Überraschung: Arktiseis wächst 2019 fast drei Wochen früher als 2018 – „Polarstern“ in Gefahr?

Update 21.9.2019: Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ pünktlich Richtung Laptewsee gestartet. Meereisflächen (extent) in der Laptewsee mit rund 90.000 km² 4,5mal größer als im Vorjahr.

Zum Vergrößern anklicken. Der MAISIE-Plot vom 20.9.2019 zeigt die Entwicklung der Meereisflächen (extent) in der Laptev Sea im Jahr 2019 im Vergleich zu den vier Vorjahren. Mit rund 90.000 km² sind die Meereisflächen am 20.9.2019 rund 4,5mal größer als 2018 mit rund 20.000 km². Quelle: NSIDC/MAISIE-Plots

Quelle: DMI Arctic Sea Ice Thickness and Volume
Zum Vergrößern anklicken. Der „Vesselfinder“ zeigt am 21.9.2019 das Klimanarren-Schiff „Polarstern“ und eines seiner vier Begleitschiffe, den russischen Eisbrecher Akademik Fedorov, nördlich von Norwegen auf dem Weg in die Laptewsee, die Startposition für den mit über 140 Millionen Euro teuersten Betriebsausflug aller Zeiten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Quelle: VesselFinder

Update 20.9.2019: Arktis: Meereisflächen weiter Richtung Europa verschoben.

Zum Vergrößern anklicken. Die beiden DMI-Plots zeigen den Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 18.9.2019 (rechts) zum 18.9.2018 (links). Wie schon im August 2019 haben sich die Meereisflächen gegenüber dem Vorjahr vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen (Barentssee) und vor Ostgrönland sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um rund 600 km weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Nordostspitze Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Quelle: DMI Sea Ice Temperature

Update 19.9.2019: Zitate: Die „Polarstern“ wird während der Expedition von vier Eisbrechern versorgt. 6000 Tonnen Treibstoff werden allein für den Forschungseisbrecher „Polarstern“ benötigt. Bericht von der Polarstern: Meereis in der Startregion wird seit 11.9.2019 dichter. Start der Expedition am 20.9.2019 von Tromsö. DMI/Arktis: Meereisflächen (extent) von November 2018 bis März 2019 gewachsen.

Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik zeigt das Wachstum der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im November (links) und im Dezember 2018 (rechts) gegenüber den Vorjahren. Das Wachstum setzt sich im Polarwinter 2018/19 auch bis März 2019 fort (s. folgende DMI-Grafiken). Schlechte Aussichten für das Narrenschiff „Polarstern“ im Polarwinter 2019/20…? Quelle: DMI-Plots Ice Cover
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik zeigt das Wachstum der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) von Januar bis März 2019 (von links nach rechts) gegenüber den Vorjahren. Schlechte Aussichten für das Narrenschiff „Polarstern“ im Polarwinter 2019/20…? Quelle: DMI-Plots Ice Cover
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: wie oben

Update 18.9.2019: Neues vom Narrenschiff Eisbrecher“Polarstern“: Mindestens 6 Personen werden als „Eisbärwache“ eingeteilt, um für die Sicherheit der Wissenschaftler zu sorgen (Position Tromsö). Eisbärbericht 2018: Innuit leiden unter der Zunahme der Eisbären – erste Todesopfer.

Update 17.9.2019: Arktis-Meereis: DMI-Prognose grafisch verändert und für September 2019 etwas gesenkt. Arktis-Meereis mit neuem Tiefpunkt am 15.9.2019 – weiter Rang 4 und nix mit „fast Rekordminimum“...

Zum Vergrößern anklicken. Die arktischen Meereisflächen (extent) liegen im neuen Septemberminimum auch am 15.9.2019 weiter auf Rang 4, und mit rund 870.000 km² weit höher als das Rekordminimum 2012, auch in den Jahren 2007 und 2016 lag des Minimum niedriger als 2019. Das arktische Meereisminmum 2019 war zunächst am 4.9.2019 vermutet worden und wäre damit ungewöhnlich früh eingetreten: Im WMO-Mittel 1981-2010 ist der jährliche Tiefstand um den 14.9. erreicht. Quelle: Chart Meereis Arktis
Zum Vergrößern anklicken. Das DMI hat die Grafiken für die arktischen Meereisflächen (extent) geändert und vor allem fünffach kleiner skaliert, dadurch erscheinen die Differenzen von Jahr zu Jahr fünfmal größer (linke Grafik) als in der alten Darstellung (rechte Grafik). Die DMI-Prognose (?) für den September 2019 wurde zudem etwas gesenkt. Weiter deutlich sichtbar bleibt der positive Trend seit 2007, verstärkt seit 2012 im September, dem Monat des jährlichen Eisflächenminimums (grüne Trendlinien). Quelle: DMI Arctic Sea Ice Prognose

Eilmeldung 12.9.2019: Klima-Alarm beim ZDF: Meteorologin Katja Horneffer erfindet in den 19.00 Uhr-Nachrichten (3sat) Hurrikan (H) „Gabrielle“, der nur ein Tropensturm (TS) war.

