Sensation: Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

UPDATE 16.9.2017: Rekordzuwachs beim Grönlandeis –  acht Milliarden m³-Schneebombe an zwei Tagen!

Massebilanz des Grönlandeises vom 1.9.2017 bis 15.9.2017 (blaue Linien) mit Rekordzuwachs für diese Jahreszeit durch „Schneebombe“ von 8 Milliarden m³ am 14. und 15.9.2017 (obere Grafik, grünes Oval). Die untere Grafik zeigt die täglich summierte Massebilanz (Acc. SMB=-Surface Mass Balance) bereits kurz nach Beginn der neuen Eis-Saison ab 1.9.2017 mit der blauen Linie im grünen Kreis über dem Durchschnitt (graue Linie) und sogar schon höher als im Rekordjahr 2016/17 (rote Linie). Mit rund 180 Gt über dem Durchschnitt (untere Grafik, dunkelbraune Linie über der grauen Linie) schließt die Saison 2016/2017 am 31.8.2017 mit einem beeindruckenden Brutto-Eiszuwachs ab. Gegenüber dem starken Schmelzjahr 2012 (rote Linie) beträgt der Zuwachs sogar rund 500 Milliarden m² oder 500 Gigatonnen Eis. Erstmals in diesem Jahrhundert dürfte im Jahr 2017 auch nach Abzug der jährlichen Eisverluste durch „Kalben“ ein Netto-Eiszuwachs beim Grönlandeis gemessen worden sein (s. weiter unten). Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/
Massebilanz des Grönlandeises vom 1.9.2017 bis 14.9.2017 (blaue Linien) mit Rekordzuwachs für diese Jahreszeit durch Schneebombe von 5,5 Milliarden m³ am 15.9.2017 (obere Grafik, orangefarbenes Oval). Mit rund 180 Gt über dem Durchschnitt (untere Grafik, dunkelbraune Linie über der grauen Linie) schließt die Saison 2016/2017 am 31.8.2017 mit einem beeindruckenden Brutto-Eiszuwachs ab. Gegenüber dem starken Schmelzjahr 2012 (rote Linie) beträgt der Zuwachs sogar rund 500 Milliarden m² oder 500 Gigatonnen Eis.  Erstmals in diesem Jahrhundert dürfte im Jahr 2017 auch nach Abzug der jährlichen Eisverluste durch „Kalben“ ein Netto-Eiszuwachs beim Grönlandeis gemessen worden sein (s. weiter unten). Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Die Welt ist gerettet: Nach ersten Schätzungen der Experten hat die Masse des Grönlandeises im Jahr 2017 erstmals in diesem Jahrhundert zugenommen.

Die täglich erneuerte Grafik des Dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt am 31.8.2017 den Rekordzuwachs von mehr als 5 Gigatonnen (5 Milliarden Tonnen) Schnee/Eis in der Saison 2016/17 gegenüber 2011/12.

Die untere der beiden DMI-Grafiken zeigt den Verlauf des täglich summierten Eiszuwachses auf Grönland in SMB=Surface Mass Balance (blaue Linie) vom 1.9.2016 bis zum 31.8.2017 in Gigatonnen (Gt, eine Milliarde Tonnen oder ein km³). Gegenüber dem verlustreichen Jahr 2012 (rote Linie) hat die Eismasse in dieser Saison um mehr als 500 Gt oder 500 Milliarden Tonnen zugelegt, gegenüber dem Durchschnitt 1981-2010 (graue Linie) sind es immerhin rund 180 Gt Brutto-Zuwachs. Bei dem von DMI angenommenen jährlichen Eisverlust durch „Kalben“ von rund 200 Gt bleibt also in diesem Jahr nur ein Netto-Verlust von rund 20 Gt, das sind 90% weniger als im Durchschnitt! Die obere Grafik zeigt den täglichen Verlauf der Eisentwicklung (blaue Linie) mit mehreren Rekordspitzen („Schneebomben“), so auch am 31.8.2017. Bereits Mitte Oktober 2016 und am 3.5.2017 hatten „Schneebomben“ mit rund 8 Gigatonnen (8 Milliarden Tonnen oder 8 km³) Eiszuwachs neue Tagesrekorde und im Mai auf rund 670 Gt angesammelten (Acc.=Accumulierten) Jahresrekord (untere Grafik) an Eiszuwachs erreicht. Wehrt sich die Natur gegen Datenmanipulationen? Die graue Linie und die grauen Flächen stellen den am 25.4.2017 neuen angehobenen Durchschnitt (Mean) 1981-2010 dar, der den aktuellen anhaltenden starken Eiszuwachs geringer erscheinen lässt als zum alten niedrigeren Durchschnitt 1990-2013. Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Sowohl die Eisspezialisten des Dänischen Wetterdienstes als auch des amerikanischen Wetterdienstes scheinen überrascht und wollen noch mal nachrechnen, ob der kräftige Zugewinn bei der Massebilanz vom 1.9.2016 bis 31.8.2017 auch tatsächlich den jährlichen Eisverlust durch „Kalben“ übersteigt.

