„Global Warming“ Reality Check April 2016: Die globalen Temperaturen gehen weiter zurück

Nach einem rekordwarmen Februar 2016 mit einer Abweichung von 0,83 K auch bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH gehen die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre (TLT) nach dem März 2016 mit 0,73 K (Märzrekord) auch im April 2016 mit 0,71 K weiter leicht zurück.

Der April 2016 hat nach den Rekorden der letzten Monate nur noch Rang 2 hinter 1998 mit 0,74 K erreicht, der Vorsprung der globalen Durchschnittstemperatur des Jahres 2016 hat sich bei UAH im April 2016 damit erstmals verringert und beträgt noch 0,462 K nach 0,495 K im März 2016.

Die vorläufigen Satellitendaten von UAH und RSS (0,76, Vormonate 0,84 und 0,98, April 1998 = 0,86)  liegen – anders als in den Monaten zuvor  – bei beiden Datenanbietern im April 2016 nicht mehr bei den positiven Abweichungen auf Rang 1, sondern nur noch auf Rang 2 hinter 1998.
Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Abweichungs-Werte von UAH und RSS sind die unterschiedlichen Klimaperioden von UAH (1981-2010) und RSS (1979 – 1998) zu beachten.

Update 11.5.2016: Die IPCC-Klimamodelle haben die Entwicklung der globalen Temperaturen weit überschätzt, wie der aktuelle Vergleich der Modellrechnungen zur realen Entwicklung der Satellitentemperaturen von Januar 2001 bis April 2016 zeigt:

The Speedometer for the 15 years 4 months January 2001 to April 2016 shows the [1.1, 4.2] C°/century-equivalent range of global warming rates (red/orange) that IPCC’s 1990, 1995 and 2001 reports predicted should be happening by now, against real-world warming (green) equivalent to <0.5 C°/century over the period, taken as the least-squares linear-regression trend on the mean of the RSS and UAH satellite global lower-troposphere temperature datasets.
The Speedometer for the 15 years 4 months January 2001 to April 2016 shows the [1.1, 4.2] C°/century-equivalent range of global warming rates (red/orange) that IPCC’s 1990, 1995 and 2001 reports predicted should be happening by now, against real-world warming (green) equivalent to <0.5 C°/century over the period, taken as the least-squares linear-regression trend on the mean of the RSS and UAH satellite global lower-troposphere temperature datasets. Quelle: http://joannenova.com.au/2016/05/monckton-ipcc-climate-models-speeding-out-of-control-compared-to-real-world/
Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen von CFSv2 zeigt den April 2016 global mit einer Abweichung von 0,56 K zum Klimamittel 1981-2010 allerdings noch auf Rang 1, aber mit einem deutlicheren Rückgang zum Vormonat (0,63 K) als die Satellitendaten von UAH: Die globale Atmosphäre reagiert von unten nach oben auf den nachlassenden Wärmeeintrag durch das rasch abschwächende kräftige El Niño-Ereignis im äquatorialen Pazifik.

(zum Vergrößern anklicken)

Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im März 2016: Mit einer Rekord-Abweichung von 0,56 (Vormonat 0,63 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 gehen die globalen Temperaturen zwar weiter zurück, aber auch der März 2016 liegt noch auf Rang 1 von 38 Jahren hinter 2002 mit 0,48 K (Image MouseOver Tool). Bei der Betrachtung der Grafik ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind…Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php
Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im April 2016: Mit einer Rekord-Abweichung von 0,56 (Vormonat 0,63 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 gehen die globalen Temperaturen zwar weiter zurück, aber auch der April 2016 liegt noch auf Rang 1 von 38 Jahren vor 2007 mit 0,44 K  (Image MouseOver Tool) Bei der Betrachtung der Grafik ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind…Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Der Rückgang der globalen Temperaturen im März 2016 und im April 2016 kommt nicht überraschend, weil die globalen Meeresoberflächentemperaturen (SST) bereits im Februar 2016 kühler waren als im Januar 2016. NOAA: Die kalte La Niña kommt schon im Sommer 2016 – ENSO-Update März 2016

Während bei anderen vergleichbar kräftigen El Niño-Ereignissen wie 2015/16 nicht nur zeitversetzt eine Erwärmung der globalen Erdatmosphäre folgte – wie auch in diesem Jahr -, haben sich die globalen Meere von dieser zeitversetzten Erwärmung abgekoppelt und zeigen gegenüber dem ähnlich starken El Niño-Ereignis 1997/98 eine überraschende deutliche Abkühlung von Januar zu Februar 2016:

