostnacht in Folge in Deutschland, das gilt auch für NRW (Mitte) und für die Wetterstation Kühnhaide im Erzgebirge (rechts), wo auf 723m über NHN neben mäßigem Bodenfrost von -5,2°C sogar Luftfrost (2m) von -1,3°C gemessen wurde. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und Wetterstaion Kühnhaide/Erzgebirge mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Analyse zeigt am 11.5.2024 mit dem planetaren K-Index seit dem 10.5.2024 einen schweren (G4) bis extremen (G5) geomagnetischen Sturm auf der Erde an. Quelle: NOAA K-Index mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat ein extremer Sonnensturm in der Nacht zum 11.5.2024 (Eisheiliger Mamertus) einen extremen geomagnetischen Sturm mit verbreiteten Polarlichtern auch in großen Teilen Mitteleuropas weit südlich bis etwa 45°N ausgelöst. „DER STURM IST NICHT VORBEI: Ein CME traf am 10. Mai das Magnetfeld der Erde und löste den größten geomagnetischen Sturm seit fast 20 Jahren aus – ein extremes (Kategorie G5) Ereignis. Es lässt jetzt nach (derzeit Kategorie G3), aber es ist noch nicht vorbei. Es wird erwartet, dass weitere CMEs das Magnetfeld der Erde in den nächsten 24-48 Stunden treffen werden, und sie könnten den Sturm auf schwere oder sogar extreme Ebenen steigern“. Quelle: WO-Bericht Polarlichter
Update 10.5.2024: Analyse: Frühe Eisheilige mit dritter Frostnacht in Folge in Teilen Deutschlands. Warnung: „Cannibal“-CME trifft morgen Erde mit einem extremen geomagnetischen Sturm G4 – Polarlichter bis 45°N möglich.
Zum Vergrößern anklicken. Der riesige Sonnenfleck AR3664 (Active Region, links oben) hat seit dem 8.5.2024 mehrmals hintereinander fünf koronale Masseauswürfe (CMEs) in den Weltraum Richtung Erde geschleudert, die einander zum Teil überholen und sich dadurch verstärken. Auf der Erde wird am 11.5.2024 ein extremer geomagnetischer Sturm der zweithöchsten Klasse G4 mit Polarlichtern bis 45°N erwartet. Sonnenwind-/Sturm-Prognosen findet man hier. Die möglichen Folgen eines Extremereignisses (G5, Carrington-Ereignis, das bisher NICHT erwartet wird), werden hier beschrieben. Quelle: spaceweather.com vom 10.5.2024Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) und dr WDR-Text (rechts) zeigen am 10.5.2024 die frühen Eisheiligen mit der dritten Frostnacht in Folge in Teilen Deutschlands. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen
Update 9.5.2024: Kaltstart in den Feiertag mit vorgezogenen Eisheiligen. CFSR-Reanalyse zeigt globale Abkühlung von 2016 bis Anfang 2023. Riesiger Sonnenfleck wie bei den Carrington-Sonnenstürmen 1859 – Starker geomagnetischer Sturm (G3) auf der Erde am 11.9.2024 erwartet.
