Weltklimarat IPCC zum CO2: „Alles halb so schlimm: Die Klimamodelle haben versagt.“

Bericht zum Spiegel-Artikel vom 6.10.2018 „Galgenfrist verlängert“.

„Weltklimarat IPCC zum CO2 : „Alles halb so schlimm!

Veröffentlicht am 22. Februar 2019 von Klaus-Eckart Puls auf EIKE.

-von Dirk Beckerhoff
Soeben flaut die Auseinandersetzung um die Höchstwerte für Feinstaub und Stickoxide etwas ab, da tritt ein anderer Emissions-Höchstwert wieder in den Vordergrund: Das CO2.

Erst jetzt, auf dem Hintergrund der Feinstaub- und Stickoxid-Debatte, sorgt ein Interview mit Prof. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und einer der Leitautoren des Weltklimarats (IPCC) für Furore, Überraschung und Ratlosigkeit, das DER SPIEGEL bereits am 6. Oktober 2018 veröffentlichte[1].

Klima-, Umwelt- und Medizinwissenschaft müssen sich fragen lassen: „Und welche „Wahrheit“ sollen wir morgen „glauben“ ?“

Prof. Marotzke kündigt in erfreulicher Offenheit und Klarheit an, der Weltklimarat werde zur Erreichung des 1,5-Grad-Erwärmungszieles den Höchstwert für das C02-Budget auf etwa tausend Gigatonnen mindestens verdoppeln. Plötzlich werden also fünfhundert Gigatonnen – fünfhundert Milliarden Tonnen CO2 – als „nicht-erwärmungs-wirksam“ frei gegeben. Gleichzeitig wird in Deutschland auf das Härteste um die Abschaltung der letzten Kohlekraftwerke gerungen. Der jährliche CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen Kohle-Kraftwerkes beträgt etwa 20 Mio. Tonnen. Folglich könnten weltweit zusätzlich 2.500 (zweitausendfünfhundert) durchschnittliche Kohlekraftwerke etwa zehn Jahre lang im Vollast-Betrieb Kohle verbrennen, um das riesige CO2-Budget zu verbrauchen, das so überraschend zusätzlich frei gegeben worden wird.

Diese Kehrtwendung des Weltklimarates in Sachen „Treibhauseffekt“ ist – auch nach Meinung von Prof. Marotzke – nahezu revolutionär :

„Das (Anm.: die Verdoppelung des Höchstwertes) ist eine wirklich spannende Frage, die in der Fachwelt seit etwa einem Jahr für helle Aufregung und heftige Diskussionen sorgt“.

Begründet wird die CO2-Kehrtwende des Weltklimarates mit Versagen der Klima­-Modelle :

„Unsere früheren Modelle sind an einer entscheidenden Stelle zu empfindlich. Die Simulationen geben zwar korrekt wieder, wie eine erhöhte C02-Konzentration in der Atmosphäre zu dem entsprechenden Temperaturanstieg führt. Das Problem ist nur: Weitere Emissionen führen zu einer geringeren C02-Konzentration in der Luft als vermutet. Offenbar verbleibt ein kleinerer Teil der Treibhausgase in der Atmosphäre, weil Wälder und Ozeane mehr davon schlucken als gedacht. Anders ausgedrückt: In den früheren Simulationen erzeugten die angenommenen Emissionen eine stärkere Erwärmung als in der Wirklichkeit.“

Auch die auf der Pariser-Klimakonferenz fast als „Rettung der Welt“ gefeierte Absenkung des Erwärmungszieles auf 1,5 Grad Celsius wird massiv herabgestuft:

SPIEGEL: „Warum wurde die Grenze von 2 Grad auf 1,5 Grad abgesenkt ?“

Marotzke: „Das kam auch für uns Klimaforscher überraschend. Vor allem die westpazifischen Inselstaaten bestanden bei den Pariser Verhandlungen auf 1,5 Grad, weil sie schon bei 2 Grad vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht wären. In den meisten Weltregionen jedoch, insbesondere in Europa, erwarten wir keine großen Unterschiede zwischen einer 1,5-Grad-Welt und einer 2-Grad-Welt. Es ist sicher nicht so, daß bei 1,5 Grad alles in Ordnung wäre und bei 2 Grad alles katastrophal.“

