Spekulation: „Megawinter“ ab Januar 2019? Der Polarwirbel macht ernst!

Update 31.12.2018: Strat.-Modelle mit weiterem kräftigen Trog um den 8.1.2019!

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 30. und 31.12.2018 für den 8.1.2019. Beide Modelle sehen eine kräftige Störung des Polarwirbels, aber keinen Split. Es sind kräftige Kaltluftausbrüche in die mittleren Breiten der NH zu erwarten. Über Europa liegt ein kräftiger kalter Trog, mit einer nordwestlichen Strömung werden mäßig kalte Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt, die vor allem in höheren Lagen zu starken Schneefällen führen können. Das neue Jahr beginnt mit einer Kaltfront von Norden (s. folgende Grafik). Quelle: ECMWF und GFS

Update 30.12.2018: Modelle einig: Der Winter hat’s eilig – schon ab Neujahr wird es kälter!  Seltenes Video: Wolken in der eisigen Stratosphäre über den Niederlanden!

Zum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada, von links nach rechts) vom 30.12.2018 zeigen mit recht guter Übereinstimmung einen zeitlich vorverlegten erneuten Wintereinbruch nun ab 1.01.2019. Zwischen einem komplexen Tiefdrucksystem über Skandinavien und Mitteleuropa und hohem Druck über dem östlichen Nordatlantik wird hochreichende kalte Meeresluft von Norden nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Die Eintreffwahrscheinlichkeit dieser Prognosen liegt angesichts des geringen Zeitraums von drei Tagen und wegen der Übereinstimmung der Modelle schon bei über 90%. Die weiteren Aussichten sehen bei ECMWF nach vorübergehender Milderung erneut kalt aus (High-over-Low-Lage, s. folgende Grafik). Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: wie vor

Update 29.12.2018: Die CFSv2-Prognosen für den Januar 2019 in Europa werden kälter! Nach „Major Warming“ nun auch „Polarwirbelsplit“? UWZ-Warnungen vor Schneesturm in den Mittelgebirgen und vor Starkschneefall am Alpenrand ab heute Abend!

UWZ-Warnungen vom 29.12.2018 vor Schneesturm in den höheren Lagen der Mittelgebirge und vor Starkschneefall ab heute Abend am Alpenrand. Quelle: wie vor

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/CFSv2-Prognosen für die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa werden seit Anfang Dezember alle zehn Tage kälter. Ob das Modell die Bedeutung eines Major Warming und eines Polarwirbelsplits (s. nächste Grafik) verstanden hat…? Und wie es wohl in weiteren zehn Tagen aussehen wird…? Quelle: NOAA/CFSv2-Prognose Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-CFSv2-Prognose vom 29.12.2018 für die Temperaturen im oberen Bereich der mittleren Stratosphäre in 10hPa (rund 31 km Höhe) für den 10.1.2019. Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist geteilt in einen atlantischen und einen sibisichen Teilwirbel, die durch hohen Druck (gelb/orangefarben) über der Arktis und Nordrussland völlig von einander getrennt sind. Die Höhenströmung über Europa hat von West auf Ost gedreht, sibirische Kaltluft kann nach Europa vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist weit nach Süden bis zu den Azoren verschoben. Bei Eintreffen dieser Entwicklung ist zeitvesetzt auch in der Troposphäre mit einer Windumkehr auf Ost und eisigen Verhältnissen zu rechnen; beim Zusammentreffen von milderen Luftmassen von Westen in der Höhe und eisigen Luftmassen von Osten in tieferen Schichten über Europa sind kräftige und langanhaltende Schneefälle zu erwarten. GFS sieht den Polarwirbelsplit in 30 hPa (rund 22 km Höhe, mittlere Stratosphäre) bereits am 4.1.2019 (s. folgende Grafik). Quelle: Meteociel/CFS-Prognose 10 hPa NH mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-GFS-Prognose vom 29.12.2018 für die Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe) für den 4.1.2019. Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist geteilt in einen nordamerikanischen und einen europäischen Teilwirbel, die durch hohen Druck über der Arktis völlig von einander getrennt sind. Die Höhenströmung über Europa hat auf Nord gedreht, arktische Kaltluft kann nach Europa vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist zusammengebrochen. Bei Eintreffen dieser Entwicklung ist zeitversetzt auch in der Troposphäre mit einer Winddrehung auf Nord und mit winterlichen Verhältnissen zu rechnen, wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen durch in der Höhe zeitweise herangeführte mildere Luftmassen vom Nordatlantik in Mitteleuropa bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle auftreten können. Quelle: Netweather GFS-Charts mit Ergänzungen

Update 28.12.2018: Modelle bestätigen Wintereinbruch ab 3.1.2019!

