Kühler Sommer nach einem kalten Frühjahr?

Update 4.7.2021: Strat.-Modelle einig: Unbeständige Grosswetterlage über Mitteleuropa dauert an.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 3./4.7.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 13.7.2021 einen für die Jahreszeit noch recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polrwirbel. Ein Teilwirbeltrog liegt um den 13.7.2021 über Mitteleuropa, während ein blockierendes Hoch über Osteuropa und Skandinavien liegt. Mit einer westlichen Strömung werden weiter im Wechsel mit wärmeren Luftmassen recht kühle Meeres-Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Das warme Hoch über Westkanada bleibt zunächt erhalten, während der Polarwirbel massiv über Grönland liegt und weiter die sommerliche Eisschmelze behindert. Bei Andauern dieser Grosswetterlage ist in der Saison 2020/21 mit einem erneuten Netto-Wachstum des Grönlandeises zu rechnen wie 2016/17. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Update 2.7.2021: DWD: Frühling 2021 in Deutschland drittkältester nach 1987 – Erstes Halbjahr rund -1,5° kühler als 2020: Auch Deutschland kühlt ab. Herbstlicher Start in den Juli mit Tmax teils unter 15°C. GFS bleibt bei meist unsommerlichem Wetter.

Zum Vergrössern anklicken. Auch die GFS-ENSemble-Prognosen vom 2.7.2021 bleiben bei einem meist unsommerlichen und nassen Juli 2021 in KÖLN bis zur Monatsmitte. Die Temperaturen in 1500m (850hPa) liegen meist unter der 12°-Marke, die in Meereshöhe rund 25°C entspricht, auch wenn die Temperaturen im Mittel (fette weisse Linie) nicht wesentlich vom veralteten WMO-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie) abweichen. Einde Ausnahme bildet der OP-Hauptlauf (fette grüne Linie), der zunehmend unter das Mittel fällt. Dabei werden im gesamten Zeitraum teils kräftige Niederschläge erwartet (unten). Quelle: WZ/GFS-ENS-Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Der Juli 2021 ist in Deutschland herbstlich kühl mit Tmax teils unter 15°C gestartet (rechts) und liegt am erstenTag folglich mit rund -3,5°C unter dem seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (links). Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Grafik zeigt die Abweichungen der Frühlingstemperaturen in Deutschland vom veralteten WMO-Mittel 1981-2010 von 1881 bis 2021. Der Frühling 2021 gehört trotz eines warmen Junis nach den beiden ungewöhnlich kalten Monaten April und Mai zu den drei kältesten nach 1987 (blaue Säulen rechts): Von BVG-Erwärmung keine Spur. 🙂 Das wahre Ausmass der Abkühlung in Deutschland wird durch die Wahl des veralteten kälteren WMO-Klimamittels 1981-2010 verschleiert. Zum seit 1.1.2021 welweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 beträgt die Abweichung -1,7°C und nicht -1,4°C wie in der verfälschten DWD-Grafik dargestellt. Die Temperaturen im ersten Halbjahr 2021 liegen in Deutschland in der Summe der Monatsabweichungen rund -1,5°C niedriger als 2020: Auch Deutschland kühlt ab. Quelle: DWD-Zeitreihen mit Ergänzungen

Update 1.7.2021: Analyse: Der Juni 2021 in Deutschland war warm, sonnig und gewittrig nass. Zugspitze: Schneefall bei -3°C und knapp 170cm Schnee (Vorjahr 90cm) – Panorama-Webcam. Uckermark: Lokal bis zu 180l/m² Regen. GFS mit Juli-Flut in Deutschland. Juni 2021 ohne 5-Tage-Hitzewelle in grossen Teilen Deutschlands.





Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognose rechnet am 1.7.2021 nach nassen Mai und Juni auch bis Mitte Juli mit regionalen Überflutungen bis zu 180l/m². Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Der Hochsommermonat Juli beginnt 2021 auf der Zugspitze mit Schneefall bei -3°C: Mal sehen, was das im Siebenschläferzeitraum für den Rest des Sommers bedeutet… Mit knapp 170cm liegt am 1.7.2021 der Schnee fast doppelt so hoch wie im Vorjahr mit 90cm: Der Juni wegen des hohen Sonnestandes grösster Verlustmonat für die Alpengletscher dürfte in diesem Jahr zum Gletscher-Wonnemonat werden… 🙂 Quelle: Webcam Zugspitze
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der zuverlässigen privaten Wetterseite von Bernd Hussing zeigt den Juni 2021 im Gebietsmittel Deutschlands überdurchschnittlich warm (links), sonnig (rechts) und durch häufige Unwetter – regional bis zum Doppelten der Monatsmengen – nach einem nassen und kalten Mai auch erneut nass (Mitte). Quelle: Analyse Wetter Deutschland Juni 2021

Update 30.6.2021: GFS: Ist der Juli kühl und nass, macht der Urlaub keinen Spass… Wieder schwere Unwetter mit Überflutungen statt WO-Dürre – kräftige Regenfälle nun auch im Nordosten Deutschlands erwartet.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 30.6.2021 (links) rechnet mit einem kräftigen Endspurt bei den Niederschlägen besonders im Nordosten Deutschlands. Die Analyse der Niederschläge in Deutschland zeigt hier bis zum Morgen des 30.6.2021 noch deutliche Defizite, während im Gebietsmittel Deutschlands mit 113% vom aktuellen und seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 bereits reichliche Niederschlagsmengen gefallen sind. Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland und Wetter-Analyse Deutschland mit Ergänzungen.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 30.6.2021 für die 2m-Temperaturen und die Niederschläge in Köln lässt nach einem zeitweise warmen und nassen Juni mit einem nass-kühlen Ausklang bis Mitte Juli wenig Sommer und reichlich Regen erkennen. Quelle: WO/GFS-Meteogramm

Update 29.6.2021: WO/GFS-Prognosen: Der Juni 2021 endet nass und meist unsommerlich kühl in Deutschland…

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 29.6.2021 mit einem nassen (links und Mitte) und meist unsommerlich kühlen (rechts) Monatsende in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge und Tmax Deutschland

Update 28.6.2021: WO-Warnungen vor teils schweren Gewittern mit nachfolgender kräftiger Abkühlung. ECMWF mit Hitze- und Kältewellen in Nordamerika.