Zum Vergrößern anklicken. Das NOAA-Space Weather Prediction Center (SWPC) erwartet am 9.5.2024 einen starken Sonnensturm (G3) am 11.5.2024 auf der Erde. Dabei soll die Plasmadichte (oben) im oberen Bereich der Skala liegen, während die Radial-Geschwindigkeit (unten) im mittleren Bereich um 900km/s liegen soll. Quelle: NOAA/SWPC Solar-Wind-Prognosen mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Auf der Sonne ist am 9.5.2024 ein riesiger Sonnenfleck mit der Nr. AR 3664 (Active Region) zu sehen (unten, orange. Er ist so riesig wie der Sonnenfleck (oben, grau) im Jahr 1859, der durch mehrere mehrere Masseauswürfe (CMEs) verheerende Sonnenstürme auf der Erde auslöste. Sonnenwind-/Sturm-Prognosen findet man hier. Am 11.5.2024 soll ein starker geomagnetischer Sturm (G3) die Erde treffen. Quelle: spaceweather.com vom 9.5.2024Zum Vergrößern anklicken. Die Climate Forecast System Reanalysis (CFSR) zeigt am 9.5.2023 einen leichten Rückgang der globalen Temperaturen bis zu 10m Höhe von 2016 bis Januar 2023: Von „Erderhitzung“ à la HABECK keine Spur… 🙂 Quelle: Reanalysis Comparison Update 2023Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analysen (links und Mitte) zeigen am 9.5.2024 einen gebietsweise frostigen Start in den Feiertag, auch in NRW (rechts) gab es an den vorgezogenen Eisheiligen wie schon am Vortag erneut örtlich Bodenfrost. Quellen: WO-Bericht Kaltstart in den Feiertag und WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen
Update 8.5.2024: Analyse und Prognose: Verfrühte Eisheilge mit örtlichem Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. CFS-Prognose und NOAA-Reanalyse: Durchschnittlich temperierter La Niña-Sommer 2024 in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen NOAA-Langfristprognosen des Modells CFSv2 (links) rechnen am 8.5.2024 mit kühlen La Niña-Bedingungen (blaue Farben) im NH-Sommer 2024. Die NOAA-Reanalyse (rechts) zeigt die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen unter La Niña-Bedingungen in den Monaten Mai bis September: Große Teile Europas zeigen kaum Abweichungen vom 30jährigen Mittel. Quellen: CFS-Prognosen SSTA Global und NOAA-Reanalyse SSTA Nordatlantik mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) und der WDR-Text (Mitte) zeigen am 8.5.2024 die verfrühten Eisheiligen mit örtlichem Bodenfrost in Deutschland, ebenso wie die WO/GFS-Prognose (rechts) für die kommende Nacht zum 9.5.2024. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen
Update 7.5.2024: Analyse: Monatsniederschläge im Westen örtlich schon überschritten. GFS nun mit milden Eisheiligen.
Zum Vergrößern anklicken. Das WZ/GFS-Meteogramm rechnet für KÖLN am 7.5.2024 mit milden Eisheiligen vom 11. bis 15.5.2024 mit Tmin nicht unter 10°C und Tmax über 20°C. Quelle: WZ/GFS-Meteogramm KÖLN mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Niederschlgasmengen der letzten drei Tage (links) zeigt in Teilen Deutschands bis zu über 40mm. An der Meßstelle am Flughafen Köln-Bonn (rechts) wurde bis zum Morgen des 7.5.2024 mit 105% das Monatsmittel bereits in weniger als einer Woche überschritten. Quellen: WO-Analyse Niederschlagssummen Deutschland und Wetter Deutschland aktuell mit Ergänzungen
Update 6.5.2024: Warnungen vor Dauerregen und Gewittern in Deutschland. Große Dhünn-Talsperre mit 99,6% fast randvoll: Wupperverband erhöht Wasser-Abgabe „LEICHT“ um das Achtfache – Dhünnzufluß über Warnstufe 1.
Zum Vergrößern anklicken. Der Wupperverband teilt am 6.5.2024 mit (rechts), die Wasserabgabe aus der Großen Dhünn-Talsperre seit aktuell leicht erhöht. Tatsächlich aber wurde die Wasserabgabe in die Dhünn heute um das Achtfache erhöht (links), womit die Hochwasserwarnstufe eins von 10m³/s überschritten wurde. Bei einer mit 99,6% gefüllten Talsperre bei erwarteten Niederschlägen bis zu 40l/m² in den kommenden 24 Stunden und einem Einzugsgebiet vom 89km² (89.000.000 m²) werden bis zu 3,5 Millionen m³ erwartet, von denen bei bereits gesättigten Böden ein großer Teil in die Talsperre strömen wird: Vorbeugender Hochwasserschutz sieht bei einem Reststauraum von 8cm oder 0,29 Mill. m³ vorm Zwangsüberlauf anders aus… Quelle: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre Füllstand mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. WO (links) und die UWZ (rechts) warnen am 6.5.2024 vor Dauerregen und Gewittern in großen Teilen Deutschlands. Es werden Niederschlagsmengen bis zu 40mm in 24 Stunden erwartet, also mehr als eine halber Monatsniederschlag. Quellen: WO-Warnungen Dauerregen und Gewitter und UWZ-Warnungen