Zum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa), GEM (Kanada) und ICON (DWD) vom 28.12.2018 zeigen mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 3.01.2019. Zwischen einem komplexen Tiefdrucksystem über Nordosteuropa und hohem Druck über dem östlichen Nordatlantik wird hochreichende kalte Meeresluft von Norden nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Quelle:Wetterzentrale


Update 27.12.2018: ECMWF mit Wintereinbruch ab 3.1.2019!

Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose vom 27.12.2018 für die Wetterlage in Europa vom 3.1. (links) bis 5.1.2019 (rechts). Zwischen hohem Druck über dem östlichen Nordatlantik und einem Tiefkomplex über Skandinavien und Osteuropa strömt hochreichende Polarluft nach Mitteleuropa. Bei Eintreffen dieser Wetterlage ist auch in Deutschland mit teils ergiebigen Schneefällen bis ins Tiefland zu rechnen (siehe auch die folgende Grafik für den 6.1.2019). Quelle: ECMWF Medium Range Charts mit Ergänzungen

Update 26.12.2018: Temperatursturz zu Weihnachten, Schnee in Nordgriechenland erstmals nach 26 Jahren! Modelle mit Winter im neuen Jahr! Anak Krakatau weiter sehr aktiv!


ZDF

Zum Vergrößern anklicken. Entwicklung der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 25.12.2018 für den 2., 3. und 4.1.2019 (von links nach rechts). Ein mächtiger Trog des gestörten Polarwirbels wandert langsam von Osteuropa nach Westen (retrograd) Richtung Mitteleuropa und dehnt sich dabei weiter nach Süden aus (weiße waagerechte Pfeile unten). Gleichzeitig dehnt sich eine ebenso mächtiger Höhenrücken über dem Nordatlantik weiter nach Norden Richtung Grönland aus (Grönlandblock, weiße senkrechte Pfeile). Bei Eintreffen dieser Wetterlage strömen zunehmend kalte und hochreichende feuchte Luftmassen aus Norden nach Mitteleuropa, die bis in tiefe Lagen wiederholte kräftige Schneefälle auslösen können. Quelle: ECMWF mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Entwicklung der Stratosphärenprognosen von GFS (100 hPa, rund 146km Höhe) vom 26.12.2018 für den 4., 5. und 6.1.2019 (von links nach rechts). Ein mächtiger Trog des gestörten Polarwirbels (Dipolsituation) über Osteuropa dehnt sich langsam nach Westen (retrograd) Richtung Mitteleuropa und Spanien aus (weiße Pfeile). Gleichzeitig wölbt sich ein Höhenrücken über dem Nordatlantik in Richtung Island. Bei Eintreffen dieser Wetterlage strömen zunehmend kalte und hochreichende feuchte Luftmassen aus Norden nach Mitteleuropa, die bis in tiefe Lagen wiederholte kräftige Schneefälle auslösen können. Quelle: GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) vom 26.12.2018 zeigen mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 2.01.2019. Zwischen einem komplexen Tiefdrucksystem über Skandinavien und Mitteleuropa und hohem Druck über dem Nordatlantik bis hinauf in den Raum Island (außer GFS) wird hochreichende kalte Meeresluft von Norden nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Der Ausbruch des Krakatau dauert an! Die Aschewarnung „Rot“ des VAAC Darwin vom 26.12.2018 nach Ausbruch des Anak Krakatau (Kind des Krakatau) am 22.12.2018 in Indonesien. Die schwefelhaltige (SO2, Schwefeldioxid) Aschewolke hat eine Flughöhe von SFC (surface/Eroberfläche) bis zu 55000 Fuß (FL550) oder knapp 17.000m erreicht und damit wahrscheinlich die untere Stratosphäre, so dass Schwefelverbindungen dort für einige Wochen (oder Monate?) verbleiben und Sonnenenergie abschirmen könnten. Der Krakatau (1883) hat in der Vergangenheit bereits globale Abkühlung über mehrere Jahre verursacht. Die Aschewolke ist offensichtlich ungewöhnlich eishaltig (ICE RICH), was auf einen hohen Wasserdampfanteil durch eindringendes Meerwasser in die Magmakammer hindeutet. Weitere heftige phreatische Explosionen sind deshalb zu erwarten. Quelle: Darwin Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC)