 

WetterOnline: Dreiste TOP-Lüge über „Arktis-Eis fast auf Rekordminimum“ bisher nicht korrigiert. Arktis: Meereisflächen (area/Reineisflächen) wachsen ungewöhnlich früh ab Ende August 2019. Die europanahe Barentssee mit rekordverdächtig großen Meereisflächen für diese Jahreszeit.

Zum Vergrößern anklicken. Die Barentssee zwischen Spitzbergen und Nordrussland zeigt in diesem Jahr mit knapp 30.000 km² ungewöhnlich große Meereisflächen (extent) für diese Jahreszeit auf, die deutlich höher sind als in den letzten Jahren. Erstes Opfer dieser eisigen Entwicklung ist der schwedische Eisbrecher MALMÖ, der im dichten Eis vor Spitzbergen am 2.9.2019 festsaß und dessen Klimakrieger am 3.9.2019 mit Hubschraubern von Bord evakuiert werden mussten. Das arktische Meereis ist in diesem Jahr bereits seit mindestens August weit Richtung Europa verschoben. Quelle: NSIDC/MAISIE-Plots
Zum Vergrößern anklicken. Der Plot vom Meereisportal des AWI zeigt die Entwicklung der Meereisflächen (area/Reineisflächen) in der Arktis seit 1.1.2019 (rote Linie). Bereits seit Ende August 2019 nehmen die Eisflächen schon wieder zu. Das ist ungewöhnlich früh, denn im Mittel (dunkelgraue Linie) setzt das Eiswachstum erst um den 10. September wieder ein. Quelle: Meereisportal Arktis Meereisflächen mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die dreiste Top-Lüge „Arktis-Eis fast auf Rekordminimum“ wurde von WetterOnline bis heute, 12.9.2019, 10.35 Uhr noch nicht korrigiert. Die arktischen Meereisflächen (extent) liegen im Septemberminimum 2019 auf Rang 4, und weit höher als das Rekordminimum 2012, nämlich um rund 900.000 km²: Da is nix mit „fast Rekordminimum“. Auch in den Jahren 2007 und 2016 lag das Minimum niedriger als 2019. Quelle: WetterOnline

Die Meereisflächen in der Arktis haben am 4.9.2019 mit rund 4,24 Millionen km² überraschend früh ihren jährlichen Tiefpunkt erreicht und wachsen nun wieder.

Im Tiefpunkt waren die Meereisflächen (extent) um rund 900.000 km² größer als im bisherigen Minimum im Jahr 2012 und auch größer als in den Jahren 2007 und 2016.

Im letzten Jahr wurde das Minimum erst am 19. und 23. September 2018 erreicht: Damit wächst das arktische Mereis in diesem Jahr knapp drei Wochen früher als 2018.

Ein schlechtes Omen für die Narrenfahrt des deutschen Eisbrechers „Polarstern“ (Position), dessen Klimanarren sich für mehr als 120 Millionen Euro im Eis einfrieren und mit der Transpolardrift von Sibirien über den Nordpol zurück in die Framstraße treiben lassen wollen…?

Zum Vergrößern anklicken. Die arktischen Meereisflächen (extent) liegen im Septemberminimum 2019 auf Rang 4, und weit höher als das Rekordminimum 2012, nämlich um rund 900.000 km²: Da is nix mit „fast Rekordminimum“. Auch in den Jahren 2007 und 2016 lag das Minimum niedriger als 2019. Die WO-Meldung über die angeblich zweitniedrigste Ausdehnung (extent) 2019 ist eine glatte Falschmeldung (Fake-News: Fake-News oder Fakenews;[1] englisch: fake news [ˈfɛɪ̯kˌnjuːz]) werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten[2] bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien zum Teil viral verbreiten). Das arktische Meereisminimum 2019 hat voraussichtlich am 4.9.2019 mit 4,24 Millionen km² stattgefunden und damit ungewöhnlich früh: Im WMO-Mittel 1981-2010 ist der jährliche Tiefstand um den 14.9. erreicht, im letzten Jahr sogar erst am 19. und 23.9.2018. Quelle: Chart Meereis Arktis
Meldungen über „Arktiseis fast auf Rekordminimum“ und über die angeblich „Zweitniedrigste Ausdehnung“ sind Fake-News und Klima-Alarm der übelsten Sorte.