DMI

„…This year, thanks partly to Nicole’s snow and partly to the relatively low amounts of melt in the summer, we estimate the total mass budget to be close to zero and possibly even positive…“

NOAA/NSIDC

„…Overall, however, reduced melting and heavy early springtime snowfall may result in a net increase in Greenland’s ice mass this year for the first time this century…“

Das Erstaunen der Experten überrascht mich, denn eigentlich war die Entwicklung selbst für sachkundige Laien schon im letzten Jahr erkennbar.  Grönlandeis mit Rekordwachstum im Jahr 2016!

Die für die Experten wohl sehr ungewöhnliche positive Entwicklung beim Grönlandeis setzte sich 2017 trotz der Änderung des Bezugszeitraums im April 2017 durch das DMI ungebremst fort.

Darüber wurde hier im Blog regelmäßig berichtet…

Die Eismassen der Arktis sind wie schon im Juli auch im August 2017 sowohl beim Festlandeis auf Grönland als auch beim Meereis nach Fläche und Volumen gegenüber den Vorjahren teils kräftig gewachsen und strafen die Enteisungsphantasien erneut Lügen.

Zur Zeit der Hauptschmelze wuchs der mächtige Eispanzer auf Grönland Mitte Juli 2017 durch wiederholte heftige Schneefälle.

Das Brutto-Wachstum des Grönlandeises seit 2015/2016 ist kein Zufall, denn im Juli 2017 wurde der Kälterekord vom letzten Jahr auf Grönland erneut gebrochen:

Neuer Juli-Kälterekord mit -33°C auf Grönland! und New Video: July 4th Arctic Fake News Update.

Der Screenshot zeigt die 2m-Temperaturen am 4.7.2017 im Gipfel-Camp in Grönland (3207m). Mit -33°C wurde der alte Rekordwert für Juli von -30,7°C vom letzten Jahr noch unterschritten; zugleich wurde mit -33°C der niedrigste Wert in einem Juli auf der gesamten Nordhalbkugel seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Quelle: Latest From The Greenland Meltdown
Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. Quelle:
„Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11.“ In der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 wurde mit -30,7°C die niedrigste Temperatur in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Ist dies für den DWD ein sicheres Anzeichen dafür, dass wir mitten in der globalen Erwärmung stecken, die seit ihrem nun fast 20jährigen Ausbleiben Klimawandel genannt wird? Quelle: http://nsidc.org/greenland-today/ und DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

Das Meereisvolumen der Arktis lag Anfang August 2017 (schwarze Linie) im Bereich des Durchschnitts 2004 – 2013  (graue Linie und Fläche) und war gegenüber den beiden Vorjahren deutlich gewachsen, seit Anfang September 2017 hat Eiswachstum eingesetzt.

Der DMI-Plot zeigt das arktische Meereis-Volumen am 6.9.2017 (schwarze Linie) im grauen Bereich des Durchschnitts 2004-2013 im Vergleich zu einigen Vorjahren. Seit Anfang September 2017 nimmt das Volumen wieder zu. Quelle: http://polarportal.dk/en/havisen-i-arktis/nbsp/sea-ice-extent/

Die Meereisflächen (extent) der Zentralarktis sind im August und September 2017 die größten der letzten fünf Jahre.

Der „Maisie“-Plot zeigt die Meereisflächen der Zentralarktis am 5.9.2017. Seit August 2017 sind die Meereisflächen zu den vier Vorjahren größer geworden und haben kaum noch abgenommen. Quelle: https://nsidc.org/data/masie/masie_plots

Diese eisigen Entwicklungen in der Arktis mit einem unterkühlten Polarfrühling und -sommer 2017 dauern bereits seit Ende April 2017 an, wie der Plot des Dänischen Wetterdienstes für die Durchschnittstemperaturen nördlich 80°N mit einem frühzeitigen Winterbeginn für das Jahr 2017 zeigt.

Der Plot des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittstemperaturen der Arktis (rote Linie) nördlich 80°N im Jahr 2017 im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie). Anfang September 2017 liegen die Durchschnittstemperaturen bei -3°C unter Null (270,15 Kelvin, blaue waagerechte Linie) und im vieljährigen Durchschnitt 1958-2002 (grüne Linie). Das Polarfrühjahr und der Polarsommer waren meist unterkühlt, der Polarwinter setzte frühzeitig mit Durchschnitts-Temperaturen unter 0°C ein. Bei Meerestemperaturen ab -2°C gefriert auch das salzige Meerwasser wieder…Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.ph

Wegen der unterkühlten Arktis sind die Meereisflächen (extent) im Mai, Juni  und Juli 2017 gegenüber dem Vorjahr gewachsen und seit 2006/2007 mit Schwankungen praktisch unverändert: Da is nix mit fast sommerlich eisfreier Arktis bis spätestens 2016 und den lächerlichen Prognosen à la Al Gore und Klimaforscher Prof. Peter Wedhams!