Zum Vergrössern anklicken. Der amerikanische Meteorologe Joe Bastardi erklärt in seiner „Saturday Summary“ vom letzten Wochenende den Zusammenhang der zweigeteilten Wetterlage in Nordamerika mit der Phase 2 der MJO (Madden Julian Oscillation) und zeigt die ECMWF-Prognose vom 26.6.2021 mit einer Hitzewelle im Nordwesten und einer Kältewelle in grossen Teilen der Mitte und der Südosthälfte mit kräftigen Temperaturabweichungen in beide Richtungen bis zum 5.7.2021. Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi vom 28.6.2021
Zum Vergrössern anklicken. Die ARD-Prognosen vom 28.6.2021 rechnen in Deutschland um den Monatswechsel im Siebenschläferzeitraum kaum mit sommerlichen Tmax von 25°C und wärmer. Die Eintreffwahrscheinlichkeit für ein Andauern der Grosswetterlage in diesem Zeitraum für den weiteren Sommerverlauf liegt bei 60 – 70%. Quelle: ARD-Text S. 173 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. WO warnt am 28.6.2021 vor teils schweren Gewittern bis zum Monatsende. Sie leiten eine deutliche Abkühlung zum Montaswechsel mit meist unsommerlichen Tmax unter 25°C ein. Quelle: WO-Unwetterwarnungen Deutschland

Update 27.6.2021: Überraschung: Grönlandeis wächst weiter mitten im Sommer. Siebenschläfer: Modelle rechnen mit zunehmend kühler Woche in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die ARD-Prognosen vom 27.6.2021 rechnen in Deutschland um den Monatswechsel kaum mit sommerlichen Tmax von 25°C und wärmer. Quelle: ARD-Text S. 173
Zum Vergrössern anklicken. Alle Wettermodelle rechnen am 27.6.2021 mit einer deutlichen Abkühlung um den Monatswechsel. So sollen die Temperaturen in rund 1500m über Köln nach einer kurzen sommerlichen Phase um den 28.6.2021 bis Anfang Juli unter sommerliche Tmax von rund 13°C (auf Meereshöhe rund 25°C) fallen. Da die letzte Juniwoche und die erste Juliwoche zum Siebenschläferzeitraum gehören, könnte diese Entwicklung durch die Erhaltungsneigung der Grosswetterlage den Rest des Sommers bis in den August bestimmen… Quelle: WZMultiOP-Prognosen T850
Zum Vergrössern anklicken. Auch am 25.6.2021 hat das Grönlandeis durch verbreitete Schneefälle (rechts) weiter an Masse gewonnen (links) – und das mitten im Sommer in der Schmelzsaison… Ursache der sommerlichen Eisvermehrung ist vermutlich die im wunderlichen BVG-Beschluss vom 24.3.2021 festgestellte „globale Erwärmung“, in dem u.a. die polaren Eismassen als gefährliche Klima-Kipppunkte bezeichnet werden und in Ziff. 20 (rote Absatzziffern rechts) à la Rahmstorf vom Abschmelzen des Grönlandeisschildes fabuliert wird… 🙂 Quelle: DMI Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen

Update 25.6.2021: Globale Abkühlung: Juni 2021 global als sechster Monat in Folge kälter als im Vorjahr.

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse bis zum 25.6.2021 und Prognose bis zum 30.6.2021 für die globalen 2m-Temperaturen zeigt im Juni 2021 – wie schon in den fünf Monaten zuvor – eine Abkühlung zum Vorjahr. Quelle: Globale 2m-Temperaturen

Update 22.6.2021: Ungewöhnlich kaltes zweites Quartal 2021 in grossen Teilen Europas.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt grosse Teile Europas und auch Deutschland im zweiten Quartal vom 1.4. bis zum 19.6.2021 kräftig unterkühlt (blau und lila Farben). Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m

Update 21.6.2021: CFSv2 mit durchschnittlichem weiterem Sommerverlauf in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die CFS-Prognosen rechnen am 21.6.2021 mit einem durchschnittlich temperierten weiteren Sommerverlauf im Juli und August in Deutschland (weisse Farben). Quelle: CFSv2-Peognosen TA2m Europa

Update 19.6.2021: GFS-Analyse: Kanaren kalt – Mitteleuropa heiss. GFS-Prognosen: Siebenschläferzeitraum Ende Juni mit Durchschnitt.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 1.6.2021 rechnen miz durchschnittlichen Temperauren und Niederschlägen in der letzten Juniwoche 2021, also im Beginn des Siebenschläferzeitraums Ende Juni/Anfang Juli. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Köln sollen ab 24.6.2021 sowohl im ENS_Mittel (fette weisse Linie) als auch im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) bis Ende Juni meist leicht unter oder nahe dem WMO-Mittel (fette rote Linie) liegen. Bei Eintreffen dieser Prognosen wären die Weichen für einen durchschnittlichen weiteren Sommerverlauf gestellt. Quelle: GFS/ENS-Prognosen T850
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Analyse zeigt am 19.6.2021 einem mächtigen kalten Trog bei den Kanaren mit kräftigen negativen Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) bis zu -12°C, während Mitteleuropa in einer südlichen Strömung in einer langsam nach Osten abziehenden Hitzeblase liegt. Quelle: GFS-Prognosen TA850 Europa

Update 12.6.2021: Wintereinbruch in Australien: Papageien und Kängurus im Schnee.