Update 5.5.2024: GFS mit reichlich Mairegen in Deutschland und Europa sowie mit viel Alpenschnee bis über zwei Meter.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/FS-Prognosen rechnen am 5.5.2024 mit reichlichen Mai-Niederschlägen in Deutschland (links) und in Europa (rechts) bis zum 21.5.2024. Dabei sollen in den Alpen bis zu mehr als zwei Meter Neuschnee fallen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland und Europa
Update 4.5.2024: Eine örtlich frostige Mai-Nacht in Deutschland. GFS mit weiteren Frostnächten in der kommenden Woche und mit einem frostigen Polarjet zum Eisheiligen „Servatius“. Arktis: Meereisflächen im April 2024 auf 10-Jahreshochstand – seit 20 Jahren positiver Trend. Astrophysikerin warnt: „Neue Kleine Eiszeit hat bereits begonnen!“
Zum Vergrößern anklicken. „Die neue Kleine Eiszeit hat begonnen und wir können nichts dagegen tun… Wir müssen kein CO2 entfernen, weil wir eigentlich mehr davon brauchen würden. Es ist Nahrung für Pflanzen, um Sauerstoff für uns zu produzieren. Die Leute, die sagen, CO2 sei schlecht, sind offensichtlich nicht sehr gut an Universitäten oder wo auch immer sie studiert haben. Nur ungebildete Menschen können mit solch absurdem Gerede kommen, dass CO2 aus der Luft entfernt werden sollte…“ Quelle: Report24Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im April 2024 auf einem 10-Jahreshoch und mit einem positiven Trend seit 20 Jahren. Quelle: DMI Arctic Plots Sea Ice Extent mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 4.5.2023 mit einem weit nach Süden ausgreifenden Polarjet um dem 13.5.2024 über Mitteleuropa (links), wobei der Eisheilige „Servatius“ mit einer nördlichen Strömung Nachtfrost (2m) in der Mitte und im Süden Deutschlands bringen soll (rechts), wobei noch verbreiteter Bodenfrost (5cm) auftreten dürfte… Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anlicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 4.5.2024 mit weiteren Frostnächten vor allem in der Nordhälfte Deutschlands in der kommenden Woche: Die verfrühten Eisheiligen mit Bodenfrost. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden DeutschlandZum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) und der WDR-Text (rechts) zeigen am 4.5.2024 eine örtlich frostige Mainacht, in NRW mit Bodenfrost in der Eifel bis zu -4°C. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WDR-Text S. 189/2 mit Ergänzungen
Update 3.5.2024: Unwetterlage über Deutschland – Wetterticker – Örtlich gesamter Monatsniederschlag in zwei Tagen gefallen. GFS und CFS mit pünktlichen Eisheiligen. Übrigens: Stromverbrauch 2023 in Deutschland weniger als 40% aus Wind und Sonne.
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Electricity Maps zeigt am 3.5.2024 die Quellen des Stromverbrauchs in Deutschland im Jahr 2023. Weniger als 40% kamen aus Wind und Sonne, mehr als 40% kamen aus Kohle, Erdgas und Biogas. Quelle: Electricity maps Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS (links) und CFSv2 (rechts) rechnen am 3.5.2024 mit einem pünktlichen Eintreffen der Eisheiligen vom 11. bis 15.5.2024. Der GFS-7-Tage-Trend (links) rechnet mit einer kräftigen Abkühlung in großen Teilen Europas zum 10.5.2024, während CFSv2 (rechts) um den 12.5.2024 mit frostigen Temperaturen bis zu -8°C in rund 1500m (850hPa) über Deutschland rechnet. Quellen: GFS-7-Tage-Trend T2m Europa und Meteociel CFSv2-Prognosen T850 Europa mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Analysen der Niederschlagsmengen zeigen am 3.5.2024 örtlich bereits die Monatssummen (rechts) von 84mm und 79mm im Westen Deutschlands an. In Düsseldorf und Köln (links) wurden mit 61 und 50% bereits mindestens der halbe Monatsniederschlag erreicht oder übertroffen. Quellen: Wetter Deutschland aktuell und WO-Analyse Niederschlagsmengen Deutschland mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Wie erwartet ist Gewitter-Tief „Flurina“ am 2.5.2023 über Deutschland gezogen und hat vor allem im Westen und Süden Deutschlands teils heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel ausgelöst. Quelle: WO-Wetterticker.
