Die Sonne hat am 3. Juni 2016 keinein einzigen von der Erde gut sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle:

Die Sonne streikt: Erster fleckenloser Tag in diesem Jahr! Die Erde kühlt ab!

Update 28.6.2016 – Erneut fünf Tage ohne Sonnenflecken: Die Sonne streikt weiter!

Die Sonne streikt im Juni 2016: Bereits 10 Tage ohne jeden Sonnenfleck (grüne Linie) Quelle:
Die Sonne streikt im Juni 2016: Bereits 10 Tage ohne jeden Sonnenfleck (grüne Linie) Quelle: http://www.tempsvrai.de/sonne.php

Die Sonne streikt und zeigt sich seit 17. Juli 2014 nun Anfang Juni 2016 erstmals wieder ohne jeden Sonnenfleck, die Sonnenaktivität ist ungewöhnlich schwach.

Die Sonne hat am 3. Juni 2016 keinein einzigen von der Erde gut sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle:
Die Sonne hat am 3. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/realtime-update.html

Beim SIDC/SILSO (Solar Influences Data Analysis Center/Sunspot Index and Long-term Solar Observations) in Belgien sieht das heute so aus:

(zum Vergrößern anklicken)

Der SILSO-Plot der täglichen internationalen Sonnenfleckenrealtivzahlen (SN Ri) sieht den 3. Juni 2016 bei Null. Quelle:
Der SIDC/SILSO-Plot der täglichen internationalen Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) sieht den 3. Juni 2016 bei Null. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Das Eintreffen des Tages ohne Sonnenflecken war bereits einige Tage zuvor erkennbar, weil beim Abwandern der von der Erde sichtbaren (Earthside) letzten beiden kleinen Sonnenflecken durch die Sonnendrehung nach rechts auch von der erdabgewandten Seite (Farside) keine neuen Sonnenflecken nachrücken:

Das aktuelle GONG-Farside Image vom 2.6.2016 zeigt auf der erdzugewandten Seite rechts zwei schwache kleine dunkle Sonnenflecken, die am 3.6.2016 nach rechts auf die erdabgewandte Seite gwandert sind. Der große Fleck in der Mitte der erdabgewandten Seite wandert ebenfalls nach rechts, ist aber erst in sechs bis sieben Tagen von der Erde aus sichtbar. Quelle:
Das aktuelle GONG-Farside Image vom 2.6.2016 zeigt auf der erdzugewandten Seite (Earthside) rechts zwei schwache kleine dunkle Sonnenflecken, die am 3.6.2016 nach rechts auf die erdabgewandte Seite gewandert sind. Der große Fleck „P 100“ in der Mitte der erdabgewandten Seite wandert ebenfalls nach rechts, ist aber erst in sechs bis sieben Tagen von der Erde aus sichtbar, wenn es ihn dann noch gibt… Quelle: http://farside.nso.edu/

Die Sonne dreht sich von links (Ost) nach rechts (West) in 27 Tagen einmal um ihre eigene Achse (Bartels‘ Rotation)

Wenn sich keine neuen Sonnenflecken bilden, könnte die Sonne also für mehrere Tage fleckenlos sein.

Update 8.6.2016 – Erster winziger Sonnenfleck nach fünf fleckenlosen Tagen in Folge:

Die Sonne zeigt nach fünf Tagen Streik einen ersten winzigen Sonnenfleck von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist weiter sehr gering. Quelle:
Die Sonne zeigt nach fünf Tagen Streik einen ersten von der Erde sichtbaren (dunklen) winzigen Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist heute mit einer vorläufigen internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) von 16 (neu, alt=11) weiter sehr gering. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/hmi_igr/512/

Update 7.6.2016 – Fünfter Tag in Folge im Sonnenstreik:

Die Sonne hat nach dem 3. , 4. und 5. und 6. Juni auch am 7. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist an fünf Tagen hintereinander sehr gering. Quelle:
Die Sonne hat nach dem 3. , 4. und 5. und 6. Juni auch am 7. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist an fünf Tagen hintereinander sehr gering. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/hmi_igr/512/

Update 6.6.2016 – Vierter Tag in Folge im Sonnenstreik:

Die Sonne hat nach dem 3. , 4. und 5. Juni auch am 6. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle:
Die Sonne hat nach dem 3. , 4. und 5. Juni auch am 6. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/hmi_igr/512/

Update 5.6.2016 – Dritter Tag in Folge im Sonnenstreik:

Die Sonne hat nach dem 3. und 4. Juni auch am 5. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle:
Die Sonne hat nach dem 3. und 4. Juni auch am 5. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/hmi_igr/512/

Update 4.6.2016 – Zweiter Tag in Folge im Sonnenstreik:

Die Sonne hat nach dem 3. Juni auch am 4. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle:
Die Sonne hat nach dem 3. Juni auch am 4. Juni 2016 keinen einzigen von der Erde sichtbaren (dunklen) Sonnenfleck. Die Sonnenaktivität ist sehr gering. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/hmi_igr/512/

Update Ende.

Bereits Ende Mai 2015 und im Ende März 2016 war nur eine sehr geringe Sonnenfleckenaktivität beobachtet worden.

Eine geringe Sonnenfleckenaktivität führt zu einer globalen und regionalen Abkühlung. Dies war schon im 18. Jahrhundert bekannt: Sonnenflecken und Weizenpreise – Herschel wurde Millionär.

Der aktuelle Sonnenzyklus (SC) 24 ist der schwächste seit mehr als 100 Jahren.

Nach der seit 1.7.2015 neuen Zählweise der Sonnenfleckenrelativzahlen kann der SC 24 auch der schwächste Sonnenzyklus seit 200 Jahren sein: Die Sonnenaktivität seit 1700 – meteo.plus

„Im folgenden Diagramm sind die Relativzahlen für den Zeitraum 1820 bis aktuell dargestellt (Quelle:SIDC), die aus der Zahl der Sonnenflecken berechnet wird. Im hellgrünen Farbton erscheinen die Tageswerte, in dunkleren Farbtönen der Monats- und Jahresdurchschnitt. Für eine langfristige Betrachtung wurde in rot ein Durchschnittswert über 5,5 Jahre hinzugefügt (halbe durchschnittliche Sonnenzykluslänge), ebenso in blau ein 30jähriger Mittelwert.

(zum Vergrößern anklicken)

Der aktuelle Zyklus 24 erscheint im Kontext der letzten 200 Jahre als schwächster Sonnenzyklus. Der höchste Tageswert im derzeitigen Maximum lag bisher bei nur 135 Sonnenflecken. Seit dem Zyklus 7 (ab dem Jahre 1823) war kein Zyklus so schwach. Die monatlichen Durchschnittswerte liegen derzeit ebenfalls sehr niedrig. Das letzte Sonnenminimum war bei Betrachtung der Monats- und Jahresdurchschnittswerte das Schwächste seit 100 Jahren. Quelle:
Der aktuelle Zyklus 24 erscheint im Kontext der letzten 200 Jahre als schwächster Sonnenzyklus. Der höchste Tageswert im derzeitigen Maximum lag bisher bei nur 135 Sonnenflecken. Seit dem Zyklus 7 (ab dem Jahre 1823) war kein Zyklus so schwach. Die monatlichen Durchschnittswerte liegen derzeit ebenfalls sehr niedrig. Das letzte Sonnenminimum war bei Betrachtung der Monats- und Jahresdurchschnittswerte das Schwächste seit 100 Jahren. Quelle: Die Sonnenaktivität seit 1700 – meteo.plus

Hinweis:
Am 1. Juli 2015 wurden die Relativzahlen durch eine homogenisierte Version ersetzt. Vor allem eine Korrektur in Bezug auf die Wolf-Zahlen spielte hierbei eine größere Rolle. Ab sofort stehen nur noch die neuen Relativzahlen zur Verfügung. Ein Vergleich zwischen der alten und neuen Version zeigt die Unterschiede. Nähere Informationen unter SIDC/SILSO.“

Die durchschnittliche internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) der letzten 13 Jahre von Juni 2003 bis einschließlich Mai 2016 liegt mit rund SN 39 deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50 (alte Zählweise, neu = 70/Faktor alt zu neu rund 1,4). http://sidc.oma.be/silso/datafiles

Die zeitversetzten kühlenden Folgen für die Erde einer seit etwa 2003 deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50 (neu 70) liegenden Sonnenfleckenaktivität werden von ernstzunehmenden – also überwiegend nicht dem IPCC-Kartell angehörenden – Wissenschaftlern seit längerem so gesehen: Über die kritische Grenze zwischen unruhiger und ruhiger Sonne und ihre Bedeutung für den Klimawandel – oder: Folgt der globalen Erwärmung jetzt die globale Abkühlung?