Update 4.6.2021: Modelle einig: Die Schafskälte kommt pünktlich. Unwetter mit Überflutungen an Fronleichnam – Fotos. Schwere Unwetter über dem Rheinland.

Zum Vergrössern anklicken. Das Niederschlagsradar (links) zeigt am 4.6.2021 am frühen Abend schwere Unwetter mit Starkniederschlägen und mit häufigen Blitzen (rechts). Quellen: Niederschlagsradar Deutschland und Blitzortung Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach einem kalten und sehr nassen Mai in Deutschland nun am 4.6.2021 WO-Berichte über Unwetter mit Überflutungen statt WO-Dürre… 🙂 Quelle: WO-Fotostrecke
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 3./4.6.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 14.6.2021 einen für die Jahreszeit noch recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden augreifender Kaltluft. Ein kräftiger Teilwirbeltrog liegt um den 16.6.2021 über Süd- und Mitteleuropa, während ein blockierendes Hoch über dem Nordatlantik liegt. Mit einer nördlichen Strömung werden recht kühle Luftmassen nach Mitteleuropa geführt: Die Schafskälte kommt pünktlich. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Update 3.6.2021: Arktis: Meereisflächen wachsen im Mai seit zwei Jahren in Folge und sind grösser als vor 15 Jahren. UWZ-Warnungen: Gewitter von Dänemark bis Spanien.

Zum Vergrössern anklicken. UWZ-Warnungen am 3.6.2021 vor Gewittern und
Starkregen von Dänemark bis Spanien. Quelle: UWZ-Warnungen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der NSIDC-Chart zeigt die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im Mai von 1979 bis 2021. Es zeigt sich im Mai 2021 Wachstum im zweiten Jahr in Folge, die Meereisflächen sind sogar etwas grösser als im Mai 2006, also als vor 15 Jahren. Quelle: NSIDC sea ice index mit Ergänzungen

Update 2.6.2021: Schwerer Schneesturm in Feuerland – Eiszeit in Argentinien. Warnungen vor Unwettern mit Überflutungen in der Westhälfte Deutschlands. GFS mit einem Alpen-Gletscher-Traum: Bis Mitte Juni mehr als 2m Neuschnee.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 2.6.2021 mit einem Alpen-Gletscher-Traum bis zum 18.6.2021: In den Hochlagen der Alpen sollen mehr als 2m Neuschnee fallen. Für die Alpengletscher ist der Monat Juni wegen des höchsten Sonnenstandes der entscheidende Monat für Jahres-Verluste oder Jahres-Zuwachs. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach einem kalten und sehr nassen Mai in Deutschland nun am 2.6.2021 WO-Warnungen vor Unwettern mit Überflutungen in den kommenden beiden Tagen statt WO-Dürre… 🙂 Quelle: WO-Unwetterwarnungen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Quelle: WO-Video: Schwerer Schneesturm in Feuerland

Nach einem kalten Frühjahr ist statistisch ein kühler und nasser Sommer in Mitteleuropa zu erwarten, wie ich dies schon für den eisigen April (unter den kältesten 14 seit 1881) und für den noch etwas kälteren Mai 2021 in Deutschland (unter den kältesten 10 seit 1881) dargestellt hatte.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der Sommertemperaturen in Europa (links) nach den zehn kältesten Mai-Monaten in Deutschland nach 1945 und die Abweichungen der Sommer-Niederschläge (rechts). In grossen Teilen Europas war der Sommer deutlich unterkühlt (links, blau und lila) und in Mitteleuropa deutlich nasser als im veralteten WMO Klimamittel 1981-2010 (rechts, blau und lila). Ähnlich sah es schon bei der Betrachtung der kältesten Aprilmonate in Deutschland aus… Das Jahr 2021 ist in Deutschland bis Mitte Mai rund -3°C kälter als das Vorjahr und rund -1,3°C kälter als das weltweit seit 1.1.2021 gültige WMO-Mittel 1991-2020, eine typische BVG-Klima-Erwärmung… 🙂 Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Niederschläge Deutschland/Europa

Die aktuellen CFSv2-Prognosen rechnen mit einem durchschnittlichen Sommer in grossen Teilen Europas und auch in Mitteleuropa sowohl bei den Temperaturen als auch bei den Niederschlägen.

Zum Vergrössern anklicken. Die CFSv2-Prognosen rechnen am 1.6.2021 mit einem durchschnittlichen Sommer 2021 in grossen Teilen Europas sowohl bei den 2m-Temperaturen als auch bei den Niederschlägen (weisse Farben links und rechts). In Deutschland sollen die Temperaturen im Durchschnitt des aktuellen WMO-Mittels 1991-2020 und bei den Niederschlägen im unteren Durchschnittsbereich liegen (rechts, weisse und gelbe Farben). Quelle: NOAA/CFSv2-Prognosen TA und Niederschläge Europa

Auch die IRI-Prognosen von Mai 2021 rechnen mit der Wahrscheinlichkeit für einen durchschnittlichen Sommer 2021 in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die IRI-Prognosen rechnen im Mai 2021 mit der Wahrscheinlichkeit für einen durchschnittlichen Sommer 2021 in Deutschland sowohl bei den Temperaturen (links) als auch bei den Niederschlägen (rechts). Quelle: IRI-Prognosen Sommer 2021 Europa