Nach einem durchschnittlich temperierten und verbreitet niederschlagsreichen und zeitweise winterlichen April 2024 erwartet CFS einen warmen und eher feuchten Mai in Deutschland.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2-Prognosen rechnen am 2.5.2024 mit einem warmen (links) und eher feuchten /rechts) Mai 2024 in Deutschland. Dabei sollen die 2m-Temperaturen bis zu 2°C vom weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 abweichen, die Niederschläge leicht über dem Mittel liegen. Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m und Niederschläge Europa Mai 2024 mit Ergänzungen
GFS rechnet in der ersten Maihälfte 2024 mit einer Achterbahn bei den Temperaturen: Nach einem sommerlichen Start erfolgt schon am 3. Mai ein Temperatursturz in die vorzeitigen Eisheiligen, bevor es zu den eigentlichen Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai wieder Richtung sommerlich aufwärts geht.
Zum Vergrößern anklicken. Das GFS-Meteogramm rechnet am 2.5.2024 für KÖLN mit einer Achterbahn bei den Temperaturen. Nach einem sommerlichen Start folgt schon am 3.5.2024 ein Temperatursturz in die vorzeitigen Eisheiligen, bevor die Temperaturen zu den eigentlichen Eisheiligen vom 11. bis 15.5.2024 wieder in Richtung sommerliche Werte steigen, um danach wieder zu fallen. Quelle: WZ/GFS-Meteogramm KÖLN
Der DWD-Jahreszeitentrend von April 2024 rechnet für Mai/Juni/Juli mit normalen Temperaturen bei eher feuchtem Wetter.
Zum Vergrößern anklicken. Der DWD-Jahreszeitentrend von April 2024 rechnet für die Monate Mai/Juni/Juli mit durchschnittlichen 2m-Temperaturen (links) und eher feuchtem Wetter (rechts). Allerdings sind die schraffierten Vorhersagen in der Vergangenheit unzuverlässig… Quelle: DWD-Jahreszeitenvorhersagen mit Ergänzungen
Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen dagegen mit einem in großen Teilen unterkühlten Mai in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Langfristprgnosen rechnen Anfang Mai 2024 mit einem in großen Teilen unterkühlten Europa vom 6. bis 20. Mai 2024 (blaue Farben). Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland in diesem Zeitraum leicht unter dem eigenwilligen und weltweit nicht gebräuchlichen ECMWF-Klimamittel der letzten 20 Jahre liegen. Quelle: ECMWF-Chart-Prognosen TA2m Europa mit Ergänzungen
Die aktuelle Entwicklung ist geprägt durch das Wetterphänomen El Nino, das im April 2024 neue globale Rekordtemperaturen bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) gebracht hat.
Zum Vergrößern anklicken. Die unverfälschten Satellitendaten von UAH zeigen im April 2024 mit einer Abweichung von 1,05°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 einen neuen globalen Monatsrekord in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m (TLT). Es wird erwartet, daß das Wetterphänomen El Nino rasch endet und damit die globalen Temperaruren bereits im kommenden Monat wieder fallen, wie dies schon seit vier Monaten bei den Oberflächentemperaturen von CDAS der Fall ist ( (+0.71, +0.60, +0.53, +0.52 deg. C over the last four months). Quelle: Dr. Roy Spencer UAH global temperatures
Die ENSO-Modelle gehen davon aus, daß die aktuell schon neutralen Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik schon bald in den kühlen La Niña-Bereich von -0,5°C und kälter fallen und eine globale Abkühlung einleiten.
Zum Vergrößern anklicken. Die CDAS-Analyse (links) zeigt Ende April 2024 das Ende des Wetterphänomens El Niño im äquatorialen Pazifik mit Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) von weniger als +0,5°C. Die BOM-Analyse (rechts) zeigt dort die Entwicklung einer aufsteigenden kalten Kelvinwelle (blaue Farben): La Niña kommt. Übrigens: In den MSM wird aktuell berichtet, El Niño sei neben dem „Klimawandel“ eine Mit-Ursache für die Überschwemmungen in Ostafrika… 🙂 Die meteorologische Ursache für die jährlichen starken und anhaltenden Herbst-Regenfälle an der Ostküste Afrikas ist der Herbstsmonsum der Südhemishpäre am Indischen Ozean (Ostafrikanischer Monsun, März bis Mai), der mal schwächer und mal (aktuell) stärker ausfällt, je nachdem, in welcher Phase sich das Temperaturmuster (IOD) befindet. „Der IOD teilt den Indik in zwei Regionen, in die indonesisch-australische, welche als zusammengehörig zu betrachten ist, und die Ostküste Afrikas. In diesen beiden Regionen ergibt sich bei einer nicht neutralen Phase jeweils immer eine der jeweils anderen Region entgegengesetzte niederschlagsarme oder niederschlagsreiche Phase…“ Quellen: CDAS Analyse SSTA Nino 3.4 und BOM-Analyse 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections mit Ergänzungen
Dazu wird die Sonnenaktivität im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren seit etwa 2004 schwächer und die Erde ist in die Entwicklung einer kälteren Phase eingetreten.