Der Plot von BOB TiSDALE zeigt den Verlauf der globalen SSTA bei den kräftigen El Niño-Ereignissen 1997/98 und 2105/16. Die monatlichen durchschnittlichen SSTA mehrer Datenanbieter lassen den überraschenden Absturz der globalen SST im Februar 2016 erkennen.
Der Plot von BOB TISDALE zeigt den Verlauf der globalen SSTA bei den kräftigen El Niño-Ereignissen 1997/98 und 2105/16. Die monatlichen durchschnittlichen SSTA mehrer Datenanbieter lassen den überraschenden Absturz der globalen SST im Februar 2016 erkennen. Quelle: Global Sea Surface Temperature Responses to the 1997/98 and 2015/16 El Niño Events

Ist damit bereits im März 2016 der anhaltende Rückgang der globalen Temperaturen nach dem kräftigen El Niño-Ereignis seit Sommer 2015 mit seinem Höhepunkt Ende Oktober/Anfang November 2015 eingeleitet? Wie “warm” wird das Jahr 2016? NOAA/CFSv2 korrigiert ENSO-Prognose stark nach unten!

„…Das bisher wärmste Jahr bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH 6.0 war das El Niño-Jahr 1998, das zweite Jahr von Super El Niño 1997/98 mit einer Jahresmittelabweichung von 0,484 K zur international üblichen von der WMO empfohlenen Klimavergleichsperiode 1981-2010.

Gegenüber den ersten drei Monaten 1998 hat das zweite El Niño-Jahr 2016 einen Vorsprung von 0,495 K und liegt derzeit bei einem Durchschnitt von 0,536 K. http://vortex.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0beta/tlt/tltglhmam_6.0beta5.txt

Um unter dem Rekordjahr 1998 zu bleiben, müsste der Rest des Jahres 2016 also im Durchschnitt unter 0,457 K Abweichung bleiben.

Das erscheint nicht unmöglich…, denn schon der April 2016 wird kälter werden als der April 1998 mit 0,743 K Abweichung…“

Mit 0,71 K ist der April 2016 kälter als der April 1998 mit 0,74 K Abweichung.

Es bleibt also abzuwarten, ob nicht schon im Jahr 2016 erstmals wieder negative Monats-Abweichungen bei den globalen Temperaturen auftreten, wie dies nach dem ähnlich kräftigen El Niño-Ereignis 1997/98 – allerdings erst im folgenden März 1999 – bei den Satellitendaten von UAH geschah: http://vortex.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0beta/tlt/tltglhmam_6.0beta5.txt

Die vorläufigen Berechnungen des DWD für den April 2016 in Deutschland lagen mit 8.0 °C  wieder mal zu warm, es waren nur 7,9°C. Die negative Abweichung betrug also -0,4 K und nicht -0,3 K. Der April 2016 war damit der zweitkälteste der letzten 15 Jahre nach 2008 (7,6 °C). Quelle DWD: http://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihenundtrends/zeitreihenundtrends.html?nn=344886#buehneTop

Übrigens: Dass der April 2016 in Deutschland zum international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 im Gegensatz zum veralteten kälteren Klimamittel 1961-1990 eine negative Abweichung von -0,4 K aufweist, liegt laut DWD-Pressemitteilung von 29.4.2016 am Klimawandel. Den Begriff „Klimawandel“ benutzt der DWD – wie viele Klimaalarmisten weltweit – anstelle von Klimaerwärmung, seit die globale Erwärmung von 1997 bis Februar 2016 „Pause“ machte:

„…In den letzten Jahren war der April meist deutlich zu warm. Gefühlt war der April daher für viele zu kalt. Doch die Durchschnittstemperatur in Deutschland lag mit 8,0 Grad Celsius (7,4 °C) um 0,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Schaut man allerdings auf die Vergleichsperiode 1981 bis 2010, war der April um 0,3 Grad zu kalt. Hier zeigt sich der Wandel unseres Klimas…“ (Hervorhebungen von mir)