Das German Climate Forecast System (GCFS) des DWD rechnet mit einem milden und durchschnittlich nassen Sommer 2021 in Deutschland, allerdings bei schlechter Vorhersagegüte.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Prognosen rechnen am 1.6.2021 mit einem über dem eigenwilligen Klima-Mittel 1990-2019 liegenden Temperaturen im Sommer 2021 in Deutschland (links), allerdings mit durchschnittlichen Niederschlägen (rechts) und mit schlechter Vorhersagegüte (schraffiert). Quelle: DWD-Jahreszeitenvorhersagen

Der Juni 2021 wird von GFS heute zunächst frühsommerlich warm und dann nach kräftigem Temperaturrückgang um den 10.6.2021 mit pünktlicher Schafskälte gerechnet.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 1.6.2021 zeigen für Köln nach einer frühsommerlichen ersten Juniwoche mit über dem veralteten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegenden Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Köln eine deutliche Abkühlung. Um den 10.6.2021 fallen die Temperaturen im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) deutlich unter das WMO-Mittel, was auf ein pünktliches Eintreffen der Schafskälte hindeutet. Quelle: GFS/ENS-Prognosen T850

Dabei rechnet GFS heute mit reichlichen Niederschlägen in grossen Teilen Europas bis Mitte Juni, überraschend viel auch in Südeuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 1.6.2021 mit verbreitet reichlichen Niederschlägen in grossen Teilen Europas, überraschend viel vor allem in Südeuropa, das eigentlich von sommerlicher Trockenheit geprägt ist. Quelle: GFS-Prognosen Niederschlagssummen Europa

Das Jahr 2021 ist eingebettet in eine andauernde globale Abkühlung als Folge des einsetzenden Grossen Sonnenminimums und den zeitversetzten Folgen der global kühlenden La Niña.

Nach einem Temperatursturz der globalen Temperaturen im NH-Frühjahr 2021…

…sind die 2m-Temperaturen im Mai 2021 im fünften Monat in Folge deutlich niedriger als im Vorjahr.

Zum Vergrössern anklicken. Der Mai 2021 (rechts) ist mit einer Abweichung der globalen 2m-Temperaturen von 0,41°C zum veralteten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 um rund 0,16 K (°C) kälter als der Mai 2020 (links) mit einer Abweichung von 0,57°C. Der Mai 2021 ist damit nach Januar, Februar, März und April der fünfte Monat in Folge mit deutlicher Abkühlung zum Vorjahr. Die Abkühlung im Mai fand in beiden Hemisphären statt, vor allem aber in der Südhemisphäre. Das bedeutet, dass die Südhemisphäre mit rund 82% Wasseroberfläche und damit den grössten Energiespeichern der Erde am stärksten zur globalen Abkühlung beiträgt. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Vielleicht sollte sich das deutsche Bundesverfassungsgericht mal mit der physikalischen Realität unserer Erde befassen statt klimawahnsinnige CO2-gesteuerte Hirngespinste nachzuplappern…? 🙂 Siehe dazu auch: Hat Schwachsinn einen neuen Namen…? Quelle: Analyse globale 2m-Temperaturen

Was soll man bei diesen übermächtigen Rahmenbedingungen vom deutschen Sommer erwarten…?

Herzlich euer

Schneefan2015

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34 Gedanken zu “Kühler Sommer nach einem kalten Frühjahr?

  1. Einführung des Übersetzers: Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, wie viele Kalt-Meldungen es nach wie vor gibt. Naturgemäß nehmen dabei jetzt die Meldungen aus der Südhalbkugel zu, aber man wird unten sehen, dass auch auf der Nordhalbkugel noch signifikante Kalt-Ereignisse stattfinden. Und was die Einseitigkeit betrifft: Ich suche derzeit einfach vergebens nach einer Serie von Wärme oder Hitze, finde aber keine. Und die gegenwärtige Hitzewelle in Mitteleuropa wird zwar schon an einigen Stellen wieder als „rekordverdächtig“ verkauft, was aber natürlich Unsinn ist. Außerdem dürfte sie demnächst nachhaltig zu Ende gehen.

    Ende Einführung
    Historische Fröste beeinträchtigten die Landwirtschaft auf der gesamten Nordhemisphäre

    5.Juni: Frost hat jüngst in den landwirtschaftlichen Regionen der Nordhemisphäre schwere Schäden angerichtet, und langsam ist es auch auf den Äckern und den Läden zu bemerken.

    Gemüseernte in UK „verzweifelt gering“

    Das Vereinigte Königreich erlebte einen historisch kalten Frühling; in der Tat war die Saison ein kompletter Reinfall.

    Die Briten zitterten durch den kältesten April seit 1922. Und durch einen der kältesten Mai-Monate seit Beginn der Aufzeichnungen der Central England Temperature CET vor 362 Jahren, im Jahr 1659, während der gesamte europäische Kontinent ebenfalls seinen kältesten April seit Jahrzehnten erlebte.

    Und nun tauchen Meldungen auf, dass bestimmte Gemüsesorten „verzweifelt knapp“ sind. Thegrocer.co.uk berichtet von einer schweren Knappheit an britischem Spargel. Laut dieser Publikation wurde die diesjährige Ernte durch die anhaltende Kälteperiode vernichtet.

    „Zum ersten Mal seit 2013 musste Spargel wieder in größeren Mengen importiert werden“, sagt ein Händler.

