La Niña: Ein kühler nasser Herbst und ein knackig kalter Winter 2020 in Mitteleuropa?

Update 1.8.2020: Aus der Tropischen Welle „Neun“ ist entgegen der NOAA-Prognosen der Hurrikan „ISAIAS“ geworden. Narrenschiff „Polarstern“: Klimanarren am vorzeitigen Ende auch ihres zweiten Versuchs – Aktuelle MODIS-Eislage.

Zum Vergrößern anklicken. Die MODIS-Aufnahme vom 26.7.2020 zeigt die Position des deutschen Klimapropaganda-Eisbrechers „Polarstern“ am 1.8.2020 (weisses X) im immer noch sehr dichten arktischen Packeis. Nach einer völlig gescheiterten ersten Runde, die ein halbes Jahr vorzeitig abgebrochen werden musste, versuchten es die Klimanarren nun im zweiten gescheiterten Versuch erneut: Der mindestens 140 Millionen Euro teure Betriebsausflug des AWI soll das Verschwinden des arktischen Sommereises wegen der laut Expeditionsleiter Markus Rex „dramatischen Erwärmung der Arktis, die in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang wiedergegeben wird“, beweisen… 🙂 Allerdings erwärmt sich in der Zentralarktis nördlich 80°N seit Beginn der Aufzeichnungen vor knapp 60 Jahren im Sommer nix. Quelle: MODIS und MOSAiC-Tagebuch
Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren müssen wie erwartet auch ihren zweiten Versuch der Erforschung der Arktis weit vorzeitig abbrechen. Sie drifteten bis Ende Juli im Polarsommer 2020 mit ihrem Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ seit dem 17.6.2020 wieder an ihrer „alten Scholle“, die sie am 17. Mai 2020 verlassen mussten, weil Ablösung und Versorgung nicht möglich waren, im bis zu sechs(!) Meter dicken Packeis im Sommer(!) mit südlichem Kurs durch die Arktis und haben die Framstrasse erreicht. Auch diese zweite Fahrt ist nun zu Ende, weil die Arktis sie nicht mehr dort haben will und mit der Transpolardrift ausscheidet… Eigentlich wollten sie Anfang August 2020 bei etwa 86°N sein, sind aber nun nahe 79°N, also rund 700km weiter südlich als geplant (s. prognostizierter Driftkorridor). Der mindestens 140 Millionen Euro teure Betriebsausflug des AWI soll das Verschwinden des arktischen Sommereises wegen der laut Expeditionsleiter Markus Rex „dramatischen Erwärmung der Arktis, die in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang wiedergegeben wird“, beweisen… 🙂 Allerdings erwärmt sich in der Zentralarktis nördlich 80°N seit Beginn der Aufzeichnungen vor knapp 60 Jahren im Sommer nix. Quelle: MOSAiC-Tagebuch
Zum Vergrößern anklicken. Aus der Tropischen Welle „Neun“ ist entgegen der Prognosen der Hurrikan „ISAIAS“ geworden: La Niña lässt grüssen… Quelle: NOAA-Hurricane Center

Update 30.7.2020: Narrenschiff „Polarstern“: Klimanarren schützen sich und ihre Geräte bei 1,8°C Lufttemperatur und -1,5°C Wassertemperatur mit weissen Planen vor der „HITZE“… 🙂 GFS: Bald wieder Frost in der Framstrasse.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 30.7.2020 zeigt in der Arktis und auch in der Framstrasse um den 10.8.2020 Gebiete mit Frost an. Vor allem in der Zentralarktis nördlich 80°N beginnen die Temperaturen wegen des stetig sinkenden Sonnenstandes und einer zunehmend negativen Strahlungsbilanz im Laufe des Monats August wieder unter 0°C zu fallen. Quelle: GFS-Prognosen T2m Arktis
Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren schützen sich und ihre Messstationen Ende Juli 2020 bei 1,8° CLufttemperatur und -1,5°C Wassertemperatur mit weissen Planen vor der „HITZE“… Sie driften im Polarsommer 2020 mit ihrem Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ seit dem 17.6.2020 an ihrer „alten Scholle“ im bis zu sechs(!) Meter dicken Packeis im Sommer(!) mit S-Kurs durch die Arktis und haben die Framstrasse erreicht. Auch diese zweite Fahrt dürfte bald zu Ende sein, weil die Arktis sie mit der Transpolardrift weit früher als geplant ausscheidet… 🙂 Der mindestens 140 Millionen Euro teure Betriebsausflug des AWI soll das Verschwinden des arktischen Sommereises wegen der laut Expeditionsleiter Markus Rex „dramatischen Erwärmung der Arktis, die in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang wiedergegeben wird“, beweisen… 🙂 Allerdings erwärmt sich in der Zentralarktis nördlich 80°N seit 60 Jahren im Sommer nix. Quelle: MOSAiC-Tagebuch