Zum Vergrößern anklicken. Die Sonnennaktivität ist seit etwa 2004 schwächer geworden. Das zeigt sich in der geomagnetischen Aktivität in der Erdatmosphäre in Form des AP-Indexes (links) und des aa-Indexes (rechts). „Die Veränderung des Charakters des Ap-Index gegenüber der modernen Warmzeit setzt sich fort. Die durchschnittliche Aktivität ist geringer, aber die große Veränderung ist die Amplitude. Dieser geomagnetische Index hätte seinen Ursprung in der Tachokline der Sonne.“ „Der aa-Index ist auf das Niveau der letzten 65 Jahre der Kleinen Eiszeit gesunken.“ Die Erde kühlt ab. Quelle: Solar Update Januar 2024
…sowie die mächtige Aschewolke des Shiveluch im April 2023 bis in die Stratosphäre in eine Höhe von etwa 20km, die eine global kühlende Wirkung haben und die Erwärmung durch El Niño abschwächen könnte.
Zum Vergrößern anklicken. Nach neuesten Informationen soll die Aschewolke des mächtigen Vulkanausbruchs des Shiveluch auf der russischen Halbinsel Kamtschatka am 10.4.2023 eine Höhe bis zu 20km und damit weit in die untere Stratosphäre erreicht haben. Damit ist die Bildung eines ausgedehnten Schleiers aus Schwefelsäuretröpfchen sehr wahrscheinlich. Da es in der Stratopshäre keine Niederschläge gibt, kann der Schleier mehrere Jahre um die Erde kreisen und das Sonnenlicht durch Aufnahme von Sonnenwärme abschirmen und so die unteren Luftschichten vor allem der NH abkühlen und dadurch zu einer messbaren globalen Abkühlung führen. Quelle: Klimanachrichten und Tagesschau mit Ergänzungen
Die aktuelle Entwicklung der Temperaturen in Deutschland und Europa ist zudem eingebettet in eine globale Erwärmungspause von September 2014 bis Juni 2023, die vom IPCC verwendeten neuen CMIP6-Klimamodelle übertreiben die „Globale Erwärmung“ um 282 Prozent.
Zum Vergrößern anklicken. Die vom IPCC in seinen Weltklimaberichten verwendeten neuesten CMIP6-Klima-Modelle liegen um 282% über der gemessenen unverfälschten Realität der Satellitendaten von UAH von Januar 1990 bis Juni 2023. Quelle: WUWT The New Pause Remains At 8 Years 10 Months mit Ergänzungen
Die globalen Temperaturen hatten sich seit 2016 und nach drei Jahren La Niña und nach dem mächtigen Ausbruch des Tonga-Vulkans Ende Januar 2022 weiter abgekühlt.
Zum Vergrößern anklicken. Drei Jahre La Niña von NH-Sommer 2020 bis NH-Frühjahr 2023 haben die Erde nach El Niño 2015/16 abgekühlt, wie die Grafik mit den unverfälschten Satellitendaten von UAH mit dem globalen Abkühlungstrend seit Januar 2016 bis April 2023 zeigt (lila-farbene Trendlinie). Man kann vermuten, dass der gewaltigste Vulkanausbruch der Neuzeit Ende Januar 2022 bei den Tonga-Inseln mit einer Eruptionssäule bis in die Mesosphäre in rund 57km Höhe diese Abkühlung ab dem NH-Frühjahr 2022 verstärkt hat (kurze steile blaue Trendlinie unten rechts). Quelle: WFT UAH-Trends Global
Die Eismassen auf Grönland wuchsen 2023 sicher zur Überraschung vieler „Experten“ im dritten Jahr in Folge weiter überdurchschnittlich an.