    Link: https://electroverse.net/historic-frosts-and-freezes-impact-farmers-across-the-northern-hemisphere/

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    Ungarn leidet unter dem kältesten Frühjahr seit 1987

    7. Juni: Europa erlebte ein extrem kaltes Frühjahr. Es als „Frühling“ zu bezeichnen, wird der Schwere und Langwierigkeit der Kälte nicht gerecht – ich betrachte den Zeitraum von März bis Mai dieses Jahres eher als eine Verlängerung des Winters.

    Nach den Daten des ungarischen Wetterdienstes endete der Frühling 2021 mit einer Durchschnittstemperatur von 9,3 Grad Celsius.

    Dies ist ein Wert, der etwa 1,9 Grad kälter ist als der Durchschnitt und macht es zum kältesten Frühling in Ungarn seit 1987 (Sonnenminimum des Zyklus‘ 21).

    Alle drei Monate schlossen mit einer negativen Anomalie (im Vergleich zum Mittelwert 1991-2020):

    Der März kam auf -0,6°C.

    Der April ergab eine Abweichung von der Norm von -2,9°C.

    Der Mai lag um 2,1°C unter dem Durchschnitt.

    Während des gesamten Frühjahrs wurden regelmäßig nationale Tiefsttemperaturrekorde gebrochen, darunter am 26. und 28. April, als Zabar -5,7°C bzw. -5,9°C registrierte.

    In diesem Jahr gab es auch den dritten „kalten“ Mai in Folge – das erste Mal, dass Ungarn in drei aufeinanderfolgenden Mai.Monate (2019, 2020 und 2021) eine Durchschnittstemperatur unter 14,5°C verzeichnete, seit die Aufzeichnungen im Jahr 1901 begannen.

    Der Frühling in Ungarn hat sich in den letzten Jahren geweigert, Frühling zu sein.

    Link: https://electroverse.net/hungary-suffers-coldest-spring-since-1987-as-monthly-snowpack-record-falls-in-slovenia/

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    Seltener Juni-Schnee in Slowenien

    7. Juni: Südöstlich von Ungarn und südlich von Tschechien liegt der kleine europäische Staat Slowenien.

    Hier, auf dem Kredarica mit einer Seehöhe von 2.514 m liegen immer noch satte 4,7 Meter der Schneedecke auf dem Berg – ohne Anzeichen, dass demnächst das große Tauwetter einsetzen wird.

    Link: https://electroverse.net/hungary-suffers-coldest-spring-since-1987-as-monthly-snowpack-record-falls-in-slovenia/

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    Stromnetz von Südafrika extrem belastet wegen hoher Nachfrage durch Heizen

    7. Juni: Der größte Teil des südlichen Afrika war jüngst Schauplatz außerordentlicher Kälte.


    Als Folge davon ächzt das Stromnetz in Südafrika unter der Last der hohen Nachfrage für die Heizungen.

    Link: https://electroverse.net/polar-cold-grips-south-africa/

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    Seltener Juni-Schnee in Teilen Kanadas

    Zwar gab es in den Provinzen British Columbia und Alberta vorige Woche eine kleine Hitzewelle, doch scheint diese am Okanagan derzeit weit, weit weg.

    Trotz der Tatsache, dass wir in die zweite Juniwoche eintreten, erhält das SilverStar Mountain Resort derzeit eine beträchtliche Portion der globalen Erwärmung, sowohl auf dem Gipfel des Comet als auch im Dorf:

    Bild: Die Ortschaft Silver Star [webcam-Screenshot].

    Autofahrer, die auf der Silver Star Road unterwegs sind, werden vor matschigen Bedingungen gewarnt, da es immer noch schneit.

    Die Temperaturen auf dem Berg bewegen sich um den Gefrierpunkt.

    Link: https://electroverse.net/canada-chills/

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    Sydney friert sich durch den kältesten Juni-Tag seit 37 Jahren – in der gesamten Provinz New South Wales wurde der kälteste Juni-Tag seit 122 Jahren verzeichnet

    11. Juni: Der vom Menschen verursachte Zug der globalen Erwärmung entgleist weiter – die Australier haben im Jahr 2021 eine Vielzahl extremer Wetterereignisse erlebt, mit rekordverdächtigen Überschwemmungen, grausamer Kälte und monströsen Meereswellen, die den Kontinent heimsuchten.

    Blizzards sind das jüngste Phänomen, das das Land Down Under heimgesucht hat. Sie haben in weiten Teilen von New South Wales (NWS) bis zu einem Meter Schnee zu Beginn der Saison abgeladen, während der Bundesstaat durch historisch niedrige Temperaturen zittert.

    Laut 9News hat NWS „einen rekordverdächtigen Start in den Winter erlebt … den kältesten Tag in Sydney seit 37 Jahren“.

    Link: https://electroverse.net/sydney-coldest-day-in-37-years-nsw-coldest-june-day-in-122-years/

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    Wintereinbruch in Australien: Papageien und Kängurus im Schnee

    12. Juni: Im Südosten Australiens haben gleich zwei Wetterextreme geherrscht: Im Bundesstaat Victoria wüteten die schlimmsten Stürme und Regenfälle seit über 10 Jahren. In New South Wales fiel dagegen ungewöhnlich viel Schnee. Auch die Tierwelt, wie diese Königspapageien und Pennantsittiche, wunderte sich über die weiße Pracht:

    [Bild kann aus urheberrechtlichen Gründen nicht gezeigt werden]

    Am Donnerstag verwandelten sich einige höher gelegene Orte im Bundesstaat New South Wales in eine Winterlandschaft. Der Schnee türmte sich mancherorts rund einen halben Meter hoch. So viel Schnee gab es seit Jahren nicht mehr. Doch auch in den tieferen Lagen wurde es vorübergehend weiß.