Update 29.7.2020: NOAA-Prognose: Tropische Welle „NINE“ zieht als Tropensturm (TS) ab heute über die Antillen und ist ab Samstag über Florida.

Zum Vergrößern anklicken. Die Prognose des NOAA-Hurricane-Center vom 29.7.2020 sieht eine Entwicklung der Tropischen Welle „NINE“ (Nr. neun der Saison 2020) zum Tropischen Sturm (TS), der erst dann einen Namen erhält. Der TS soll über die Kleinen und Grossen Antillen Richtung Florida ziehen und dort am Samstag, 1.8.2020 eintreffen. Quelle: NOAA-Hurricane Center

Update 28.7.2020: Übrigens: La Niña 2010-12 hat die globalen Meeresspiegel um 5mm gesenkt.

Zum Vergrößern anklicken. Die BOM-Grafik erläutert die Wirkungen und Fernwirkungen von La Niña in Kurzform. Durch verstärktes Abregnen von verdunstetem Ozeanwasser über Land sind während der La Niña 2010 bis 2012 die globalen Meeresspiegel um 5mm gesunken. Quelle: BOM La Niña-Übersicht

Update 27.7.2020: Narrenschiff „Polarstern“ im sehr dichten Treibeis Ende Juli in der Framstrasse.

Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren driften Ende Juli im Polarsommer 2020 mit ihrem Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ seit dem 17.6.2020 an ihrer „alten Scholle“ im bis zu sechs(!) Meter dicken und sehr dichten Packeis mit SW-Kurs durch die Arktis und haben die Framstrasse erreicht. Der mindestens 140 Millionen Euro teure Betriebsausflug des AWI soll das Verschwinden des arktischen Sommereises wegen der laut Expeditionsleiter Markus Rex „dramatischen Erwärmung der Arktis, die in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang wiedergegeben wird“, beweisen… 🙂 Allerdings erwärmt sich in der Zentralarktis nördlich 80°N seit 60 Jahren im Sommer nix. Quellen: „Position Polarstern“ und Norwegen Ice Charts

Update 26.7.2020: CFSv2 mit einem kalten und schneereichen Dezember 2020 in Deutschland. Narrenschiff „Polarstern“ mit täglich mehrfachem Eisbäralarm.

Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren haben im Polarsommer 2020 täglich mehrfachen Eisbärbesuch und driften mit ihrem Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ seit dem 17.6.2020 an ihrer „alten Scholle“ im bis zu sechs(!) Meter dicken Packeis im Sommer(!) mit Westkurs durch die Arktis. Übrigens: Im Laufe des Monats August gehen die Temperaturen in der Zentralarktis nördlich 80°N wegen des sinkenden Sonnenstandes im Tagesmittel wieder unter 0°C zurück… Quelle: MOSAiC-Tagebuch
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen numerischen frühen – und deshalb noch sehr unsicheren – Langfristprognosen des NOAA/CFSv2-Modells rechnen am 25.7.2020 mit einem kalten und schneereichen Dezember 2020 in Deutschland, vor allem in der Nordosthälfte. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Dezember 2020

Update 25.7.2020: Erster Hurrikan „Hanna“ der Nordatlantik-Saison 1.6. bis 30.11. 2020 im Golf von Mexiko.

