Kommt er oder kommt er nicht? Modelle und El Niño – zwei Welten voller Gegensätze! ENSO-Update April 2017

UPDATE 28.4.2017: NOAA/CFSv2 zieht El Niño-Prognose für Mai 2017 zurück!

Zum Vergrößern anklicken: Vergleich der NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen mit den Daten bis zum 15.4. (linke Grafik) und bis um 25.4.2017 (rechte Grafik): Die El Niño-Prognose für den Mai 2017 wurde binnen 10 Tagen aufgegeben. In den schwarzen Ovalen der Niño-Gebiete (5N – 5S) liegen die SSTA nun überwiegend nicht mehr bei El Niño-Werten +0,5 K und wärmer (rechte Grafik), im östlichen äquatorialen Pazifik liegen die Temperaturen sogar wieder im La Niña-Bereich bei SSTA von -0,5 K und kälter (blaue Farben). Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/glbSSTe3Mon.html
Zum Vergrößern anklicken: Der CDAS-Plot zeigt die Änderungen der globalen SSTA zum WMO-Klimamittel 1981-2010 der letzten sieben Tage vom 21. bis zum 28.4.2017. Die Temperaturen im äquatorialen Pazifik sind im Niño-Gebiet 3 (schwarzes Oval, blaue Farben) kräftig gefallen, kein El Niño in Sicht! Quelle: http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/

Seit Monaten künden die meisten ENSO-Modelle vom baldigen erneuten Eintreffen eines global wärmenden El Niño-Ereignisses im äquatorialen Pazifik.

Aber wo bleibt er?

Zunächst einmal folgte auf La Niña (EP) die ähnliche, aber verschiedene La Niña-Modoki (CP) und brachte schwere Überschwemmungen in Peru.

Aktuell zeigt die Atmosphäre über dem äquatorialen Pazifik weiter alle Anzeichen von global kühlenden La Niña-Bedingungen,…

„… Across the western and central Pacific, the pattern of cloudiness, rainfall, and winds remains consistent with La Nina-like conditions…“ 13.4.2017: 2017 April Quick Look

…während die Meerestemperaturen (SST) im neutralen ENSO-Bereich liegen.

„By early April 2017, the tropical Pacific remained in an ENSO-neutral state, with above-average SSTs present in the eastern Pacific Ocean, and near-average SSTs present across the central and east-central part of the basin…“ Quelle: wie vor

Der Multivariate ENSO Index (MEI) als gekoppeltes Atmosphäre-/Ozeanmodell liegt folgerichtig mit seinen Kriterien nach kurzen La Niña-Bedingungen im NH-Herbst 2016  bereits im NH-Winter 2016/17 und auch mit dem letzten Doppelmonatswert von -0,08 K im Februar/März wieder im negativ-neutralen Bereich.

(zum Vergrößern anklicken)

Der gekoppelte Atmosphäre/Ozean-Index “MEI” ist mit einem Februar/März-2017-Wert von -0,08 (15-17 im orangefarbenen Osterei) gegenüber den beiden Vormonaten mit -0,06 fast unverändert und liegt weiter knapp in den negativ-neutralen rankings. Von sieben Vergleichsjahren entwickelten drei El Nino-Bedingungen im Laufe des Jahres, drei blieben im neutralen Bereich und ein Lauf entwickelte La Nina-Bedingungen. Allerdings sind ENSO-Prognosen von Februar bis Mai jeden Jahres besonders schwierig (Frühlingsprognosebarriere). Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/enso/mei/

Die aktuellen ENSO-Prognosen in Richtung El Niño haben sich von Mitte März bis Anfang April 2017 deutlich abgeschwächt, wie der Vergleich zeigt.

Screenshot des Vergleichs der IRI/ENSO-Prognosen vom 13.4.2017 für Anfang April und Mitte März 2017. Während das Eintreten von El Niño-Bedingungen für den Sommer 2017 Mitte März noch bei knapp 70% lag (rechte Grafik, rote Säulen), werden Anfang April 2017 dafür im Modellmittel nur noch kpapp 50% gerechnet (linke Grafik, rote Säulen). Von Februar bis Mai sind die ENSO-Prognosen wegen der Spring Predictability Barrier („Frühlingsbarriere“) allerdings besonders schlecht. Quelle: April Quick Look

Völlig anders sehen die NOAA-Projektionen für die ENSO-Entwicklung der SSTA im maß- geblichen Niño-Gebiet 3.4 bis ins Jahr 2018 aus: Von El Niño-Bedingungen mit SSTA von +0,5 K und wärmer seit Monaten keine Spur!