Update 25.12.2018: GFS mit mehrtägiger Schneewalze über Mitteleuropa ab dem 7.1.2019!





Update 24.12.2018: Warnungen vor Frost, Schnee- und Eisglätte für die Weihnachtstage 2018 in Deutschland! – FROHE WEIHNACHTEN!


Update 24.12.2018: Strat.-Modelle mit kräftigem kalten Trog Anfang Januar 2019! Weiße Weihnachten! Hier schneit es aktuell! Krakatau weiter aktiv!

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 23. und 24.12.2018 für den 2.1.2019. Beide Modelle sehen eine kräftige Störung des Polarwirbels mit Tripolbildung. Es sind kräftige Kaltluftausbrüche in die mittleren Breiten der NH zu erwarten, über Mitteleuropa und über Nordamerika liegt ein kräftiger Trog. Quelle: ECMWF und GFS
Zum Vergrößern anklicken. Der Ausbruch des Krakatau dauert an! Die Aschewarnung „Rot“ des VAAC Darwin vom 24.12.2018 nach Ausbruch des Anak Krakatau (Kind des Krakatau) am 22.12.2018 in Indonesien. Die schwefelhaltige (SO2, Schwefeldioxid) Aschewolke hat eine Flughöhe von SFC (surface/Eroberfläche) bis zu 55000 Fuß (FL550) oder knapp 17.000m erreicht und damit wahrscheinlich die untere Stratosphäre, so dass Schwefelverbindungen dort für einige Wochen (oder Monate?) verbleiben und Sonnenenergie abschirmen könnten. Der Krakatau (1883) hat in der Vergangenheit bereits globale Abkühlung über mehrere Jahre verursacht. Die Aschewolke ist offensichtlich ungewöhnlich eishaltig (ICE RICH), was auf einen hohen Wasserdampfanteil durch eindringendes Meerwasser in die Magmakammer hindeutet. Weitere heftige phreatische Explosionen sind deshalb zu erwarten.  Quelle: Darwin Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC)

Eilmeldung 23.12.2018: Vulkan Anak Krakatau ausgebrochen – Vulkanasche über 18.000 m – Ausbruch dauert an – Tsunami mit Toten in Indonesien!

Zum Vergrößern anklicken. Die Aschewarnung „Rot“ (Flugverbot) der Flugsicherung (VAAC) Darwin/Australien vom 23.12.2018 nach Ausbruch des Anak Krakatau (Kind des Krakatau) in Indonesien. Die schwefelhaltige (SO2, Schwefeldioxid) Aschewolke hat eine Flughöhe von SFC (surface/Erdoberfläche) bis zu 55.000 Fuß (FL550) oder rund 17.000m erreicht und damit wahrscheinlich die untere Stratosphäre, so dass Schwefelverbindungen dort für einige Wochen verbleiben und Sonnenenergie abschirmen könnten. Die Eruption dauert an. Der Krakatau hat in der Vergangenheit (1883) bereits globale Abkühlung über mehrere Jahre verursacht. Quelle: Darwin Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC)

Eine erwartete plötzliche Stratosphärenerwärmung über der Arktis zu Weihnachten 2018 kann ab Januar 2019 nach einem Polarwirbelsplit zu mächtigen Kaltluftausbrüchen in die mittleren Breiten sowohl in Nordamerika als auch in Europa führen.