Der erste Satz ist eine glatte Lüge: In den letzten vier Jahren vor 2016 lagen die Durchschnittstemperaturen im April nur ein einziges Mal über dem Durchschnitt, aber drei Mal darunter, wie die WO- Grafik veranschaulicht:

Die WO-Grafik zeigt den Verlauf der Temperaturabweichungen in Deutschland zum 30-jährigen Klimamittel 1986-2015 von 1986 bis 2016. In den letzten vier Jahren vor 2016 lagen die Abweichungen meist im negativen Bereich, nur ein einziges Mal lagen sie über dem Durchschnitt. Quelle:
Die WO-Grafik zeigt den Verlauf der Durchschnittstemperaturen in Deutschland im April zum 30-jährigen Klimamittel 1986-2015 von 1986 bis 2016. In den letzten vier Jahren vor 2016 lagen die Temperaturen meist unterhalb des Mittelwertes (rote Linie), nur ein einziges Mal lagen sie über dem Durchschnitt. Die April-Temperaturen in Deutschland befinden sich nach einem Höhepunkt im Jahr 2009 bis 2016 klar im linearen Abwärtstrend. Quelle: Von Sommerfeeling bis Schnee

Der April 2016 in Deutschland war auch nicht „gefühlt für viele zu kalt“, sondern er war am Anfang und am Ende mit teilweisen Rekordschneefällen seit fast 50 Jahren in großen Teilen zeitweise winterlich:

Siehe dazu: Deutscher Wetterdienst mit Aprilscherz: Märzwinter 2016 mit wiederholten Schneefällen in Deutschland war MILD!

Von einer signifikanten Klimaerwärmung ist daher auch im April 2016 sowohl global – trotz mehrerer Monatsrekorde hintereinander wegen El Niño – als auch national nichts zu sehen.

Die ohnehin nur mäßige Sonnenaktivität hat im April  2016 gegenüber März 2016 deutlich nachgelassen, die monatliche Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) hat sich im April 2016 mit 38,0 gegenüber April 2015 mit 75,3 fast halbiert. Die Sonnenaktivität war bereits Ende März 2016 mit einem einzigen stabilen Sonnenfleck ungewöhnlich schwach, schon Ende Mai 2015 gab es nach dem Maximum im April 2014 zwei fast fleckenlose Tage auf der erdzugewandten Seite der Sonne.

Unter dem Titel “Global Warming” Reality Check (GWRC) stelle ich monatlich die aktuellen Daten für Sonne, Temperaturen, ENSO, PDO, AMO und Meereisflächen vor. Dabei kommt es je nach Anbieter zu Verzögerungen. Die Daten werden hier nachgetragen, wenn sie veröffentlicht sind, bis dahin bleiben die Werte/Plots des Vormonats zur besseren Übersicht stehen.

Globale Zusammenfassung April 2016 (Kurzform):

Sonne

SN Ri: 38,0 neu (Vormonat 54,9 neu, Vorjahr 75,3 neu). Die internationale monatliche Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) hat sich im April 2016 gegenüber März 2016 deutlich verringert und gegenüber dem April 2015 fast halbiert.

SSN Ri Oktober 2015 = 66,0 neu (Vormonat = 66,4 neu, Vorjahr = 97,3 neu nach Solar Max. mit 116,4 neu im April 2014). Ab 1.7.2015 neue Zählweise auch der alten Sonnenflecken: SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet (Der Umrechnungsfaktor von neu zu alt beträgt etwa 0,7) http://sidc.oma.be/silso/datafiles

Globale Temperaturen

UAH/TLT: 0,71 K (Vormonate 0,73 und 0,83, Vorjahr 0,09) Abweichung zum Klimamittel 1981 – 2010, Rang 2 von 38. UAH V6 Global Temperature Update for April, 2016: +0.71 deg. C

RSS/TLT: 0,76 K (Vormonate 0,84 und 0,98, Vorjahr 0,17) Abweichung zum Klimamittel 1979 – 1998, Rang 2 von 38. http://data.remss.com/msu/monthly_time_series/RSS_Monthly_MSU_AMSU_Channel_TLT_Anomalies_Land_and_Ocean_v03_3.txt

NOAA/NCEP/CFSv2: 0,56  (Vormonate 0,63 und 0,70) global TA 2m – http://models.weatherbell.com/temperature.php Rang 1 von 38 Image MouseOver Tool

ENSO (El Niño/La Niña)

ONI: Februar/März/April 2016 (FMA) 1,6  zum Klimamittel 1981 – 2010, Vormonate 1,9 und 2,2; seit SON 2014 gibt es zeitweise schwache El Niño-Bedingungen. Ein El Niño-Ereignis ab FMA 2015, das mit 1,5 ab JAS kräftig ist, nach umstrittener NOAA-Korrektur gibt es aber kein El Niño-Ereignis 2014 mehr.