Die Meereisflächen der Arktis wachsen im Trend im September seit 2007 und verstärkt seit 2012, wie die DMI-Grafik mit Prognose für den September 2019 zeigt.

Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik für die Entwicklung der Meereisflächen (extent) in der Arktis im September von 1980 bis 2019 (?) zeigt einen leichten Anstieg der Monatswerte seit 2007 und einen verstärkten Anstieg nach dem Tiefpunkt im jahr 2012 (grüne Trendlinien). Quelle: DMI Arctic Sea Ice Prognose

Auch Meldungen über einen angeblich warmen Sommer 2019 in der Arktis entbehren jeder sachlichen Grundlage, wenn man sich die Durchschnittstemperaturen in der Zentralarktis anschaut.

Nördlich 80°N lagen die Temperaturen durchweg im oder sogar leicht unter dem (kalten) Klimamittel 1958 – 2002 – von Rekordsommer nicht der Hauch einer Spur.

Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittstemperaturen in der Arktis nördlich 80°N (rote Linie) vom 1.1. bis zum 20.8.2019. Der kurze Polarsommer 2019 liegt durchweg im oder leicht unter dem (kalten) Klimamittel 1958-2002 (grüne Linie) und aktuell am 20.8.2019 wieder im Dauerfrostbereich unter 0°C (blaue Linie): Der Polarwinter 2019 hat zeitgerecht eingesetzt: Da is nix mit Erwärmung…Quelle: DMI Arktis-Temperaturen

In diesem Jahr sind bereits mehrere Kreuzfahrt-Eisbrecher am unerwartet dicken Meereis in der Arktis gescheitert:

„16 Passagiere von Expeditions-Kreuzfahrtschiff auf dem Luftweg evakuiert
(04.09.19) Am 3.9. barg ein norwegischer Rettungshubschrauber die 16 Passagiere an Bord des schwedischen Expeditionskreuzfahrtschiffs ‚Malmø‘, 317 BRZ (IMO: 8667579), ab, das nach einer unerwarteten Winddrehung in Packeis südwestlich der Hinlopen-Straße vor Svalbard geriet. Unter ihnen befanden sich ein Filmteam, das Klimaveränderungen dokumentieren sollte, und mehrere Privatpersonen mit Interesse an Klimafragen. Das Schiff war am 31.8. aus Longyearbyen ausgelaufen, um der Route des Expeditionsschiffs ‚Quest‘, die es 1931 genommen hatte, zu folgen, wurde aber am 2.9. vom Eis eingeschlossen.“ Quelle: Seenotmeldungen

Zum Vergrößern anklicken. Zwei Narrenschiffe bei Spitzbergen Anfang September 2019, die Malmö (schwedischer Eisbrecher Klasse 1A, schwierige Eisverhältnisse/Eisdicke bis 0,8 m) mit Klimakriegern im weit nach Süden verschobenen Meereis gefangen, Eisbrecher Polarstern seit Wochen in der Framstraße. Im Juli/August 2019 scheiterte eine Mission amerikanischer Klimaaktivisten mit dem Eisbrecher ODEN in der vereisten NW-Passage, im Juli 2019 musste zuvor schon der norwegische Eisbrecher Prince Haakon vom dicken Eis beschädigt von seiner geplanten Nordpolfahrt umkehren. Quelle: Schiff mit Klimakriegern im Eis gefangen

Wie war das noch mit den falschen Propheten, die das sommerliche arktische Meereis schon vor Jahren schwinden sahen, worüber ich bereits 2015 schrieb..?

„…Damit straft die Arktis mit einem Extent-Minimum von 4,41 Millionen km², einem Eisflächenzuwachs von 30% gegenüber 2012 und dem frühesten Eiswachstum seit 1997 im Jahr 2015 alle lächerlichen Prognosen der Enteisungsphantasten Lügen, die bis hin zum Nobelpreisträger Al Gore bereits ab 2013 oder 2015 eine sommerlich eisfreie Arktis verkündeten: 26% Increase In Arctic Sea Ice Over The Last Three Years

Zitate daraus:

„Government funded experts, leading journalists, and Nobel Prize winners all say the Arctic is ice-free.