Zum Vergößern anklicken. Hurrikan „HANNA“ ist der erste seiner Art im Nordatlantik in der Saison vom 1.6. bis 30.11.2020. Im letzten Jahr gab es 11 Tage früher als in diesem Jahr ab 14.7.2020 mit „Barry“ den ersten Hurrikan der Saison… Vor der südamerikanischen Nordküste liegt Tropensturm (TS) „GONZALO“, der unter Abschwächung zum Tropentief (TD) nach Westen zieht. Quelle: National Hurricane Center

Update 20.7.2020: Der australische Wetterdienst BOM erwartet wegen La Niña frühere und überdurchschnittliche Niederschläge in Australien.

Zum Vergrößern anklicken. Mit seiner Prognose vom 16.7.2020 erwartet der australische Wetterdienst BOM wegen La Niña für August und September2020 frühere und überdurchschnittliche Niederschläge in grossen Teilen Australiens. Originaltext: „Climate outlook overview- Issued: 16 July 2020
The remainder of July is likely to be drier than average in the southeast of the country, except along the far east coastal areas, where the outlook is mostly neutral.
In contrast, the outlook for August to October indicates a wetter than average three-month period for most of the eastern two thirds of Australia, and parts of WA.
Both days and nights are likely to be warmer than average across Australia during August to October, though chances of warmer or cooler than average days are roughly equal across parts of inland NSW, northern Victoria, SA and southern WA.
Temperatures in the tropical Pacific Ocean are likely to continue to cool, with La Niña thresholds potentially being reached during spring. This cooling is likely to be driving the wet outlook for much of eastern Australia in the coming months“.

Quelle: BOM Outlook Overview

Update 19.7.2020: BOM-SOI-Grafik mit den ENSO-Ereignissen seit 1876. CFSv2 mit zunehmenden positiven Niederschlagsabweichungen in Mitteleuropa bis März 2021 – schneereicher Winter 2020/21…?

Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen CFSv2-Niederschlagsprognosen vom 19.7.2020 für Europa sehen in überlappenden Dreimonatswerten zunächst bis Oktober durchschnittliche Niederschlagsmengen in Mitteleuropa (weisse Farben), ab November 2020 aber durchgehend positive Abweichungen (grüne Farben) bis in den März 2021. Steht uns bei entsprechenden Temperaturen im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren ein schneereicher Winter bevor… ? Quelle: CFSv2-Prognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die BOM-Grafik zeigt den Verlauf der Monatswerte des Southern Oscillation Index (SOI) von Januar 1876 bis Ende 2018. Werte über +7 zeigen La Niña-Bedingungen, unter -7 El Niño-Bedingungen an, zwischen den beiden Werten herrschen neutrale ENSO-Bedingungen. Der SOI drückt die täglichen Luftdruckdifferenzen zwischen Tahiti und Darwin und damit die Strömungsverhältnisse in der unteren Troposphäre (Passatwinde) im äquatorialen Pazifik aus, die wesentlichen Einfluss auf die Meerestemperaturen der oberen 300m haben. Der laufende 30-Tage-SOI gilt als etwa 4monatiger Vorlaufwert zu den nachfolgenden ENSO-Bedingungen (neutral/El Niño/La Niña). Quelle: BOM SOI-History

Update 18.7.2020: Prognose: Temperatursturz auf der Südhalbkugel – Ozeane der SH kühlen ab.

Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Abweichungen der Temperaturen der globalen Meeresoberflächen (SSTA) vom aktuellen globalen Mittel zeigt am 18.7.2020 vor allem auf der Südhalbkugel verbreitet negative (blaue) Werte. Aber auch im NW-Pazifik und im nördlichen Nordatlantik sind größere Gebiete mit negativen Abweichungen zu sehen. Im äquatorialen Pazifik entwickelt sich in Verbindung mit dem kalten Humboldtstrom vor der südamerikanischen Westküste die global kühlende La Niña. Auf der derzeit winterlichen Südhalbkugel sind mit 81% Meersoberflächenanteil die größten Energiespeicher der Erde, die ganz offensichtlich viel Energie verloren haben… Quelle: CDAS Ocean Analysis
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) zeigt nach einem Jahrestiefstand im Juni 2020 mit einer Abweichung von 0,48°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 am 18.7.2020 in der Analyse und in der Prognose bis zum 25.7.2020 einen Absturz der Temperaturen auf der SH (blaue Linie) um -0,8°C. Sowohl die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen zum WMO-Mittel (schwarze Linie) als auch vor allem die Temperaturen auf der SH (blaue Linie) fallen weiter, wobei die Abweichungen auf der SH weit unter die Null-Linie fallen und fast den unteren Rahmen der Skala erreichen. Das zieht auch die globalen Temperaturen (schwarze Linie) in der Prognose bis nahe Null runter. Aber auch die Temperaturen auf der NH (rote Linie) haben seit Ende Februar 2020 eine fallende Tendenz mit einem neuen Jahrestiefstand, der 1°C tiefer ist als Ende Februar 2020. Da is seit 2016 auch im Juli 2020 weiter nix mit globaler Erwärmung. 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Anmerkung: Auf der derzeit winterlichen SH befinden sich mit 81% Meeresoberfläche die größten Energiespeicher der Erde… Quelle: Globale 2m-TA