Monthly Niño-3.4 index:  1,18 K zum Klimamittel 1981-2010,Vormonate 1.50, 2.0, 2.23 nach NOAA-Korrektur

PDO (Pazifische Dekaden-Oszillation): +2,62, Vormonat +2,4, Vorjahr +1,44. Quelle: http://research.jisao.washington.edu/pdo/PDO.latest

AMO (Atlantische Multidekaden-Oszillation): +0,192 , Vormonat +203, Vorjahr: -0,056. Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/correlation/amon.us.long.data

Meereisflächen (Extent)

Antarktis (Südpol) http://nsidc.org/data/seaice_index/  mit andauerndem linearem Anstieg der Meereisflächen im April 2016 seit Beginn der Messungen 1979, aber mit ungewöhnlich kräftigem Rückgang  – wie schon im Januar 2016 – gegenüber dem Vorjahr 2015.

Arktis: http://nsidc.org/data/seaice_index/ – mit leichtem linearen Rückgang seit Beginn der Messungen 1979, aber mit geringem Anstieg gegenüber dem Vorjahr und Stagnation seit 2006.

 

MONATSBERICHT April 2016: (ausführlich)

SONNE

Ab 1.7.2015 neue Zählweise auch der alten Sonnenflecken: SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet. (Der Umrechnungsfaktor von neu zu alt beträgt etwa 0,7) http://sidc.oma.be/silso/datafiles

Mäßige und gegenüber dem Vormonat März 2016 deutlich verringerte Aktivität mit einer monatlich durchschnittlichen internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) von 38,0 neu (Vormonat 54,9 neu, Vorjahr 75,3 neu). Die Sonnenfleckenaktivität hat sich gegnüber dem Vorjahr fast halbiert und war bereits Ende März 2016 mit einem einzigen stabilen Sonnenfleck ungewöhnlich schwach.

SSN Ri Oktober 2015 = 66,0 neu (Vormonat = 66,4 neu, Vorjahr = 97,3 neu nach Solar Max. mit 116,4 neu im April 2014). Ab 1.7.2015 neue Zählweise auch der alten Sonnenflecken: SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet (Der Umrechnungsfaktor von neu zu alt beträgt etwa 0,7) http://sidc.oma.be/silso/datafiles

SSN–Maximum des SC 24 im April 2014 mit 116,4 neu, SSN–Minimum und Beginn des SC 24 im Dezember 2008 mit SSN 2,2 neu (1,7 alt).

Monatliche (blau Linien) und über 13 Monate gemittelte (rote Linien/smoothed) ab 1.7.2015 NEUE (höhere) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich April 2016. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics
Monatliche (blau Linien) und über 13 Monate gemittelte (rote Linien/smoothed) ab 1.7.2015 NEUE (höhere) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich April 2016. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics

Zum Vergleich dieselbe Grafik bis Mai 2015 mit der alten Zählweise der Sonnenflecken:

Monatliche und über 13 Monate gemittelte (smoothed) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich Mai 2015. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics
Monatliche (blaue Linien) und über 13 Monate gemittelte (rote Linien/smoothed) bis 30.6.2015 gültige ALTE (niedrigere) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich Mai 2015. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics

Besonderheit: Sonne im Mai 2015 mit zwei fast fleckenlosen Tagen – Weltklimakonferenzen auf der falschen Fährte?

