Wie kalt werden der November 2020 und der Winter 2020/21 in Mitteleuropa?

Update 8.12.2020: NASA weiter mit La Niña bis ins Jahr 2022.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen NASA-ENSO-Prognosen von Dezember 2020 sehen wie im Vormonat eine ungewöhnlich kräftige La Niña im äquatorialen Pazifik mit Temperaturabweichungen bis unter -3°C und mit ungewöhnlich langer Dauer bis in den NH-Sommer 2021. Die ENSO-Ereignisse entwickeln sich meist von April bis Juni und dauern anschliessend bis über Weihnachten. „Historically Speaking: El Niño and La Niña events tend to develop during the period Apr-Jun and they – Tend to reach their maximum strength during October – February – Typically persist for 9-12 months, though occasionally persisting for up to 2 years – Typically recur every 2 to 7 years.“ Bei Eintreffen der aktuellen NASA-Prognose könnte sich wie schon 2010-2012 eine mehrjährige La Niña bis ins Jahr 2022 entwickeln. Kräftige und lange La Niña-Ereignise kühlen die Erde zeitversetzt um mehrere Zehntel Grad Celsius ab: Die globale Abkühlung seit 2016 wird sich also mindestens bis ins Jahr 2021 fortsetzen und könnte sogar bis ins Jahr 2022 andauern. Übrigens: Diese kalte Entwicklung im äquatorialen Pazifik steht im völligen Gegensatz zu den Prognosen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK): La Niña statt El Niño – Das völlige Versagen des „bahnbrechenden“ PIK-Modells unter Beteiligung des H.J. Schellnhuber. Quelle: BOM-ENSO-Modell-Prognosen
Update 6.12.2020: Prognose: Absturz der globalen Temperaturen.

Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Prognose vom 6.12.2020 zeigt in der kommenden Woche einen Absturz der globalen Temperaturen (schwarze Linie). Dabei fallen besonders die Temperaturen auf der winterlichen Nordhalbkugel (rote Linie) auf einen neuen Jahrestiefstand der Anomalien ebenso wie die globalen Temperaturen ohne Antarktis (graue Linie). Die Temperaturen auf der Südhalbkugel (blaue Linie) liegen bereits nur knapp über 0°C Abweichung zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 und bleiben dort. Quelle: Globale Temperaturen mit Ergänzungen
Update 30.11.2020: Kälteste Nacht seit 20 Monaten in Deutschland – NRW bis zu -14°C Bodenfrost – Hier wird es kommende Nacht und morgen eis- und schneeglatt: Fotostrecke. DWD mit Schneetief an Nikolaus über Deutschland. Seltenes Novembereis auf einem See im Rheinland.

Zum Vergrössern anklicken. Seltenes Novembereis auf dem OULU-See in Leverkusen (90m ü. NHN). Der nördliche Teil des Sees ist am Mittag des 30.11.2020 nach einer ungewöhnlich eisigen und rekordverdächtig kalten Novembernacht mit Tmin um -6°C und am Boden bis zu -10°C komplett mit dünnem Eis bedeckt. Qulles: Eigene Fotos
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Prognose vom 30.11.2020 rechnet weiter mit einem Schneetief an Nikolaus über Deutschland (links). Dabei bildet sich vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands eine Schneedecke, die dem Nikolaus eine Schlittenfahrt ermöglicht. Quelle: DWD-Prognosen

Zum Vergrössern anklicken. Mit bis zu -14°C Bodenfrost in NRW und verbreitet weiteren zweistelligen strengen Bodenfrösten gab es am 30.11.2020 die kälteste Nacht seit 20 Monaten in Deutschland. Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text S. 189
Update 29.11.2020: Wieder eine eisige Novembernacht mit örtlich strengem Bodenfrost – seit drei Tagen Dauerfrost im Südosten.

Zum Vergrössern anklicken. Seit mindestens drei Tagen herrscht in Teilen Südostdeutschlands Dauerfrost mit Tmax nicht über 0°C. Quelle: WO-Analyse Tmax Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon einige Nächte zuvor war auch die Nacht zum 29.11.2020 verbreitet eisig – nicht nur – in Deutschland, vereinzelt gab es strengen Bodenfrost mit -10°C und kälter. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Update 28.11.2020: Strat.-Modelle einig: Kräftiger Wintertrog über Mitteleuropa an Nikolaus – GFS und GEM weiter mit Schnee. Teils mässiger Nachtfrost: Zeit für Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. NCEP-Prognose: Die Temperaturen in Mitteleuropa fallen ab Ende November 2020 unter das Klimamittel. GFS mit Winter bis Mitte Dezember von oben bis unten.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 28.11.2020 zeigen bis Mitte Dezember weiter Winter von oben (links) bis unten (Mitte und rechts): In der unteren Stratosphäre (links) in rund 16km Höhe (100hPa) ist ein kräftiger Polarwirbel mit zwei Teilwirbeln (Dipol) zu sehen. Ein breiter Höhenrücken (Hochdruck) liegt über Nordskandinavien und Nordrussland, während über Ost-, Mittel- und Südwesteuropa bis zu den Kanaren grossräumig tiefer Druck herrscht: Eine grossräumige winterliche Ostlage über Mitteleuropa. Quellen: GFS-Strat.-Prognosen und WZ/GFS-Prognosen

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 28.11.2020 rechnen für den Zeitraum bis zum 6.12.2020 mit Frost von Sibirien über Mitteleuropa bis nach Südostfrankreich (oben, blaue Farben). Dabei sollen die Durchschnittstemperaturen auch in Deutschland bis zu -4°C vom (kalten) Klimamittel 1901-2000 abweichen (unten, blaue Farben): Der Frühwinter ist da. Quelle: Temperaturen Europa

Zum Vergrössern anklicken. In den beiden kommenden Nächten rechnet WO/GFS am 28.11.2020 mit teils mässigem Nachtfrost bis zu -5°C und kälter: Zeit für Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage für Fahrzeuge ohne Garage. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Am 28.11.2020 rechnen sowohl GFS (links und Mitte) als auch GEM (rechts) weiter mit verbreiteten Schneefällen auch in Deutschland: Zumindest gebietsweise kommt der Nikolaus mit dem Schlitten. GEM rechnet wie schon seit mehreren Tagen weiter mit einer Schneedecke von Sibirien bis nach Ostfrankreich. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland und WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Europa

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 27./28.11.2020 zeigt am 6.12.2020 bei beiden Modellen erneut einen gut entwickelten und mit mehreren kräftigen Teilwirbeltrögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel, dessen Zentrum vor allem bei ECMWF über Nordsibirien liegt. Ein kräftiger Trog reicht vom Nordmeer über die Nordsee nach West- und Mitteleuropa: Mit einer nordwestlichen Höhenströmung werden polare Meeresluftmassen herangeführt und setzen die frühwinterliche Witterung mit Schneefällen bis in tiefere Lagen bis zum Nikolaustag fort. Eine scharfe Umkehr der Höhenströmung von NW auf SSW über Norditalien deutet erneut eine mögliche niederschlagsintensive (schneereiche) Vb(fünfb)-Wetterlage an, in der Mittelmeertiefs über Österreich nach Polen geführt werden. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Update 27.11.2020: DWD mit strammer Nordlage und Wintereinbruch zum Winteranfang. GEM bleibt bei pünklichem Wintereinbruch mit verbreiteten Schneefällen in Deutschland – Schneedecke von Sibirien bis Ostfrankreich. Frühwinter im November 2020: Verbreitet Nacht- und Bodenfrost, dann kommt der Schnee. Nun auch ECMWF mit Schnee für – fast – alle an Nikolaus.