Die NOAA-ENSO-Projektion von April 2017 sieht mit Werten um Null K Abweichung im Jahr 2017 ausnahmslos neutrale ENSO-Bedingungen, die sogar bis Mitte 2018 andauern sollen (rechte Spalte). Quelle: Consolidated NINO3.4 Outlook Probability Table

Im völligen Gegensatz dazu die aktuelle ENSO-Prognose des CFSv2-Modells – ebenfalls von NOAA – mit mäßigen El Niño-Bedingungen im äquatorialen Pazifik bereits ab Mai 2017.

NOAA/CFSv2-ENSO-Prognose vom 18.4.2017 für die kommenden sechs Monate. Bereits ab Mai 2017 sollen im äquatorialen Pazifik El Niño-Bedingungen mit SSTA von mindestens +0,5 K Abweichung eintreten (rote Farben). Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/glbSSTe3Mon.html

Was soll man nun von diesen sehr unterschiedlichen ENSO-Prognosen halten?

Kommt El Niño oder kommt er nicht?

Ein Blick in die – nicht immer unverfälschte – gemessene Realität könnte helfen…

Der Southern Oscillation Index gilt als ca. zweimonatiger Vorlaufwert für die Entwicklung der östlichen Passatwinde (tradewinds)  im äquatorialen Pazifik und damit für die weitere ENSO-Entwicklung. Von El Niño-Bedingungen unterhalb von -7,0 keine Spur…

SOI-Grafik mit einem kräftigen Anstieg von -19,06 im April auf +2,83 im Mai ,+3,72 im Juni 2016 und mit +3,7 im Juli 2016 und +13,82 im September, im Oktober ein deutlicher Rückgang auf -4,51, also in den negativ/neutralen Bereich, im November ein leichter Anstieg auf +0,68, im Dezember auf +0,48 nahezu unverändert in den positiv/neutralen Bereich ebenso wie mit +0,50 im Januar 2017. Mit einem Wert von +3,8 im März 2017 nach -2,24 im Februar ist La Niña (oberhalb von +7,0) zwar Geschichte, von El Niño (unterhalb von -7,0) ist allerdings nicht das Geringste zu sehen...Quelle: https://www.longpaddock.qld.gov.au/seasonalclimateoutlook/southernoscillationindex/soigraph/index.php
Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Mitte April 2017 mit -0,7 im negativ-neutralen Bereich. Anfang Oktober 2016 wurde mit rund +14 der höchste Stand seit knapp drei Jahren erreicht. La Niña ist vorbei, aber El Niño ist vorerst nicht in Sicht! Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/

Die aktuellen SOI-Tageswerte findet man hier: Recent (preliminary) Southern Oscillation Index (SOI) values.

Sie lagen von Ende Januar bis Mitte Febuar 2017 deutlich im positiven (La Niña-) Bereich, waren aber seitdem stark auf Werte um -40 in Richtung El Niño-Bedingungen (ab -7 und tiefer) gefallen, wovon sie sich im März 2017 deutlich erholt hatten. Ab Mitte April 2017 ist erneut ein kräftiger Absturz auf Werte um -30 zu sehen, der sich aber bereits wieder deutlich abschwächt.

Die auffälligen Werte kamen durch eine vorübergehende Umkehr der Luftdruckverhältnisse zwischen Tahiti (normalerweise höher als Darwin) und Darwin (normalerweise tiefer als Tahiti) zustande.

Der Energiegehalt (Ocean Heat Content) der oberen 300 m im äquatorialen Pazifik zeigt nach einem kleinen Hüpfer unterhalb der El Niño-Schwelle von +0,5 K Abweichung neutrale Bedingungen nahe Null.

Der Plot stellt den Verlauf der Temperaturanomalien bis zu 300 Meter unter Wasser im äquatorialen Pazifik dar. Die mäßigen Abweichungen der kalten (blau) Upwelling-Phase einer äquatorialen Kelvinwelle (La Niña) haben im Mai 2016 mit -1,2 K Abweichung ihren Tiefpunkt erreicht und gehen Ende November 2016 in eine neutrale Phase um Null K Abweichung über, die bis Mitte April 2017 andauert: Von El Niño keine Spur! Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/MJO/enso.shtml

Eine weitere gemessene Perspektive gibt dieser Blick unter Wasser, der aktuell am 17.4.2017 den kalten Körper von La Niña zeigt.

Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Januar bis 17. April 2017 von oben nach unten. Die kalten Anomalien beherrschen große Bereiche im mittleren und östlichen äquatorialen Pazifik von 0 bis etwa 200 m Tiefe, im zentralen Pazifik (CP) ist es zum Vormonat März nahe der Oberfläche sogar wieder etwas kälter geworden: La Niña-Modoki ist da – und bleibt, zumindest unter Wasser… Quelle: 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections

Zusammenfassung: Es gibt aktuell keinen vernünftigen Hinweis darauf, dass in diesem NH-Sommer oder auch danach ein El Niño-Ereignis nach Definition von NOAA eintritt.

Danach müssen fünf aufeinander folgende Dreimonatswerte des ONI bei einer Abweichung der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) von mindestens +0,5 K und wärmer im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 liegen.

Der ONI wird aus den Monatswerten des Monthly Niño-3.4 index  gebildet.

Unbeeindruckt von den warmen ENSO-Prognosen fallen die gemessenen globalen Temperaturen zeitversetzt nach der global kühlenden La Niña seit Anfang 2016 kräftig weiter…

Die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) von RSS zeigen nach dem kräftigen El Niño-Ereignis seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur im Februar 2016 von Januar 2016 bis einschließlich März 2017 im linearen Trend trotz einer leichten Erholung gegenüber Dezember 2016 im Januar und Februar 2017 kräftig nach unten (grüne Linie). Dieser negative lineare Trend dürfte sich im Jahr 2017 wegen der andauernden zeitversetzt global kühlenden Wirkung von La Niña weiter fortsetzen. Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/from:2016/to:2017.3/plot/rss/from:2016/to:2017.3/trend

…, was auch im April 2017 nach gemessenen 2m-Werten und Prognosen für die kommenden Tage so weiter gehen soll…

Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach den bis zum  15.4.2017 gemessenen globalen Werten (schwarze Linie) und bei den bis 22.4.2017 berechneten Werten geht es global deutlich nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden. Nach zwei warmen „Peaks“ (Spitzen) im Januar und Ende März 2017 geht es Anfang April 2017 vor allem auf der NH (rot), aber auch auf der SH (blau) wieder deutlich runter, dort in der Prognose sogar knapp ins Minus…Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

…; und auch die regionalen Entwicklungen in Europa und Deutschland sehen nach einem Absturz der Sonnenaktivität im März 2017 mit einer andauernden Kältewelle im April 2017 und weißen Ostern eher spätwinterlich aus:

Sieben-Tage-Trend
Quelle: NCEP GFS Forecast Europe vom 17.4.2017 (Ostermontag)

Letzte Meldung: Seit 30 Jahren sinken die Vorfrühlingstemperaturen in Deutschland

„Grafik 1: Auf der horizontalen Achse sind die letzten 30 Jahre aufgetragen, auf der senkrechten Achse die jeweiligen Vorfrühlingstemperaturen. Ergebnis: Die Vorfrühlingstemperaturen, also die beiden Monate Februar und März zusammengenommen werden seit 30 Jahren laut Deutschem Wetterdienst kälter. 1990 hatten wir den wärmsten Vorfrühling.

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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5 Gedanken zu “Kommt er oder kommt er nicht? Modelle und El Niño – zwei Welten voller Gegensätze! ENSO-Update April 2017

  1. Kleine Anmerkung, lieber Schneefan, zu dieser ansonsten wie immer großartigen Zusammenstellung: Im letzten Absatz verknüpfst du den Absturz der Sonnenaktivität mit einem aktuellen Wetterereignis. Das erscheint etwas unglücklich. Kaltlufteinbrüche wie jetzt gab es sicher auch mal zu den wärmsten Warmeiten, genauso wie Hitzewellen in Kaltzeiten.

    Eher schon könnte man so sagen: Der Absturz der Sonnenaktivität hat ja schon vor einer ganzen Weile angefangen. Das spricht für Kälte – ist vielleicht die INTENSITÄT des Kaltluftvorstoßes schon ein Zeichen?

    Was mich umtreibt: Im dritten Jahr nacheinander friert mir mein Walnussbaum zurück! Und ich mag so gerne Walnüsse – im Laden sind sie ziemlich teuer…

    Hans-Dieter Schmidt

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    1. Danke für die positive Rückmeldung und den konstruktiven Hinweis.