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt im dritten Jahr in Folge ein überdurchschnittliches Wachstum der Eismassen auf Grönland. Wie schon 2020/21 und 2021/22 liegt auch 2022/23 die jährliche Massebilanz vom 1.9. bis zum 31.8. des Folgejahres über dem veralteten (eisreicheren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (unten rechts, blaue Linie über der dunkelgrauen Durchschnittslinie). Der Eiszuwachs Ende August 2023 liegt bei 400 Milliarden Tonnen (400 Gt), das sind etwa 40 Milliarden Tonnen (40 Gt) über dem Mittel: Da schmilzt nix… 🙂 Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen
Die arktischen Meereisflächen sind Ende April 2024 größer als vor 20 Jahren auf einem 16-Jahreshoch und größer als im Mittel der Jahre 2011-2020.
Zum Vergrößern anklicken. Die NSIDC-Analyse zeigt die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) am 24.4.2024 im laufenden 5-Tag-Mittel größer als vor 20 Jahren (2004) auf einem 16-Jahreshoch und größer als im Mittel der Jahre 2011-2020. Quelle: NSIDC SeaIce Charts mit Ergänzungen
Die Meereiseisflächen in der Antarktis sind Ende April 2024 im Herbst der Südhemisphäre auf einem 9-Jahreshoch und größer als zu Beginn der Satellitenmessungen in den Jahren 1980 und 1981.
Zum Vergrößern anklicken. Die NSIDC-Analyse zeigt die Meereisflächen (extent/Ausdehnung) in der Antarktis am 25.4.2024 im dortigen Herbst im laufenden 5-Tage-Mittel auf einem Neunjahres-Hoch und größer als 1980 und 1981, also zu Beginn der Satellitenmessungen. Quelle: NSIDC Antarctic Sea Ice Charts mit Ergänzungen
Da darf man doch gespannt sein, wie sich die globalen Temperaturen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickeln und ob man die globale Abkühlung auf -2°C begrenzen kann… 🙂
Hier ein dazu passender Artikel von Lee Gerhard von der University of Kansas, früherer Director des Kansas Geological Survey und emeritierter Getty Professor of Geological Engineering at the Colorado School of Mines über den falschen Weg Temperaturerhöhungen durch CO2 Einsparungen zu erreichen! Er sagt: Klima-Ideologie ignoriert Wissenschaft und bedroht die Menschheit!
Übersetzt: Ein tieferes Eintauchen in die geologische Geschichte – teilweise auf der Grundlage von Aufzeichnungen, die über Millionen von Jahren in Tiefseesedimenten gespeichert wurden – zeigt, dass die heutigen Kohlendioxidkonzentrationen von 420 Teilen pro Million ein Bruchteil der früheren Werte sind, die 5.000 ppm und mehr erreichten. Der Kohlendioxidgehalt ist fast auf dem niedrigsten Stand seit Beginn des pflanzlichen Lebens vor vielen Millionen Jahren und liegt weit unter der optimalen Menge für die Gesundheit der meisten Pflanzen.
Die Öffentlichkeit wird vor empirischen Daten „geschützt“, und zwar durch die Zensur der legalen und sozialen Medien, die eifrig die angebliche Notwendigkeit verkünden, die globale Erwärmung auf 1,5 oder 2,0 Grad Celsius zu begrenzen – künstliche Konstrukte ohne jede wissenschaftliche Grundlage. https://www.washingtontimes.com/news/2024/may/1/climate-ideology-ignores-science-threatens-humanit/
Ich habe mal nachgerechnet wo die 750 Mt anthropogenes CO2 aus Deutschland bleiben und den notwendigen CO2 Bedarf der deutschen Bäume errechnet.
Bei einem Jahresverbrauch pro Baum von 10 kg CO2 (angegeben sind 12,5-15kg pro Baum) wären das bei den 90 Milliarden Bäumen schon 900 Mt. Wiesen, Nutzpflanzen, Sträucher nicht enthalten!
„Unser“ anthropogenes CO2 aus Industrie, Verkehr, fossiler Energieerzeugung usw, ist also komplett in Wachstum, Wasser und O2 verwandelt. Wo also ist das Problem?