ScreenHunter_9954 Jul. 20 08.27

The End of the Arctic? Ocean Could be Ice Free by 2015 – The Daily Beast

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Gore: Polar ice cap may disappear by summer 2014

ScreenHunter_4681 Nov. 16 22.25

BBC NEWS | Science/Nature | Arctic summers ice-free ‘by 2013′

screenhunter_69-jun-11-21-44 (2)

Why Arctic sea ice will vanish in 2013 | Sierra Club Canada

ScreenHunter_4675 Nov. 16 19.01

ScreenHunter_4674 Nov. 16 18.59

Arctic Sea Ice Gone in Summer Within Five Years?

The Argus-Press – Jun 24, 2008

ScreenHunter_377 May. 12 13.16

The Argus-Press – Google News Archive Search

12.8.2019 Arktis: Meereisflächen haben sich Richtung Europa verschoben – Eiskälte nun rund 800km näher an Europa als im Vorjahr.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 11.8.2019 (rechts) zum 11.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um rund 800km weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Südostspitze Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature

18.8.2019: Wachsende Gletscher auf Island und Grönland.

Zum Vergrößern anklicken. Der größte Gletscher Grönlands, der Jakobshavn Gletscher bei dem Städtchen Ilulissat an der Westküste Grönlands, wächst seit 2016: Grund: Das Wasser dort wird kälter. Quelle: Die Presse

Früher Polarwinter 2019 in der Arktis mit Extremfrost bis nahe -40°C auf Grönland.

Ob die Klimanarren die Warnzeichen der Arktis verstehen…?

Übrigens: WetterOnline hat eine Fake-Überschrift heute noch korrigiert von „Zweitniedrigste Ausdehnung“ in „Erneut wenig Eis“.

Origninal-Screenshot

Zum Vergrößern anklicken. WO-Fake-Überschrift von heute, 11.9.2019 11.00 Uhr: „Zweitniedrigste Ausdehnung“ Quelle: WO Arktisches Meereis am Minimum

Korrektur-Screenshot

Zum Vergrößern anklicken. Korrektur-Überschrift von WetterOnline am 11.9.2019, 16.00 Uhr in „Erneut wenig Eis“. WO Arktisches Meereis am Minimum

Die TOP-Lüge auf der Titelseite unter Top-Thema „Arktis-Eis fast auf Rekordminimum“ wurde bis heute, 11.9.2019, 17.00 Uhr noch nicht korrigiert.

Zum Vergrößern anklicken. Die Top-Lüge „Arktis-Eis fast auf Rekordminimum“ wurde von WetterOnline bis heute, 11.9.2019, 17.00 Uhr noch nicht korrigiert, obwohl der Abstand zum wahren Minimum 2012 rund 900.000 km² beträgt und auch die Jahre 2007 und 2016 unter 2019 lagen…, übel, übel… Quelle: WetterOnline

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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29 Gedanken zu “Überraschung: Arktiseis wächst 2019 fast drei Wochen früher als 2018 – „Polarstern“ in Gefahr?

    1. Danke, sehr bemerkerkenswert: Die Klimamodelle sind völlig untauglich, weil sie einseitig und falsch auf CO2 getrimmt sind.

      „…Fazit
      Diese Analyse hat gezeigt, dass die Lufttemperaturprojektionen fortgeschrittener Klimamodelle nur lineare Extrapolationen des fraktionellen Treibhausgasantriebs sind. Die lineare Ausbreitung des Modellfehlers folgt direkt aus der linearen GCM-Extrapolation des Forcierens. Der jährliche durchschnittliche LWCF-Wärmeflussfehler von ± 4 Wm – 2 Jahr – 1 bedeutet, dass die physikalische Theorie in Klimamodellen die Energie fälschlicherweise auf die internen Unterzustände des Erdklimas aufteilt. Insbesondere erfassen GCMs nicht das physikalische Verhalten von Erdwolken oder allgemein des hydrologischen Zyklus (Stevens und Bony, 2013). Wie oben erwähnt, kann sich eine GCM-Simulation im TOA in einer perfekten externen Energiebilanz befinden, während immer noch ein falscher interner Klimaenergiezustand ausgedrückt wird.

      Die weitere Bedeutung der Unsicherheit der projizierten Lufttemperatur wird ausführlich in Abschnitt 10.1 der Hintergrundinformationen erläutert. „Warum Konfidenzintervalle keine Modelloszillation implizieren.“ In den Abschnitten 10.2 und 10.3 der Hintergrundinformationen wird die Bedeutung der Konfidenzintervalle ausführlich erläutert. Unsicherheit und fortgesetzter Fehler.

