Kommt er oder kommt er nicht? Modelle und El Niño – zwei Welten voller Gegensätze! ENSO-Update Mai 2017

UPDATE 10.6.2017: US Weather Forecaster Downgrade El Niño Chance.

Auch die ENSO-Prognosen von Mai 2017 sind weiter sehr uneinheitlich und von der Frühlingsbarriere geprägt: Von Februar bis Mai sind die ENSO-Prognosen besonders unsicher.

Bereits Ende April hatte NOAA/CFSv2 seine monatelange El Niño-Prognose für Mai 2017 zurückgenommen.

Zum Vergrößern anklicken: Vergleich der NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen mit den Daten bis zum 15.4. (linke Grafik) und bis um 25.4.2017 (rechte Grafik): Die El Niño-Prognose für den Mai 2017 wurde binnen 10 Tagen aufgegeben. In den schwarzen Ovalen der Niño-Gebiete (5N – 5S) liegen die SSTA nun überwiegend nicht mehr bei El Niño-Werten +0,5 K und wärmer (rechte Grafik), im östlichen äquatorialen Pazifik liegen die Temperaturen sogar wieder im La Niña-Bereich bei SSTA von -0,5 K und kälter (blaue Farben). Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/glbSSTe3Mon.html

Ende April 2017 zeigte sich eine kräftige Abkühlung der Meeresoberflächentemperaturen (SST) im äquatorialen Pazifik, also das Gegenteil von El Niño-Bedingungen, die nach NOAA-Definition SSTA von +0,5 K und wärmer im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 erfordern.

Zum Vergrößern anklicken: Der CDAS-Plot zeigt die Änderungen der globalen SSTA zum WMO-Klimamittel 1981-2010 der letzten sieben Tage vom 21. bis zum 28.4.2017. Die Temperaturen im äquatorialen Pazifik sind im Niño-Gebiet 3 (schwarzes Oval, blaue Farben) kräftig gefallen, kein El Niño in Sicht! Quelle: http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/

Seit Monaten künden die meisten ENSO-Modelle vom baldigen erneuten Eintreffen eines global wärmenden El Niño-Ereignisses im äquatorialen Pazifik.

Aber wo bleibt er?

Zunächst einmal folgte auf La Niña (EP) die ähnliche, aber verschiedene La Niña-Modoki (CP) und brachte schwere Überschwemmungen in Peru.

Während die Atmosphäre über dem äquatorialen Pazifik noch Mitte April 2017n weiter alle Anzeichen von global kühlenden La Niña-Bedingungen zeigte,…

„… Across the western and central Pacific, the pattern of cloudiness, rainfall, and winds remains consistent with La Nina-like conditions…“ 13.4.2017: 2017 April Quick Look

…lagen die Meerestemperaturen (SST) Anfang schon April im neutralen ENSO-Bereich.

„By early April 2017, the tropical Pacific remained in an ENSO-neutral state, with above-average SSTs present in the eastern Pacific Ocean, and near-average SSTs present across the central and east-central part of the basin…“ Quelle: wie vor

Der Multivariate ENSO Index (MEI) als gekoppeltes Atmosphäre-/Ozeanmodell überraschte allerdings im April 2017 mit seinen Kriterien nach kurzen La Niña-Bedingungen im NH-Herbst 2016 und negativ/neutralen Werten von -0,08 noch im Februar/März 2017 mit einem kräftigen Anstieg auf +0,77 und damit auf mäßige El Niño-Bedingungen im Doppelmonat März/April

Der gekoppelte Atmosphäre/Ozean-Index “MEI” ist mit einem März/April-2017-Wert von 0,77 gegenüber dem beiden Vormonaten mit -0,08 hochgeschnellt und liegt ab April 2017 wieder im mäßigen El Niño-Bereich. Von acht Vergleichsjahren entwickelten fünf El Nino-Bedingungen im Laufe des Jahres, drei blieben im neutralen Bereich und kein Lauf entwickelte La Niña-Bedingungen. Allerdings sind ENSO-Prognosen von Februar bis Mai jeden Jahres besonders schwierig (Frühlingsprognosebarriere). Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/enso/mei/

Im Gegensatz zum MEI hatten sich die ENSO-Prognosen in Richtung El Niño von Mitte März bis Anfang April 2017 deutlich abgeschwächt, wie der Vergleich zeigt.