„Bei einem Jahresverbrauch pro Baum von 10 kg CO2 (angegeben sind 12,5-15kg pro Baum) wären das bei den 90 Milliarden Bäumen schon 900 Mt…“
For Tomorrow schreibt:
„Über alle Baumarten hinweg speichert ein Baum durchschnittlich jährlich 24.62 kg CO2…“ 🙂
Statista teilt mit:
„Im Jahr 2023 wurden in Deutschland Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Höhe von rund 598 Millionen Tonnen verursacht. Gegenüber dem Jahr 1990 hat sich die emittierte Menge somit um fast die Hälfte verringert…“
Wenn die Zahlen (und meine Rechnung) stimmen, verbrauchten die Wälder in Deutschland im Jahr 2023 mit rund 24,62kg x 90 Milliarden Bäume = 2216 Millionen Tonnen (Mt) CO2, also fast das Vierfache der in Deutschland erzeugten CO2-Menge von 598 Mt…
Nein, es gab eine Nachfrage nach einem dieser alten Leser-Blog-Artikel, die die ZEIT nach 2019 gesperrt hatte, deshalb mein Link über die WaybackMachine…
Ich hatte nach Zensurversuchen durch die ZEIT-Redaktion im Jahr 2010 meine Leserartikel dort eingestellt.
Wie war das mit der menschengemachten Klimaerwärung vor 7000 – 10000 Jahren?
„Mindestens zehnmal, so besagt die neue Hypothese, schrumpften die Gletscher seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren teilweise fast bis zu ihrem völligen Verschwinden. »Zur Zeit der Römer zum Beispiel lagen die Gletscherzungen etwa 300 Meter höher als heute«, so Jörin. Möglicherweise habe Hannibal auf seinem Heerzug über die Alpen nie selbst eine größere Eismasse zu sehen bekommen.
Besonders drastisch war die Landschaft vor rund 7000 Jahren verändert: Damals war das Gebirge fast gänzlich gletscherfrei – und zwar wahrscheinlich nicht aus Schneemangel, sondern weil die Sonne das Eis schmelzen ließ. Denn auch die Baumgrenze lag höher als derzeit.“
Nach etwa 4000 Jahren globalen und regionalen Temperaturanstiegs auf der Erde geht es im Holozän seit knapp 8000 Jahren in Wellen wieder nach unten.
Der Plot zeigt die Temperaturveränderungen auf der Erde im Holozän. Nach dem Ende der (Würm-/Weichsel-) Kaltzeit vor rund 11.700 Jahren gab es zunächst einen kräftigen, dann einen verlangsamten Anstieg über rund 4000 Jahre. Seit knapp 8000 Jahren gehen die Temperaturen in Wellen wieder zurück. Die oben rechts abgebildete kleinere Grafik mit den angeblich „aktuellen Proxis“ kann man am Ende getrost vergessen: Sie entspricht der von E. Mann erfundenen „Hockeystickkurve“ , die eine Erd-Erwärmung vortäuschen soll, die es in der Realität nie gab. Quelle: Holozän.
Astrophysikerin warnt: „Neue kleine Eiszeit hat bereits begonnen.“
https://notrickszone.com/2024/04/23/new-ice-age-has-begun-astrophysicist-warns-planet-is-headed-for-an-ice-age/
Deutscher Artikel: https://report24.news/astrophysikerin-aenderung-der-sonnenaktivitaet-neue-kleine-eiszeit-hat-bereits-begonnen/
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Sehr guter Artikel von Report24!
Hier ein dazu passender Artikel von Lee Gerhard von der University of Kansas, früherer Director des Kansas Geological Survey und emeritierter Getty Professor of Geological Engineering at the Colorado School of Mines über den falschen Weg Temperaturerhöhungen durch CO2 Einsparungen zu erreichen!
Er sagt:
Klima-Ideologie ignoriert Wissenschaft und bedroht die Menschheit!
Übersetzt: Ein tieferes Eintauchen in die geologische Geschichte – teilweise auf der Grundlage von Aufzeichnungen, die über Millionen von Jahren in Tiefseesedimenten gespeichert wurden – zeigt, dass die heutigen Kohlendioxidkonzentrationen von 420 Teilen pro Million ein Bruchteil der früheren Werte sind, die 5.000 ppm und mehr erreichten. Der Kohlendioxidgehalt ist fast auf dem niedrigsten Stand seit Beginn des pflanzlichen Lebens vor vielen Millionen Jahren und liegt weit unter der optimalen Menge für die Gesundheit der meisten Pflanzen.