Update 16.7.2020: Globale 2m-Temperaturen weiter im Sinkflug auf neuem Jahrestiefstand knapp über Null Abweichung. Blitzeinschlag-Video als Nahaufnahme.

Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) zeigt nach einem Jahrestiefstand im Juni 2020 mit einer Abweichung von 0,48°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 am 16.7.2020 in der Analyse und in der Prognose bis zum 23.7.2020 weiter nach unten. Sowohl die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen zum WMO-Mittel (schwarze Linie) als auch vor allem die Temperaturen auf der SH (blaue Linie) fallen weiter, wobei die Abweichungen auf der SH wiederholt unter die Null-Linie fallen. Das zieht auch die globalen Temperaturen (schwarze Linie) in der Prognose bis nahe Null runter. Aber auch die Temperaturen auf der NH rote Linie) haben seit Ende Februar 2020 eine fallende Tendenz mit einem neuen Jahrestiefstand. Da is seit 2016 auch im Juli 2020 weiter nix mit globaler Erwärmung. 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Anmerkung: Auf der SH befinden sich mit 81% Meeresoberfläche die größten Energiespeicher der Erde… Quelle: Globale 2m-TA

Update 15.7.2020: Überraschende DMI-Prognose: Kräftiges Wachstum der arktischen Meereisflächen im Juli 2020?

Zum Vergrößern anklicken. Überraschende DMI-Prognose vom 14.7.2020 für den kräftigen Zuwachs der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im Juli 2020. Bei Eintreffen dieser Prognose gäbe es einen stark positiven sommerlichen Trend seit 2007 statt einer lächerlichen sommerlichen Al Gore-Schmelze… Mit Grüssen an die Klimanarren der „Polarstern“. 🙂 Quelle: DMI Arctic Sea Ice Prognose mit Ergänzungen

Update 14.7.2020: Narrenschiff „Polarstern“: Eine Ruderanlage durch Eisscholle blockiert und beschädigt – Feueralarm durch Ölnebel aus der Hydraulik. ONI/La Niña: Winter 2020/21 in Mitteleuropa knackig kalt und trocken.

Zum Vergrößern anklicken. Im Mittel der drei La Niña-Vergleichsjahre mit den ONI-Werten April/Mai/Juni 2020 gab es im folgenden WINTER in der NOAA-Reanalyse zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 kräftig unterdurchschnittliche Temperaturen (links) und unterdurchschnittliche Niederschläge (rechts): Ein knackig kalter Winter wie beim Vergleich mit neun MEI-Jahren. Anmerkung: Dass NOAA-System erfordert die Jahresangabe des jeweils letzten Monats einer Jahreszeit, also im Winter das Jahr für den Februar. Quelle: NOAA-Reanalyse
Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren haben durch starke Eisbewegungen mit hohem Eisdruck auf das Heck eine beschädigte Ruderanlage. Aus der beschädigten Hydraulik austretender Ölnebel hat einen Feueralarm ausgelöst. Der Schaden wurde behoben. Die Klimanarren hatten mit ihrem Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ nach ihren Angaben am 17.6.2020 ihre „alte Scholle“ wieder erreicht und driften seitdem zunächst im im ZickZack-Kurs, aktuell im bis zu sechs(!) Meter dicken Packeis im Sommer(!) bei Lufttemperaturen um -1,9°C und Wassertemperaturen bei -1,7°C mit Westkurs durch die Arktis Richtung Grönland, Sie wollen Ob die Klimanarren wie ursprünglich geplant die Framstrasse erreichen, um dort aus dem Eis freizukommen, ist bei diesem Kurs nicht sicher… Quelle: MOSAiC-Tagebuch

Bringt uns La Niña einen kühlen und nassen Herbst und einen knackig kalten Winter in Mitteleuropa?