Darüber berichtet u.a. auch die Washington Post, wie hier zu lesen ist: Jahrhundert-Winter droht: Polar-Phänomen bringt für Deutschland extreme Kälte-Gefahr

„Über der Nordpolar-Region braut sich derzeit eine gefährliche Wetterlage zusammen. Es droht ein extrem kalter Winter. Einige Meteorologen warnen.

Das Szenario klingt beängstigend. Der West-Wind, der im Winter milde Atlantik-Luft nach Deutschland bringt, kommt zum Erliegen. Stattdessen befördert eine eiskalte Strömung aus Osten russische Winterluft in die Bundesrepublik. Das Ergebnis: Rekord-Tieftemperaturen und ein Jahrhundertwinter. Das Szenario klingt dramatisch, ist laut Berichten der Washington Post aber keineswegs unrealistisch. Das meteorologische Phänomen, das dazu führen könnte, ist der Polarwirbelsplit…“

Der Bericht enthält auch eine Interessante Animation zum Polarwirbelsplit.

Auch hier im Blog wurden wir früh aufmerksam auf die Prognosen für diese spannende Entwicklung in der Stratosphäre über der Arktis, als Kommentator Jörg schrieb…

„Joerg
8. Dezember 2018 um 21:42

Als ich mir heute verschiedene Karten angesehen habe ist mir aufgefallen das sich da so ein Minor oder Major Warming anbahnt, wie im Frühjahr18 und Europa auf der eisigen Seite liegt… Demnach könnte der Januar und Februar noch Überraschungen beinhalten. Gruss Jörg“

Am 18.12.2018 sahen wir die Situation hier im Blog in der Diskussion so:

„Nach „Hitze“ sehen die aktuellen Rechnungen von ECMWF für Weihnachten 2018 nicht aus…

(zum Vergrößern in die Grafiken klicken)




Quelle: ECMWF FU Berlinin 10 hPa (rund 31km).

Dazu kommt eine SSW um rund 60°C in vier Tagen in 10 hPa (rund 31 km Höhe, obere mittlere Stratosphäre) pünktlich zu Weihnachten.

ECMWF-Prognose vom 18.12.2018 für ein „Major Warming“ in der Stratosphäre über der Arktis vom 22. bis 26.12.2018. Durch die SSW (Sudden Stratospheric Warming) steigt der Druck über der Arktis sprunghaft an und und breitet sich auch nach unten auf die Troposphäre aus. Die SSW kann zu einer Störung des arktischen Polarwirbels bis hin zum Split führen, wodurch arktische Kaltluftmassen nach Süden in die mittleren Breiten ausbrechen. Quelle: ECMWF FU Berlin

Nachtrag: Die SSW in der oberen Stratosphäre ist bereits beendet oder unterbrochen, sie setzt sich in der mittleren Stratosphäre noch fort.

(zum Vergrößern anklicken)

Die NOAA-NCEP-Analyse vom 18.12.2018 zeigt eine pötzliche Erwärmung in der Stratosphäre über der Arktis. Während die Erwärmung in der oberen Stratosphäre auf rund 36 km Höhe (5 hPa) bereits beendet ist (linke Grafik), setzt sie sich in der mittleren Stratosphäre bei rund 23 km Höhe (30 hPa) zunächst noch fort (rechte Grafik). Quelle: NOAA/CPC -Analyse der Stratosphärentemperaturen

Die Prognosen für ein „Major Warming“ stehen nun kurz vor ihrer Realisierung, wie die aktuellen Berechnungen von ECMWF zeigen.

ECMWF-Prognose vom 21.12.2018 für ein „Major Warming“ in der Stratosphäre über der Arktis vom 22. bis 26.12.2018. Binnen vier Tagen steigen die Temperaturen im oberen Bereich der mittleren Stratosphäre bei rund 31 km (10 hPa) um knapp 70(!) Grad Celsius an. Durch die SSW (Sudden Stratospheric Warming) steigt der Druck über der Arktis sprunghaft an und und breitet sich auch nach unten auf die Troposphäre aus. Das kann zu einer Störung des arktischen Polarwirbels bis hin zum Split führen, wodurch arktische Kaltluftmassen nach Süden in die mittleren Breiten ausbrechen. Quelle: ECMWF-Strat.-Prognosen

Nach dieser kräftigen Störung fehlt nun nur noch die Teilung (der Split) des arktischen Polarwirbels, um das eingangs beschriebene Mega-Winter-Ereignis ab Januar 2019 möglich zu machen, denn diese Störungen in der Statosphäre brauchen einige Tage, bis sie sich nach unten in die Troposphäre durchsetzen und dort die Strömungen nachhaltig verändern.