      Obwohl andere Ansätze zur Ungewissheit in Projektionen und Simulationen von Klima-Zukünften durchgeführt wurden, werden vor allem Bayes’sche Statistiken verwendet (Tebaldi et al., 2005; Buser et al., 2009; Urban and Keller, 2010; Zanchettin et al., 2017) ), keiner von ihnen propagiert Kalibrierungsfehler durch Modellsimulationsschritte in den projizierten zukünftigen Klimazustand. In diesen Studien bleibt der Einfluss der kontinuierlichen Entwicklung von Simulationsfehlern auf die Unsicherheit innerhalb des endgültigen prognostizierten Klimazustands unbewertet.

      Es ist nun angebracht, zu Smiths Standardbeschreibung der physikalischen Bedeutung zurückzukehren: „Selbst in der Physik der High School lernen wir, dass eine Antwort ohne“ Fehlerbalken „überhaupt keine Antwort ist“ (Smith, 2002). Der LWCF-Kalibrierungsfehler ist ± 114 × größer als der jährliche durchschnittliche Anstieg der Treibhausgasemissionen. Diese Tatsache allein macht eine mögliche globale Auswirkung der anthropogenen CO2-Emissionen für die vorliegenden Klimamodelle unsichtbar.

      Nach dem gegenwärtigen Stand der Theorie wird ein AGW-Signal, falls vorhanden, niemals aus dem Klima-Rauschen hervorgehen, egal wie lange die Beobachtungsaufzeichnung dauert, da die Unsicherheitsbreite notwendigerweise viel schneller zunimmt als ein projizierter Trend der Lufttemperatur. Jegliche Auswirkung von Treibhausgasen geht immer innerhalb des Unsicherheitsintervalls verloren. Selbst fortgeschrittene Klimamodelle weisen eine schlechte Energieauflösung und sehr große Projektionsunsicherheiten auf.

      Die unvermeidliche Schlussfolgerung ist, dass ein Temperatursignal von anthropogenen CO2-Emissionen (falls vorhanden) nicht in Klima-Observablen nachgewiesen werden konnte oder kann.“

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  1. Lieber Schneefan wenn ich mir oben genannte Grafik auf deren Seite ansehe und mir sämtliche Jahre bis 1979 anzeigen lasse bekommt dein Satz „Die Meereisflächen in der Arktis haben am 4.9.2019 mit rund 4,24 Millionen km² überraschend früh ihren jährlichen Tiefpunkt erreicht und wachsen nun wieder“ einen komischen Beigeschmack. Das wir von ca Anfang Juli bis ca Mitte August sogar unter dem Rekord Minimum von 2012 waren finde ich ist ebenso eine Erwähnung wert.

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    1. Es geht darum, dass es im September 2019 kein „fast Rekordminimum“ gibt, das ist doch wohl eindeutig…

      Ebenso eindeutig ist der positive September-Trend bei den arktischen Meereisflächen (extent) seit 2007 und verstärkt seit 2012.

      WO

      Die Meereisflächen der Arktis verringern und vergrößern sich im selben Zyklus wie die SST im Nordatlantik (AMO), wie man weiß.

      (zum Vergrößern anklicken)

      Ab Mitte der 1990er Jahre wurde es global und im Nordatlantik wärmer, nach 2016 wird es wieder kälter…

      Mein Fazit: Mit der bereits einsetzenden Abkühlung des Nordatlantiks wachsen die arktischen Meereisflächen in den kommenden (mindestens) drei Jahrzehnten weiter, vom ebenfalls gerade beginnenden „Grand Sonnenminimum“ mal abgesehen…

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      1. Der Rang 4 dürfte trotzdem bereits gesichert sein…

        (zum Vergrößern anklicken)

        Die arktischen Meereisflächen (extent) liegen im Septemberminimum auch am 11.9.2019 weiter auf Rang 4, und mit rund 900.000 km² weit höher als das Rekordminimum 2012, auch in den Jahren 2007 und 2016 lag des Minimum niedriger als 2019. Das arktische Meereisminmum 2019 hat voraussichtlich am 4.9.2019 stattgefunden und damit ungewöhnlich früh: Im WMO-Mittel 1981-2010 ist der jährliche Tiefstand um den 14.9. erreicht. Quelle: Chart Meereis Arktis

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      2. Das habe ich auch nicht angenommen. 🙂

        Besonders die europanahe Barentssee zeigt ungewöhnlich viel Eis für diese Jahreszeit.