SPIEGEL: „Gibt es Schwellenwerte, oberhalb derer irreversible Prozesse beginnen ?“

Marotzke: „Wir können das nicht ausschließen, aber die Belege für solche Kipp-Punkte sind bisher eher schwach. Am ehesten könnte eine Erwärmung von 2 Grad dazu führen, daß der grönländische Eispanzer abschmilzt, wodurch der Meeresspiegel langfristig um sieben Meter anstiege – das wäre eine höchst dramatische Veränderung. Aber selbst wenn es dazu käme, würde sich das Abtauen über 3000 Jahre hinziehen. Alle anderen angeblichen Kipp-Punkte wie das Versiegen des Golfstroms oder das Abschmelzen der Westantarktis sind auf absehbare Zeit unwahrscheinlich.“

Dank der offenen Worte von Prof. Marotzke wird in dem Interview neben der Fehler­-Anfälligkeit von Klimamodellen eine zweite, ebenfalls oft kritisierte Schwäche des Weltklimarates deutlich. Es handelt sich um die „Tendenz“ des Weltklimarates, wissenschaftliche Ergebnisse nach politischen Interessen und politischen Opportunitäten zu manipulieren:

SPIEGEL: „Politisch ist das (Anm.: die Verdoppelung des CO2-Budgets) äußerst brisant.“

Marotzke: „In der Tat. Einige von meinen Kollegen machen sich deshalb schon Sorgen, daß dies falsch ankommt. Wenn sich das herumspricht, so ihre Befürchtung, legen alle wieder die Hände in den Schoß. Ich sehe aber auch das Umgekehrte: Der unerwartete Zeitgewinn hilft uns gegen den weitverbreiteten Fatalismus, man könne nichts tun, weil sich der Klimawandel ohnehin nicht mehr aufhalten lasse.“

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[1] „Galgenfrist verlängert“ ; Klima: Der Physiker Jochem Marotzke über die überraschende Entdeckung, daß die Menschheit mehr Zeit hat, die globale Erwärmung zu stoppen; DER SPIEGEL, 06.10.2018, S.111 ;“ ENDE DES ZITIERTEN ARTIKELS VON EIKE

Die IPCC- Klimablase ist geplatzt!

Das Versagen der IPCC-Klimamodelle haben Menschen mit normalem Verstand und anständigem Charakter – also überwiegend Menschen außerhalb des IPCC-Klima-Kartells – bereits vor Jahren auch in mehreren Studien festgestellt: Studien: IPCC-Klimamodelle falsch programmiert?

IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmospäre auf
Zum Vergrößern anklicken. IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen (rote Linie) m Vergleich zu den gemessenen Temperaturen (grüne Linie) im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmosphäre auf. Quelle: On Natural Climate Variability and Climate Models

Der Offenbarungseid des IPCC (International Political Climate Clowns) sollte zum sofortigen Ende des quasireligiösen CO2-Wahns führen und die internationale Politik auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: Globaler Umweltschutz mit dem Einsatz für unverseuchte Gewässer und Böden sowie eine lebenswerte Atmosphäre mit ausreichendem CO2 als Nahrung für die sauerstoffbildenden Pflanzen.

Letzte Meldung: Arktis eisig – Meereis wächst kräftig auf neuen Höchststand seit mindestens sechs Jahren.

Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (area/Reineisflächen) der Arktis wachsen kräftig und liegen am 22.2.2019 mindestens auf dem höchsten Stand der letzten sechs Jahre (rote Linie im schwarzen Kreis). Quelle: Arctic Sea Ice
Zum Vergrößern anklicken. Der DMI-Plot zeigt die Durchschnitts-Temperaturen in der Arktis nördlich 80°N mit Temperaturen (rote Linie) am 23.2.2019 nahe dem vieljährigen Durchschnitt 1958-2002 (grüne Linie) bei etwa 244 Kelvin (rund -29°C). Quelle: DMI Arctic Temperature

Siehe dazu auch: Strong Arctic sea-ice growth this year


Figure 1. Arctic sea-ice extent. Note the left edge of the graph is February 1, not January 1.
Quelle: http://nsidc.org/arcticseaicenews/charctic-interactive-sea-ice-graph/

Da auch die Meereisflächen (extent) der Antarktis gegenüber beiden Vorjahren gewachsen sind, ist 2019 mit einem kräftigen Meereisflächenzuwachs zu rechnen.

