Eisige Antarktis: Riesiger Eisberg bricht unter wachsender Last ab! Antarktikeis wächst seit 10.000 Jahren!

UPDATE 16.7.2017: Ungewöhnlicher Schneesturm: Santiago de Chile schliddert im Schnee!

Quelle: wie oben
Eisiger antarktischer Trog des Polarjets in 250 hPa (rund 14 km Höhe) am 16.7.2017, 09.00 UTC, über Argentinien und Uruguay bis Santiago de Chile (grüner Kreis) bringt tiefen Winter mit Schneestürmen in Teile Südamerikas. Quelle: https://earth.nullschool.net/#current/wind/isobaric/250hPa/overlay=temp/orthographic=-69.59,-39.73,221/loc=-70.133,-33.072
Die Aussichten für große Teile Südamerikas zeigen am 16.7.2017 für die kommenden acht Tage kräftige Unterkühlungen vor allem in Teilen Argentiniens, Uruguays, Paraguays, Boliviens, Brasiliens und Chiles. Quelle: http://wxmaps.org/outlooks.php

Eine riesige Eisbergfläche von der doppelten Größe des Saarlandes ist mitten im unterkühlten Eiswinter 2017 der Antarktis vom Larsen-C-Schelfeis abgebrochen.

Foto des Risses im riesigen Larsen-C-Schelfeis vor der Antarktis. Quelle: Antarktis: 175 Kilometer langer Eisberg im Larsen-C-Schelfeis

Das Kalben des mächtigen Schelfeises war seit Jahren erwartet worden.

Ursache sind die seit 10.000 Jahren wachsenden Eismassen der Antarktis, die sich immer wieder als Gletscher auf die umgebenden Meeresflächen ausdehnen und dort aufschwimmen.

Unter zunehmender Größe und Last brechen seit Jahrtausenden riesige Eisflächen oder Eisberge der Antarktis oder von Grönlands Küstengebirgen ab, die dort im April 1912 zum Untergang der RMS Titanic führten.

Erst 2015 hatte eine NASA-Studie überraschend ergeben, dass der Eispanzer der Antarktis um 82 Milliarden Tonnen pro Jahr wächst und der IPCC-Bericht von 2013 über ein angebliches Abschmelzen der Antarktis falsch ist.

„…Die neue Analyse mit Hilfe von Satellitendaten ergibt einen Netto-Eiszuwachs von 112 Milliarden Tonnen pro Jahr von 1992 bis 2001. Der Netto-Eiszuwachs verringerte sich zwischen 2003 und 2008 auf 82 Milliarden Tonnen pro Jahr. (zum Vergrößern anklicken)

Map showing the rates of mass changes from ICESat 2003-2008 over Antarctica. Sums are for all of Antarctica: East Antarctica (EA, 2-17); interior West Antarctica (WA2, 1, 18, 19, and 23); coastal West Antarctica (WA1, 20-21); and the Antarctic Peninsula (24-27). A gigaton (Gt) corresponds to a billion metric tons, or 1.1 billion U.S. tons. Credits: Jay Zwally/ Journal of Glaciology. Quelle: wie oben
Map showing the rates of mass changes from ICESat 2003-2008 over Antarctica. Sums are for all of Antarctica: East Antarctica (EA, 2-17); interior West Antarctica (WA2, 1, 18, 19, and 23); coastal West Antarctica (WA1, 20-21); and the Antarctic Peninsula (24-27). A gigaton (Gt) corresponds to a billion metric tons, or 1.1 billion U.S. tons. Credits: Jay Zwally/ Journal of Glaciology. Quelle: NASA Studie

„Wir stimmen grundsätzlich mit anderen Studien darin überein, die eine Zunahme der Eisschmelze auf der antarktischen Halbinsel und den „Thwaites“  und der „Pine Island“-Region der Westantarktis sehen,“ sagte Jay Zwally, ein Eisforscher beim NASA Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland, und Leit-Autor der Studie, die am 30. Oktober 2015 im Journal of Glaciology veröffentlicht wurde…

„Unser wesentlicher Unterschied besteht in der Ost-Antarktis und im Inneren der West-Antarktis – dort sehen wir einen Eiszuwachs, der die Verluste in anderen Gebieten übersteigt…“ 

Die Temperaturen in der Antarktis sind seit Beginn der Satellitenmessungenvon UAH  im Dezember 1978 stabil mit einem nicht signifikanten geringen negativen Trend bis Mai 2017: Von Erwärmung jedenfalls keine Spur.

„The South Polar region has been cooling (-0.14C) for the entire record. Although the 12 month means may have peaked, this cooling trend will slow over the next few months, and Global Warming Enthusiasts may start to get excited.“ Quelle: The Pause Update: May 2017

Auch aktuell ist die Antarktis im eisigen Winter 2017 unterkühlt: Eiszeit bei minus 80 Grad: Antarktis stark unterkühlt! Seit 8000 Jahren wird die Erde kälter!

Die Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom WMO-Klimamittel 1981-2010 vom 30.6.2017 zeigt für die Antarktis im Juni 2017 in großen Teilen starke Unterkühlung zum WMO-Klimamittel 1981-2010 (blaue und llia Farben).  Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Aktuelle Meldungen des Mainstreams über eine Erwärmung der Antarktis als Ursache des Abbruchs entbehren – wie so oft – jeder wissenschaftlichen Grundlage!

 

Letzte Meldung: Ein Blick vom NASA-Satelliten in der antarktischen Polarnacht auf das Larsen-C-Schelfeis.