Zum Vergrössern anklicken. Nun rechnet am 27.11.2020 auch ECMWF mit verbreitetem Schnee zu Nikolaus in Deutschland. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Schneeprognosen

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in einigen Novembernächten zuvor gab es auch in der Nacht zum 27.11.2020 erneut verbreitet Frost und Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland: Der Frühwinter ist schon da, der Schnee kommt pünktlich zum meteorologischen Winteranfang… Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text S. 189

Zum Vergrössern anklicken. Auch am 27.11.2020 rechnet GEM zum Winteranfang am 1.12.2020 mit einer durchgehenden Schneedecke von Sibirien über Mitteleuropa bis Ostfrankreich: Mal sehen, was der Winter 2020/21 im tiefsten Sonnenminimum seit fast 200 Jahren so zu bieten hat… 🙂 Quelle: WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Europa

Zum Vergrössern anklicken. Das kanadische Wettermodell GEM bleibt auch am 27.11.2020 bei einem pünktlichen Wintereinbruch mit verbreiteten Schneefällen bis in tiefe Lagen auch in Deutschland ab 1.12.2020 (links). Dabei soll die frühwinterliche Lage über Nikolaus andauern (rechts). Quelle: WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Prognose vom 26.11.2020 rechnet zum Winteranfang mit einer strammen Nordlage über West und Mitteleuropa: Der Polarjet in rund 9000m (300hPa) führt hochreichende Polarluft von Nordnorwegen bis nach Frankreich (links). Dabei fällt auch in Deutschland zunächst vor allem im Nordosten und in der Südosthälfte pünktlich zum Winteranfang Schnee bis in tiefere Lagen (rechts). Quelle: WZ/DWD-Prognosen Europa
Update 26.11.2020: GEM und DWD mit pünktlichem Schnee zum Winteranfang. GFS: Der Nikolaus kommt etwas verspätet doch mit dem Schlitten. GFS: Der Winter 2020 in Deutschland beginnt schon Ende November – Anfang Dezember Nachtfrost von Sibirien bis zum Atlantik. ECMWF: Polartief zieht von Nordfinnland über Russland nach Mitteleuropa und bringt den Winter.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuelle ECMWF12-Prognose vom 26.11.2020 bestätigt den erwarteten Wintereinbruch der meisten Modelle zum Monatswechsel: Ein Polartief löst sich aus der Polarkalotte und zieht von Nordfinnland bis zum 29.11.2020 über West-Russland als kaltes Höhentief bis zum 2.12.2020 weiter nach Deutschland. In der mitgeführten Polarluft werden bis in tiefere Lagen verbreitete Schneefälle ausgelöst: Der Winter 2020 kommt pünktlich. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen Europa

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 26.11.2020 rechnet zum Winteranfang 2020 mit Nachtfrost (blaue Farben) von Sibirien bis zur Atlantikküste in Westfrankreich. Ein guter Start in den europäischen Winter 2020/21: Mal sehen, wie es weitergeht… Quelle: WO/GFS-Prognose Tmin Europa

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognose rechnet mit einem frühen Winterbeginn schon ab Ende November. Bereits ab 27.11.2020 sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) am Sitz des PIK-Zentrums des deutschen Klimawahns im ENS-Mittel (weisse Linie) unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 (rote Linie) fallen und dort bis zum Ende des Vorhersagezeitraums am 10.12.2020 bleiben: Der Winter ist da und Schnee fällt auch, wie die Niederschlagsechos unten in der Grafik zeigen. Quelle: GFS/ENS-Prognosen

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 26.11.2020 für den Nikolaustag mit von Südosten aufkommenden Schneefällen in Deutschland, die sich bis zum Abend weiter nach Nordwesten ausweiten: Der Nikolaus kommt gebietsweise etwas verspätet doch mit dem Schlitten… Quelle: GFS-Prognosen Schneefall Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. GEM (links und Mitte) und DWD (rechts) rechnen am 26.11.2020 mit pünktlichem Schneefall zum Winteranfang ab 1.12.2020 vor allem in der Südosthälfte Deutschlands. Quelle: WZ/GEM/DWD-Prognosen Schneefall Europa
Update 25.11.2020: GEM bleibt bei Wintereinbruch mit Schnee von Norden und Osten zum Monatswechsel. Wieder eine eisige Nacht mit örtlich strengem Bodenfrost bis -10°C. Nun auch CFSv2 mit kaltem Höhentief über Deutschland am 30.11.2020: Der Winter kommt mit Frost und Schnee. GFS mit „Arctic Outbreak“ um den 9.12.2020.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 25.11.2020 einen Ausbruch arktischer Luftmassen (Arctic Outbreak) um den 9.12.2020 aus dem Raum Grönland über die Nordsee nach West- und Mitteleuropa (links). Dabei kommen von Norden Schneefälle in der Nacht zum 9.12.2020 auch in Deutschland bis in tiefe Lagen auf (Mitte und rechts). Quellen: WZ/GFS-Prognosen und WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa

Zum Vergrössern anklicken. Nach anderen Modellen sieht am 25.11.2020 auch CFSv2 ein kaltes Höhentief am 30.11.2020 über Deutschland. Da der „Kaltlufttropfen“ aus Russland über Polen nach Deutschland zieht, werden kalte Luftmassen mit Frost bis zu -12°C in 1500m (850hPa) und Schneefall herangeführt: Der Winter ist da. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Zum Vergrössern anklicken. Erneut verbreitet eine eisige Novembernacht mit Frost und Bodenfrost zum 25.11.2020, örtlich sogar strenger Frost bis bis 10°C – nicht nur – in Deutschland. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text S. 189

Zum Vergrössern anklicken. Wie in den letzten beiden Tagen bleibt das kanadische Wettermodell GEM auch am 25.11.2020 bei einem Wintereinbruch mit Schnee von Norden und Osten zum Monatswechsel in Deutschland. Quelle: WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Europa
Update 24.11.2020: GEM weiter mit Schneedecke von Sibirien bis Frankreich Anfang Dezember. Wieder eine frostige Nacht – in NRW bis -8°C Bodenfrost.

Zum Vergrössern anklicken. Erneut verbreitet eine eisige Novembernacht mit Frost und Bodenfrost zum 24.11.2020 – nicht nur – in Deutschland. In NRW gab es bis -8°C Bodenfrost (rechts), was in der WO-Karte (Mitte) leider nicht zu sehen ist… Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text S. 189

Zum Vergrössern anklicken. GEM bleibt auch am 24.11.2020 bei einer Schneedecke von Sibirien bis Frankreich Anfang Dezember 2020. Quelle: WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Europa
Update 23.11.2020: GFS: Der Winter kommt zum Monatswechsel – und bleibt. Auch ECMWF mit Wintereinbruch Ende November – GEM schliesst sich mit Schneedecke von Sibirien bis Deutschland an. Nun auch DWD/ICON mit Wintereinbruch Ende November.

Zum Vergrössern anklicken. Nun hat sich am 23.11.2020 auch das DWD-Wettermodell ICON dem Wintereinbruch Ende November 2020 in Mitteleuropa angeschlossen. Ein kaltes Höhentief wird vom Russlandhoch nach Westen geführt (links). Dabei kommt es in der Folge in Mitteleuropa zu Dauerfrost und Schneefall bis in tiefe Lagen (rechts). Quelle: WZ/DWD-Prognosen Europa

Zum Vergrössern anklicken. Das kanadische Wettermodell GEM schliesst sich am 23.11.2020 den anderen Wettermodellen an und sieht am 30.11.2020 eine Schneedecke von Sibirien bis Deutschland. Eine ähnliche Rechnung hatte GFS bereits am 16.11.2020 für den 30.11.2020 gezeigt. Quelle: WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Europa

Zum Vergrössern anklicken. Auch ECMWF rechnet am 23.11.2020 mit einem Wintereinbruch Ende November in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) ab 30.11.2020 bis zu -10°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen. Am 3.12.2020 (rechts) deutet sich ein „Arctic Outbreak“ aus dem Raum Island Richtung West- und Mitteleuropa an. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen TA 850hPa Europa

Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSE von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 23.11.2020 ab dem 29.11.2020 einen gut entwickelten Polarwirbel mit Zentrum über der Arktis. Über Mitteleuropa wird wiederholt bis zum 9.12.2020 ein zunehmend kräftiger winterlicher Trog vom Nordmeer über Mitteleuropa bis ins Mittelmeer gerechnet. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung über Mitteleuropa würden polare Meeresluftmassen herangeführt, was zu einer nasskalten winterlichen Witterung führen würde. Quelle: GFS mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Der GFS-Sieben-Tage-Trend rechnet am 23.11.2020 mit Temperaturrückgang und einem Wintereinbruch in grossen Teilen Europas zum Monatswechsel (links). In Deutschland tritt am 30.11.2020 verbreitet Bodenfrost auf (rechts). In der Folge soll es bis in tiefere Lagen schneien. Quellen: Sieben-Tage-Trend Temperaturen Europa und WO/GFS-Prognosen Bodenfrost Deutschland
Update 22.11.2020: Noch ’ne eisige Nacht in der Südhälfte Deutschlands. GFS mit fast pünktlichem Nikolaus-Schneetief.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 22.11.2020 rechnet mit einem etwas verspäteten Nikolaus-Schneetief über Deutschland in der Nacht zum 7.12.2020. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. In der Südhalfte Deutschlands war auch die Nacht zum 22.11.2020 erneut eisig mit Bodenfrost bis zu -9°C. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Update 21.11.2020: Eine eisige Nacht mit teils strengem Frost. CFSv2 erneut mit kaltem und schneereichem Winter 2020/21 in Mitteleuropa. Die Frostnächte dauern an.

Zum Vergrössern anklicken. Die Nächte mit Bodenfrost in grossen Teilen Deutschlands dauern bis in die kommende Woche an. Quelle: WO/GFS-Prognosen Bodenfrost Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle NOAA-Langfristmodell CFSv2 rechnet auch am 20.11.2020 erneut mit einem kalten und schneereichen Winter 2020/21 in Mitteleuropa. Während die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch in Deutschland meist unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (obere Reihe, blaue Farben), fallen bis auf den Dezember 2020 deutlich über dem WMO-Mittel liegende grosse Niederschlagsmengen (untere Reihe, blaue Farben). Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Winter 2020/21

Zum Vergrössern anklicken. Die Nacht zum 21.11.2020 war wie erwartet verbreitet frostig und vor allem im Süden Deutschlands eisig mit strengem Frost bis -10°C und kälter. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Update 20.11.2020: Ex-„ETA“ mit Nachtfrost, Bodenfrost und Schnee in den Hochlagen Süddeutschlands. Kommende Nacht strenger Frost am Alpenrand bis -15°C am Boden.

Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet fallen die Temperaturen hinter den beiden Kaltfronten von Ex-Hurrikan „ETA“ weiter ab: Verbreitet tritt Bodenfrost auf, der am Alpenrand über Schnee bis zu -15°C streng wird. Dort wird auch in 2m Höhe strenger Frost unter -10°C erwartet. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 20.11.2020 den Schnee in den Hochlagen Süddeutschlands bis 800m (links) sowie verbreiteten Bodenfrost (Mitte) und regionalen Nachtfrost (rechts) – nicht nur – in Deutschland nach dem Durchzug von zwei Kaltfronten des Ex-Hurrikans „ETA“. Quellen: wie oben

Update 19.11.2020: CFSv2: Dezember in der Nordhälfte Deutschlands unterkühlt mit niederschlagsreicher Luftmassengrenze (LMG) in der Mitte Deutschlands. Strat.-Modelle völlig uneinig: Hochdruck oder Trog über Skandinavien zum Monatsende? CFSv2 mit einem eisigen Nikolaus 2020. Ab morgen Winter mit Schnee in Moskau.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 19.11.2020 zeigt ab morgen bis in die kommende Woche in und weit um Moskau wiederholt Schneefall bei Temperaturen um 0°C. Quelle: WO/GFS-Prognosen Wetter Moskau

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet am 19.11.2020 mit einem eisigen Nikolaustag – nicht nur – in Mitteleuropa. Dort sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) am 6.12.2020 um -10°C liegen (links), was in Meereshöhe zu Tmax um 0°C führt (rechts). Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 18./19.11.2020 bei beiden Modellen um den 28.11.2020 einen gut entwickelten Polarwirbel mit Zentrum bei Ostsibirien. Während ECMWF über Skandinavien einen kräftigen Höhenrücken rechnet, sieht GFS dort einen kräftigen kalten Trog vom Nordmeer über Mitteleuropa bis ins Mittelmeer. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung über Mitteleuropa würden bei GFS polare Meeresluftmassen herangeführt, was zu einer nasskalten winterlichen Witterung führen würde, während ECMWF eine ebenfalls eher kalte aber trockene Witterung zum Monatsende erwartet. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle Langfristmodell CFSv2 von NOAA rechnet am 18.11.2020 mit einem in Norddeutschland unterkühlten Dezember 2020 (links). Dabei sollen in der Mitte an einer Luftmassengrenze überdurchschnittliche Niederschlagsmengen fallen (rechts), die erfahrungsgemäss an der kalten Nordseite der LMG bis in tiefere Lagen überwiegend als Schnee fallen, während sie auf der milderen Südseite nur in mittleren und höheren Lagen winterliche Niederschläge bringen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Update 18.11.2020: DWD: Ex-„ETA“ kommt mit doppelter Kaltfront ab heute Nacht.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 18.11.2020 sieht den Ex-Hurrikan-„ETA“ am 19.11.2020 über Nordskandinavien, während seine beiden Kaltfronten ab heute Nacht Deutschland überqueren und einen Schwall polarer Meeresluft heranführen, in der es zu einigen Niederschlägen kommt, die teils bis in tiefe Lagen als Graupel oder Schneeregen fallen. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa
Update 17.11.2020: Weisse Überraschungen am Freitagmorgen – Frost und Bodenfrost nehmen zu. GFS mit kräftiger Winterwetterlage Mitteleuropa Anfang Dezember.

Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSE von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 17.11.2020 zeigt am 3.12.2020 einen gut entwickelten Polarwirbel mit Zentrum nahe des Nordpols und mit einem kräftigen winterlichen Trog von Sibirien über Mitteleuropa und Spanien bis zu den Kanaren. Zwischen dem blockierenden umfangreichen Hoch über dem Nordatlantik und Skandinavien werden von Norden und Osten russische Kaltluftmassen nach Mitteleuropa geführt, in denen es bei Eintreffen dieser Wetterlage zu wiederholten und teils anhaltenden und kräftigen Schneefällen kommen dürfte, da sich über Mitteleuropa eine Luftmassengrenze (LMG) bilden könnte. Quelle: GFS mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 17.11.2020 sehen zunehmenden Bodenfrost in Deutschland ab der Nacht zum Freitag, 20.11.2020 (links): Es wird vor allem bei den erwarteten Schnee- und Graupelfällen glatt auf den Strassen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Bodenfrost Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 17.11.2020 rechnen bereits vom Abend des 19.11.2020 bis zum 20.11.2020 mit aufkommenden Schneefällen hinter der Kaltfront von Ex-Hurrikan „ETA“: Freitag morgen dürfte es vor allem – aber nicht nur – in etwas höheren Lagen vor allem für Autofahrer eine weisse und glatte Überraschung geben… Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland
Update 16.11.2020: GFS bleibt bei Novemberschnee am 20.11.2020 – Ende November Schneedecke von Sibirien bis Deutschland?