Die Öffentlichkeit wird vor empirischen Daten „geschützt“, und zwar durch die Zensur der legalen und sozialen Medien, die eifrig die angebliche Notwendigkeit verkünden, die globale Erwärmung auf 1,5 oder 2,0 Grad Celsius zu begrenzen – künstliche Konstrukte ohne jede wissenschaftliche Grundlage.
https://www.washingtontimes.com/news/2024/may/1/climate-ideology-ignores-science-threatens-humanit/
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Ich habe mal nachgerechnet wo die 750 Mt anthropogenes CO2 aus Deutschland bleiben und den notwendigen CO2 Bedarf der deutschen Bäume errechnet.
Bei einem Jahresverbrauch pro Baum von 10 kg CO2 (angegeben sind 12,5-15kg pro Baum) wären das bei den 90 Milliarden Bäumen schon 900 Mt. Wiesen, Nutzpflanzen, Sträucher nicht enthalten!
„Unser“ anthropogenes CO2 aus Industrie, Verkehr, fossiler Energieerzeugung usw, ist also komplett in Wachstum, Wasser und O2 verwandelt. Wo also ist das Problem?
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Hallo medo,
du schriebst:
„Bei einem Jahresverbrauch pro Baum von 10 kg CO2 (angegeben sind 12,5-15kg pro Baum) wären das bei den 90 Milliarden Bäumen schon 900 Mt…“
For Tomorrow schreibt:
„Über alle Baumarten hinweg speichert ein Baum durchschnittlich jährlich 24.62 kg CO2…“ 🙂
Statista teilt mit:
„Im Jahr 2023 wurden in Deutschland Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Höhe von rund 598 Millionen Tonnen verursacht. Gegenüber dem Jahr 1990 hat sich die emittierte Menge somit um fast die Hälfte verringert…“
Wenn die Zahlen (und meine Rechnung) stimmen, verbrauchten die Wälder in Deutschland im Jahr 2023 mit rund 24,62kg x 90 Milliarden Bäume = 2216 Millionen Tonnen (Mt) CO2, also fast das Vierfache der in Deutschland erzeugten CO2-Menge von 598 Mt…
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Danke für den Hinweis mit den Polarlichter. Ich konnte zwischen 0 Uhr und 1 Uhr tatsächlich welche beobachten und fotografieren.
Grüße aus dem Allgäu
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Wen es interessiert: Schellnhuber fordert Rücktritt von IPCC-Chef Pachauri
Hier alle ZEIT-Artikel von User Schneefan über die WaybackMachine.
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Aus 2010 ?? Ist da was schief gelaufen ?
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@krishna gans
„Aus 2010 ?? Ist da was schief gelaufen ?“
Nein, es gab eine Nachfrage nach einem dieser alten Leser-Blog-Artikel, die die ZEIT nach 2019 gesperrt hatte, deshalb mein Link über die WaybackMachine…
Ich hatte nach Zensurversuchen durch die ZEIT-Redaktion im Jahr 2010 meine Leserartikel dort eingestellt.
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Ein Spiegel-Artikel aus dem Jahre 2005!
Wie war das mit der menschengemachten Klimaerwärung vor 7000 – 10000 Jahren?
„Mindestens zehnmal, so besagt die neue Hypothese, schrumpften die Gletscher seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren teilweise fast bis zu ihrem völligen Verschwinden. »Zur Zeit der Römer zum Beispiel lagen die Gletscherzungen etwa 300 Meter höher als heute«, so Jörin. Möglicherweise habe Hannibal auf seinem Heerzug über die Alpen nie selbst eine größere Eismasse zu sehen bekommen.
Besonders drastisch war die Landschaft vor rund 7000 Jahren verändert: Damals war das Gebirge fast gänzlich gletscherfrei – und zwar wahrscheinlich nicht aus Schneemangel, sondern weil die Sonne das Eis schmelzen ließ. Denn auch die Baumgrenze lag höher als derzeit.“
https://www.spiegel.de/wissenschaft/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0-0002-0001-0000-000040474089
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Ja. Fakt ist: Die Erde wird im Holozän seit rund 8000 Jahren kälter.
Alles andere ist grüner Hirnmüll… 🙂
Nach etwa 4000 Jahren globalen und regionalen Temperaturanstiegs auf der Erde geht es im Holozän seit knapp 8000 Jahren in Wellen wieder nach unten.
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