Die Eiskappen an beiden Polen wachsen – Rekordmeereisflächen in der Antarktis

Im Mai 2015 zeigen die Meereisflächen (extent) in der Antarktis einen neuen Rekord seit Beginn der Satellitenmessungen 1979:

Meereisflächen (extent) der Antarktis im Mai 2015 mit neuen Allzeittekord seit Bedinn der Satellitenmessungen 1979
Meereisflächen (extent) der Antarktis im Mai 2015 mit neuem Allzeitrekord seit Beginn der Satellitenmessungen 1979: Quelle: http://nsidc.org/data/seaice_index/

Bereits im April 2015 – und im Vorjahr – wurde dort ein neuer Monatsrekord der Meereisflächen gemessen.

Auch das Meereis in der Arktis hat einen Volumenzuwachs von 3000 km³ in zwei Jahren !

(Alle Grafiken/Plots lassen sich durch Anklicken vergrößern)

Die schwarze Linie der Grafik zeigt den starken Zuwachs des arktischen Meereisvolumens von mehr als 3000 km³ con 2012 bis 2014 im September (Meereisminimum). Die negativen Trendlinien wurden im Jahr 2014 klar nach oben durchbrochen. Quelle: https://sites.google.com/site/arctischepinguin/home/piomas
Die schwarze Linie der Grafik zeigt den starken Zuwachs des arktischen Meereisvolumens von mehr als 3000 km³ von 2012 bis 2014 im September (Meereisminimum). Die negativen Trendlinien wurden im Jahr 2014 klar nach oben durchbrochen. Quelle: https://sites.google.com/site/arctischepinguin/home/piomas

Es ist als „gemessene Realität“ festzuhalten, dass in den letzten beiden Jahren beide Eiskappen der Erde gleichzeitig beim Meereis mächtig zugelegt haben.

Während sich in den letzten beiden Jahren die Wärme im Nordpazifik gestaut hat und vor der amerikanischen Westküste einen warmen „“Blob” gebildet hat, der zu relativ hohen globalen Oberflächen-Temperaturen geführt hat…,

THE BLOB im östlichen Nordpazifik von Januar bis Dezember 2014
THE BLOB im östlichen Nordpazifik von Januar bis Dezember 2014. Quelle: April 2015 Sea Surface Temperature (SST) Anomaly Update

…, gehen die globalen Temperaturen bei den Satellitentemperaturen von RSS in der unteren Atmosphäre (TLT) nach dem Rekord-El Niño-Jahr 1998 bis einschließlich Mai 2015 linear klar nach unten:

RSSGlobalTrendnegativ1998bis052015

Quelle: Wood for Trees: Interactive Graphs

Der zeitliche Zusammenhang der seit 17 Jahren andauernden globalen Abkühlung und der nun seit seit zwei Jahren hintereinander wachsenden Eismassen beider Pole der Erde mit der seit 2003 unter die kritische Grenze einer Sonnenfleckenzahl (SN Ri) von 50 gefallenen komplexen Sonnenaktivität ist für jeden unvoreingenommenen und vernunftbegabten Menschen offensichtlich: Sonne im Mai 2015 mit zwei fast fleckenlosen Tagen – Weltklimakonferenzen auf der falschen Fährte?

“…Mittlere Sonnenfleckenzahlen je Zyklus von mehr als (rund) 50 über einen längeren Zeitraum sind mit übernormalen Temperaturen, sind mit einer Wärmeperiode verbunden. Sinkt die mittlere Sonnenfleckenzahl je Zyklus unter 50, kommt es zu unternormalen Temperaturen, zu einer Kälteperiode!…”

Die durchschnittliche Sonnenfleckenrelativzahl der letzten 12 Jahre von Juni 2003 bis einschließlich Mai 2015 liegt bei 38,5, also deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50. http://sidc.oma.be/silso/datafiles

Die globalen Meereisflächen (extent) haben entgegen aller Erwärmungsphantasien seit Juli 2000 nicht mehr abgenommen:

„Global: Seit knapp 15 Jahren Schmelz“pause“ bei den Meereisflächen (extent)“

“Pause” bei den globalen Meereisflächen (extent) von Juli 2000 bis April 2015 (178 Monate, also fast 15 Jahre). Quelle: On the Pause in Global Sea Ice Anomalies

Die IPCC-Klimamodell-Projektionen für die globalen Temperaturen entfernen sich seit Jahren stetig weiter von der gemessenen Realität, weil die IPCC-Klimamodelle falsch programmiert sind:

IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmospäre auf
IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmospäre auf. Quelle: On Natural Climate Variability and Climate Models

Da kann man doch nur hoffen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuellen UN-Welklimakonferenz in Bonn erkennen, dass nicht der stetig wachsende Anteil des lebenswichtigen CO2 (Photosynthese) in der Erdatmosphäre, sondern die Sonne und das Wasser das Erdklima bestimmen.

Herzlich euer

Schneefan2015

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http://www.kaltesonne.de/arktische-turboerwarmung-auf-dem-prufstand-ein-konzept-auf-wackeligen-beinen/

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2 Gedanken zu “Die Eiskappen an beiden Polen wachsen – Rekordmeereisflächen in der Antarktis

  1. Die Herren vom Pik sollten langsam aufhören ihre Angst Fantasien in die Welt zu setzen.Die glaubt doch niemand mehr!

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