„…Mittlere Sonnenfleckenzahlen je Zyklus von mehr als (rund) 50 über einen längeren Zeitraum sind mit übernormalen Temperaturen, sind mit einer Wärmeperiode verbunden. Sinkt die mittlere Sonnenfleckenzahl je Zyklus unter 50, kommt es zu unternormalen Temperaturen, zu einer Kälteperiode!…“

Der Zeitverzug (time lag) der Klimawirksamkeit der schwachen Sonne wird vor allem wegen der Trägheit der Weltmeere infolge der hohen Wärmespeichereigenschaften je nach Studie zwischen acht und zwanzig Jahren gesehen: „Time lag“ Erdklima vs. Sonne = 14 + – 6 Jahre

Von Juni 1997 bis Januar 2016 machten die globalen Temperaturen eine Erwärmungs“pause“ bei den unverfälschten Satellitentemperaturen von RSS:

Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs"Pause" von November 2015 wurde nur um einen Monat verkürzt. "Figure 1. The least-squares linear-regression trend on the RSS satellite monthly global mean surface temperature anomaly dataset shows no global warming for 18 years 8 months since May 1997, though one-third of all anthropogenic forcings have occurred during the period of the Pause." Quelle:
Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs“Pause“ von November 2015 wurde nur um einen Monat verkürzt. „Figure 1. The least-squares linear-regression trend on the RSS satellite monthly global mean surface temperature anomaly dataset shows no global warming for 18 years 8 months since May 1997, though one-third of all anthropogenic forcings have occurred during the period of the Pause.“ Quelle: The Pause hangs on by its fingernails

Erst durch die zeitversetzte globale Erwärmung wegen des kräftigen El Niño-Ereignisses mit Höhepunkt Ende Oktober/Anfang November 2015 wurde die globale Erwärmungs“pause“ – vorübergehend – durch einen geringen und nicht signifikanten linearen Anstieg unterbrochen, seit März 2016 fallen die globalen Temperaturen (RSS) steil nach unten:

Die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre (TLT) von RSS zeigen trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 weiterhin keine Erwärmung von Ende 1997 bis einschließlich Februar 2016. (grüne Flatline des linearen Trends). Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2016.3/plot/rss/from:1997.9/to:2016.1/trend/plot/rss/from:1997.9/to:2016.3/trend
Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre (TLT, Schwerpunkt um 1500 m Höhe oder 850 hPa) von RSS Dezember 1978  bis einschließlich Mai 2016 mit einem geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (blaue Linie) von Dezember 1997 bis Mai 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Februar 2016. (grüne Flatline des linearen Trends). Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2016.4/plot/rss/from:1997.9/to:2016.1/trend/plot/rss/from:1997.9/to:2016.4/trend

Der umfassende Messbereich der unteren Troposphäre (TLT = Temperature Lower Troposphere) reicht von der Erd-/Meeresoberfläche bis etwa 10 km Höhe mit Schwerpunkt um 1500 m oder 850 hPa. Es ist der niedrigste Messbereich bei den Satellitenmessungen und kommt deshalb den Temperaturemessungen in 2 m Höhe am nächsten, wobei die unverfälschten Satellitendaten natürlich unvergleichlich umfangreicher und deshalb weit aussagekräftiger sind.