GLOBALE TEMPERATUREN

UAH/TLT: 0,71 K (Vormonate 0,73 und 0,83, Vorjahr 0,09) Abweichung zum Klimamittel 1981 – 2010, Rang 2 von 38. UAH V6 Global Temperature Update for April, 2016: +0.71 deg. C

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis April 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun imApril mit einer Abweichung von 0,71 K einen weiteren leichten Rückgangs zum Vormonat (0,73) K) und nur noch mit Rang 2 von 38 Jahren hinter April 1998 mit 0,74 K. Quelle: wie vor
Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis April 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 im April mit einer Abweichung von 0,71 K einen weiteren leichten Rückgangs zum Vormonat (0,73 K) und nur noch Rang 2 von 38 Jahren hinter April 1998 mit 0,74 K. Quelle: wie vor

RSS/TLT: 0,76 K (Vormonate 0,88 und 0,98, Vorjahr 0,17) Abweichung zum Klimamittel 1979 – 1998, Rang 2 von 38. http://data.remss.com/msu/monthly_time_series/RSS_Monthly_MSU_AMSU_Channel_TLT_Anomalies_Land_and_Ocean_v03_3.txt

Die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre (TLT) von RSS zeigen trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 weiterhin keine Erwärmung von Ende 1997 bis einschließlich Februar 2016. (grüne Flatline des linearen Trends). Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2016.3/plot/rss/from:1997.9/to:2016.1/trend/plot/rss/from:1997.9/to:2016.3/trend
Die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre (TLT) von RSS zeigen trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur bis Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 weiterhin keine Erwärmung von Ende 1997 bis einschließlich Februar 2016. (grüne Flatline des linearen Trends). Erst seit März 2016 bis einschließlich April 2016 ist – vorübergehend – ein geringer und nicht signifikanter Anstieg (blaue Linie) zu erkennen. Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2016.3/plot/rss/from:1997.9/to:2016.1/trend/plot/rss/from:1997.9/to:2016.3/trend

Mit der deutlichen Verkürzung der Erwärmungs“pause“ im Februar 2016 ist eingetreten, worauf ich bereits seit Juni 2015 hinweise:

„…Die weitere ENSO-Entwicklung könnte aber auch zu einem Stillstand oder sogar zur vorübergehenden Verkürzung der Erwärmungs”Pause” führen, was sich allerdings schon 2016/2017 wieder ändern dürfte: Globale Abkühlung: La Niña 2016 in Sicht?…“

Dennoch gibt es auch aktuell seit mehr als 18 Jahren weiterhin keine signifikante globale Erwärmung mehr, die seit ihrem Ausbleiben auch gerne verschleiernd “Klimawandel” genannt oder gar öffentlich von führenden deutschen IPCC-Autoren geleugnet wird: DMG: Der Erwärmungstrend ist ungebrochen! Hat Schwachsinn einen neuen Namen…?

Der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs“Pause“ von 225 Monaten im Oktober 2015 wurde im November 2015 erneut eingestellt, hat sich im Dezember 2016 nur um einen Monat auf 224 Monate verkürzt und war im Januar 2016 noch unverändert geblieben.

Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs"Pause" von November 2015 wurde nur um einen Monat verkürzt. "Figure 1. The least-squares linear-regression trend on the RSS satellite monthly global mean surface temperature anomaly dataset shows no global warming for 18 years 8 months since May 1997, though one-third of all anthropogenic forcings have occurred during the period of the Pause." Quelle:
Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs“Pause“ von November 2015 wurde im Dezember 2015 nur um einen Monat verkürzt.  Quelle:  The Pause hangs on by its fingernails

Von 1998 bis Mitte 2015 war der lineare Trend der globalen Temperaturen (TLT) sowohl von UAH 6.0 als auch von RSS negativ:

Der lineare Trend der globalen Satellitentemperaturen von UAH 6.6 und RSS ist von 1998 bis 2015 negativ.

Der lineare Trend der globalen Satellitentemperaturen von UAH 6.0 und RSS ist von 1998 bis Mitte 2015 negativ. Quelle: https://notalotofpeopleknowthat.wordpress.com/2015/04/28/uah-release-version-6-0-confirms-cooling-trend-since-1998/

Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen von CFSv2 zeigt den April 2016 global mit einer Abweichung von 0,56 K noch auf Rang 1 mit einem weiteren leichten Rückgang zu den beiden Vormonaten (0,63 und 0,70 K).