    Link: https://www.wetteronline.de/wetterticker/73e53585-ff81-45d2-a8c1-115913ed7ca9

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    Nachtfrost in der gesamten Osthälfte Kanadas bis zum Atlantik – Juni-Schnee in vielen Provinzen

    11. Juni: Laut Klimawissenschaftlern sollten starke Schneefälle längst der Vergangenheit angehören. Laut IPCC spielt die Sonne eine geringe bis gar keine Rolle für das Klima der Erde. Das ist die etablierte Idiotie, mit der wir es zu tun haben.

    Link: https://electroverse.net/category/extreme-weather/

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    Seltener Mitte-Juni-Schneesturm in Island: Touristen wollen gerettet werden

    15. Juni: Es mag Mitte Juni sein, aber in den Ostfjorden Islands schneit es heftig. Und laut den örtlichen Meteorologen sollen diese ungewöhnlichen Sommerkältebedingungen zumindest für die nächsten Wochen anhalten.

    Die Bewohner von Mývatnssveit und Fáskrúðsfjörður, die im Nordosten Islands bzw. in den Ostfjorden liegen, wachen diese Woche in schneebedeckten Landschaften auf.

    Link: https://electroverse.net/mid-june-snow-blasts-iceland/

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    Antarktische Kaltfronten suchen die Südhemisphäre heim – in der Antarktis bis –81,7°C kalt

    17. Juni: Die Antarktis hat in letzter Zeit fast rekordverdächtige Temperaturen erlebt. Und nun beginnt ein meridionaler Jetstream (ausgelöst durch geringe Sonnenaktivität), einen Teil dieser klirrenden Kälte nach Norden zu leiten, nach Südamerika, Australien und Neuseeland.

    An der Dome Fuji Station in der Antarktis, die etwa 2.400 km von der Scott Base entfernt liegt, ist die Temperatur auf –81,7 Grad Celsius gefallen – das ist einer der niedrigsten Werte, die jemals an diesem Ort gemessen worden waren.

    Link: https://electroverse.net/antarctica-plunges-to-81-7c-115f/

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    Historische Schneefälle in Argentinien

    17. Juni: Starker Schneefall hat in dieser Woche die Bewohner mehrerer Gebiete im Landesinneren Argentiniens überrascht, darunter auch in der Stadt Córdoba, die zum ersten Mal seit 14 Jahren mit Schnee bedeckt war.

    Atemberaubende Fotos und Videos haben den unglaublich seltenen Schneefall eingefangen, von dem man annimmt, dass er nur eine Handvoll Mal in den letzten 100+ Jahren aufgetreten ist (in 2007, 1975, 1955, 1920, 1918 und 1912 – Jahre, die ALLE mit Sonnenminima/verlängerten Perioden reduzierter Sonnenaktivität korrelieren).


    Eine ungewöhnlich frühe Kältewelle hat auch von Buenos Aires erfasst, einschließlich der Metropolregion (die natürlich durch den UHI-Effekt betroffen ist).

    „Seit 2013 gab es nicht mehr so niedrige Temperaturen in der Stadt“, sagte der Meteorologe Fernández vor Ort und fügte hinzu, dass die Situation „sehr ähnlich ist wie im Jahr 2007“, als der letzte große Schneefall in Buenos Aires aufgetreten war.

    Die außergewöhnliche Kälte wird voraussichtlich bis mindestens Freitag anhalten.

    Link: https://electroverse.net/historic-snowfall-hits-argentina/

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    Rekord-Spätkälte in Island

    18.Juni: Nach dem intensiven arktischen Tiefdruckgebiet vom Montag, das den Bewohnern von Mývatnssveit und Fáskrúðsfjörður seltenen Spätschnee bescherte und von den Meteorologen als „besonders“ bezeichnet wurde, weil es so weit nach Süden zog, hält die Rekordkälte im „Land aus Feuer und Eis“ weiter an.

    In dieser Woche schaffte es fast keine der Wetterstationen des Landes, Tageshöchsttemperaturen von 10°C zu erreichen.

    Solch niedrige und weit verbreitete Höchsttemperaturen wurden seit 1975 (Sonnenminimum des Zyklus 20) nicht mehr registriert.

    Zusätzlich wurde am 15. Juni in Reykir ein Tiefstwert von -5°C gemessen, was als Islands niedrigste Temperatur in einem bewohnten Gebiet so spät in der Saison in die Geschichte eingegangen ist.

    [Link siehe nach nächster Meldung]

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    In Paraguay und Uruguay war der Monat Mai deutlich zu kalt

    18.Juni: Wie global die Abkühlung ist, zeigen die südamerikanischen Länder Paraguay und Uruguay, in denen der Mai kälter als der Durchschnitt war.

    Der Mai 2021 in Paraguay war kälter als der Durchschnitt und auch viel trockener.

    Temperaturanomalien zwischen -0,5C & -2C (31F & 28F) unter der Basislinie von 1981-2010 wurden in weiten Teilen des Landes, besonders im Westen, beobachtet.

    Link: https://electroverse.net/record-late-season-cold-sweeps-iceland-as-the-month-of-may-in-paraguay-and-uruguay-closes-below-average/

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    Nordamerika: Rekord-Kaltlufteinbruch steht unmittelbar bevor

    18. Juni: Die Wettermodelle haben es Anfang der Woche angedeutet, und jetzt hat sich der Trend erhärtet: Rekordverdächtige Kälte ist für einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents ab Sonntag zu erwarten.