Das sind aktuellen GFS-Prognosen für einen Polarwirbelsplit Anfang Januar 2019, die sicher die Spekulationen befeuern….

GFS-Prognosen vom 22.12.2018 für einen Polarwirbelsplit in knapp 22 km Höhe (30 hPa, mittlere Stratosphäre) ab 1.1.2019. Ein eisiger Teilwirbel liegt am 6.1.2019 über Europa. Bei Eintreffen dieser Rechnungen ist mit einem nachhaltigen eisigen Wintereinbruch zu rechnen. Quelle: Netweather GFS-Charts

GFS macht mit ersten eisigen Rechnungen Andeutungen dessen, was da auf uns zukommen kann…



Letzte Meldung 23.12.2018: Hier gibt es weiße Weihnachten 2018! Und hier UWZ-Warnungen vor schwerem Schneesturm mit Verwehungen an Heiligabend!


Übrigens: Verschläft die Sonne den Jahreswechsel? Seit 13 Tagen ist sie am 29.12.2018 ohne jeden global wärmenden Sonnenfleck:

Und Nachwuchs von der erdabgewandten Seite der Sonne (von links nach rechts) ist derzeit nicht in Sicht…: Da is auch nix…

Trotzdem gilt weiter: Absturz der Sonnenaktivität – Sonnenminimum trotzdem erst 2019?

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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46 Gedanken zu “Spekulation: „Megawinter“ ab Januar 2019? Der Polarwirbel macht ernst!

  1. Ich freue mich schon, neue Hoffnung auf Winter 2020 ansammeln.
    Je länger die Sonne schwächelt um so höher sind vielleicht die Chancen, aber Norddeutschland ist ja eh nicht bekannt für Schnee.
    Entweder mild feucht/nass, oder Eisschrank ohne Schnee. Ich würde
    in milder Form jedes Jahr 78/79 bevorzugen muss ja nicht gleich katastrophenähnlich sein. Aber der Wunsch danach hängt vielleicht an meinem Geburtstag 😉 mitten im Chaos 31.12.78 in Hamburg 🙂 🙂

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    1. Lieber Björn,

      ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag, ein gutes und gesundes neues Jahr und allzeit „Schönes Spiel“, …und natürlich viel Schnee!

      Herzlichen Gruß

      Schneefan2015

      PS: Wann geht es wieder auf „Große Fahrt…?

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      1. Vielen Lieben Dank Schneefan 🙂 euch allen einen guten Rutsch 🙂

        Meine/unsere großen Fahrten beschränken sich gesundheitsbedingt auf unsere direkten Nachbarländer 😉 die großen Reisen überlasse ich gern anderen 🙂 Euch zum Beispiel

        Auf ein frohes, vielleicht mit Schnee gesegnetes, 2019 😉

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  2. Endlich mal Winter hier in Deutschland. Trotz Polarwirbelsplit sieht es so aus, als ob nur Europa die Kälte abbekommt. Wie sieht es denn in den USA aus ? Die hatten doch in November schon einen Rekord Wintereinbruch. Hättest du da vielleicht eine Info Schneefan ?

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  3. Ich wünsche an alle hier einen guten Rutsch in´s neue Jahr 2019! Danke, Schneefan für die umfangreiche Berichtersattung in diesem Jahr! Gruß, markus.

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  4. Ich wünsche dir Schneefan und alle anderen hier einen guten Rutsch in das Jahr 2019. Was Winterwetter betrifft werde ich immer skeptischer. Es wird jetzt zwar kälter aber auch nur für 2 bis 3 Tage.
    Und richtig Winter will es nur in den Bergen werden. Außer nächste Woche wird sich das Warming und der Polarwirbelsplitt, falls er kommt, noch zu Gunsten für unseren Winter auswirken.

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