Screenshot des Vergleichs der IRI/ENSO-Prognosen vom 13.4.2017 für Anfang April und Mitte März 2017. Während das Eintreten von El Niño-Bedingungen für den Sommer 2017 Mitte März noch bei knapp 70% lag (rechte Grafik, rote Säulen), werden Anfang April 2017 dafür im Modellmittel nur noch kpapp 50% gerechnet (linke Grafik, rote Säulen). Von Februar bis Mai sind die ENSO-Prognosen wegen der Spring Predictability Barrier („Frühlingsbarriere“) allerdings besonders schlecht. Quelle: April Quick Look

Völlig anders sehen die noch immer nicht erneuerten NOAA-Projektionen von April 2017 für die ENSO-Entwicklung der SSTA im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 bis ins Jahr 2018 aus: Von El Niño-Bedingungen mit SSTA von +0,5 K und wärmer seit Monaten keine Spur!

Die NOAA-ENSO-Projektion von April 2017 sieht mit Werten um Null K Abweichung im Jahr 2017 ausnahmslos neutrale ENSO-Bedingungen, die sogar bis Mitte 2018 andauern sollen (rechte Spalte). Quelle: Consolidated NINO3.4 Outlook Probability Table

Die aktuellen NOAA/CFSv2-Prognosen haben sich diesen NOAA-Langzeitprojektionen nach unten angepasst und sehen im Mittel nun vorerst keine El Niño-ONI-Werte von +0,5 K und wärmer mehr.

Der Plot zeigt die aktuelle ENSO-Prognose von NOAA/CFSv2 für die Dreimonatswerte (ONI) der Abweichungen im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik. Außer im Juni (als Einzelmonat) wird der El Niño-Wert von mindestens +0,5 nicht erreicht oder überschritten. Kein El Niño mehr in Sicht! Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/CFSv2SST8210.html

Kommt El Niño oder kommt er nicht?

Ein Blick in die – nicht immer unverfälschte – gemessene Realität hilft…

Der Southern Oscillation Index gilt als ca. zweimonatiger Vorlaufwert für die Entwicklung der östlichen Passatwinde (tradewinds)  im äquatorialen Pazifik und damit für die weitere ENSO-Entwicklung. Von dauerhaften El Niño-Bedingungen unterhalb von -7,0 bis April 2017 keine Spur…

SOI-Grafik mit einem kräftigen Anstieg von -19,06 im April auf +2,83 im Mai ,+3,72 im Juni 2016 und mit +3,7 im Juli 2016 und +13,82 im September, im Oktober ein deutlicher Rückgang auf -4,51, also in den negativ/neutralen Bereich, im November ein leichter Anstieg auf +0,68, im Dezember auf +0,48 nahezu unverändert in den positiv/neutralen Bereich ebenso wie mit +0,50 im Januar 2017. Mit einem Wert von -6,3 im April nach +3,8 im März 2017 sind El Niño-Bedingungen (unterhalb von -7,0) näher gerückt…Quelle: https://www.longpaddock.qld.gov.au/seasonalclimateoutlook/southernoscillationindex/soigraph/index.php

Der laufende 30-Tages-Index des SOI hat sich Mitte Mai 2017 aktuell nach einem kleinen Absturz wieder deutlich in den neutralen Bereich auf nur noch -3,4 erholt.

Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Ende Mai 2017 mit -3,4 im negativ-neutralen Bereich. Anfang Oktober 2016 wurde mit rund +14 der höchste Stand seit knapp drei Jahren erreicht. La Niña ist vorbei, aber El Niño ist vorerst nicht in Sicht! Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/

Die aktuellen SOI-Tageswerte findet man hier: Recent (preliminary) Southern Oscillation Index (SOI) values.

Sie lagen von Ende Januar bis Mitte Febuar 2017 deutlich im positiven (La Niña-) Bereich, waren aber seitdem stark auf Werte um -40 in Richtung El Niño-Bedingungen (ab -7 und tiefer) gefallen, wovon sie sich im März 2017 deutlich erholt hatten. Ab Mitte April 2017 ist erneut ein kräftiger Absturz auf Werte um -30 zu sehen, der sich aber im Mai 2017 bereits wieder deutlich abschwächt.

Die auffälligen Werte kamen durch eine vorübergehende Umkehr der Luftdruckverhältnisse zwischen Tahiti (normalerweise höher als Darwin) und Darwin (normalerweise tiefer als Tahiti) zustande.

Der Energiegehalt (Ocean Heat Content) der oberen 300 m im äquatorialen Pazifik zeigt (bisher) nach zwei kleinen Hüpfern unterhalb der El Niño-Schwelle von +0,5 K Abweichung neutrale Bedingungen.