(zum Vergrößern anklicken)

Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im März 2016: Mit einer Rekord-Abweichung von 0,56 (Vormonat 0,63 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 gehen die globalen Temperaturen zwar weiter zurück, aber auch der März 2016 liegt noch auf Rang 1 von 38 Jahren hinter 2002 mit 0,48 K (Image MouseOver Tool). Bei der Betrachtung der Grafik ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind…Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php
Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im April 2016: Mit einer Rekord-Abweichung von 0,56 (Vormonat 0,63 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 gehen die globalen Temperaturen zwar weiter zurück, aber auch der April 2016 liegt noch auf Rang 1 von 38 Jahren vor 2007 mit 0,44 K  (Image MouseOver Tool) Bei der Betrachtung der Grafik ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind…Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Ist damit bereits im März 2016 der anhaltende zeitversetzte Rückgang der globalen Temperaturen nach dem kräftigen El Niño-Ereignis seit Sommer 2015 mit seinem Höhepunkt Ende Oktober/Anfang November 2015 eingeleitet? Wie “warm” wird das Jahr 2016? NOAA/CFSv2 korrigiert ENSO-Prognose stark nach unten!

ENSO (El Niño/La Niña)

ONI: Der (Dreimonats-) ONI im April 2016  (FMA) beträgt 1,6, Vormonate  1,9 und 2,2)  zum Klimamittel 1981 – 2010 und befindet sich seit SON 2014 zeitweise in schwachen El NiñoBedingungen, zeigt aber erst mit dem August-Wert wie erwartet ein El NiñoEreignis im Jahr 2015, das erst seit den 1,5 ab JAS auch kräftig ist, nach umstrittener NOAA-Korrektur gibt es aber kein El Niño-Ereignis im Jahr 2014.

Monthly Niño-3.4 index: Der monatliche Wert für April 2016 als neuester Anteil des Dreimonats-ONI beträgt 1,18 K zum Klimamittel 1981-2010; Vormonate 1.50, 2.00. 2.23 nach NOAA-Korrektur.

SOI: Der Index für die  Differenz des Bodenluftdrucks zwischen Darwin (Australien) und Tahiti (Insel im äquatorialen Pazifik) beträgt im April 2016 -19,07 (Vormonat -6,34) als laufendes 30-Tagesmittel, also nach einem neutralen März 2016 nun wieder im kräftigen El Niño-Bereich unterhalb von -7,0. http://www.bom.gov.au/climate/enso/#tabs=SOI

Der Southern Oscillation Index gilt als ca. zweimonatiger Vorlaufwert für die Entwicklung der östlichen Passatwinde (tradewinds)  im äquatorialen Pazifik und damit für die weitere ENSO-Entwicklung.

SOI-Grafik mit einem kräftigen Anstieg von -19,06 im Februar auf nur noch -6,34 im März 2016 und erneutem Rückfall auf -19,07 und damit im kräftigen El Niño-Bereich unterhalb von -7,0. Dennoch ist La Niña nicht mehr aufzuhalten. Quelle: wie vor
SOI-Grafik mit einem kräftigen Anstieg von -19,06 im Februar auf nur noch -6,34 im März 2016 und erneutem Rückfall auf -19,07 und damit im kräftigen El Niño-Bereich unterhalb von -7,0 im April 2016. Dennoch ist La Niña nicht mehr aufzuhalten. Quelle: wie vor
Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Anfang Mai 2016 mit -19,7 im kräftigen El Niño-Bereich unterhalb von -7,0. La La Niña ist dennoch nicht aufzuhalten. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/
Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Anfang Mai 2016 mit -19,7 im kräftigen El Niño-Bereich unterhalb von -7,0. La Niña ist dennoch nicht aufzuhalten. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/

Zu den kräftigen Schwankungen des SOI schreibt BOM: „…However, fluctuations of the SOI during Australia’s northern wet season (October-April) are not unusual as the passage of tropical systems near Darwin and Tahiti affects atmospheric pressure…“ Die aktuellen Tageswerte findet man hier: https://www.longpaddock.qld.gov.au/seasonalclimateoutlook/southernoscillationindex/30daysoivalues/, sie entwickeln sich Anfang Mai 2016 in den positiven (La Niña-) Bereich…

MEI (Multivariate ENSO Index) insgesamt auf Rang 3, im Mär5 2016 nur noch auf Rang 4, also nix mit Super/Hyper/Monster El Niño 2015/16…