Figure 1. Weighting function for each RSS product. The vertical weighting function describes the relative contribution that microwave radiation emitted by a layer in the atmosphere makes to the total intensity measured above the atmosphere by the satellite. Quelle:
Figure 1. Weighting function for each RSS product. The vertical weighting function describes the relative contribution that microwave radiation emitted by a layer in the atmosphere makes to the total intensity measured above the atmosphere by the satellite. Quelle: http://www.remss.com/measurements/upper-air-temperature

Nach mehreren Monaten mit globalen Temperaturrekorden seit November 2015 hat die vorübergehende Erwärmung ihren Höhepunkt bereits im März 2016 überschritten, die globalen Temperaturen gehen bis Mai 2016 sowohl bei den Satellitentemperaturen als auch bei den 2m-Temperaturen wieder deutlich zurück:

Satellitendaten

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Mai 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai mit einer Abweichung von 0,55 K einen deutlichen Rückgang um 0,16 K gegenüber dem Vormonat April. Der Mai 2016 liegt nur noch auf Rang 2 von 38 Jahren hinter Mai 1998 mit 0,64 K Abweichung. Quelle: wie vor
Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1978 bis Mai 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai mit einer Abweichung von 0,55 K einen deutlichen Rückgang um 0,16 K gegenüber dem Vormonat April. Der Mai 2016 liegt nur noch auf Rang 2 von 38 Jahren hinter Mai 1998 mit 0,64 K Abweichung. Quelle: UAH Global Temperature Update for May, 2016: +0.55 deg. C

2m-Daten

Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im Mai 2016: Mit einer Rekord-Abweichung von 0,41 (Vormonat 0,57 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 gehen die globalen Temperaturen zwar weiter deutlich zurück, aber auch der März 2016 liegt noch auf Rang 1 von 38 Jahren hinter 2002 mit 0,48 K (Image MouseOver Tool). Bei der Betrachtung der Grafik ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind…Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im Mai 2016: Mit einer Rekord-Abweichung von 0,41 (Vormonat 0,57 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 gehen die globalen Temperaturen mit -0,16 K zum Vormonat zwar weiter deutlich zurück, aber auch der Mai 2016 liegt noch knapp auf Rang 1 von 38 Jahren hinter 2002 mit 0,35 K (Image MouseOver Tool). Bei der Betrachtung der Grafik ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind…Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Anfang Juni 2016 setzt sich die globale Abkühlung fort, wie der nachfolgende Plot zeigt:

Der Plot zeigt den Verlauf der globalen 2m-Temperaturabweichungen (schwarze Linie) sowie der beiden Hemisphären. Nach dem El Niño-Höhenflug Ende Februar 2016 gehen die Temperaturen bis Ende Mai 2016 vor allem auf der NH wieder deutlich zurück. Quelle:
Der Plot zeigt den Verlauf der globalen 2m-Temperaturabweichungen (schwarze Linie) sowie der beiden Hemisphären. Nach dem El Niño-Höhenflug Ende Februar 2016 gehen die Temperaturen bis Anfang Juni  2016 vor allem auf der NH wieder deutlich zurück. Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Im Mai 2016 ist das kräftige El Niño-Ereignis zu Ende gegangen, stattdessen wird schon in den kommenden Monaten die global kühlende La Niña erwartet: El Niño ist tot, es lebe La Niña! – ENSO-Update Mai 2016

Es dürfte daher nur eine Frage von Monaten sein, bis die Pause von der globalen Erwärmungs“pause“ wieder vorbei ist und die Erde bei schwacher Sonne weiter abkühlt: Neues Sonnenmodell: „Kleine Eiszeit“ schon in 15 Jahren – Eisige Winter in Europa und Nordamerika

Der Svensmark-Wirkmechanismus zwischen schwacher Sonnenaktivität, dadurch verstärkter kosmischer Strahlung mit bis zu 100fach verstärkter Wolkenbildung in der Troposphäre und globaler Abkühlung wird durch die aktuellen Forschungsergebnisse im Schweizer Forschungszentrum CERN belegt: CERN-Sensation: Die Wälder bilden Wolken als Schutz vor Sonnenbrand! Kosmische Strahlung verstärkt Wolkenbildung bis zum 100fachen!