Der Plot stellt den Verlauf der Temperaturanomalien bis zu 300 Meter unter Wasser im äquatorialen Pazifik dar. Die teils kräftigen negativen  Abweichungen der kalten (blauen) Upwelling-Phase einer äquatorialen Kelvinwelle haben Mitte Mai 2016 mit -1,2 K Abweichung ihren Höhepunkt erreicht und gehen ab Mitte November 2016 in eine neutrale Phase um Null K Abweichung zurück. Zwei kurze wärmere Phasen (orange) erreichen (bisher) nicht die +0,5 K für El Niño-Bedingungen. Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/MJO/enso.shtml

Eine weitere gemessene Perspektive gibt dieser Blick unter Wasser, der aktuell am 22.5.2017 ebenfalls neutrale Bedingungen zeigt.

Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Februar 2017 bis 22. Mai 2017 von oben nach unten. Die kalten Anomalien beherrschten bis April 2017 große Bereiche im mittleren und östlichen äquatorialen Pazifik von 0 bis etwa 200 m Tiefe. Im Mai 2017 ist davon nur noch ein kalter Rest im östlichen Pazifik (EP) bis etwa 100 m Tiefe übriggeblieben, während es im zentralen Pazifik (CP) vor allem um 200 m deutlich wärmer geworden ist. An der Meeresoberfläche herrschen im Mai 2017 neutrale Bedingungen um Null K Abweichung. Von El Niño keine Spur! Quelle: 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections

Zusammenfassung: Es gibt auch weiterhin keinen vernünftigen Hinweis darauf, dass in diesem NH-Sommer oder auch danach ein El Niño-Ereignis nach Definition von NOAA eintritt.

Danach müssen fünf aufeinander folgende Dreimonatswerte des ONI bei einer Abweichung der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) von mindestens +0,5 K und wärmer im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 liegen.

Der ONI wird aus den Monatswerten des Monthly Niño-3.4 index  gebildet.

Umso verwunderlicher erscheinen die aktuellen Mai-ENSO-Prognosen von ECMWF für kräftige El Niño-Bedingungen bis zu +3,0 K Abweichung im NH-Herbst 2017…:

ECMWF-ENSO-Prognose vom Mai 2017 für die Abweichungen der Meeresoberflächentemperatur (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4. Ab NH-Sommer sollen im Mittel El Niño-Werte ab +0,5 K Abweichung und wärmer erreicht werden. Für den November 2017 werden Werte zwischen-0,5 und +3,0 gerechnet, was auf eine starke Unsicherheit hinweist. Quelle: ECMWF ENSO FORECAST.

…, während UKMO/MetOffice deutlich niedrigere Werte, allerdings ab NH-Sommer 2017 im Mittel im schwachen El Niño-Bereich knapp über +0,5 K Abweichung sieht.

UKMO/MetOffice-ENSO-Prognose vom Mai 2017 für die Abweichungen der Meeresoberflächentemperatur (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4. Ab NH-Sommer sollen im Mittel El Niño-Werte ab +0,5 K Abweichung und wärmer erreicht werden. Im November 2017 werden Werte zwischen-0,2 und +1,7 gerechnet, was auf eine weniger starke Unsicherkeit als bei ECMWF hinweist. Quelle: http://www.metoffice.gov.uk/research/climate/seasonal-to-decadal/gpc-outlooks/el-nino-la-nina

Alle ENSO-Modelle auf einen Blick findet man hier: ENSO-Model-Summary

Der Durchschnitt der ENSO-Modelle – einschließlich NOAA/CFSv2 – sieht Mitte Mai 2017 mit knapp -0,8 K SSTA schwache El Niñ0-Bedingungen (ab +0,5 K und wärmer) im OKTOBER 2017. Dabei liegen zwei Modelle (JMA und NASA) mit bis zu +1,4 K Abweichung im mäßigen La Niña-Bereich von -1,4 K und BOM mit knapp unter Null K in neutralen Bedingungen weit auseinander. (Nur) BOM sieht El Niño/La Niña-Bedingungen erst ab +– 0,8 K (gestrichelte senkrechte Linien) abweichend von NOAA (+-0,5). Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/model-summary/#tabs=Pacific-Ocean

Unbeeindruckt von den warmen ENSO-Prognosen fallen die gemessenen globalen Temperaturen zeitversetzt nach der global kühlenden La Niña seit Anfang 2016 bis Ende April 2017 kräftig weiter…