(zum Vergrößern anklicken)

Der Sea Ice Extent der Arktis ist seit drei Monaten in Folge gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Seit 2006/2007 sind Meereisflächen mit Schwankungen nahezu unverändert. Quelle: http://nsidc.org/data/seaice_index/

Mein Fazit: In diesem Jahrhundert wird es keine sommerlich eisfreie Arktis geben…, und danach schon überhaupt nicht: Eiszeit bei minus 80 Grad: Antarktis stark unterkühlt! Seit 8000 Jahren wird die Erde kälter!

Die Erde ist vor der Erwärmung gerettet, die zahlreichen Weltklimakonferenzen waren erfolgreich und können beendet werden!

Der ebenso erfolgreiche „Weltklimarat“  IPCC erhält nochmals einen halben Friedensnobelpreis und wird danach sofort aufgelöst!

Bleibt natürlich die Frage: Wie begrenzen wir die globale Abkühlung in diesem Jahrhundert auf -2°C?

Einfache Antwort: Heizen, heizen, heizen!

Latif 2000

 

Letzte Meldung: Auch die Antarktis bleibt im August 2017 weiter unterkühlt.

Wie kalt die beiden Pole im August 2017 waren, zeigt der Vergleich der 2m-TA mit der Abkühlung zum Vorjahresmonat vor allem in der Antarktis.

Der Vergleich der beiden August-Grafiken mit den Abweichungen der globale 2m-Temperaturen zum WMO-Klimamittel 1981-2010 zeigt die deutliche Abkühlung der Antarktis im Jahr 2017 (links) zu 2016 (rechts). Die globalen Temperaturabweichungen insgesamt sind von 0,42 K auf 0,34 K zurückgegangen. Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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“Net Increase In Greenland Ice Mass…First Time This Century” Amid Northern Hemisphere Cool-Down

Green Slime

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9 Gedanken zu “Sensation: Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

  1. Das ist ein herber Schlag für alle Klimahysteriker. Haben mit „Irma“ endlich wieder Stoff für ihre Theorien gefunden. Leider wird diese Meldung keinerlei Beachtung finden.
    Dürfte in meinen Augen die endgültige Trendwende sein. Die nächsten Monate werden in Hinsicht auf den hiesigen Winter interessant werden.

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Pilsi57
      Wie hieß der Hurrikan der letztes Jahr die Schneebombe nach Grönland gebracht hat ?
      Wenn Irma , wie jetzt berechnet , im Osten von Florida vorbei zieht , dann besteht die Möglichkeit das die das auch schafft !
      Gruß in die Runde

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  2. In den Nachrichten wurde heute verkündet, dass die Nordsee in den vergangenen 45 Jahren sich doppelt so viel erwärmt hat wie die Ozeane. Was sagt Schneefan dazu?

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    1. Gehört zwar nicht hierher, aber die NOAA-SSTA-Reanalyse der Nordsee (Jahreswerte 2016 minus 1961 = 55 Jahre) sagt dazu: Unsinn.

      NOAA Nordsee SSTA
      Quelle: https://www.esrl.noaa.gov/psd/cgi-bin/data/composites/printpage.pl

      Ebenso die Reanalyse der aktuellen vergangenen 45 Jahre (2016 – 1971).

      NOAA Nordsee

      Es handelt sich also um den üblichen klimaarlamistischen Schwachsinn der Grünen und des Umweltbundesamts: Man nimmt völlig veraltete Daten (bis 2010) vom total unfähigen IPCC(!), einen „günstigen“ (kalten) Startpunkt, um eine Erwärmung vorzutäuschen, die es so nicht gibt, und lenkt damit von der eigentlichen Sensation des ersten Grönlandeiswachstums in diesem Jahrhundert ab.

      „…Die Nordsee erwärmt sich nach Angaben des Bundesumweltministeriums doppelt so schnell wie die Ozeane. Während deren Temperatur in den vergangenen 45 Jahren im Mittel um 0,74 Grad gestiegen sei, waren es in der Nordsee 1,67 Grad, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen.

      Die Regierung bezieht sich dabei auf Daten des Weltklimarates IPCC und des Alfred-Wegener-Instituts bis zum Jahr 2010. Der rasante Temperaturanstieg in der Nordsee könnte sich demnach fortsetzen – um weitere 1,7 bis 3,2 Grad bis zum Jahr 2100…“
      Quelle: Nordsee 1,67 Grad wärmer als 1965

      Natürliche Ursache für die leichte Erwärmung der Nordsee als Randmeer des Nordatlantiks dürften die zyklischen Schwankungen der AMO sein, die sich seit Mitte der 90er Jahre in einer Warmphase befindet, die bald rückläufig wird: Der Nordatlantik und die Nordsee werden also für Jahrzehnte wieder kälter. Der letzte Satz der Pressemeldung ist folglich eine glatte Lüge…

      AMO
      Quelle: http://stateoftheocean.osmc.noaa.gov/all/

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