Der Plot zeigt den Verlauf der Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im Niño-Gebiet 3.4. von 1990 bis Anfang September 2016. Die Abweichungen liegen Ende August/Anfang September 2016 mit - 0,7 K klar unterhalb des La Niña-Wertes von mindestens -0,5 K. Quelle:

La Niña wird stärker – und NOAA hat es nicht bemerkt: ENSO-Update September 2016

Update 17.9.2016 – NOAA-Projektion: La Niña mit Unterbrechungen bis 2018?

Die NOAA-ENSO- Pr rojektion von September sieht mit Werten von -0,5 und kälter überwiegend schwache La Niña-Bedingungen im bis zum Jahreswechsel 2017/2018 (rechte Spalte). Quelle:
Die NOAA-ENSO- Projektion der Dreimonats-ONI-Werte von September 2016 sieht mit Werten von -0,5 und kälter für die kommenden sechs Monate schwache La Niña-Bedingungen und nach Unterbrechung mit negativ/neutralen Werten ab NH-Frühjahr dann wieder zum Jahreswechsel 2017/2018 (rechte Spalte). Quelle: ftp://ftp.cpc.ncep.noaa.gov/wd53du/sstcon34t.txt

Das global kühlende Wetterphänomen La Niña im äquatorialen Pazifik wird allmählich stärker – und die amerikanische Wetterbehörde NOAA hat es nicht bemerkt: NOAA Cancels La Niña Watch While La Niña Conditions Exist.

NOAA hat ihren Warnhinweis „La Niña Watch“ in der letzten Woche aus ihren ENSO-Wochenberichten entfernt, obwohl die Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 in der Woche um den 31.8.2016 auf -0,7 K gefallen sind.

(zum Vergrößern anklicken)

Der Plot zeigt den Verlauf der Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im Niño-Gebiet 3.4. von 1990 bis Anfang September 2016. Die Abweichungen liegen Ende August/Anfang September 2016 mit - 0,7 K klar unterhalb des La Niña-Wertes von mindestens -0,5 K. Quelle:
Der Plot zeigt den Verlauf der Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im Niño-Gebiet 3.4. von 1990 bis Anfang September 2016. Die Abweichungen liegen Ende August/Anfang September 2016 mit – 0,7 K klar unterhalb des La Niña-Wertes von mindestens -0,5 K und sind damit seit März 2016 von mehr als +3 K geradezu abgestürzt. Quelle: NOAA Cancels La Niña Watch While La Niña Conditions Exist

Die Klima-Strategen von NOAA sind offensichtlich ihren eigenen wiederholten Datenfälschungen erlegen, die man im englischsprachigen Raum seit der „NOAA-Studie“ von Karl et al. im Jahr 2015 auch einfach „Karlization“ nennt.

„…Mit einem „Update der Analyse der globalen Oberflächentemperaturen“ hat die amerikanische Wetterbehörde NOAA erneut bestehende globale Datensätze verfälscht.

Die seit mehr als 18 Jahren andauernde globale Erwärmungs“Pause“ verschwindet durch gezielte „Abkühlung“ z.B. in den globalen Meeresoberflächentemperaturen (SST) vor der „Pause“ und durch „Erwärmungnach der „Pause“, so daß (endlich) wieder eine globale Erwärmung zu sehen ist, die den völlig verfehlten IPCC-Klimamodellprognosen näher kommt.

So sind die Datenfälscher bei den globalen SST im Datensatz ERSST vorgegangen: Die folgende Grafik zeigt die Veränderungen, die bei der Differenz der alten Daten ERSST.v3b  zu den von NOAA neu „gestalteten“ Daten im neuen Datensatz ERSST.v4 entstanden sind (ERSST.v4 minus ERSST.v3b).

(Alle Grafiken/Plots können durch Anklicken vergößert werden)

 „If we subtract the ERSST.v3b (old) data from the new ERSST.v4 data, Figure 11, we can see that that is exactly what NOAA did.“ Quelle: NOAA/NCDC’s new ‘pause-buster’ paper: a laughable attempt to create warming by adjusting past data

Die Grafik zeigt, ead die Datenfälscher von NOAA gemacht haben: Die neue Version ERSST.v4 minus alte Version ERSST.v3b
Die Grafik zeigt, was die Datenfälscher von NOAA gemacht haben: Die neue Version ERSST.v4 minus alte Version ERSST.v3b, um einen Anstieg der globalen SST statt einer Erwärmungspause seit mindestens 1998 vorzutäuschen. Quelle: wie oben

Auch an weiteren Schrauben wie den globalen Landstationen und einer neuen „Interpolation“ arktischer Daten wurde gedreht, um eine neuzeitliche Erwärmung vorzutäuschen, die es nicht gibt…“

Ein Blick auf die unverfälschte Realität lässt eine weitere Verstärkung der kalten La Niña-Bedingungen erwarten.

Der Southern Oscillation Index (SOI) gilt als ca. zweimonatiger Vorlaufwert für die Entwicklung der östlichen Passatwinde (tradewinds) im äquatorialen Pazifik und damit für die weitere ENSO-Entwicklung.

Der 30-Tage-Index zeigt die Differenz des Bodenluftdrucks zwischen Tahiti (Insel im äquatorialen Pazifik) und Darwin (Australien).

Er steht aktuell bei +10,6 und damit klar im La Niña-Bereich oberhalb von +7 und zeigt steil nach oben.

 Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Mitte September 2016 mit +10,6 klar im positiven Bereich. La Niña (oberhalb von +7,0) ist da,...und bleibt. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/
Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Mitte September 2016 mit +10,6 klar im positiven Bereich. Das ist der höchste Stand seit mehr als zwei Jahren: La Niña (oberhalb von +7,0) ist da,…und bleibt. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/

Je höher der Luftdruck über Tahiti und je tiefer der Luftdruck über Australien, desto stärker wird die Luftdruckdifferenz (Gradienten) durch östliche Passatwinde ausgeglichen.

Das warme Oberflächenwasser des Pazifiks wird nach Westen Richtung Australien getrieben und dadurch kaltes Tiefenwasser an die Meeresoberfläche gefördert: Es entsteht eine kalte upwelling-Phase einer äquatorialen Kelvinwelle, die La Niña genannt wird.

Der SOI steht klar auf La Niña-Kurs mindestens für die kommenden zwei Monate, ob das die Warmrechner von NOAA auch noch mitkriegen…?

Die kalte upwelling-Phase ist auch bei den gemessenen/berechneten Unterwassertemperaturen bis zu 300 m Tiefe im äquatorialen Pazifik – für die meisten – weiter gut zu erkennen…

Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Juni bis 12. September 2016. Die kalten Anomalien beherrschen große Bereiche im mittleren und östlichen äquarotialen Pazifik von 0 bis etwa 200 m Tiefe: La Niña ist da - und bleibt. Quelle:
Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Juni bis 12. September 2016. Die kalten Anomalien beherrschen große Bereiche im mittleren und östlichen äquatorialen Pazifik von 0 bis etwa 200 m Tiefe: La Niña ist da – und bleibt. Quelle: 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections

Totz dieser eindeutigen Hinweise in der Atmosphäre und im Wasser des äquatorialen Pazifiks sind die ENSO-Modelle dennoch weiter völlig uneinig über den weiteren Verlauf.

Der Durchschnitt der ENSO-Modelle - einschließlich NOAA/CFSv2 - sieht Mitte September 2016 mit rund -0,6 K SSTA schwache La Niña-Bedingungen (ab - 0,5 K und kälter) im NOVEMBER 2016. Dabei liegen die Modelle von JMA mit kräftigen La Niña-Bedingungen von -1,2 K und ECMWF mit nahe Null K und neutralen Bedingungen weit auseinander. Quelle:
Der Durchschnitt (Mean, ganz unten) der ENSO-Modelle – einschließlich NOAA/CFSv2 – sieht Mitte September 2016 mit rund -0,6 K SSTA schwache La Niña-Bedingungen (ab – 0,5 K und kälter) im NOVEMBER 2016. Dabei liegen die Modelle von METEO mit kräftigen La Niña-Bedingungen von -1,2 K und ECMWF mit nahe Null K und neutralen Bedingungen – wie schon im August 2016 – weit auseinander. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/model-summary/#tabs=Pacific-Ocean

Während die Erde weiter abkühlt und das Jahr 2016 im August kälter ist als 1998, sieht der Deutsche Wetterdienst den weltweit(!) wärmsten Sommer 2016 anbrechen: DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

Die Realität im noch andauernden kalendarischen Sommer in Mitteleuropa 2016 sieht dagegen so aus: Wintereinbruch in den Hochalpen: Starke Schneefälle am kommenden Wochenende erwartet!

Da stellt sich doch weiter die Frage: DMG: Der Erwärmungstrend ist ungebrochen! Hat Schwachsinn einen neuen Namen…?

Nachtrag 17.9.2016: Mal sehen, ob NOAA die Realität noch (an)erkennt und bald auf  La Niña Advisory umstellt: „Issued when El Niño or La Niña conditions are observed and expected to continue.“

Letzte Meldung: Die Wolken bildende kosmische Strahlung steigt weiter auf nun 12,5%, wie Ballonmessungen über Kalifornien zeigen:

Der Plot zeigt die Zunahme der Wolken bildenden kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre (Ozonschicht) um 12,5% von März 2015 bis August 2016. Die Messungen erfolgen durch Ballonsonden über Kalifornien/USA. Quelle: wie vor
Der Plot zeigt die Zunahme der der Wolken bildenden kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre (Ozonschicht) um 12,5% von März 2015 bis August 2016. Die Messungen erfolgen durch regelmäßige Ballonsondenaufstiege u.a. über Kalifornien/USA. Quelle 18.9.2016: http://www.spaceweather.com/

Ein halbes Jahr zuvor betrug der Anstieg nur 12%.

Der Plot zeigt die Zunahme der kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre (Ozonschicht) um 12% von Januar 2015 bis Februar 2016. Die Messungen erfolgen durch Ballonsonden. Quelle: wie vor
Der Plot zeigt die Zunahme der kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre (Ozonschicht) um 12% von Januar 2015 bis Februar 2016. Die Messungen erfolgen durch Ballonsonden. Quelle: wie vor

Siehe dazu auch: CERN-Sensation: Die Wälder bilden Wolken als Schutz vor Sonnenbrand! Kosmische Strahlung verstärkt Wolkenbildung bis zum 100fachen!

Herzlich euer

Schneefan2015

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7 Gedanken zu “La Niña wird stärker – und NOAA hat es nicht bemerkt: ENSO-Update September 2016

    1. Für unsere Leserinnen und Leser ohne Lateinunterricht: QED = Quod erat demonstrandum – Was zu beweisen war,… und in diesem Blog bewiesen wird.

      Oder Quod esset demonstrandum – was zu beweisen wäre, lieber Ben…?

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