MEI von 1950 bis April 2016 als positive (rote/El Nino ab ca. +0,5) und negative (blaue/La Nina ab ca. -0,5) ENSO-Phasen. Die Grafik zeigt 2015/16 den insgesamt dritthöchsten Wert nach 1982/1983 und 1997/1998, die MEI-Werte fallen nach einem "Peak" im August/September 2015 nun deutlich ab, ein zweiter "Peak" wie 1998 ist nicht mehr zu erwarten. Quelle: wie vor
MEI von 1950 bis April 2016 als positive (rote/El Nino ab ca. +0,5) und negative (blaue/La Nina ab ca. -0,5) ENSO-Phasen. Die Grafik zeigt 2015/16 den insgesamt dritthöchsten Wert nach 1982/1983 und 1997/1998, die MEI-Werte fallen nach einem „Peak“ im August/September 2015 nun deutlich ab, ein zweiter „Peak“ wie 1998 ist nicht mehr zu erwarten. Quelle: wie vor
Der gekoppelte Atmosphäre/Ozean-Index “MEI” ist mit einem März/April- 2016-Wert mit +2,07 +1,96 (Vormonatswert +1,96) um 0,11 leicht gestiegen. Er liegt weiter im kräftigen El Niño-Bereich, wie er zuletzt vor 18 Jahren im Super-El Niño-Jahr 1997/1998 und davor 1982/83 aufgetreten ist. Der Abstand ist allerdings größer geworden und der aktuelle MEI-Wert liegt nur noch auf Rang 4 knapp hinter 1991/92, ein zweiter "Peak" wie 1998 oder 1983 ist nicht mehr in Sicht. Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/enso/mei/
Der gekoppelte Atmosphäre/Ozean-Index “MEI” ist mit einem März/April-2016-Wert von +2,07 (Vormonatswert +1,96) um 0,11 geringfügig gestiegen. Er liegt weiter im kräftigen El Niño-Bereich, wie er zuletzt vor 18 Jahren im Super-El Niño-Jahr 1997/1998 und davor 1982/83 aufgetreten ist. Der aktuelle MEI-Wert liegt weiter nur noch auf Rang 4 knapp hinter 1991/92, ein zweiter „Peak“ wie 1998 oder 1983 ist nicht mehr in Sicht. Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/enso/mei/

Originaltext-Auszug zur vergleichenden Grafik (Hervorhebungen von mir):

„…In the context of strong El Niño conditions since March-April 2015, this section features a comparison figure with the classic set of strong El Niño events during the MEI period of record.

Compared to last month, the updated (March-April) MEI has stabilized (up by 0.11) at +2.07, continuing just below a Top-3 ranking for the second month in a row. The preceding nine-month run in the Top-3 is tied with 1982-83 for its duration, while 1997-98 kept this level going for a full 12 months. No other El Niño since 1950 even exceeded three months at that level. The August-September 2015 MEI of +2.53 represents the peak of the 2015-16 event, and was exceeded only during the 1982-83 and 1997-98 events. The overall evolution of the 2015-16 El Niño has been most similar to 1997-98, as monitored by the MEI.

Looking at the nearest 6 rankings (+3/-3) in this season gives us three El Niño cases that more or less kept going into the following calendar year (’58, ’87, and ’92), two that eased into a neutral state (’83 and ’93), and one that switched over to La Niña (’98). Perhaps the odds of a transition to La Niña are still enhanced compared to climatology, givent that 1998 appears to be the best analogue year, and considering that this event has now lasted more than one year, but one should not discount the possibility of a neutral outcome. Meanwhile, I believe that general El Niño conditions (rankings in top 30%) are still more likely than not through May-June, in the MEI sense…“

PDO (Pazifische Dekaden-Oszillation): +2,62, Vormonat +2,4, Vorjahr +1,44. Quelle: http://research.jisao.washington.edu/pdo/PDO.latest

AMO (Atlantische Multidekaden-Oszillation): +0,192 , Vormonat +203, Vorjahr: -0,056. Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/correlation/amon.us.long.data

 

MEEREISFLÄCHEN (Extent)

Antarktis (Südpol) http://nsidc.org/data/seaice_index/

Seaice-Extent der Antarktis (Südpol) mit andauerndem linearem Anstieg der Meereisflächen im März 2016 seit Beginn der Messungen 1979, aber mit ungewöhnlich kräftigem Rückgang - wie schon zuvor im Januar und Februar 2016 - gegenüber dem Rekordjahr 2015. Quelle: wie vor
Seaice-Extent der Antarktis (Südpol) mit andauerndem kräftigem linearen Anstieg der Meereisflächen im März 2016 seit Beginn der Messungen 1979, aber mit ungewöhnlich kräftigem Rückgang – wie schon zuvor im Januar und Februar 2016 – gegenüber dem Rekordjahr 2015. Quelle: wie vor