Die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) von RSS zeigen nach dem kräftigen El Niño-Ereignis seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur im Februar 2016 von Januar 2016 bis einschließlich April 2017 im linearen Trend trotz einer leichten Erholung gegenüber dem Vormonat März kräftig nach unten (grüne Linie). Dieser negative lineare Trend dürfte sich im Jahr 2017 wegen der andauernden zeitversetzt global kühlenden Wirkung von La Niña weiter fortsetzen. Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/from:2016/to:2017.3/plot/rss/from:2016/to:2017.3/trend

…; und auch die regionalen Entwicklungen in Europa und Deutschland sahen nach einem Absturz der Sonnenaktivität im März 2017, einer andauernden Kältewelle im April 2017 mit weißen Ostern und einer stark unterkühlten ersten Maihälfte mit pünktlichen Eisheiligen zeitweise eher spätwinterlich aus:

Die NOAA-Reanalyse für die Temperaturabweichungen zum WMO-Klimamittel 1981-2010 für den Durchschnitt der ersten Maihälfte 2017. In großen Teilen Europas und auch in Deutschland war die erste Maihälfte 2017 teils kräftig unterkühlt: Die Eisheiligen waren fleißig! Quelle: https://www.esrl.noaa.gov/psd/data/composites/day/

Die aktuelle Entwicklung hin zu sommerlichen Werten sieht für den Mai 2017 in Deutschland bei aktuell mit -o,3 K Abweichung zum WMO-Klimamittel 1981-2010 noch knapp negativen Werten für die Durchschnittstemperaturen im Mai 2017…

Die Grafik der Uni Karlsruhe zeigt die Abweichungen der Temperaturen in Deutschland vom 1. bis 23.5.2017 zum veralteten (kälteren) Klimamittel 1961-1990 von +o,6 K. Zum modernen (milderen) WMO-Klimamittel 1981-2010 beträgt die Abweichung -0,3 K. Quelle: http://imkhp2.physik.uni-karlsruhe.de/wetterwerte.html

…hin zu knapp positiven Abweichungen, wie sie sich bereits am 24. April 2017 in einer statistischen Einschätzung abzeichneten:

„…Statistisch folgt auf eine Kombination aus sehr mildem März und kühlem April ein eher milder Mai…“

Die NOAA-Reanalyse der Temperaturabweichungen zum WMO-Klimamittel 1981-2010 für den TA-Durchschnitt im Mai nach Jahren mit der Kombination eines sehr milden März und eines eher unterkühlten April.
Danach besteht für den Mai 2017 in großen Teilen Europas und auch in Deutschland statistisch eine gute Chance für leicht überdurchschnittliche Temperaturen. Quelle: https://www.esrl.noaa.gov/psd/cgi-bin/data/composites/printpage.pl

Dort schrieb ich aber auch:

„…Der Sommer 2017 sieht dagegen statistisch eher etwas kühler aus.

Die NOAA-Reanalyse für die Temperaturabweichungen zum WMO-Klimamittel 1981-2010 für den Durchschnitt im Sommer 2017 nach Jahren mit der Kombination eines sehr milden März und eines eher unterkühlten April.
Danach besteht für den Sommer 2017 in großen Teilen Europas und auch in Deutschland statistisch eine Chance für leicht unterdurchschnittliche Temperaturen. Quelle: wie vor“

Daran hat sich – leider – bis heute statistisch nix geändert; auch NOAA/CFSv2 rechnet weiter mit einem durchschnittlich temperierten Sommer 2017 in Deutschland und Europa.

NOAA/CFSv2-Prognose von Ende Mai 2017 für die Abweichungen der 2m-Temperaturen im Sommer 2017 in Europa. In weiten Teilen Europas wie auch in Deutschland werden im Sommer 2017 durchschnittliche Temperaturen erwartet. Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml

Nur der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht – wie so oft – einen von Erwärmungsphantasien CO2-fehlgesteuerten? –  überwärmten Sommer 2017 in Deutschland….

Screenshot des aktuellen DWD-Jahreszeitentrends von Mai 2017 für den Sommer 2017 in Deutschland. Mit einer über 40%igen Wahrscheinlichkeit wird der Sommer wärmer als als WMO-Klimamittel 1981-2010. Schau’n wir mal… Quelle: DWD-Jahreszeitenvorhersage

Letzte Meldung: Die globalen 2m-Temperaturen gehen auch im Mai 2017 weiter zurück.

Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach den bis zum 24.5.2017 gemessenen und für die folgenden sieben Tage berechneten Werten (schwarze Linie) haben sich die globalen Temperaturen zwar gegenüber April 2017 um ein paar Hundertstel K erhöht, gehen aber insgesamt nach einem Peak Ende März 2017 vor allem auf der NH (rote Linie) auch im Mai 2017 weiter nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden… Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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