Zum Vergrößern anklicken.Die Meereisflächen (extent) der ANTarktis sind am 23.2.2019 gegenüber beiden Vorjahren gewachsen. Zusammen mit dem sprunghaften Wachstum in der Arktis zeigt sich bisher ein kräftiges globales Meereiswachstum im Jahr 2019. Quelle: NSIDC Sea Ice Graphs

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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17 Gedanken zu “Weltklimarat IPCC zum CO2: „Alles halb so schlimm: Die Klimamodelle haben versagt.“

  1. Das wundert mich nicht. Es wurde ja Ursache und Wirkung vertauscht. Temperatur ist CO2 vorlaufend, und da die Temperatur nicht mehr ansteigt, verwundert es nicht, daß CO2 nicht den Modellen folgt. Aber man muß schon anerkennen, der Klimabetrug war geschickt eingefädelt mit AMO positiv, Sonnenmaxima und starken el Ninos war ein Temperaturanstieg zu erwarten, der der Mehrzahl der Bevölkerung nicht bekannt war. Stattdessen wurde es dem CO2 in die Schuhe geschoben.

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  2. Das ist ja wirklich interessant. Man darf nun gespannt, wie es weitergeht, wenn selbst der IPCC an den bisherigen Erkenntnissen Zweifel hegt. Und ob das groß in den Tageszeitungen auf den Titelseiten und im Fernsehen in den Nachrichten gesendet wird.

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      1. @Schneefan2015: Dankeschön, der Spiegel-Artikel ist zwar kostenpflichtig, aber hier steht ja das Wichtigste.
        Da scheint sich tatsächlich eine neue Entwicklung anzubahnen.
        Ich bin auf den Sommer gespannt, wie sich der entwickeln könnte.

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  3. Was der Spiegel auch geschrieben hat, am 16.11.09 über Herrn Marotzke:

    Die Forscher des Hadley-Zentrums hätten für das Loch einfach den globalen Durchschnittswert eingesetzt und damit ignoriert, dass es in der Arktis bedeutend wärmer geworden sei, kritisiert Rahmstorf. Doch eine Nasa-Arbeitsgruppe vom Goddard Institute for Space Studies in New York, das den Sonderfall Arktis im Sinne von Rahmstorf berücksichtigt, kommt für die vergangenen fünf Jahre auf eine ähnlich flache Temperaturkurve wie die britischen Kollegen. Marotzke urteilt deshalb, Rahmstorf habe es „argumentativ aus der Kurve getragen“.
    Marotzke und auch Latif halten die von Forschern wie Rahmstorf betriebene Schwarzrechnerei sogar für kontraproduktiv.

    Quelle

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  4. Hi Schneefan
    Dein Kommentar im letzten Absatz spricht mir aus der Seele !
    Umweltschutz und Naturschutz sollten in die Verfassung jeden Staates dieser Erde und nicht ein Klimaschutz !
    Welches Klima soll denn eigentlich geschützt werden ?
    Das Meeresklima , das Kontinentalklima , das Wüstenklima u.s.w ?
    Meiner Meinung nach gibt es kein Weltklima , nur eine Welttemperatur .

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    1. Eine Welt (durchschnitts) temperatur macht m.E. ebenfalls keinen Sinn.

      Was soll es bringen, wenn man die 2m-Temperaturen der wenigen Messstellen der riesigen Eiswüsten beider Pole mit den heißen Sand- und Steinwüsten der Erde miteinander verechnet…? (Die WMO erkennt nur Messungen vor Ort an – https://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturextrema )

      Sinn machen m.E. nur Messungen in bewohnbaren Klimazonen und dann eher durch Satelliten als in den Wärmeinseln der Innenstädte.