Die NASA-Satellitenaufnahme vom 11.7.2017 zeigt das abgebrochene Riesenschelfeis Larsen-C in der antarktischen Polarnacht. Von der Abbruchkante (crack) bis zum Festland der Antartktis (dünne schwarze Küstenlinie unten) sind es noch rund 200 km Schelfeis. Die Annahme, diese schwimmenden und mit dem Festlandeis verbundenen Eismassen könnten die Landeismassen nach dem Abbruch der relativ kleinen Eisfläche nicht mehr aufhalten, erscheint eher schwachsinnig, zumal dort tiefer Winter herrscht und die Lücke zunächst wieder zufriert. Quelle: Antarctica just shed an iceberg the size of Delaware oder direkt NASA Worldview/MODIS.

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

Verwandte Themen:

New Paper Indicates Subantarctic Glacier Retreat More Extensive In 1700s Than Now

Zerbricht der Südpol? Riesiger Antarktis-Schelfeis-Abbruch ein ganz normaler Vorgang – dabei wird die Antarktis seit 30 Jahren kälter

So viel Eis hier: Ab nach Grönland!

Globale Temperaturen weiter auf Talfahrt – „Global Warming“ Reality Check Juni 2017

Arktis unterkühlt – Schneebombe auf Grönland – Meereisflächen größer als 2016!

Grönlandeis mit Rekordwachstum! „Global Warming“ Reality Check Mai 2017

Kräftiger Rückgang der 2m-Temperaturen! „Global Warming“ Reality Check April 2017

Acht Meter dickes Arktikeis verhindert Forschungsfahrt zur „Klimaerwärmung“ in der Hudsonbay!

Advertisements

16 Gedanken zu “Eisige Antarktis: Riesiger Eisberg bricht unter wachsender Last ab! Antarktikeis wächst seit 10.000 Jahren!

    1. …“Unter zunehmender Größe und Last brechen seit Jahrtausenden riesige Eisflächen oder Eisberge der Antarktis oder von Grönlands Küstengebirgen ab, die dort im April 1912 zum Untergang der RMS Titanic führten…“

      Gefällt mir

      1. Danke für den Tipp mit Neuseeland, da geht es wohl schon seit drei Tagen mächtig ab: https://www.blick.ch/news/ausland/neuseeland-mehr-als-10000-haushalte-in-neuseeland-ohne-strom-id6985364.html

        Die Südhalbkugel, hier vor allem die Antarktis, zeigt sich ja im dortigen Winter bereits seit Juni 2017 arg unterkühlt.

        https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/06/10/eiszeit-bei-minus-80-grad-antarktis-stark-unterkuehlt-seit-8000-jahren-wird-die-erde-kaelter/

        Antarktis stark unterkühlt


        Quelle: TA-Analyse/Prognose 7 Tage

        Gefällt mir

  1. Die Wetterlage in Neuseeland zeigt ein kräftiges kaltes Tief (grüner Kreis, -30°C in 500 hPa, rund 5500m) vor der (wärmeren) Nordinsel und ein kräftiges kaltes Hoch südlich der (kälteren) Südinsel. Dazwischen strömt antarktische Kaltluft von Süden und Osten nach Neuseeland.

    (zum Vergrößern anklicken)

    Quelle: Earth Nullschool 13.7.2017, 15.00 Uhr UTC

    Bei der Betrachtung ist zu beachten, dass die Strömungsverhältnisse auf der Südhalbkugel umgekehrt zur Nordhalbkugel sind, also die Kuft strömt im Tief im Uhrzeigersinn, im Hoch entgegen des Uhrzeigersinns…

    Gefällt mir

    1. Hallo Schneefan
      Sehe ich das richtig , das ein kalter Trog aus der Antarktis bis nach Südaustralien reicht ?
      Sind die Temps dort im normalen Winterbereich oder ist das schon sehr unterkühlt ?
      Schönen Gruß in die Runde

      Gefällt mir

  2. Vielen Dank, lieber Schneefan, dass du hier so klar benennst, dass abbrechende Eismassen die Folge von Eisausdehnung auf dem Meer sind. Schmelzendes Meereis bricht nicht ab, sondern zieht sich zurück!
    Ich freue mich besonders, weil ich mich mit meiner gleichlautenden Meinung alleinstehend wähnte.

    Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

    Gefällt mir

    1. Schmelzendes Schelfeis im eisigen und sogar unterkühlten Winter 2017 der Antarktis halte ich schlicht für Schwachsinn.

      Kalben im Hochwinter dürfte eine Folge der riesigen Ausdehnung und Schwere des Schelfeises zusammen mit Meeresströmungen und Wellen sein, die das froststarre Eis belasten und durch Hebelwirkungen und Auftrieb zu Schwingungen und Bruchstellen führen.

      Gefällt mir

  3. Hallo
    Auf der Südhalbkugel scheint es wirklich rund zu gehen !
    Habe gerade auf D P A gelesen :

    Ungewöhnliche Schneefälle in Santiago de Chile
    Santiago de Chile (dpa) – Ungewöhnliche Schneefälle haben am Wochenende die Menschen in Santiago de Chile überrascht. Der Schnee lag stellenweise mehr als 30 Zentimeter hoch. Zuletzt hatte es in der chilenischen Hauptstadt vor zehn Jahren geschneit. Mehr als
    150 000 Haushalte hatten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt keinen Strom, wie der Katastrophenschutz Onemi mitteilte. Dem Wetterdienst zufolge werden auch in den kommenden Tagen Temperaturen von bis zu minus 3 Grad erwartet.

    Wenn der Winter bei uns auch so wird werde ich mir eine dickere Winterjacke kaufen müssen !
    Schönen Sonntag an alle

    Gefällt mir

      1. Danke
        Bin nicht so viel im Netz unterwegs und hatte nur die Beiträge neben dem Beitrag den Friedhelm gepostet hat auch gelesen und die haben mir gefallen und wollte nur darauf hinweisen .
        Einen schönen Abend in die Runde

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s