Globale Abkühlung: Der Nordatlantik steuert die globalen Temperaturen – Die AMO schaltet auf „KALT“!

Die Erde wird seit Anfang 1997 nicht mehr wärmer und kühlt seit Anfang 1998 sogar leicht ab. Dieser Trend wird sich verstärkt fortsetzen, wenn der Nordatlantik weiter abkühlt, weil die in natürlichen Zyklen von 50 bis 80 Jahren schwingende Atlantische Multidekaden-Oszillation (AMO) im Nordatlantik in eine kalte Phase eintritt, die wahrscheinlich 25 bis 40 Jahre andauert.

In diesem Jahr werden von Januar bis August vor allem im nördlichen Nordatlantik deutlich unter dem international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegende Temperaturen gemessen: (Zum Vergrößern anklicken)

NOAA-Reanalyse der 2m-Temperatur-Abweichungen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 im Großraum Nordatlantik/Grönland von Januar bis August 2015. Die lila/blauen Farben zeigen die großflächig negativen kalten durchschnittlichen Abweichungen der ersten acht Monate des Jahres 2015. Quelle:
NOAA-Reanalyse der 2m-Temperatur-Abweichungen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 im Großraum nördlicher Nordatlantik/Grönland von Januar bis August 2015. Die lila/blauen Farben zeigen die großflächig negativen kalten durchschnittlichen Abweichungen der ersten acht Monate des Jahres 2015. Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/cgi-bin/data/composites/printpage.pl

Seit Mitte der 1990er Jahre befindet sich die AMO in einer natürlichen warmen Phase,…

The Atlantic Multidecadal Oscillation (AMO) index reflects an argued 50-80 year pattern of North Atlantic coupled ocean-atmosphere variability. It is associated with changes in rainfall over North America and Europe, the frequency of North American droughts, and the intensity of North Atlantic hurricanes. Quelle:
„The Atlantic Multidecadal Oscillation (AMO) index reflects an argued 50-80 year pattern of North Atlantic coupled ocean-atmosphere variability. It is associated with changes in rainfall over North America and Europe, the frequency of North American droughts, and the intensity of North Atlantic hurricanes…“ Quelle: http://stateoftheocean.osmc.noaa.gov/all/

…was zu einem zeitgleichen Anstieg der globalen Temperaturen in der unteren Troposphäre (LT) bei den Satellitenmessungen von UAH geführt hat.

Globale Temperaturabweichungen der Satellitenmessungen in der unteren Troposphäre (LT) von 1979 bis Juli 2015. Die Temperaturen steigen Mitte der 1990er Jahre zeitgleich zum Anstieg der AMO-Werte ebenfalls an. Quelle:
Globale Temperaturabweichungen der Satellitenmessungen in der unteren Troposphäre (LT) von Dezember 1978  bis Juli 2015. Die Temperaturen steigen Mitte der 1990er Jahre zeitgleich zum Anstieg der AMO-Werte ebenfalls an. Quelle: http://nsstc.uah.edu/climate/

Dieser Zusammenhang wird nun auch von den Klimarettern des MetOffice (an-) erkannt, die in einer aktuellen Veröffentlichung neben ENSO/PDO und schwacher Sonnenaktivität sogar eine Verlängerung der globalen Erwärmungs“Pause“ – oder gar eine weitere globale Abkühlung? – auch wegen der natürlichen AMO-Schwankung erwarten: (Hervorhebungen von mir)

„..The current warm phase is now 20 years long and historical precedent suggests a return to relatively cool conditions could occur within a few years …

Observational and model estimates further suggest AMO shifts have an effect on global mean near-surface temperatures of about 0.1°C. A rapid AMO decline could therefore maintain the current slowdown in global warming …“

Quelle: Big Changes Underway in the Climate System? – Met Office September 2015

Nach dem unrühmlichen IPCC-Klimaskandal: CRU-Chef Phil Jones tritt zurück | ZEIT … im Jahr 2009 haben die Chef-(Ideo-) Meteorologen des britischen Wetterdienstes nun endlich auch die natürlichen Sonnen- und Meereszyklen entdeckt, die neben den mächtigen Vulkanausbrüchen das Erdklima seit Jahrmillionen steuern.