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 16.11.2020 zeigt verbreitete Schneefälle bis ins Tiefland in Deutschland um den 30.11.2020. Da werden Erinnerungen an den November 2005 wach, als um meinen Geburtstag 83 grosse veraltete RWE-Strommasten im Münsterland Ende November unter der Schneelast zusammenbrachen und für hunderttausende Menschen zu tagelangen Stromausfällen führten. Quelle: GFS-Prognosen Schneefall Deutschland

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 16.11.2020 rechnet für Ende November mit einer durchgehenden Schneedecke von Sibirien bis Deutschland. Erinnerungen an die schneereichen und kalten Winter 2005/06 und 2010/11 werden wach… Quelle: GFS-Prognosen Schneedecke Europa

Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 16.11.2020 weiter bei verbreiteten Schneefällen am 20.11.2020 bis in tiefere Lagen – nicht nur – in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland
Update 15.11.2020: DWD warnt vor einzelnen Sturmböen 9 Bft. und örtlichen Graupelgewittern in Westen. Modelle einig: Ex-Hurrikan-„ETA“ öffnet in der kommenden Woche die Wintertür.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 15.1.2020 zeigt den Ex-Hurrikan „ETA“ am 16.11.2020 als Sturmtief weit westlich vor Schottland (links). GFS (rechts) rechnet heute mit seiner raschen Verlagerung nach Osten mit seiner Position am 19.11.2020 über Südskandinavien. Auf seiner Rückseite strömt hochreichende Meereskaltluft über die Nordsee nach Süden und führt auch in Mitteleuropa zu Schnee- und Graupelschauern bis ins Tiefland. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WZ/GFS-Prognosen mit Ergänzungen

Update 14.11.2020: Brandenburg: Hochwasseralarm an der Oder aufgehoben. GFS und GEM mit Schneefällen über’s nächste Wochenende. CFSv2 schliesst sich mit Kältewelle bis in den Dezember 2020 an. Nun auch ECMWF mit Novemberwinter.

Zum Vergrössern anklicken. Nun hat sich auch ECMWF am 14.11.2020 den kalten Prognosen einiger Modelle angeschlossen: Ab 20.11.2020 wird mit Windrehung erst auf Nord, später Ost zunehmend kältere Luft nach Mitteleuropa geführt. Die Temperaturen in rund 1500m sollen dabei in der Folge (rechts) über Deutschland bis auf -12°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010, fallen. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen TA 850hPa Europa

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische NOAA-Langfristmodell CFSv2 schliesst sich am 14.11.2020 den kalten Rechnungen der Wettermodelle an und rechnet mit einer winterlichen Kältewelle ab 20.11.2020 – nicht nur – in Mitteleuropa, die sich Anfang Dezember noch verschärfen soll. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850 hPa) auch in Deutschland unter -12°C fallen, was in Meereshöhe zu Temperaturen um 0°C und gebietsweisem Dauerfrost und zu Schneefällen führen kann. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Zum Vergrössern anklicken. GFS (links) und GEM (Mitte und rechts) sind sich weiter einig: Über das nächste Wochenende schneit es – nicht nur in Deutschland – zeit- und gebietsweise bis in tiefe Lagen. Quellen: WO/GFS Schneefallrisiko Deutschland und WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Mitteleuropa

Zum Vergrössern anklicken. Anfang dieser Woche wurde der Hochwasseralarm an der Oder aufgehoben: Da is nix mit WO-Dürre-Jahr 2020. 🙂 Quelle: Hochwasserportal
Update 13.11.2020: Wieder eine frostige Nacht in Deutschland – in NRW bis -5°C Bodenfrost. GFS bleibt bei Wintereinbruch mit Schneefällen ab 20.11.2020. GFS macht ernst: Schneetief über Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. GFS12 macht am 13.11.2020 ernst und erwartet ein Schneetief über Deutschland am 21.11.2020 mit Höhenkaltluft um winterliche -30°C in 5500m (500hPa). Quelle: WZ/GFS-Prognosen mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon seit gestern bleibt GFS auch am 13.11.2020 bei einem Wintereinbruch in Mitteleuropa ab dem 20.11.2020; dabei sollen die Niederschläge bis in tiefe Lagen zunehmend als Schnee oder Graupel fallen. Selbst in Lagen unter 500m kann sich in der Folge zeit- und gebietsweise eine Schneedecke ausbilden. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Mitteleuropa

Zum Vergrössern anklicken. Nach kurzer Pause wieder eine frostige Nacht in grossen Teilen Deutschlands (links) mit Bodenfrost bis zu -5°C in der Eifel/NRW (rechts), von denen in der WO-Karte nix zu sehen ist… Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text S. 189
Update 12.11.2020: GFS nun auch mit Wintereinbruch ab dem 20./21.11.2020 – Letzte Novemberdekade mit starken Niederschlägen, in Höhenlagen oberhalb 500m zunehmend als Schnee.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuelle GFS12-Prognose vom 12.11.2020 rechnet nun sogar schon ab 20.11.2020 mit Schneefall/Graupel ab 20.11.2020 überwiegend in den höheren Lagen Deutschlands. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Mitteleuropa

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 12.11.2020 rechnet mit verbreitet reichlichen Niederschlägen in Deutschland bis zum 28.11.2020. Ab dem 20.11.2020 sollen die Niederschläge in den Höhenlagen ab etwa 500m zunehmend in Schnee über gehen. Quelle: WO/GFS-Prognose Niederschläge Mitteleuropa
Zum Vergrössern anklicken. GFS hat sich heute am 12.11.2020 den Prognosen von GEM und ECMWF von gestern für einen frühen Wintereinbruch in Mitteleuropa ab dem 20./21.11.2020 angeschlossen. Mit mehreren Tiefs werden vor allem in der Höhe um 5500m (500hPa) zunehmend winterlich kalte Meeresluftmassen um -32°C herangeführt, in denen es wiederholt zu kräftigen Niederschlägen kommt, die oberhalb etwa 500m zunehmend als Schnee und Graupel fallen können. Quelle: GFS-Prognosen Mitteleuropa
Update 11.11.2020: Modelle ganz närrisch und ziemlich einig über Wintereinbruch Ende November.

Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von GEM, ECMWF und GFS (von links nach rechts) sind sich am 11.11.2020 ziemlich einig, dass ab dem 21.11.2020 ein Wintereinbruch auch nach Mitteleuropa erfolgen kann, nur GFS sieht es erwas später. Quelle: WZ-Prognosen GEM, ECMWF und GFS
Update 10.11.2020: Blizzard in Kanada – Meterhohe Schneeberge – Videos. Gebietsweise sechste Frostnacht in Folge in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den fünf Nächten zuvor gab es auch in der Nacht zum 9.11.2020 gebietsweise eine frostige Nacht in Deutschland mit teils mässigem Bodenfrost bis zu -7°C. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Der November 2020 macht da weiter, wo der Oktober mit den grössten Schneeflächen seit Beginn der Messungen im Jahr 1967 in Nordamerika angefangen hat. Quelle: WO-Videos

Eilmeldung 9.11.2020: Durchbruch bei Corona-Impfstoff – BioNTech/Pfizer planen Antrag auf Notfallzulassung in den USA noch im November 2020.

Update 9.11.2020: Gebietsweise fünfte frostige Novembernacht in Folge in Deutschland – Bodenfrost bis -7°C. GFS mit Wintereinbruch Ende November – High-over-Low-Lage?

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 9.11.2020 mit einem Wintereinbruch um den 25.11.2020 durch eine High-over-Low-Lage“: Zwischen einem blockierenden Island-/Grönlandhoch (High) und einem umfangreichen Tiefdrucksystem über Nordosteuropa strömen hochreichende Polarluftmassen mit Schneefällen nach Europa, während bei den Azoren ein umfangreiches Tiefdrucksystem liegt (Low). Ob die polaren Luftmassen auch West- und Mitteleuropa überfluten, ist noch nicht klar. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den vier Nächten zuvor gab es auch in der Nacht zum 9.11.2020 gebietsweise eine eisige Nacht in Deutschland mit teils mässigem Bodenfrost bis zu -7°C. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Update 8.11.2020: Vierte eisige Novembernacht in Folge in grossen Teilen Deutschlands – Bodenfrost bis -7°C.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den drei Nächten zuvor gab es auch in der Nacht zum 8.11.2020 verbreitet eine eisige Nacht in Deutschland mit teils mässigem Bodenfrost bis zu -7°C; in NRW bis zu -5°C (rechts), was man in der WO-Karte (links) nicht erkennen kann… Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text S. 189
Update 7.11.2020: Dritte eisige Novembernacht in grossen Teilen Deutschlands – in NRW mässiger Bodenfrost bis -8°C. CORONA-Impfstoffe weltweit: Russland und China mit Notfallzulassungen.