Arktis (Nordpol) http://nsidc.org/data/seaice_index/

Die Abweichungen des Seaice-Extent (mindestens 15% Eisanteil) der Arktis (Nordpol) im März 2016 mit leichtem negativen linaeren Trned seot Begiin er Messungen 1979 bei geringem Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Quelle: wie vor
Die Abweichungen des Seaice-Extent (mindestens 15% Eisanteil) der Arktis (Nordpol) im März 2016 mit negativem linearen Trend seit Beginn der Messungen 1979 bei geringem Anstieg gegenüber dem Vorjahr und Stagnation seit 2006. Quelle: wie vor

Artisches MeereisVOLUMEN:

Das arktische Meereisvolumen ist Ende Januar 2016 (hellrote Linie) gegenüber 2013 zu gleicher Zeit um knapp 1400 km³ (1,4 Billionen m³) gewachsen.
Das arktische Meereisvolumen ist Ende März 2016 (hellrote Linie) gegenüber 2011 zu gleicher Zeit nur noch wenig gewachsen und zeigt seit Anfang 2016 relativ zu den Vorjahren eine abnehmende Tendenz. Quelle: https://sites.google.com/site/arctischepinguin/home/piomas

Siehe auch: Die Eiskappen an beiden Polen wachsen und Wende beim Meereis in der Arktis ? Volumenzuwachs von 3000 km³ in zwei Jahren !

Global: Seit knapp 15 Jahren Schmelzpause bei den Meereisflächen (extent)

„Pause“ bei den globalen Meereisflächen (extent) von Juli 2000 bis April 2015 (178 Monate, also fast 15 Jahre). Quelle: On the Pause in Global Sea Ice Anomalies

Besonderheit: Das für viele sicher überraschende Netto-Wachstum des Grönlandeises seit 2014 setzt sich auch im April 2016 mit einem Brutto-Wachstum von rund 550 km³ (550 Gigatonnen/550 Milliarden Kubikmeter) seit dem 1.9.2015, also in nur acht Monaten, fort:

Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt seit dem 1.9.2015 bis Ende März 2016 einen überdurchschnittlichen Eiszuwachs (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Linie/Durchschnitt) um rund 470 Gigatonnen (470 Milliarden Tonnen oder 470 km³). Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/
Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt seit dem 1.9.2015 bis Ende April 2016 einen überdurchschnittlichen Eiszuwachs (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Linie/Durchschnitt) um rund 550 Gigatonnen (550 Milliarden Tonnen oder 550 km³). Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie).
“Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Zum Brutto-Eisverlust durch „Kalben“schreibt  das DMI: “…Satellite observations over the last decade show that the ice sheet is not in balance. The calving loss is greater than the gain from surface mass balance, and Greenland is losing mass at about 200 Gt/yr.http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Für die Saison 2014/2015 bedeutete das bei einer positiven Massebilanz des Grönlandeises von rund 220 Gigatonnen und einem durchschnittlichen Eisverlust durch “Kalben” von rund 200 Gigatonnen (erstmals seit vielen Jahren?) einen NETTOGEWINN von 20 Gigatonnen oder 20 Kubikkilometern (1 GT entspricht einem 1 km³ oder 1 Milliarde m³).

Siehe dazu auch aktuell: Study: Greenland ice sheet moving slower now than in the last 9000 years

Es bleibt also vorerst trotz erneuter Rekordwerte auch im April des Jahres 2016 – und damit im 19. Jahr ohne signifikante lineare globale Erwärmung  – weiter die Frage: wobleibtdieglobaleerwaermung?

Trotz dieser unverfälschten Tatsachen gibt es immer noch Menschen, die öffentlich die globale Erwärmungs“pause“ von 1997 bis Anfang 2016 leugnen… Klimawandel: Der Trend geht klar nach unten – Globale Temperaturen seit 1998 im Abwärtstrend …oder mit durchsichtigen Datenfälschungen wegrechnen wollen: NOAA-Studie verfälscht Daten: Die globale Erwärmungs”Pause” einfach weggerechnet…

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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