Ein Update der statistischen Betrachtungen vom 16.4.2020.

Nach dem erwarteten ersten Auftreten von global kühlenden La Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik im Juni 2020 und weitgehender Übereinstimmung der meisten ENSO-Modelle für deren Verstärkung und Andauern bis ins Jahr 2021 sind weitere statistische Betrachtungen auch für das Wetter in Europa im Jahr 2020 möglich.

Ein Vergleich der CFSv2-Prognosen von Anfang Juni 2020 für die ENSO-Bedingungen zeigt das Mittel von neun Vergleichsjahren, in denen ähnliche Bedingungen herrschten, mit recht guter Übereinstimmung in Lage und Stärke von La Niña am Äquator zwischen 120°W und 170°W in der NOAA-Reanalyse.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der CFSv2-ENSO-Prognose von Anfang Juni 2020 (links) zeigt eine recht gute Übereinstimmung mit dem Mittel von neun Vergleichsjahren (rechts) nach Lage und Stärke der La Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik im massgeblichen Gebiet Nino 3.4 inzwischen 5°N und 5°S und 120°W bis 170°W. Die Vergleichsjahre zeigten alle anfangs El Niño-Bedingungen und zum Ende des Jahres La Niña-Bedingungen, wie es auch 2020 war und weiter erwartet wird. Quelle: NOAA-CFSv2-ENSO-Prognosen und NOAA/NCEP-SSTA-Reanalyse

Wegen der globalen Fernwirkungen der ENSO-Bedingungen werfen wir nun einen Blick auf die Temperaturen und die Niederschläge in Europa im Herbst und im folgenden Winter in den neun Vergleichsjahren in Europa, die alle anfangs global wärmende El Niño-Bedingungen wie im Jahr 2020 und zum Ende des Jahres La Niña-Bedingungen zeigten, wie sie 2020 im Juni beim MEI begannen und weiter erwartet werden.

Zum Vergrößern anklicken. Im Mittel der neun La Niña-Vergleichsjahre gab es in Deutschland im HERBST in der NOAA-Reanalyse zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 durchschnittliche Temperaturen (links) und überdurchschnittliche Niederschläge (rechts): Ein kühler nasser Herbst. Quelle: NOAA-Reanalyse
Zum Vergrößern anklicken. Im Mittel der neun La Niña-Vergleichsjahre gab es im WINTER in Deutschland in der NOAA-Reanalyse zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 kräftig unterdurchschnittliche Temperaturen (links) und unterdurchschnittliche Niederschläge (rechts): Ein knackig kalter Winter. Anmerkung: Dass NOAA-System erfordert die Jahresagabe des jeweils letzten Monats einer Jahrezeit, also im Winter das Jahr für den Februar. Quelle: NOAA-Reanalyse

„One must think globally to forecast locally.“ (Joe Bastardi, amerik. Meteorologe): Die kommenden Entwicklungen sind eingebettet in das aktuell tiefste Sonnenminimum seit 200 Jahren,…

Zum Vergrößern anklicken. Rekordschneemengen am Sommeranfang 2019 in den Alpen, dazu achtfache Schneemengen in den Colorado-Rockies/USA, seltener Sommerschnee im Juni 2019 in Kaschmir: Erste Anzeichen für die bevorstehende neue globale „Kleine Eiszeit“ im Großen Sonnenminimum…? Quelle: Seltener Juni-Schnee in Kaschmir

…einen Rückgang der globalen UAH-Temperaturen seit 2016…

Zum Vergrößern anklicken. Die UAH-Grafik zeigt von Januar 2016 bis Juni 2020 einen negativen linearen Trend der globalen Temperaturen sowohl bei „land/ocean“ als auch nur bei „land“: Die Erde kühlt seit 2016 nach einem kräftigen El Niño und nach je einer schwachen La Niña 2016/17 und 2017/18 und je einem weiteren schwachen El Niño 2018/19 und 2019/20 weiter ab. Nun steht eine global weiter kühlende La Niña vor der Tür. Quelle: WFT-Plots

