Kaum erkennbare winzige Sonnenflecken (dunkle Punkte) am 27. Mai 2015

Sonne im Mai 2015 mit zwei fast fleckenlosen Tagen – Weltklimakonferenzen auf der falschen Fährte?

Die Sonne zeigte sich im Mai 2015 bei sehr wechselhafter, insgesamt aber mäßiger Sonnenfleckenaktivität zum Ende an zwei Tagen nahezu fleckenlos:

Verlauf der täglichen Sonnenfleckenzahlen (sunspot numbers) um Mai 2015 mit sehr niedrigen Werten am Anfang und am Ende des Monats
Verlauf der täglichen Sonnenfleckenzahlen (sunspot numbers) im Mai 2015 mit sehr niedrigen Werten am Anfang und am Ende des Monats. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Diese geringe Sonnenfleckenzahl nur ein gutes Jahr nach dem Maximum des ohnehin schwachen Sonnenzyklusses (SC) 24 im April 2014 lässt nichts Gutes für den sehr wahrscheinlich weiteren schwachen Verlauf bis zum Minimum erwarten, das erst um das Jahr 2020 erwartet wird: http://de.sott.net/article/18055-Die-nackte-Sonne-Sonne-zeigt-kaum-Sonnenflecken-Zeichen-einer-weiteren-Abkuhlung

Die zeitversetzten kühlenden Folgen für die Erde einer seit etwa 2003 deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50 liegenden Sonnenfleckenaktivität werden von ernstzunehmenden – also überwiegend nicht dem IPCC-Kartell angehörenden – Wissenschaftlern seit längerem so gesehen: Über die kritische Grenze zwischen unruhiger und ruhiger Sonne und ihre Bedeutung für den Klimawandel – oder: Folgt der globalen Erwärmung jetzt die globale Abkühlung?

„…Mittlere Sonnenfleckenzahlen je Zyklus von mehr als (rund) 50 über einen längeren Zeitraum sind mit übernormalen Temperaturen, sind mit einer Wärmeperiode verbunden. Sinkt die mittlere Sonnenfleckenzahl je Zyklus unter 50, kommt es zu unternormalen Temperaturen, zu einer Kälteperiode!…“

Die durchschnittliche Sonnenfleckenrelativzahl der letzten 12 Jahre von Juni 2003 bis einschließlich Mai 2015 liegt bei 38,5, also deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50. http://sidc.oma.be/silso/datafiles

Bereits seit 17 Jahren zeigt der lineare Trend der globalen Temperaturen klar nach unten:

(Alle Grafiken und Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern)

Der lineare Trend der globalen Temperaturen geht bei den Datellitenmessungen von RSS seit 1998 klar nach unten
Der lineare Trend der globalen Temperaturen geht bei den Satellitenmessungen von RSS seit Januar 1998 bis einschließlcih April 2015 klar nach unten. Quelle: Wood for Trees: Interactive Graphs

Man kann das natürlich für reinen Zufall halten, aber der SC 24 war bereits deutlich schwächer als sein Vorgänger, der SC 23…

Monatliche und über 13 Monate gemittelte (smoothed) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich Mai 2015. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics
Monatliche und über 13 Monate gemittelte (smoothed) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich Mai 2015. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics

…und die IPCC-Klimamodelle sind ganz offensichlich falsch programmiert, denn die Erwärmungsphantasien der Modelle und die gemessene globale Realität entfernen sich seit Jahren voneinander:

IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmospäre auf
IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmosphäre auf. Quelle: On Natural Climate Variability and Climate

Der Zeitverzug (time lag) der Klimawirksamkeit der schwachen Sonne wird vor allem wegen der Trägheit der Weltmeere infolge der hohen Wärmespeichereigenschaften je nach Studie zwischen acht und zwanzig Jahren gesehen: „Time lag“ Erdklima vs. Sonne = 14 + – 6 Jahre

Velleicht solllte man diese Arbeiten zur Pflichtlektüre für sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den jährlich Welklima- und Vorbereitungskonferenzen machen, damit sie sich nicht so sehr um ein zu warmes, sondern um ein kälter werdendes Erdklima und vor allem um einen weltweiten Umweltschutz Gedanken machen…

Herzlich euer

Schneefan2015

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