    Die MSM mögen die Hitze im Westens nach allen Regeln der Kunst ausnutzen, aber sie werden einige ernsthafte Erklärungen abgeben müssen, da ein mächtiger, weitreichender arktischer Ausbruch einen Großteil des amerikanischen Kontinents mit rekordverdächtiger Kälte überziehen wird.

    Betrachtet man den neuesten GFS-Lauf (siehe unten), so wird eine ausgedehnte Masse an ungewöhnlich kalter Luft vom nördlichen Alberta in Kanada bis hinunter in die südlichen US-Bundesstaaten Texas und Oklahoma strömen.

    Der Kaltluftausbruch beginnt am Sonntag, den 20. Juni – dem ersten Sommertag auf der nördlichen Hemisphäre – und wird sich bis Montag, den 21. Juni, durchgesetzt haben.

    Bemerkungen des Übersetzers hierzu: Dieser Kaltluftausbruch ist tatsächlich in seiner Art ziemlich einzigartig. Der US-Staat Pennsylvania liegt auf der gleiche Breite wie Madrid. Aber der Ausbruch soll noch viel weiter nach Süden vorankommen (so, wie es derzeit auch in Südwesteuropa beobachtet wird).

    Hierzu die entsprechenden Karten von Temperatur und -abweichung im 850-hPa-Niveau:

    GFS-Simulation 850 hPa für Montag Abend (21.6.) Ortszeit. Quelle: wetterzentrale.de

    Die Hitze im Westen der USA ist natürlich genauso augenfällig, aber das gesamte Gebiet liegt 1000 bis 1500 m hoch, so dass die Oberfläche praktisch in diesem Druckniveau liegt. Simuliert wird dort also nicht die Temperatur in der freien Atmosphäre, sondern in Bodennähe. Dass diese Werte nicht ungewöhnlich sind im Vergleich zu der bis über 12 K unter den Mittelwerten liegenden Temperaturen in der Osthälfte der USA zeigt die folgende Temperaturabweichung im 850 hPa-Niveau:

    GFS-Simulation Temperaturabweichung 850 hPa für Montag Abend (21.6.) Ortszeit. Die Temperatur soll über 12 K unter dem Mittel liegen! Quelle: wetterzentrale.de

    Link zum Beitrag, dessen vollständige Lektüre sehr empfohlen wird: https://electroverse.net/north-america-record-cold-inbound/

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    Antarktis mit einem Rekorde brechenden Winter – bis zu 10 K kälter als normal

    19.Juni: Die Antarktis erlebt einen ungewöhnlich kalten Start in den Winter, eine Kälte, die droht, die niedrigste jemals aufgezeichnete Temperatur des eisigen Kontinents zu brechen – –89,6°C, die am 21. Juli 1983 an der Station Wostok registriert wurde.

    „Denken Sie mal an die hartgesottene Crew, die in der Antarktis überwintert“, heißt es im ersten Absatz eines kürzlich erschienenen Artikels auf newshub.co.nz, die in dieser Woche eine rekordverdächtige Kälte von -81,7 °C erlebt, die an der japanischen Dome Fuji Station aufgezeichnet wurde.

    Link: https://electroverse.net/antarctica-is-suffering-a-near-record-breaking-winter-10c-colder-than-usual/

    wird fortgesetzt …

    Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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  2. Mal eine Verständnisfrage von mir als Halblaie. Wer hat eigentlich behauptet, dass die 1960-er das klimatische Non-plus-ultra sind?! Theodrichheinrich, was sie sagen ist ja nicht falsch, allerdings beziehen sich die Wärmeangaben doch immer nur auf die Referenzperiode 1960-1990. Seit 1998-2000 pendeln die Temperaturen meines Erachtens zwischen Stillstand und Abkühlung. Selbst wenn dieser Sommer wieder 18-19,5 grad würde, wäre dies noch immer so. Aber mit etwas Glück wirds vielleicht noch ein 17-er. Lieb Grüße Philipp

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    1. Philipp, die Vergleichsperiode 1961-1990 ist nicht das Nonplusultra der Vergangenheit sondern einfach nur eine alte Vergleichsperiode. Sie jetzt noch anzuwenden ist eigentlich falsch, da die aktuelle Vergleichsperiode die von 1991-2020 ist. Wer heute noch mit der alten Periode vergleicht muß sich den Vorwurf gefallen lassen klimaalarmistisch zu agieren, da die alte Periode deutlich kühler war als die aktuelle. Ausserdem muß man sich fragen warum denn nicht alles mit der Periode von 1931-1960 verglichen wird. Zu alt? Warum ist dann die Periode 1961-1990 nicht auch zu alt? Ich denke für eine bessere Vergleichbarkeit kann man die alte Periode noch eine kurze Zeit nutzen. Danach sollte man nur noch international vereinbarte Referenzen nutzen. Meteorologen, die sachliche Information verbreiten möchten und bei denen nicht nur “klick-bait“ im Vordergrund steht nennen z. Z. noch beide Vergleichsperioden.