Zum Vergrössern anklicken. Das Rennen der Corona-Impfstoff-Entwickler mit Stand 7.11.2020: China und Russland haben erste Impfstoffe in der Notfallzulassung, USA und Europa werden möglicherweise noch in diesem Jahr folgen. Quelle: NDR zu CORONA-Impfstoffen

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den beiden Nächten zuvor gab es auch in der Nacht zum 7.11.2020 verbreitet eine eisige Nacht in Deutschland mit teils mässigem Bodenfrost bis zu -9°C; in NRW bis zu -8°C, die in der WO-Karte nicht annähernd zu finden sind… Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text S. 189
Update 6.11.2020: Noch ’ne eisige Novembernacht in grossen Teilen Deutschlands – in NRW mässiger Bodenfrost bis -7°C. Prognose: Auch am Wochenende verbreitet Bodenfrost in Deutschland. GFS schwenkt von Trog auf Hochdruck ohne Ende in Mitteleuropa. Statistik: Zunehmend kalte Wintermonate nach starker Hurrikansaison – Nasskalte Folgefrühjahre?

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der Temperaturen (links) und der Niederschlagsraten (rechts) vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 in Folgefrühjahren nach den Hurrikan-Folge-Wintern in Europa. Auch in Deutschland waren die Frühjahre im Mittel nasskalt. Quelle: NOAA-Reanalyse Frühjahre

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt in der Vergrösserung von Langfristwetter in den einzelnen Wintermonaten nach einer starken Hurrikansaison im Nordatlantik wie 2020 zunehmend kalte Wintermonate in Europa: Der Dezember mit einer Abweichung von -1°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010, der Januar -2°C und der Februar -3°C Abweichung in Deutschland. Quelle: NOAA-Reanalyse Winter

Zum Vergrößern anklicken.Die Stratosphären-PROGNOSEN von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigen am 06.11.2020 weiter einen gut entwickelten und mit mehreren kräftigen Teilwirbeltrögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel, dessen Zentrum zunächst über Nordkanada liegt, dann aber weiter Richtung Eurasien wandert. Statt wiederholter Tröge über Mitteleuropa wie in den Prognosen vom 30.10.2020 ist über Mitteleuropa nun hoher Luftdruck angesagt, so dass vorerst eher trockene und mildere Witterung zu erwarten ist. Quelle: GFS mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognose rechnet am 6.11.2020 auch am kommenden Wochenende weiter mit verbreitetem Bodenfrost in grossen Teilen Deutschlands. Quelle: WO/GFS-Prognose Tmin Boden Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in der Nacht zu gestern gestern gab es auch in der Nacht zum 6.11.2020 verbreitet eine eisige Nacht in Deutschland mit mässigem Bodenfrost bis zu -8°C in Nordbayern, in NRW bis zu -7°C, wovon in der WO-Karte nicht das Mindeste zu sehen ist… Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text S. 189
Update 5.11.2020: Eine eisige Novembernacht in grossen Teilen Deutschlands – in NRW mässiger Bodenfrost bis -8°C. CFSv2 erneut mit eisigem Februarwinter 2021.

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische amerikanische NOAA-Langfristmodell CFSv2 rechnet am 4.11.2020 erneut mit einem eisigen Winter in Europa Mitte Februar 2021. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei auf -20°C fallen. Das entspricht Temperaturen um -10°C in Meereshöhe bei entsprechender Wetterlage, über Schnee auch deutlich kälter. Die Temperaturen erinnern an den Februar 2012 in Deutschland, als die Temperaturen zeit- und gebietsweise unter -30°C fielen… Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Zum Vergrössern anklicken. In der Nacht zum 5.11.2020 sanken die Temperaturen bis -4°C und es gab sogar mässigen Bodenfrost bis zu -8°C im Sauerland. Derart niedrige Temperaturen sind in der WO-Karte in NRW (s.u.) nicht zu finden… Quelle: WDR-Text S. 189

Zum Vergrössern anklicken. Eine eisige Nacht zum 5.11.2020 in grossen Teilen Deutschlands mit Frost bis zu -3°C (rechts) und Bodenfrost bis -7°C (links). Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Update 4.11.2020: CFSv2 mit extremer Kälte Mitte Dezember in Mitteleuropa. Frostige Nacht im Westen. GFS erneut mit mächtigem Wintereinbruch in Europa. Kalter Winter: Hurrikanaktivität und europäischer Winter.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Temperaturen (links) und der Niederschlagsraten (rechts) nach Jahren mit einer starken Hurrikansaison zeigen in Mitteleuropa deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegende Wintertemperaturen und durchschnittliche Niederschläge in Mitteleuropa. Hinweis: Das NOAA-System verlangt die Eingabe der Jahreszahl des jeweils letzten Monats des Winters, hier also die Jahreszahl des Monats Februar. Quelle: NOAA-Reanalyse Winter

Zum Vergrössern anklicken. Die statistische Betrachtung von Langfristwetter zeigt kalte Winter in Mitteleuropa nach einer Saison mit starker Hurrikanaktivität im Nordatlantik. Quelle: Langfristwetter

Zum Vergrössern anklicken. GFS18 sieht am 3.11.2020 erneut einen mächtigen Wintereinbruch mit Schnee in grossen Teilen Europas (rechts). Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen auch in Mitteleuropa bis unter -12°C unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (links). Mal abwarten, ob diese wiederholten eisigen Rechnungen weiter Bestand haben und auch von anderen Modellen gerechnet werden… Quelle: GFS-Prognose Schneebedeckung Europa und GFS-Prognose TA 1500m Europa

Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet gab es in der Nacht zum 4.11.2020 vor allem im Westen Deutschlands verbreitet Bodenfrost. Quelle: WO-Analyse Tmin Boden Deutchland

Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen numerischen NOAA/CFSv2-Prognosen vom 3.11.2020 rechnen Mitte Dezember mit extremer Kälte in Mitteleuropa: Die Temperaturen sollen in rund 1500m (850hPa) bis auf -20°C fallen. Ja nach Wetterlage sind dabei Temperaturen in Meereshöhe unter -10°C zu erwarten. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Update 3.11.2020: Modelle: Der Winter naht mit grossen Schritten – GFS00 mit Wintereinbruch und Schneefällen von Osten Mitte November – Dauerfrost ab 17.11.2020 in Deutschland? GFS12 bestätigt kräftigen Wintereinbruch in Mitteleuropa Mitte November.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS12-Prognosen vom 3.11.2020 bestätigen die GFS00-Prognosen mit einem Wintereinbruch in Mitteleuropa mit Schneefällen von Osten um den 15.11.2020. Quelle: GFS-Prognosen Schneefall Europa

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 3.11.2020 rechnet mit verbreitetem Dauerfrost – nicht nur – in grossen Teilen Deutschlands ab dem 17.11.2020. Quelle: GFS-Prognosen Temperaturen Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS00-Prognose vom 3.11.2020 rechnet mit einem Wintereinbruch in Mitteleuropa mit Schneefällen von Osten um den 15.11.2020. Quelle: GFS-Prognosen Schneefall Europa

Zum Vergrößern anklicken. Die Modelle rechnen am 3.11.2020 mit einem baldigen Wintereinbruch in grossen Teilen Europas mit Schneefällen auch in Deutschland bis Mitte November. Quellen: Temperaturen Europa und Schneebedeckung Europa
Update 2.11.2020: GFS schwenkt von kaltem Höhentief über Mitteleuropa zu mildem Hoch um den 9.11.2020. Auf vorzeitigen kurzen Martini-Sommer folgt ein Wettersturz mit Bodenfrost.