Den Meteorologen des amerikanischen Warmrechner-Wetterdienstes NOAA wird seit Jahren verboten, über diese natürlichen Klima-Zyklen zu reden oder gar zu schreiben, wie ein pensionierter NOAA-Meteorologe berichtet,…: Gross Suppression Of Science …Former NOAA Meteorologist Says Employees “Were Cautioned Not To Talk About Natural Cycles” . (Deutsche Übersetzung)

…um eine von Menschen gemachte globale Erwärmung vorzutäuschen, die es bekanntlich nun bereits seit 18 Jahren und 8 Monaten nicht mehr gibt,…

Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen : Seit 223 Monaten, nämlich von Januar 1997 bis Juli 2015 gibt es keinen Anstieg der globalen Temperaturen. Quelle:
Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS: Seit 224 Monaten, nämlich von Januar 1997 bis August 2015 gibt es keinen Anstieg der globalen Temperaturen. Quelle: http://www.climatedepot.com/2015/09/02/a-new-record-pause-length-satellite-data-no-global-warming-for-18-years-8-months/#ixzz3kf9rgThI

…womit auch im August 2015 wie bereits im Juli 2015 ein neuer „Pausen“-Rekord bei den unverfälschten globalen Satellitendaten von RSS erreicht wurde: Neuer Rekord im Juli 2015: Mehr als die Hälfte der Dauer der Satellitenmessungen seit 1979 ohne globale Erwärmung!

Der seit seit 100 Jahren schwächste natürliche Sonnenfleckenzyklus Nr. 24 wird zusammen mit den ebenso natürlichen Meereszyklen für eine weitere globale Abkühlung für Jahrzehnte sorgen…, und wenn dann noch – auf völlig natürliche Weise – ein größerer Vulkan ausbricht…: Veteran New England Energy Physicist: “Who Should We believe? Reality Or THE NOAA?… „Severe Cold is Coming“!

Der letzte große Vulkanausbruch mit VEI-Stärke 6 (von max 8) war der des Pinatobu auf den Philippinen im Juni 1991.

Der mächtige Ausbruch des Pinatobu am 21.6.1991.
Der mächtige Ausbruch des Pinatobu am 15.6.1991. „Wer denkt, dass der Ausbruch des Pinatubo nur ein lokal wirkendes Schadensereignis war, der irrt gewaltig. Mehrere Millionen Tonnen feinster Schwefeltröpfchen wurden in die schützende Hülle der Erde katapultiert. Die Aschewolke verdunkelte in den folgenden Tagen und Wochen überall die Atmosphäre und die auf der Erde spürbare Intensität des Sonnenlichts nahm um fünf Prozent ab. Weltweit fiel die Jahresdurchschnittstemperatur um ein halbes Grad. Diese Auswirkungen waren noch mehrere Jahre nach dem Ausbruch zu spüren.“ Quelle: Die Auswirkungen des Pinatubo Ausbruchs 1991

„…Bis zum Jahr 1991 galt der Vulkan als erloschen. Als die Spanier 1565 die Philippinen eroberten, diente der Berg der fliehenden indigenen Bevölkerung, den Aeta, als Versteck, da er damals von dichtem Wald bewachsen war.

Die letzte Eruption des Pinatubo ereignete sich am 15. Juni 1991 nach einer rund 550-jährigen Ruhezeit und war eine der gewaltigsten des 20. Jahrhunderts…

Die Auswirkungen dieser plinianischen Eruption waren weltweit spürbar. Sie bewirkte eine größere Freisetzung von Aerosolen in die Stratosphäre als irgendein anderer Vulkanausbruch seit dem Ausbruch des Krakatau im Jahre 1883. Das führte in den folgenden Monaten zu einer globalen Schicht aus schwefelsäurehaltigem Nebel. Weiterhin waren ein Temperaturabfall um 0,5 °C und eine erhöhte Ozonreduktion zu verzeichnen...“ Quelle: Pinatubo – Wikipedia

Es dürfte bei der seit etwa 2003 anhaltenden Sonnenschwäche nur eine Frage der Zeit sein, wann das nächste VEI 6-Ereignis – oder größer – eintritt: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sonnenschwäche und verstärkter Vulkanaktivität? Die “Kleine Eiszeit” beweist es!

Herzlich euer

Schneefan2015

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