        (zum Vergrößern anklicken)

        Zum Vergrößern anklicken. Die Barentssee zwischen Spitzbergen und Nordrussland zeigt in diesem Jahr mit knapp 30.000 km² ungewöhnlich große Meereisflächen (extent) für diese Jahreszeit auf, die deutlich höher sind als in den letzten Jahren. Erstes Opfer dieser eisigen Entwicklung ist der schwedische Eisbrecher MALMÖ, der im dichten Eis vor Spitzbergen am 2.9.2019 festsaß und dessen Klimakrieger am 3.9.2019 mit Hubschraubern von Bord evakuiert werden mussten. Quelle: NSIDC/MAISIE-Plots

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  2. @krishna gans
    Roy Spencer gibt in seiner – recht kurzen – Replik zum Franks Problematisierung der möglichen Fehler zu, dass er keine große Ahnung von der Thematik hat „I’m sure Dr. Frank is much more expert in the error propagation model than I am.“ Das Aufschaukeln eines kleinen Fehlers zu einem großen scheint er zudem als Konzept nicht wirklich verstanden zu haben, sondern kontert es mit einer Art Palmströmlogik, dass die Physik die Ergebnisse nicht zulasse. Dabei geht es Frank gar nicht in erster Linie um hinterliegende Wirkmechanismen, sondern die prognostischen Rechenmodelle der sog. Klimaforscher. Diese Modelle sind so gestrickt, dass alle CO2 Effekte im nicht berücksichtigen Fehlerrauschen untergehen. Das ist ungefähr so, als würde man mit einem sehr grobkörnigen Film eine Fotoaufnahmen machen. Auf dem Foto sieht man dann nur rauschen und kann unmöglich sagen, was für Objekte fotografiert wurden – es können etwa 1000 Kokosnüsse sein. Spencers Einwand bezieht darauf, dass er aus anderen Gründen weiß, dass nicht 1000 Kokosnüsse fotografiert wurden. Sein Einwand sticht aber nicht gegen den Fakt, dass das Foto verrauscht ist. Im Übrigen glaubt Spencer an Intelligent Design – ist zwar ein Argumentum ad hominem, aber ernst nehmen kann ich ihn danach nicht.

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    1. Ich verfolge das auch, und stelle fest, dass Roy Spencer recht schlechte Karten hat was Pat Franks Arbeit betrifft.
      Was er privat denkt, ist mir wurscht, solange er die Arbeit, die er macht, gut und richtig macht.
      Diese Methode des pauschalen Diskreditierens geht mir insbesondere bei den Alarmisten, spez. Ramstorf maßlos auf den Keks, deswegen kann und will ich es auch anders herum nicht gutheißen.

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  3. Der Herr Söder sieht das mit dem Arktiseis etwas anders:
    „Dazu gehört meiner Meinung nach auch ein Hubschrauberträger. Damit könnten wir vom leider bald eisfreien Nordmeer bis zum Südchinesischen Meer unseren Bündnisverpflichtungen nachkommen.“

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sicherheitspolitik-bundeswehr-hat-nach-schaetzung-vieler-experten-nur-fuer-einen-tag-munition/25017024.html?utm_source=pocket-newtab&ticket=ST-7823901-ICVE5PqorgMtDolyM5bK-ap4

    Es gibt bald einfach kein Thema und auch keine einzige Nachricht mehr, ohne einen wie auch immer abstrusesten Verweis auf die uns bald alle umbringende „Heißzeit“.

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    1. Global sieht das aktuell insgesamt so aus mit den wärmeren und kälteren Ozeanen…

      (zum Vergrößern anklicken)

      Die globalen Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) am 16.9.2019 zeigen einen relativ warmen Nordpazifik, einen relativ kalten Südpazifik und das Muster der global kühlenden La Niña im äquatorialen Pazifik, auch der Indische Ozean ist im Ost- und Südteil relativ kalt (positiver IOD-Index). Quelle: NOAA Global SSTA

      Hier auch als „full global“ mit den auffällig kalten Meeresflächen um die Antarktis und die teils wärmeren und teils kälteren Flächen der Arktis…(die weißen Flächen dort sind Meereis)

      Bei der rechteckigen Darstellung der runden Erde ist zu beachten, dass die polnahen Gebiete wesentlich größer erscheinen als sie tatsächlich sind…

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