Zum Vergrössern anklicken. Auf den vorzeitigen kurzen Witterungsregelfall „Martini-Sommer“ am 2.11.2020 mit Tmax um 20°C in Deutschland (links) folgt an morgen ein Wettersturz um rund 10°C (Mitte) mit anschliessendem nächtlichen Bodenfrost (rechts). Quellen: WO Aktuelles Wetter und WO-Prognosen

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 2.11.2020 (rechts) sieht am 9.11.2020 ein mildes Hoch über Mitteleuropa. Vor einer Woche rechnete GFS noch mit einem frühwinterlichen Kaltluftvorstoss durch ein Höhentief von Osten (links). Quelle: GFS-Prognosen Wetter Europa
Update 1.11.2020: GFS-Prognose: Der Polarwirbel verlagert sein Zentrum bis Mitte November von Nordkanada nach Eurasien und hat Kälte für Europa im Gepäck. ECMWF-Prognosen: AO und NAO bald negativ. WO/GFS: Eine frostige Woche steht an.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 1.11.2020 sehen eine zunehmend frostige Woche vor allem – aber nicht nur – nachts am Boden in grossen Teilen Deutschlands. Frostempfindliche Pflanzen sollten spätestens am Dienstag in Sicherheit gebracht werden… Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland

Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognose vom 31.10.2020 rechnet mit einer negativen NAO ab dem 8.11.2020. Eine negative NAO bedeutet im Winterhalbjahr den verstärkten Ausbruch arktischer Luftmassen in die gemässigten Breiten vor allem in Europa. Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi am 31.10.2020

Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognose vom 31.10.2020 rechnet mit einer negativen AO ab dem 9.11.2020. Eine negative AO bedeutet im Winterhalbjahr den verstärkten Ausbruch arktischer Luftmassen in die gemässigten Breiten. Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi am 31.10.2020

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 1.11.2020 rechnet bis Mitte November mit einer allmählichen Verlagerung des Polarwirbels von Nordkanada nach Eurasien. Damit kann die Höhen-Strömung in rund 22km Höhe (30hPa, mittlere Stratosphäre) über West- und Mitteleuropa von SW/mild (grüne Farben) auf NW drehen und kältere Luftmassen (blaue Farben) heranführen. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen
Update 31.10.2020: Bodenfrost im Süden – nach kurzem Martini-Sommer erneut verbreitet Bodenfrost. GFS mit der Winterkeule Mitte November.

Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet am 31.10.2020 mit der Winterkeule schon Mitte November. Zwischen einem blockierenden Grönland-/Islandhoch und einem mächtigen Tiefdrucksystem mit Kern über Dänemark werden hochreichende polare Luftmassen auch nach Mitteleuropa geführt (links). Die Luft in rund 5500m (500hPa) über Deutschland soll dabei bis auf tiefwinterliche -35°C fallen. Die Luftmassen in rund 1500m (850hPa) sinken weit unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 ab (Mitte). Verbreitet kommt es zu Schneefall und Frost in Europa (rechts). Quelle: GFS-Prognosen Wetter Europa

Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 31.10.2020 erneut Bodenfrost in Süddeutschland. Nach einen frühen und kurzen Martini-Sommer zum Monatsanfang (Mitte) gibt es erneut einen Wettersturz mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland (rechts). Quellen: WO-Analyse Bodenfrost Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland
Update 30.10.2020: GFS mit kühlem Trog über West- und Mitteleuropa bis Mitte November.

Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSEN von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigen am 30.10.2020 weiter einen gut entwickelten und mit mehreren kräftigen Teilwirbeltrögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel, dessen Zentrum über Nordkanda liegt. Ein kräftiger Teilwirbel liegt bis Mitte November wiederholt über West- und Mitteleuropa. Mit einer westlichen bis nordwestlichen Höhenströmung über dem Nordatlantik werden erwärmte polare Meeresluftmassen herangeführt und lassen eine meist unbeständige und wiederholt feuchte und kühle Witterung erwarten. Quelle: GFS mit Ergänzungen
Update 29.10.2020: CFSv2 mit vorzeitigem Martini-Sommer und folgendem Wintereinbruch.

Zum Vergrößern anklicken. Das experimentelle numerische NOAA-Langfristmodell CFSv2 rechnet am 29.10.2020 mit einem vorzeitigen Martini-Sommer Anfang November in Mitteleuropa und um St. Martin dann ab dem 10.11.2020 mit einem frühzeitigen Wintereinbruch mit Schnee und Graupel bis ins Tiefland, die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei auch in Deutschland bis auf frühwinterliche -12°C fallen. Die aktuelle CFSv2-Prognose unterstützt die GFS-Prognosen vom 26.10.2020. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Update 27.10.2020: Sonnenminimum 2020: Rekord-Kältewelle in den USA – Schneedecke von Alaska über Kanada bis Mexiko.

Zum Vergrößern anklicken. Die Ventusky-Analyse vom 27.10.2020 zeigt die Schneebedeckung der NH: Schnee von Alaska über Kanada durchgehend über die USA bis zur Grenze zu Mexiko. Auch Nord- und Nordosteuropa sind bereits verbreitet mit Schnee bedeckt. Über der mexikanischen Halbinsel Yukatan ist Hurrikan ZETA zu sehen. Quelle: Ventusky Schneebedeckung NH

Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Prognose vom 27.10.2020 zeigt die Rekordkälte in Teilen der USA von den Nordstaaten mit teils strengem Frost unter -10°C bis runter nach Arizona, New Mexiko und Texas. Die bisher kältesten Tmax von -7,2°C vom Sonnenminimum 1976 wurden dabei örtlich bei -8,9°C im Sonnenminimum 2020 um 1,7 K (°C) unterboten. Quelle: Rekord-Kältewelle in den USA

Update 26.10.2020: GFS mit Wintervorstoss und Schnee bis ins Tiefland um den 10.11.2020 – Kaltes Höhentief kommt von Osten.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 26.10.2020 sieht einen Wintervorstoss russischer Kaltluft nach Mitteleuropa ab dem 8.11.2020. Von einem kräftigen kalten Trog über Russland am 8.11.2020 (links) löst sich am 9.11.2020 (Mitte) ein kaltes Höhentief ab und zieht am Südrand des Russlandhochs nach Westen und schliesst sich dem ebenfalls kalten Nordmeertrog an (rechts). Dabei werden vor allem in der Höhe kalte Luftmassen mit Temperaturen um -30°C in 5500m Höhe (500hPa) nach Mitteleuropa geführt, in der verbreitet Schneefälle und Graupelschauer ausgelöst werden, die zeit- und gebietsweise bis ins Tiefland fallen können. Quelle: GFS-Pognosen Wetterlage Europa

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 26.10.2020 rechnet mit einem von Schneefällen bis ins Tiefland begleiteten frühen Wintervorstoss um den 10.11.2020 nach Mitteleuropa. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa
Update 25.10.2020: CFS mit kaltem Dezember 2020 und eisig weissen Weihnachten.

Zum Vergrößern anklicken. Das experimentelle numerische NOAA-Langfristmodell CFSv2 rechnet am 24.10.2020 erneut mit einem kalten Dezember und eisig weissen Weihnachten 2020 in großen Teilen Europas. In Deutschland sollen die 2m-Temperaturen am ersten Weihnachtstag bis auf -20°C fallen, was nur über Schnee denkbar ist. Quelle: Meteociel Prognosen

Update 22.10.2020: Schwerer Wintereinbruch in Nordamerika erwartet – Oktober-Nachtfrost bis unter -20°C in den USA und Schnee bis Texas.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 22.10.2020 sieht mit einem schweren Oktober-Wintereinbruch bis zum 28.10.2020 grosse Teile Nordamerikas mit Schneebedeckung, die in den USA von den mittleren Nordstaaten durchgehend bis nach Texas reichen. Quelle: WZ/GFS-Prognosen Schneebedeckung NH

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 22.10.2020 erwarten einen schweren Oktober-Wintereinbruch in Nordamerika zum kommenden Wochenende mit Nachtfrost bis unter -20°C in den USA: Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Nordamerika

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 22.10.2020 rechnet mit einem schweren Wintereinbruch in grossen Teilen Nordamerikas. In Kanada und in grossen Teilen der USA sollen die 2m-Durchschnittstemperaturen der kommenden sieben Tage bis zu -20°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen. Quelle: NOAA/NCEP-Prognose Nordamerika
Update 20.10.2020: CFSv2 mit kaltem und langem Winter bis weit ins Frühjahr 2021.