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  5. Sagen wir mal so, der Abgesang vom Global Warming oder Climate Change wird Schritt für Schritt eingeleitet.
    Und die Schlinge um Rahmstorf zieht sich immer weiter zu.
    Was schlimm ist, dass unsere Kinder immer noch für den Irrsinn missbraucht werden.

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    1. Gut versteckt steht hier z.B. auch dieser hanebüchene Unsinn:

      „B.4.1 Es besteht hohes Vertrauen, dass die Wahrscheinlichkeit eines meereisfreien arktischen Ozeans im Sommer bei 1,5°C globaler Erwärmung wesentlich geringer ist als bei 2°C. Bei einer globalen Erwärmung um 1,5°C wird ein meereisfreier arktischer Sommer pro Jahrhundert projiziert. Diese Wahrscheinlichkeit wird bei 2°C globaler Erwärmung auf mindestens einen eisfreien Sommer pro Jahrzehnt erhöht. Die Auswirkungen einer Temperaturüberschreitung sind für die arktische Meereisbedeckung in Zeiträumen von Jahrzehnten umkehrbar (hohes Vertrauen).{3.3.8,3.4.4.7.}“

      Dazu ein einfacher Blick in die gemessene Realität abseits von lächerlichen Enteisungsphantasien à la Al Gore, Peter Wadhams und Mark C. Serreze, der mit der „Todesspirale“

      Arktis: Meereis wächst seit elf Jahren – Nordwestpassage 2018 unpassierbar – Grönlandeis nimmt kräftig zu

      Zum Vergrößern anklicken. Der DMI-Plot zeigt die Größe der monatlichen Meereisflächen in Millionen km² (Quadratkilometer) im August von 1979 bis 2018 (rote Linie). Seit 2007 gibt es einen positiven Trend, der sich seit 2012 verstärkt (grüne Linien), also einen Zuwachs der Meereisflächen statt der Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore und Peter Wadhams sowie Marc C. Serreze, der mit der „Todesspirale“…Quelle: DMI-Plots Eisbedeckung mit Ergänzungen

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  6. Das Diagramm von Dr. Roy Spencer bezüglich des Vergleichs von prognostizierten und gemessenen Temperaturdaten taucht immer wieder in Beiträgen und Blogs auf. Am Anfang war es noch ein interessanter und aussagekräftiger Beitrag. Mittlerweile hat sich die Erde aber schon mehrfach weiter um die Sonne gedreht und wir sind einen Super-El-Nino weiter als dort dargestellt. Auch wenn die gemessene Temperatur als gleitendes 5-jähriges Mittel dargestellt ist sollte es im Jahr 2019 möglich sein die Werte bis einschließlich 2016 zu zeigen. Das Auslassen oder Zeigen veralteter Daten hat immer ein “Geschmäckle“.

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    1. Die Spencer-Grafik zeigt mit dem Stand vom 27.2.2015 auf, dass die IPCC-Modelle versagen, wie selbst der IPCC sogar nach dem global zunächst kräftig wärmenden „Super-El Niño“ 2015/16 und drei folgenden Jahren mit globaler Abkühlung Ende 2018 einräumen muss…

      (zum Vergrößern anklicken)

      Nach dem „Super-El Niño“ 2015/16 gehen die globalen Satellitentemperaturen von UAH (TLT mit Schwerpunkt um 1500m Höhe) im linearen Trend von Januar 2016 bis Januar 2019 nach unten. Quelle: woodfortrees plot

      Im selben Zeitraum ist der CO2-Anteil in der Atmosphäre auf Hawaii stetig angestiegen – es gibt in diesem Zeitraum also eine negative Korrelation zwischen globalen UAH-Temperaturen und CO2.