Update 5.6.2016: Die kosmische Strahlung (GCR) nimmt bei abnehmender Sonnenaktivität bereits stetig zu:

Der Plot zeigt die Zunahme der kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre (Ozonschicht) um 12% von Januar 2015 bis Februar 2016. Die Messungen erfolgen durch Ballonsonden. Quelle: wie vor
Der Plot zeigt die Zunahme der kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre (Ozonschicht) um 12% von Anfang Januar 2015 bis Mitte Februar 2016. Die Messungen erfolgen durch Ballonsonden. Quelle: cosmic ray surge

„Galactic cosmic rays penetrate the inner solar system with relative ease. Indeed, a cosmic ray surge is already underway. Goodbye sunspots, hello deep-space radiation!“ Quelle am 5.6.2016: http://www.spaceweather.com/

Siehe zum Thema auch: NASA: Thermosphäre im Sonnenminimum zusammengebrochen

Update 6.6.2016: – Kühle Aussichten für die Erde: Global kalte – wenn auch nicht sehr zuverlässige – GFS-Prognosen der kommenden sieben Tage für den Juni 2016. Die Temperaturen auf der Südhalbkugel (SH) stürzen regelrecht ab und sollen bis unter -0,4 K Abweichung fallen. Die Abweichungen (dT) werden nach dem Höhepunkt mit 0,818 K im Februar von Monat zu Monat deutlich geringer und liegen im Mai 2016 bei nur noch 0,563 K:

Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach einem von El Niño zeitversetzt verursachten Höhepunkt Ende Februar 2016 zeigen die globalen Temperaturabweichungen im Juni 2016 sowohl bei den bis 6.62.016 gemessenen als auch bei den bis 13.6.2016 berechneten Werten (schwarze Linie) deutlich nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden… Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php
Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach einem von El Niño zeitversetzt verursachten Höhepunkt Ende Februar 2016 zeigen die globalen Temperaturabweichungen im Juni 2016 sowohl bei den bis 6.6.2016 gemessenen als auch bei den bis 13.6.2016 berechneten Werten (schwarze Linie) deutlich nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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3 Gedanken zu “Die Sonne streikt: Erster fleckenloser Tag in diesem Jahr! Die Erde kühlt ab!

  1. Könnten Sie bitte den folgenden Text in Laiensprache „übersetzen“? Besten Dank
    http://www.spaceweather.com/

    VANISHING SUNSPOTS: Something interesting is happening on the sun. Yesterday, June 3rd, the sunspot number dropped to 0, and the solar disk is still blank on June 5th. Latest images from NASA’s Solar Dynamics Observatory reveal no significant dark cores:

    What does this mean? The solar cycle is like a pendulum, swinging back and forth between periods of high and low sunspot number every 11 years. Today’s blank sun is a sign that the pendulum is swinging toward low sunspot numbers. In other words, Solar Minimum is coming.

    The spotless state of today’s sun is just temporary. Underneath the visible surface of the sun, the solar dynamo is still churning out knots of magnetism that will soon bob to the surface to make new sunspots. The current solar cycle is not finished. It is, however, rapidly waning.

    Forecasters expect the next Solar Minimum to arrive in 2019-2020. Between now and then, there will be lots of spotless suns. At first, the blank stretches will be measured in days; later in weeks and months. Don’t expect space weather to grow quiet, however. Solar Minimum brings many interesting changes. For instance, as the extreme ultraviolet output of the sun decreases, the upper atmosphere of Earth cools and collapses. This allows space junk to accumulate around our planet. Also, the heliosphere shrinks, bringing interstellar space closer to Earth. Galactic cosmic rays penetrate the inner solar system with relative ease. Indeed, a cosmic ray surge is already underway. Goodbye sunspots, hello deep-space radiation!

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  2. Etwas holprig, aber möglich hier: https://translate.google.com/

    In Kürze:
    – die Sonnenflecken verschwinden
    – das geschieht in 11 jährigen Zyklen
    – es bilden sich neue Flecken
    – Experten erwarten das Sonnenminimum 2019/2020
    – bis dahin wird es erst wochenlange, dann monatelange Perioden
    ohne Sonnenflecken geben
    – durch das Fehlen der UV-Strahlung wird die äußere Erdatmospäre abkühlen, schrumpfen und zusammenbrechen
    – die Heliosphäre schrumpft ebenfalls und bringt die Erde dem (eiskalten) Weltraum näher
    – die kosmische Strahlung kann (dadurch) relativ leicht das Innere des Sonnensystems und damit die Erde erreichen
    – ein Schwall kosmischer Strahlung ist bereits unterwegs

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