      Zum 2. Punkt muß man sagen, dass Abgaben von Monats- oder Jahresmitteltemperaturen nichts mit einer alten oder neuen Vergleichsperiode zu tun haben. Der Juni 2021 war mit einer Mitteltemperatur von 19,0 Grad der drittwärmste Juni seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1881 in Deutschland. Hier geht es um die Absolutwerte der Temperatur. Wenn man Vergleichsperioden zur Betrachtung heranzieht dann schaut man sich die Abweichungen von Temperaturen zu diesen Vergleichsperioden an. Dann betrachtet man also die Anomalien der Temperaturen. Um Anomalien bestimmen zu können benötigt man natürlich eine Basis. Das sind dann die jeweiligen Temperaturen der Vergkeuchsperiode. Die Rangfolge der absoluten Monatsmitteltemperaturen hat mit Vergleichsperioden oder Anomalien nichts zu tuen.
      Natürlich sehe ich auch, dass wir in diesem Jahr einen sehr kalten April und Mai hatten und ein insgesamt zu kaltes Frühjahr (März-Mai). Auch das 2.Quartal 2021 war trotz des viel zu warmen Juni deutlich zu kalt, sogar wenn man die alte Vergleichsperiode heranzieht. Da der kleinste Zeitraum für eine Klimabetrachtung aber erst bei 30 Jahren beginnt sind solche Temperaturschwankungen zunächst einmal nur “Wetter“ und nicht Klima. Aus zwei kühlen oder einem warmen Monat einen Klimatrend abzuleiten wäre unsinnig. Auch im Bezug auf Wetterschwankungen einzelner Halbjahre oder Jahre von einem Klimatrend zu sprechen führt zu nichts. Genauso wie nach einem, oder regional auch drei trockenen Sommern in Folge von der beginnenden großen Dürre durch den Klimawandel zu reden ist völlig überzogen. Da werden vermeintliche Sensationen verbreitet, die gar keine sind. Betrachtet man allerdings längere Zeiträume und vergleicht beispielsweise die Klimaperiode von 1961-1990 mit der von 1991-2010 so stellt man schnell fest, dass die absolute Mitteltemperatur in Deutschland von der alten zur neuen Vergleichsperiode deutlich gestiegen ist. Trotz kurzzeitiger, erheblicher Schwankungen in einzelnen Jahren.

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      1. @theodorheinrich

        „…Betrachtet man allerdings längere Zeiträume und vergleicht beispielsweise die Klimaperiode von 1961-1990 mit der von 1991-2010 so stellt man schnell fest, dass die absolute Mitteltemperatur in Deutschland von der alten zur neuen Vergleichsperiode deutlich gestiegen ist.“

        Unter Berücksichtigung des städtischen Wärmeinseleffektes (UHI) sind die 1,1°C Differenz in den 30 Jahren zwischen den Klimaperioden 1961-1990 (8,2°C) und 1991-2010 (9,3°C) bei den Jahresmitteltemperaturen in Deutschland nicht sooo deutlich, vor allem wenn man bedenkt, dass der „Jahrhundertwinter“ 1962/63 mit den kühlen Jahren 1962 (7,1°C) und 1963 (7,1°C) alleine rund 0,15°C dieser Differenz ausmacht.

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  3. Moin moin,

    da haben sie ja bei WO etwas für die Klimaalarmglocken gefunden…nahe 50° in 2 US Bundestaaten und einem kleinen Teil von Kanada. Kann einer erklären woher diese 1 Tag dauernde Hitze herkommt? An das Klimamärchen denke ich da keine Sekunde lang, denn das ist eindeutig eine sehr kurzfristiges Wetterereignis. Da es natürlich in die Klimawandelschublade passen soll, wird nicht erklärt wie diese Ereignis entstanden ist.

    Grüße B. Tost

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    1. Hallo, Björn,

      Du schriebst: „…da haben sie ja bei WO etwas für die Klimaalarmglocken gefunden…nahe 50° in 2 US Bundestaaten und einem kleinen Teil von Kanada. Kann einer erklären woher diese 1 Tag dauernde Hitze herkommt?…“

      Einer Wärmeblase über dem nordwestlichen Nordamerika steht eine grossflächige Unterkühlung über den zentralen USA und über Kanada gegenüber. Wenn man die unterkühlten (grösseren) Bereiche weglässt, ist das diiiie Sensation… 🙂

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      1. Einen schönen Abend,

        danke Krishna, danke Schneefan.

        Schneefan 😀 auf die Unterkühlung drum herum brauchst Du nicht hinweisen 👍 sowas kontrolliere ich immer gleich nebenbei bzw. schaue ich immer im größeren Umkreis wie es aussieht. Ich wollte nur verstehen wie es zu so einem enormen Temperatursprung kommen kann.

        Auf bald 👋

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  4. Hallo zusammen, melde mich auch mal wieder hier zu Wort.
    Was mir auffällt, das die Hagelvorkommnisse wie ich empfinde , ansteigen. Selbst in Saudi Arabien gibt es anscheinend mehr Starkregen und Hagel als zuvor, was auch das Ergrünen der Erde erklärt, da dies auch die Sahara betrifft.

    Was meine Vermutung als blutiger Laie ist, dass durch die schwache Sonnenaktivität es sich in den oberen Schichten der Atmosphäre schon stärker abkühlt, und es dadurch bei Hitzeperiaoden zu größeren Temperaturunterschieden kommt als zuvor. Durch die Temperaturgegensätze noch mehr Energie freigesetzt wird als bei den Wetterlagen eh schon vorhanden ist.

    Auch das sich seit längerer Zeit die Zyrkulation umgestellt hat. Wirklich klassische Westlagen hat es früher meines Erachtens öfter gegeben.

    Gibt es da irgendwelche Daten von früher, was bei der Umstellung des Klimas von Warm auf Kalt stufenweise passiert. Denke wir sind da schon mitten drin.

    Einen schönen Tag wünsche ich.

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  5. Hallo Snowfan

    Ich versteh da was nicht. Auf oz4caster ,die kennst du. Wenn man sich den Nordwinter anschaut dann wird es wärmer. Wenn man sich den Südwinter anschaut wird es kälter. Bifukation? Chaoisches System ?
    Aber auf jeden Fall keine Arktische Überhöhung.
    Ich bin da Ratlos. Hast Du eine Meinung?
    G.J

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