      Der mittelbare und zeitversetzte Zusammenhang besteht m.E. tatsächlich gerade wegen der bereits seit etwa 2004 anhaltenden Sonnenschwäche. https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/03/08/absturz-der-sonnenaktivitaet-anfang-maerz-2017/

      In diesem Jahr gibt es bereits bis Mitte April 30 Tage ohne Sonnenflecken, im gesamten Jahr 2016 waren es 32 Tage. http://www.spaceweather.com/

      Die ohnehin schwache Akivität lässt also vor allem im März 2017 mit 16 fleckenlosen Tagen stark nach und zeigt Werte wie in einem Sonnenminimum. https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/04/07/die-atmosphaere-ueber-den-weltmeeren-kuehlt-stark-ab-global-warming-reality-check-maerz-2017/

      Den Zusammenhang zwischen schwacher Sonnenaktivität vor allem im EUV-Bereich und dem stratospärischen arktischen Polarwirbel haben Labitzke/Kunze 2009 hier beschrieben: Labitzke/Kunze: „Über die unerwartet warme Stratosphäre im Winter 2008/2009„. Das SSN-Sonnenminimum SC 23 zu 24 war im Dezember 2008.

      Ein weiterer Artikel zum Thema findet sich ebenfalls bei den „Freien Beilagen zur Berliner Wetterkarte“ (laut Anfrage derzeit nicht aufrufbar wegen Umstellung auf die neue Website, geht am 19.4.2017 wieder: Freie Beilagen zur Berliner Wetterkarte) unter „Publikationen“: „Die Nordatlantik-Oszillation – die Lenkung der Winter„. Link: https://berliner-wetterkarte.de/

      Weitere auch kurzfristige Einwirkungen schwacher Sonnenaktivität sind über die Zunahme der kosmischen Strahlung (GCR) mit der Folge verstärkter Wolkenbildung denkbar. http://cosmicrays.oulu.fi/

      OULU GCR

      Hier fand ich folgenden interessanten Satz:

      „…Die Sonnenaktivität beeinflusst die Luftströmungen und Witterungsverhältnisse in Deutschland. Deutlich erkennbare Zusammenhänge bestehen zu den Häufigkeitsverhältnissen der Großwetterlagen (tendenziell mehr „Westwetter“ in Phasen mit hoher, aber mehr Nord- und Trogwetterlagen in Phasen mit geringerer Sonnenaktivität) und zu den Windverhältnissen in höheren Luftschichten (tendenziell erhöhte Westwind- Geschwindigkeit in Phasen mit erhöhter Sonnenaktivität)…

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  2. Auch der April letzten Jahres war scho reichlich unterkühlt.
    Habe mir die WEB CAM von Bad Herrenalb angeschaut, gerade mal 26 km von meinem Wohnort in der Rheinebene entfernt, kann man mit der Stadtbahn hinfahren. Sieht aus wie im tiefsten Winter, bei gerade mal 300münN.
    Und auch im Oberrheintal ist es bei Graupelschauer und 4°C auch nicht gerade kuschelig.
    Herr Schmidt, nicht nur ihr Walnussbaum leided, sondernauch bei uns die Obstbauern und Winzer, die mit großer Sorge auf die kommenden Nächte. Zum Glück war es bis jetzt bedeckt, und die Temperatur blieb bei 3°C stehen. Wenn´s aber die nächsten Nächte aufklart dann rauscht es gleich, wie schon vorhergesagt, selbst im Oberrheintal auf bis zu -3°C runter.

    Schneefan, die Beinflussung der Grosswetterlagen durch die Sonnenaktivität ist eigentlich schon auffallen. Die Westwindlagen werden immer weniger, auch hat sich die Hauptwindrichtung mehr nach östlicher Richtung verschoben.

    Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Ganze weiterentwickelt.

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  3. Update zum Wetter in Karlsruhe.
    Aus Graupel wurde Schneefall. Deine Prognose vom 02. April, Volltreffer.
    Hätte aber nicht gedacht, dass es bis ins Rheintal runterschneit.

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    1. Ja, meine statistische Einschätzung vom 2. April 2017 für einen eher kühlen April nach einem sehr milden März für Deutschland mit einer Eintreffwahrscheinlichkeit von 4 zu 5, also 80%, scheint einzutreffen.

      Auch im letzten Jahr war der April mit einer Mitteltemperatur von 7,9°C in Deutschland um -0,4 K untertemperiert zum WMO-Klimamittel 1981-2010:


      Quelle: DWD Zeitreihen und Trends

      So sieht „Klimaerwärmung“ in Deutschland aus…

      19.4.2017: 150 cm Neuschnee auf der Zugspitze – 430 cm Schneehöhe!

      18.4.2017: April-Winter 2017 lässt nicht locker: Ordentlich Schnee im Sauerland – Fotos!

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