      Im Zeitraum von Januar 2016 bis Januar 2019 ist der CO2-Anteil in der Atmosphäre auf Hawaii im Rahmen der jährlichen Schwankungen (Laubfall auf der NH führt zum winterlichen Anstieg wegen des fehlenden CO2-Verbrauchs bei der Photosynthese) stetig angestiegen. Quelle: woodfortrees plot

      Wenn Du eine aktuellere Vergleichsgrafik findest, stelle sie doch bitte hier rein…

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  7. Wenn man sich die Begründung anschaut, warum die Klimamodelle so kläglich versagt haben, sieht man, wie verzweifelt sie nach Gründen suchen,
    Der Satz
    “ Offenbar verbleibt ein kleinerer Teil der Treibhausgase in der Atmosphäre, weil Wälder und Ozeane mehr davon schlucken als gedacht. Anders ausgedrückt: In den früheren Simulationen erzeugten die angenommenen Emissionen eine stärkere Erwärmung als in der Wirklichkeit.“
    spricht Bände. Der CO2 Gehalt der Luft ist trotzdem um ca 100ppm gestiegen. Man sucht also händeringend um eine Antwort, warum es seit 20 Jahren nicht wärmer wird. Und man vermeidet wie der Teufel das Weihwasser, dass die Sonneaktivität doch einen erheblichen Einfluss auf die Temperatur hat.
    Der Zeitgewinn den Herr Marotzke anspricht ist vielleicht mehr auf die Forschungsgelder gemünzt. In 10 Jahren werden wir vielleicht schauen, dass wir unseren Hintern warmhalten,

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    1. Ich hoffe diese Grafik entspricht dem was da Kehrle brauch um sai Gschmäckle weg zu Kriegen 😉

      Die Grafik ist vom Copernicus, also hochoffiziel 🙂
      Und was wir sehen, seit 2016 geht es sogar ziemlich kontinuierlich runter mit dem Temperaturen (Global) in Europa geht es aber im Trend auch seit 2008 runter

      Fazit das UAH wird somit bestätigt (Doppelblindprobe) es wird weltweit kälter, das Schweizer Radio DRS „trü“ 3 hat eine Interessante These vorgestelllt, in den letzen 20 Jahren scheint sich das Wetter aus der Südschweiz in die Nordschweiz verlagert zu haben, interessante Sache, is aber KEINE Klimaerwärmung, sondern eine Zonenverschiebung, etwas völlig normales.

      Und im nochmal was zum CO2 zu sagen.
      I. Das mehr an CO2 ist einfach die Tatsache das sich das Meer verzögert den warmen Temperaturen angepasst hat und noch nachgast.
      II. Beim damaligen Versuch CO2 würde Energie zurückhalten sind 4 gravierende Fehler gemacht worden,
      a) CO2² absorbiert keine Energie im Infarotbereich !
      b)Kein Mensch weiß mit welchen Konzentrationen gearbeitet worden ist ( waren es 400ppm oder evtl. 40.000ppm ?)
      c)Der Versuchsaufbau der damaligen Messung ist nie veröffentlicht worden, kein Mensch konnte den Versuch in Doppelstudie jemals bestätigen
      d) CO2 hat ein spezifisches Gewicht von ~44/mol, es gehört somit zu den schweren Gasen und steigt keinesfalls nach oben ! CO2 sammelt sich am Boden, was es so gefährlich macht, sonst könnte man z.b. in Brauereien einfach die Fenster öffnen, wenn es nach oben entfleuchen würde (tut es aber nicht).

      CO2 hat mit den Temperaturen der Welt so viel zu tun wie Motoröl damit, ob ihr zunehmt oder nicht, … nämlich 0,000000000000000000000000000000000 🙂

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      1. Eigentlich ging es um den aktuelleren Vergleich der Realität mit den IPCC-CMIP5-Modelldaten…

        IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmospäre auf
        Zum Vergrößern anklicken. IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen (rote Linie) m Vergleich zu den gemessenen Temperaturen (grüne Linie) im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmosphäre auf. Quelle: On Natural Climate Variability and Climate Models

        Bei Deiner Grafik fällt die Übereinstimmung der globalen Temperaturen mit dem zyklischen Verlauf der AMO (Atlantische Multidekaden-Oszillation) auf: Ab Mitte der 1990er Jahre wurde es wärmer, nach 2016 wird es wieder kälter…

        (Grafiken zum Vergrößern anklicken)



        Quelle

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