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon in früheren Rechnungen sieht das experimentelle numerische NOAA-Modell CFSv2 auch am 19.10.2020 einen kalten und langen Winter in grossen Teilen Europas. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) liegen vor allem ab Januar 2021 bis in den Mai 2021 überwiegend und teils kräftig unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Mittel 1981-2010. Bei Eintreffen dieser naturgemäss noch sehr unsicheren wiederholten kalten Prognosen könnte es ein historisch kalter und besonders langer Winter 2020/21 in Europa werden… Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Winter 2020/21 Europa

Update 17.10.2020: CFSv2 erneut mit einem kalten und schneereichen Winter 2020/21 in Mitteleuropa – und mit Vorstössen sibirischer Kaltluft bis Anfang März 2021.

Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen numerischen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rechnen auch am 16.10.2020 mit wiederholten Vorstössen sibirischer Kaltluft nach Mitteleuropa bis Anfang März 2021 im Winter 2020/21. Die dargestellten Grafiken sind nur als Einzelbeispiele dargestellt, die Prognosen umfassen aber wie schon am 10.10.2020 deutlich mehr eisige Tage. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Winter 2020/21 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen numerischen CFSv2-Langfrist-Prognosen vom 16.10.2020 rechnen erneut mit einem kalten und zeiweise schneereichen Winter 2020/21 in Mitteleuropa. Die 1500m-Temperaturen sollen in allen drei Wintermonaten teils deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Mittel 1981-2010 liegen (obere Reihe), während die Niederschläge recht unterschiedlich verteilt sind (untere Reihe). Im Dezember 2020 werden in Norddeutschland überdurchschnittliche Niederschläge erwartet, während der Januar 2021 in ganz Deutschland recht trocken werden soll. Dafür soll es im Februar 2021 in ganz Deutschland überdurchschnittliche Schneemengen geben. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Winter 2020/21 Europa

Nach einem bisher unterkühlten Oktober 2020 in Mitteleuropa im tiefsten Sonnenminimum seit mindestens 100 Jahren und mit einer kräftigen global kühlenden La Niña im äquatorialen Pazifik stehen die Zeichen global und regional weiter auf „Abkühlung“.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie geht es mit dem Herbst weiter und wie kalt wird der Winter 2020/21.

Die nachfolgenden Betrachtungen sind die Fortsetzung der statistischen Beiträge hier, hier und hier.

Schauen wir zunächst auf die weitere Entwicklung im Oktober 2020, der nach den GFS-Prognosen bis zum Monatsende unterkühlt bleiben soll.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSebmle-Prognose vom 14.10.2020 sieht für POTSDAM kein Ende der Oktober-Kältewelle bis zum Monatsende. Die Temperaturen liefgen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) stets deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie), wobei zeitweise Abweichungen bis zu -8°C gerechnet werden. Ob das ein Zeichen der menschengemachten Erwärmung am PIK-Zentrum des deutschen Klimawahns ist…? 🙂 Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen

Dann ein statistischer MEI-Blick auf die Temperaturen und die Niederschläge im November in Europa in Jahren unter La Niña-Bedingungen, wie sie von CFSv2 für November 2020 erwartet werden.

Zum Vergrößern anklicken. Die CFSv2-ENSO-Prognose vom 15.10.2020 (links) zeigt für November 2020 La Niña-SSTA-Bedingungen im äquatorialen Pazifik. Die rechte Grafik zeigt bei den 2m-Lufttemperaturen ähnliche Bedingungen in vergleichbaren MEI-Jahren, wobei Europa im November deutlich unterkühlt ist. Quellen: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen und NOAA-Reanalyse Temperaturen global

Schauen wir uns die durchschnittlichen Temperaturen und Niederschäge in Europa im November in den sechs Vergleichsjahren näher an.

Zum Vergrößern anlicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der Temperaturen (links) und der Niederschlagsrate (rechts) vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Mittel 1981-2010 im Durchschnitt der sechs La-Niña-Jahren im November in Europa. Grosse Teile Europas sind unterkühlt, die Niederschläge sind unterschiedlich verteilt, in Deutschland ist es im Süden nasser als im Norden. Quelle: NOAA-Reanalyse Europa

Demnach erwartet uns statistisch in Europa ein weiterer teils kräftig unterkühlter und in Deutschland durchschnittlich nasser Monat November 2020.

Was ergibt der Blick auf den kommenden Winter mit denselben La Niña-Vergleichsjahren?

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der Temperaturen (links) und der Niederschlagsrate (rechts) vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Mittel 1981-2010 in den sechs La-Niña-Jahren im Winter in Europa. Grosse Teile Europas sind durchschnittlich temperiert und die Niederschläge sind unterschiedlich verteilt, in Deutschland ist es insgesamt etwas trockener als im WMO-Mittel. Hinweis: Das NOAA-System erfordert die Eingabe des Jahres des letzten Monats der Jahreszeit, im Winter also des Februars, für den Winter 2016/17 deshalb die Jahreszahl 2017. Quelle: NOAA-Reanalyse Europa

Ein in Deutschland unter La Niña-Bedingungen durchschnittlich temperierter und etwas weniger feuchter Winter 2020/21 als im WMO-Mittel?

Das ist möglich, aber keineswegs sicher, denn da ist ja noch das tiefste Sonnenminimum seit fast 200 Jahren im Dezember 2019.

Da sieht es dann statistisch deutlich kälter aus in Deutschland.

Knackiger Winter 2020/21 in Europa nach Sonnenminimum im Dezember 2019? DWD-Daten zeigen auffällige Häufung kalter Winter um die Sonnenminima seit 1954.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Zeitreihen zeigen eine auffälligen Häufung kalter Winter in Deutschland um die Sonnenminima seit 1954. Das lässt nach dem aktuellen Sonnenminimum im Dezember 2019 statistisch einen knackigen Winter 2020/21 – nicht nur – in Deutschland erwarten. Quelle: DWD Zeitreihen mit Ergänzungen

Da könnte es dann auch so aussehen, denn die NOAA-Reanalyse zeigt die hohe statistische Wahrscheinlichkeit für kalte Winter in Europa bei den schwächsten Sonnenzyklen nach 1948.

Zum Vergrößern anklicken. Die Winter in Europa nach 1948 mit der bisher schwächsten Sonnenaktivität waren allesamt deutlich kälter als das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010. Die Sonnenaktivität im Jahr 2019 ist im Dezember im Minimum auf Rang 1 der schwächsten Zyklen. Hinweis: Das NOAA-System verlangt die Eingabe des Jahres mit dem letzten Wintermonat, also des Februars wie z.B. für den Winter 1954/55 das Jahr 1955. Quelle: NOAA Reanalyse und Langfristwetter

Bei den unterschiedlichen statistischen Ansätzen scheint aber eines schon klar zu sein: Besonders mild wird der Winter 2020/21 in Europa wohl kaum…

Letzte Meldung: IRI rechnet weiter mit einem eher unterkühlten Winter 2020/21 in Mitteleuropa mit etwas mehr Niederschlag als im Mittel.

Zum Vergrößern anklicken. Auch die IRI-Oktober-Prognose der Columbia University in New York rechnet wie schon im September 2020 mit einem leicht unterkühlten Winter 2020/21 mit leicht erhöhten Niederschlägen in Mitteleuropa. Quelle: IRI Seasonal Forecast

Bleibt gesund!

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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44 Gedanken zu “Wie kalt werden der November 2020 und der Winter 2020/21 in Mitteleuropa?