… und den Jahrestiefstand der globalen 2m-Temperaturen im Juni/Juli 2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) zeigt nach einem Jahrestiefstand im Juni 2020 mit einer Abweichung von 0,48°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 am 12.7.2020 in der Analyse und in der Prognose bis zum 19.7.2020 weiter nach unten. Sowohl die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen zum WMO-Mittel (schwarze Linie) und vor allem die Temperaturen auf der SH (blaue Linie) fallen weiter, wobei die Abweichungen auf der SH wiederholt unter die Null-Linie fallen, in der Prognose akuell auf -0,3°C. Das zieht auch die globalen Temperaturen (schwarze Linie) runter. Aber auch die Temperaturen auf der NH (rote Linie) haben seit Ende Februar 2020 eine fallende Tendenz: Da is seit 2016 auch im Juli 2020 weiter nix mit globaler Erwärmung. 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale 2m-TA

Da is nix mit „Hitze“ und „Dürre“ in Mitteleuropa, weder in diesem Jahr noch in den kommenden fünf Jahren…

Zum WMO-Sommerloch-Hitze-Schwachsinn schrieb ich ich vorgestern auf Wunsch eines Blog-Lesers einen Kommentar:

„Den Schwachsinn kann ruhig lesen, wer sich das antun will… 🙂

Der WMO-/IPCC-Klimaalarm für die kommenden fünf Jahre ist im Licht des tiefsten Sonnenminimums seit 200 Jahren und aufkommender La Niña so extrem witzig wie der WO-Dürre-Klimaalarm vom 26.5.2020 für Deutschland oder die NOAA/CFSv2-Dürre-Prognose für den Juli 2020 in Europa.

„…Die Wetter-Experten warnen sogar, dass es infolge des fortschreitenden Klimawandels eine 20-prozentige Chance gibt, dass der Temperaturanstieg bis 2024 bei mehr als 1,5 Grad liegen könnte…“

Ich warne davor, dass es wegen der anhaltenden globalen Abkühlung seit 2016 aus den genannten Gründen eine 80-prozentige Chance gibt, dass der Temperaturrückgang bis 2024 bei mehr als -0,5 Grad liegen könnte.

„Die Schockmeldung schlechthin: Schon 2020 können wir in Deutschland und Europa einen extremen Hitzesommer bekommen.“

Den „Hitzesommer“ 2020 in Europa kann man hier verfolgen:

(zum Vergrößern anklicken)

Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse bis zum 11.7.2020 und die 7-Tage-Prognose für die Abweichungen der 2m-Temperaturen vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 zeigt verbreitet negative Werte (blaue Farben) in Europ: Da is nix mit WMO-Klimaalarm-Sommerloch-Hitzesommer in Deutschland und Europa… 🙂 Quelle: Wetter Europa

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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Experten: Das Sonnenminimum wird tief und lang – die Erde wird abkühlen!

23 Gedanken zu “La Niña: Ein kühler nasser Herbst und ein knackig kalter Winter 2020 in Mitteleuropa?

  1. soll das Verschwinden des arktischen Sommereises wegen der laut Expeditionsleiter Markus Rex „dramatischen Erwärmung der Arktis, die in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang wiedergegeben wird“

    Ach so ?

    Models overestimate “Arctic Amplification”

    Abstract

    Realistically representing the Arctic amplification in global climate models (GCMs) represents a key to accurately predict the climate system’s response to increasing anthropogenic forcings. We examined the amplified Arctic warming over the past century simulated by 36 state‐of‐the‐art GCMs against observation. We found a clear difference between the simulations and the observation in terms of the evolution of the secular warming rates. The observed rates of the secular Arctic warming increase from 0.14 °C/10a in the early 1890s to 0.21 °C/10a in the mid‐2010s, while the GCMs show a negligible trend to 0.35 °C/10a at the corresponding times. The overestimation of the secular warming rate in the GCMs starts from the mid‐twentieth century and aggravates with time. Further analysis indicates that the overestimation mainly comes from the exaggerated heating contribution from the Arctic sea ice melting. This result implies that the future secular Arctic warming may have been over‐projected.

    Settled science ? 😀

    Liken

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