Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen : Seit 223 Monaten, nämlich von Januar 1997 bis Juli 2015 gibt es keinen Anstieg der globalen Temperaturen. Quelle:

DMG: Der Erwärmungstrend ist ungebrochen! Hat Schwachsinn einen neuen Namen…?

Der Erwärmungstrend ist global und in Deutschland im Jahr 2015 ungebrochen! Diesen Unsinn behauptet allen Ernstes die „Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V.“ (DMG) in einer „Stellungnahme zum Klimawandel“ vom 21.9.2015:

„…Der Erwärmungstrend ist ungebrochen.

Sowohl in Deutschland wie auch weltweit war 2014 das wärmste Jahr bezogen auf Flächenmittel der oberflächennahen Lufttemperatur seit 1880. Und auch die erste Hälfte des Jahres 2015 brach global gesehen den bisherigen Wärmerekord. Von den 10 wärmsten 7 Jahren dieses Zeitraums traten global 9 und in Deutschland 7 allein im 21. Jahrhundert auf. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Erwämung der unteren Atmosphäre fortschreitet…“ (Hervorhebung von mir) Quelle: [www.academia.edu]

Ist es nicht ziemlich dummdreist, die oberflächennahe Lufttemperatur, also in der Messhöhe von zwei Metern einschließlich städtischem Wärmeinseleffekt (UHI) unter Weglassung der Meeresoberflächen (SST), die immerhin mehr als 70% der Erdoberfläche bedecken,  mit der unteren Atmosphäre gleichzusetzen ?

Nach den wiederholten einseitigen Verfälschungen der globalen Temperaturdatensätze von MetOffice/HadleyCenter/CRU, NASA/GISS und NOAA gibt es bekanntlich für die untere Atmosphäre (LT – Lower Troposphere) als zuverlässige und unverfälschte Datensätze nur noch die Satellitendaten von UAH und RSS seit 1979.

Da ist von einem „Indiz für das Fortschreiten der Erwärmung der unteren Atmosphäre“ z.B. bei RSS seit Januar 1997 bis einschließlich August 2015, und damit seit 224 Monaten, nix zu sehen.

Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen : Seit 223 Monaten, nämlich von Januar 1997 bis Juli 2015 gibt es keinen Anstieg der globalen Temperaturen. Quelle:
Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen : Seit 224 Monaten, nämlich von Januar 1997 bis August 2015 gibt es keinen Anstieg der globalen Temperaturen. “Figure 1. The least-squares linear-regression trend on the RSS satellite monthly global mean surface temperature anomaly dataset shows no global warming for 18 years 8 months since January 1997, though one-third of all anthropogenic forcings occurred during the period of the Pause.” Quelle: http://www.climatedepot.com/2015/09/02/a-new-record-pause-length-satellite-data-no-global-warming-for-18-years-8-months/#ixzz3kf9rgThI
Bereits mit den Juli-Daten 2015 war die globale „Erwärmungs“Pause“ länger als die Hälfte der Dauer der Satellitenmessungen seit 1979: Neuer Rekord im Juli 2015: Mehr als die Hälfte der Dauer der Satellitenmessungen seit 1979 ohne globale Erwärmung!

Die aktuelle erneute Verfälschung eines globalen Datensatzes sollte sich auch bei den Professoren der DMG rumgesprochen haben: NOAA-Studie verfälscht Daten: Die globale Erwärmungs”Pause” einfach weggerechnet…

Dass sie sich trotzdem auf diese mehrfach und einseitig verfälschten Datensätze berufen, erklärt sich wohl aus der „Stellungnahme zum Klimawandel“ mühelos selbst:

„…In ihrem letzten Sachstandsbericht, an dem auch mehrere Mitglieder der DMG prominent mitgearbeitet haben, hat die Arbeitsgruppe des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change/IPCC) festgestellt, dass der global gemittelte Temperaturanstieg zwischen 1880 und 2012 bei 0,85 °C lag, mit einem Unsicherheitsbereich von 0,65 °C bis 1,06 °C…“

Die deutschen Mitglieder des DMG, die also auch prominent am letzten IPCC-Bericht (AR5) mitgearbeitet haben, ignorieren weiterhin, dass nur wiederholt verfälschte globale und regionale Datensätze eine globale und regionale Erwärmung vortäuschen, die in den unverfälschten Satellitendaten in der unteren Atmosphäre seit fast 19 Jahren global nicht zu sehen ist…

Mal abgesehen davon, dass ein minimaler globaler (angeblicher) durchschnittlicher Temperaturanstieg von 0,85 °C in 132(!) Jahren nun wirklich nicht der furchterregende „Burner“ ist und folglich die angebliche Klimasensitivität bei Verdoppelung des lebensnotwendigen Spurengases CO2 in der Erdatmosphäre gerade von den IPCC-Klimamodellen ganz offensichlich weit überschätzt wurde und wird: Studien: IPCC-Klimamodelle falsch programmiert?

IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmospäre auf
IPCC-Modellprognosen der globalen Temperaturen im Vergleich zu den gemessenen Temperaturen im laufenden Fünfjahresmittel: Die Klimamodelle weisen offensichtlich eine zu hohe Klimasensitivität für den steigenden Anteil des lebenswichtigen CO2-Anteils in der Atmosphäre auf. Quelle: On Natural Climate Variability and Climate Models

Da bleibt zu der „Stellungnahme“ der DMG – rechtzeitig zur 13.(!) UN-Klimakonferenz in Paris vom 30. November bis 11. Dezember 2015 mit rund 17.000 versammelten und sicher umweltfreundlich weitgereisten erhitzten Klimagemütern – nur noch eine Frage: Hat Schwachsinn einen neuen Namen…?

Zurück zur Realität abseits von Klimaerwärmungs- und polaren Enteisungsphantasien à la Al Gore: Die zeitversetzten kühlenden Folgen für die Erde einer seit etwa 2003 deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50 liegenden Sonnenfleckenaktivität werden von ernstzunehmenden – also überwiegend nicht dem IPCC-Kartell angehörenden – Wissenschaftlern seit längerem so gesehen: Über die kritische Grenze zwischen unruhiger und ruhiger Sonne und ihre Bedeutung für den Klimawandel – oder: Folgt der globalen Erwärmung jetzt die globale Abkühlung?

“…Mittlere Sonnenfleckenzahlen je Zyklus von mehr als (rund) 50 über einen längeren Zeitraum sind mit übernormalen Temperaturen, sind mit einer Wärmeperiode verbunden. Sinkt die mittlere Sonnenfleckenzahl je Zyklus unter 50, kommt es zu unternormalen Temperaturen, zu einer Kälteperiode!…”

Die aktuelle durchschnittliche monatliche internationale Sonnenfleckenzahl (SN Ri) von Juni 2002 bis einschließlich August 2015 liegt bei 38,8 (alt) bzw. bei 55,5 (neu), also klar unter dem kritischen Wert von SN 50 (alt) bzw. 70 (neu).

Herzlich euer

Schneefan2015

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