  1. Hallo Schneefan du schreibst:
    „Die globale Abkühlung seit 2016 wird sich also mindestens bis ins Jahr 2021 fortsetzen und könnte sogar bis ins Jahr 2022 andauern.“

    Heißt das die dieser Satz: „Wir sind im kalten Sonnenzyklus 25: Die neue globale „Kleine Eiszeit“ beginnt“. Gilt der nur bis ca übernächstes Jahr (2022), und dann wird es wieder wärmer? Oder habe ich da was falsch verstanden? Grüße Kurt

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    1. Hallo, Kurt,

      allein die Abkühlung durch La Nina…, dann geht’s natürlich weiter… 🙂

      „Hallo Schneefan du schreibst:
      „Die globale Abkühlung seit 2016 wird sich also mindestens bis ins Jahr 2021 fortsetzen und könnte sogar bis ins Jahr 2022 andauern.“

      Heißt das die dieser Satz: „Wir sind im kalten Sonnenzyklus 25: Die neue globale „Kleine Eiszeit“ beginnt“. Gilt der nur bis ca übernächstes Jahr (2022), und dann wird es wieder wärmer? Oder habe ich da was falsch verstanden? Grüße Kurt“

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  2. Wie sieht eigentlich die Winterprognose für Frankreich aus?

    Die Sicherheit der deutschen Stromversorgung hängt ja in immer erheblicherem Umfang von französischen Kernkraftwerken ab.

    Wenn die Franzosen nun noch immer viel mit Strom heizen (warum sollten sie das geändert haben..), dann bräuchten die ihren Strom in einer Kältewelle für sich allein… Vor etlichen Jahren wurde das schon einmal als Problem für das europäische Stromnetz diskutiert – und das dürfte lange vor der „totalen Energiewende“ gewesen sein, wenn ich mich dunkel entsinne.

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    1. @irgendwer

      Statistisch sieht es sowohl wegen des tiefen Sonnenminimums als auch wegen der starken Hurrrikanaktivität im Nordatlantik auch für Frankreich eher eisig aus im Winter 2020/21.

      Zum Vergrößern anklicken. Die Winter in Europa nach 1948 mit der bisher schwächsten Sonnenaktivität waren allesamt deutlich kälter als das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010. Die Sonnenaktivität im Jahr 2019 ist im Dezember im Minimum auf Rang 1 der schwächsten Zyklen. Hinweis: Das NOAA-System verlangt die Eingabe des Jahres mit dem letzten Wintermonat, also des Februars wie z.B. für den Winter 1954/55 das Jahr 1955. Quelle: NOAA Reanalyse und Langfristwetter
      Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt in der Vergrösserung von Langfristwetter in den einzelnen Wintermonaten nach einer starken Hurrikansaison im Nordatlantik wie 2020 zunehmend kalte Wintermonate in Europa: Der Dezember mit einer Abweichung von -1°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010, der Januar -2°C und der Februar -3°C Abweichung in Deutschland. Quelle: NOAA-Reanalyse Winter

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      1. @schneefan

        Herzlichen Dank! Klingt nach „Wohl dem, der einen von Kachelmann so innig gehassten Holzofen hat“ – sofern der (noch) ohne Strom funktioniert…

        Und auch ganz allgemein herzlichen Dank für die tolle Arbeit, die du (dir) hier machst!

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  3. Moin,
    irgendwie habe ich die Vermutung das es wieder nahezu frostfrei bleibt in diesem Winter auch wenn ich es mir sehnlichst anders wünsche.

    Aber ich lese weiter hoffnungsvoll Schneefans lehrreiche Berichte. Man kann ihn dafür nur immer wieder Loben.

    Grüße Björn

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  4. Ich glaube auch nicht mehr dran, zu sehr ändert sich laufend die Vorhersage. Zwar ist das Wetter gegen 2019 anders aber .. Ändern können wir es eh nicht, und Wärme ohne Schnee, damit muss man halt leben 😦

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  5. “Der GFS-Sieben-Tage-Trend rechnet am 23.11.2020 mit Temperaturrückgang und einem Wintereinbruch in grossen Teilen Europas zum Monatswechsel (links). “
    Das steht unter dem Bild links. Ob das tatsächlich einen Wintereinbruch andeutet? Die tw. tiefblaue Einfärbung zeigt nämlich nicht die Temperatur-Anomalie (wie sonst hier) sondern den Trend der Temperatur für die nächsten 7 Tage. 3,7 Grad kühler als aktuell bedeutet noch nicht mal unbedingt Frost am 30.11.2020, selbst wenn es genau so eintrifft. Die zugehörigen Temperatur-Anomalien zeigen durchweg etwas zu hohe Temperaturen in Deutschland am 30.11.2020. Da der “Temperatur Bias“ für die GFS Vorhersage in den letzten Monaten meistens negativ war, ist Wahrscheinlichkeit groß, dass die realen Temperaturen am 30.11. mal wieder höher sind als heute prognostiziert. Auch eine Bodenfrost-Vorhersage von -1 bis -3, stellenweise -4 Grad bedeutet noch lange keinen Wintereinbruch sondern eher ein völlig normales Temperaturgefüge Ende November/Anfang Dezember.

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    1. @ theodorheinrich

      „… Auch eine Bodenfrost-Vorhersage von -1 bis -3, stellenweise -4 Grad bedeutet noch lange keinen Wintereinbruch sondern eher ein völlig normales Temperaturgefüge Ende November/Anfang Dezember.“

      Frost und Bodenfrost sind völlig normale winterliche Temperaturen in Deutschland für Ende November/Anfang Dezember, das ist richtig.

      Die aktuellen Temperaturen liegen in Deutschland deutlich darüber, deshalb auch der deutliche Rückgang der Durchschnittstemperaturen um mehr als 3°C in sieben Tagen.

      WO

      Im Übrigen schliesst sich ECMWF heute den winterlichen Rechnungen von GFS an und setzt noch einen oben drauf…

      Zum Vergrössern anklicken. Auch ECMWF rechnet am 23.11.2020 mit einem Wintereinbruch Ende November in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) ab 30.11.2020 bis zu -10°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen. Am 3.12.2020 (rechts) deutet sich ein „Arctic Outbreak“ aus dem Raum Island Richtung West- und Mitteleuropa an. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen TA 850hPa Europa

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  6. Sorry Schneefan ,
    aber auf deiner Schneekarte vom 7.12.20 kann man leider sehen das die Nordwesthälfte nix vom Winter und Schnee bekommt. Hast du bestimmt auch schon gesehen. Aber vielleicht wird es in diesem Dezember ja mal was mit Winter und Schnee bis ins Flachland. Meine Hoffnung steigt auf jedenfall an. Mach weiter so das machst du klasse.

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    1. Hallo, Hans,

      Du schriebst:

      „…aber auf deiner Schneekarte vom 7.12.20 kann man leider sehen das die Nordwesthälfte nix vom Winter und Schnee bekommt. Hast du bestimmt auch schon gesehen…“

      Die aktuelle ECMWF-Prognose sieht schon am 6.12.2020 mindestens etwas Schnee auch im Nordwesten… 🙂

      Zum Vergrössern anklicken. Nun rechnet am 27.11.2020 auch ECMWF mit verbreitetem Schnee zu Nikolaus in Deutschland. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Schneeprognosen

      „…Mach weiter so das machst du klasse.“

      Danke, mach‘ ich. 🙂

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  7. Hallo Schneefan,

    zu Kai Zorn noch ein paar Worte. Seinen Kanal habe ich sogar abonniert, denn im Gegensatz zu anderen Wetterkanälen bekommt man hier wirklich auch einiges an Hintergrundinfos.

    Habe mir mal spaßeshalber auch den Kanal von Dominik Jung / Weter.net ein paar mal angeschaut. Was er tut, er liest sein geliebtes NOAA ab, und erläutert mehr oder weniger ausführlich die Modelle, ohne wirklich tiefer darauf einzugehen. Reißerische Titel mit wenig Gehalt dahinter.

    Auch scheint es da einen Kampf um Abonnenten zu gehen. Jung animiert in fast jeden Video dazu, von Kai hört man dazu nichts. Auch scheint dies schon auf die persönliche Ebene zu gehen.

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